Artist Index: Lenk, Franz


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Los 8105Lenk, Franz
Stilleben mit Orchideen

Auktion 122

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)

Details

Stilleben mit Orchideen
Aquarell und Bleistift auf Velin, auf festen Karton kaschiert. Um 1929/31.
29 x 33 cm.
Unten rechts mit Feder in Dunkelbraun signiert "Franz Lenk".

Feinsinnig gestaltet Lenk Orchideen in der zylindrischen, leuchtendroten Vase, indem er der detailreichen und zugleich fein ornamentalen Ausarbeitung der Blüten einen flächenhaften Charakter der stärker stilisierten Blätter gegenüberstellt. Er arrangiert sein Stilleben vor einem nahezu monochromen dunklen Hintergrund, wie er sich durchaus in Lenks Werken der 1920er Jahre findet. Vorne links zeichnet sich im Schwarzbraun der Grundfläche die ornamentierte Form eines kleinen Bilderrahmens, wohl ein verworfener Teil der Komposition, dunkel ab. Charakteristisch für seine Stilleben stellt der Künstler auch hier zarte, ins Matte abgetönte neben kräftige Farben und rückt Farb- und Helldunkelkontraste in den Fokus der Darstellung.
Wir danken Marco Zambon, Galerie von Abercron, München, für die hilfreichen Informationen und die Bestätigung der Authentizität des Blattes vom 04.09.2023.

Provenienz: Privatbesitz Dresden

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Los 8126Lenk, Franz
Toskanische Landschaft

Auktion 121

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
11.250€ (US$ 12,784)

Details

Toskanische Landschaft
Öl auf Hartfaserplatte. 1951.
57 x 99,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "FL" (ligiert) und datiert.
Nicht bei Abercron.

Der Himmel erhält viel Platz: Dicht am unteren Bildrand sitzt dicht aufgereiht die sachlich-strenge Architektur eines italienischen Dorfs, rechts im Vordergrund ein Zypressenbaum. Die klar geometrisch gegliederte Komposition der Häuserreihen in warmen Erdtönen steht in lebhaftem Kontrast zu der sich im Hintergrund weitläufig erstreckenden Landschaft in kühlen Nuancen von Blau. Diese im Dunst der Ferne liegende Landschaft und der weite Himmel nehmen deutlich mehr als die Hälfe der Bildfläche ein, sie geben dem Bild seine Tiefe und scheinen den Betrachter in die Unendlichkeit blicken zu lassen. Trotz der realistischen Malweise ganz im Sinne der Neuen Sachlichkeit scheint die menschenleere Darstellung von einer surrealen Stille beherrscht. Wir danken Marco Zambon, Galerie von Abercron, München für die Bestätigung der Authentizität vom 24.04.2023.

Provenienz: Anneliese Lenk
Sammlung Reinheimer, Sindelfingen (1980, mit deren Besitzvermerken verso und auf der Rahmenrückseite)
Galerie der Stadt Sindelfingen (Leihgabe aus der Sammlung Reinheimer)
Bassenge, Berlin, Auktion 100, 01.12.2012, Lot 8244
Privatbesitz Berlin

Literatur: Wilhelm Gall, Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammlung Reinheimer, Stuttgart u.a. 1983, S. 240, S. 67 (Farbabb.)

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Los 8088Lenk, Franz
Flusslandschaft

Auktion 120

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
11.250€ (US$ 12,784)

Details

Flusslandschaft
Öl und Eitempera auf Leinwand, auf Holz kaschiert. 1932.
66,2 x 100 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "F. Lenk" und datiert.
Nicht bei Abercron.

