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Mynona (d. i. S. Friedlaender). Sautomat, eine Groteske. 35 nn. Doppelbl., einseitig bedruckt. Text geschrieben und mit 24 Bildern von Richard Ziegler. 41 x 29 cm. Als Blockbuch gebunden. Privates Leinen (Rücken etwas lichtrandig), die Broschur miteingebunden (diese im unteren Rand leicht stockfleckig). Berlin 1931.
Pandora-Drucke 16. Nummeriertes Exemplar einer offenbar sehr kleinen Auflage (wohl 25 Exemplare). Druckvermerk vom Künstler signiert. Geistreiches Kuriosum, originell illustriert. Behandelt die Einrichtung eines "Bordells", ausgestattet mit künstlichen, nach berühmten Skulpturen gestalteten Puppen (Venus von Botticelli, Apollo von Belvedere), einem "variablen Spiegel" ("Die sexuelle Liebe - Ein Spiegelungsproblem") u. a. – Im Schnitt minimal stockfleckig, Blatt 6 mit kleinem Einriss. Gut erhalten.
Mynona (d. i. S. Friedlaender). Graue Magie. Berliner Nachschlüsselroman. 374 S., 1 Bl. Mit 6 (einschl. Frontispiz) Zeichnungen von Lothar Homeyer. 19,5 x 13 cm. Illustr. OBroschur. Dresden, Kaemmerer, 1922.
Raabe, Handb. 217, 12. Geerken 2.1.12. – Erste Ausgabe. Parodistischer Schlüsselroman aus dem Berlin nach dem Ersten Weltkrieg, mit seinen Kaffeehaus-Philosophen und versponnenen Literaten, zu denen auch Friedlaender zählte. – Sehr gutes Exemplar.
Mynona (d. i. S. Friedländer). Biblianthropen. 1 Bl., S. 67-102, 1 Bl. 24 x 16,5 cm. Broschur d. Z. (etwas fleckig und berieben sowie mit kleineren Randläsuren, oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle, Rücken lichtrandig) mit hs. Deckelschild. (Berlin, Officina Serpentis, 1934).
Raabe 217, 22. Vgl. auch Geerken, Mynona, Bd. II, S. 208ff. – Seltene erste Ausgabe, wohl eines von 25 Exemplaren (vgl. Raabe). Druck in Rot und Schwarz auf chamoisfarbenem Bütten. Friedländers Novelle entstand für einen 1931/32 ausgeschriebenen Wettbewerb der Weimarer Gesellschaft der Bibliophilen. Obwohl von der Gesellschaft bereits prämiert, wurde der Beitrag auf einstimmigen Beschluss des Vorstands aus der bereits gedruckten Sammlung Bibliophile Novellen wieder ausgeschlossen, da angeblich Passagen später hinzugefügt worden waren. Ende 1933 nach Paris zwangsemigriert, änderte Mynona den Titel um in Der antibabylonische Turm. Utopie. – Titel mit handschriftl. Auflösung des Pseudonyms und schwacher Rostspur einer Heftklammer, letztes Blatt verso mit bibliographischen Angaben zur Publikation des Drucks. Mit wenigen Anstreichungen in Bleistift, sonst sauber und wohlerhalten. Innenspiegel mit dem Exlibris des Vorsitzenden der Kölner Bibliophilengesellschaft Hanns-Theo Schmitz-Otto (1908-1992), dessen umfangreiche Sammlung 2013 der Kölner Universitätsbibliothek gestiftet wurde.
Mynona (d. i. Salomo Friedlaender). Das Eisenbahnglück oder der Antifreud. 183 S., 3 Bl. Mit 10 Illustr. von Hans Bellmer. 20,5 x 14 cm. Farbig illustr. OHalbleinenband (etwas gebräunt). Berlin, E. Gottschalk, 1925.
Die tollen Bücher II. Raabe 217, 16. Erste Ausgabe. Der Einband mit einer Illustration von Hans Bellmer. – Sehr gutes, sauberes Exemplar.
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