Stille erfüllt die Landschaft. Wasser und Bäume scheinen ohne jede Bewegung, die Zeit stehengeblieben. Es ist exakte, altmeisterliche und völlig unsentimentale Malweise, eine Absage an alles Romantische. Lenks Wahl des Blickpunktes spricht allein schon Bände: Vom Schweizer Ufer des Bodensees eröffnet sich nämlich dem Blick des Betrachters eben nicht das malerische Alpenpanorama, sondern die landschaftlich flache deutsche Seite. Der Künstler entscheidet sich also bewusst für das unspektakulärere Motiv, er wählt zudem mit dem späten Herbst oder Winter die Zeit größter Kargheit der Natur - davon zeugen die kahlen Bäume am Ufer.
Lenk "kannte die großen Rhythmen, in denen das Dasein schwingt. Das zeigt sich in seinen Landschaften. (...) Ein solches Wissen um die entscheidenden Zusammenhänge meidet die große, ausladende Künstlergeste. Die Sprache des Bildes, die Komposition ist bei ihm prägnant, aufrichtig, prunklos und würdevoll." (Gerd Presler, Franz Lenk (1898–1968), Maler der „Neuen Sachlichkeit“. Zum 100. Geburtstag, presler.de/data/Franz_Lenk.pdf, Zugriff 10.8.22).
Unser Gemälde entstand kurz vor der 1933 in der renommierten Berliner Galerie Nierendorf gezeigten Einzelausstellung Lenks; zu diesem Zeitpunkt stand der Künstler auf dem Höhepunkt seiner öffentlichen Anerkennung.

Provenienz: Villa Grisebach, Berlin, Auktion 47, 25.11.1995, Lot 279 (dort betitelt "Bäume am Ufer")
Irene Lehr, Berlin, Auktion 23, 28.10.2006, Lot 382
Privatbesitz Berlin

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Los 8089Lenk, Franz
Glasfabrik bei Radebeul

Auktion 120

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.500€ (US$ 3,977)

Details

Glasfabrik bei Radebeul
Aquarell über Bleistift auf festem Karton. 1928.
30,2 x 23,3 cm.
Oben rechts mit Bleistift signiert "Lenk", oben links datiert, verso von fremder Hand betitelt.
Nicht bei Abercron.

Es handelt sich wohl um das Gebäude der Glasfabrik AG Brockwitz bei Radebeul, das Lenk in klaren Farben, hellem Licht und geometrischen Formen ganz im Stil der Neuen Schlichkeit zeichnet und das sich mit überdeutlichen Konturen von der zart angedeuteten Landschaft abhebt. Belebt wird die menschenleere Szenerie allein von der dunklen Rauchfahne, die aus dem Schornstein quillt.
Franz Lenk studierte von 1915 bis 1925 an der Dresdner Akademie bei Richard Müller, Ludwig von Hoffmann und Ferdinand Dorsch; hier herrschte eine nachhaltige Tendenz zum Realismus. Bereits seit 1925 wurden Arbeiten von Lenk in mehr als 70 Einzel-, Gruppen- und Themenausstellungen gezeigt und fanden große Aufmerksamkeit in kunstinteressierten Kreisen. Bald siedelte der junge Künstler nach Berlin über. Im Entstehungsjahr unserer Zeichnung, 1928, war er Mitbegründer der Gruppe Die Sieben mit Theo Champion, Adolf Dietrich, Hasso von Hugo, Alexander Kanoldt, Franz Radziwill und Georg Schrimpf. Franz Lenk zählt zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland.

Provenienz: Irene Lehr, Berlin, Auktion 28, 25.04.2009, Lot 326
Privatbesitz Berlin

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Los 8090Lenk, Franz
Waldlichtung

Auktion 120

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.125€ (US$ 2,415)

Details

"Waldlichtung"
Aquarell auf kräftigem, genarbtem Velinkarton. 1925.
27,7 x 37,1 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Franz Lenk" und datiert, verso mit Bleistift betitelt.
Abercron B-25-10.

Ein sommerlicher Tag in den Bergen: In typischer neusachlicher Manier der 1920er Jahre schildert Franz Lenk eine Waldlichtung direkt vor der Natur und lenkt den Blick auf einen teils abgeholzten sandigen Steilhang. Das farbenprächtige Aquarell entstand noch vor Lenks Umzug nach Berlin, als er während seiner Studienzeit bereits sein eigenes Atelier in Lausa betrieb.

Provenienz: Privatbesitz Berlin

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Los 8091Lenk, Franz
Tanzplan bei Sebnitz

Auktion 120

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)

Details

"Tanzplan bei Sebnitz"
Aquarell und Feder in Schwarz auf leichtem Karton. 1937.
39,5 x 64,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Lenk" und datiert, verso betitelt.
Nicht bei Abercron.

Lenk lässt in seiner feinen, stimmungsvollen Zeichnung in der für die Neue Sachlichkeit charakteristischen, nüchtern-objektivierenden Darstellungsweise seinen Blick weit durch die Landschaft der Sächsischen Schweiz schweifen. Der Tanečnice (deutsch Tanzplan) ist einer der höchsten Berge im tschechischen Teil des Lausitzer Berglandes, nahe der sächsischen Stadt Sebnitz und landschaftlich dem Elbsandsteingebirge zugehörig. Über die Schulter des Berges verläuft heute die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Lenk setzte sich in der Zeit der Nationalsozialisten früh für verfolgte Kollegen ein, verweigerte 1937 eine Beteiligung an der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst und legte sein Lehramt an den Vereinigten Staatsschulen aus Protest gegen die Diffamierung von Kollegen und gegen die repressive Kunstpolitik im Dritten Reich nieder.

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Los 8124Lenk, Franz
Häuser in winterlicher Landschaft

Auktion 119

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.625€ (US$ 1,847)

Details

Häuser in winterlicher Landschaft
Aquarell mit Deckweiß auf leichtem Karton. 1930.
22,6 x 29,4 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "F. Lenk" und datiert.

Dargestellt ist die ländliche Ansicht zweier Häuser in winterlicher Landschaft. Das Aquarell zeigt ein sehr typisches Erscheinungsbild von Lenks Landschaftsstil. Die Kombination aus weiter Landschaft und dörflicher Architektur verdichtet sich zu einer stimmigen Komposition. Franz Lenk zählt mit seinen Landschaftsgemälden und Stilleben zu den wichtigen Vertretern der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland.

Provenienz: Privatbesitz Berlin

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Los 8383Lenk, Franz
Boote bei Amrum

Auktion 117

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.500€ (US$ 5,114)

Details

"Boote bei Amrum"
Aquarell auf Velin. 1927.
23,8 x 36,3 cm.
Oben rechts mit Bleistift signiert "FLenk" und links datiert, verso betitelt und erneut datiert.

Franz Lenk beschreibt in vorliegendem Aquarell den Blick auf Amrum mit einem bestechend klaren Bildkonzept. Im ruhigen, klarblauen Wasser liegen zwei kleine Boote, am Horizont ist die kleine Inselsilhouette mit Windmühle, Kirche und Leuchtturm auf ein Minimum reduziert. Die nüchterne, objektivierende Darstellungsweise ist charakteristisch für die Neue Sachlichkeit, zu deren Hauptvertretern Lenk zählt. Als er 1936 Vorstandsmitglied der Berliner Secession und 1937 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste wurde, reiste er zu Studienzwecken erneut nach Amrum.

Provenienz: Galleria del Levante, München/Mailand

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Los 8384Lenk, Franz
Pfrungen (Schwäbisches Dorf)

Auktion 117

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,563)

Details

Pfrungen (Schwäbisches Dorf)
Aquarell auf leicht genarbtem Velin. 1932.
35 x 50,2 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "FLenk" und datiert.

Franz Lenk zählt mit seinen Landschaftsgemälden und Stilleben zu den wichtigen Vertretern der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland. Er setzte sich in der Zeit der Nationalsozialisten früh für verfolgte Kollegen ein, verweigerte 1937 eine Beteiligung an der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst und legte sein Lehramt an den Vereinigten Staatsschulen aus Protest gegen die Diffamierung von Kollegen und gegen die repressive Kunstpolitik im Dritten Reich nieder.

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Los 8179Lenk, Franz
Bildnis einer Dame mit Goldschmuck

Auktion 106

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.000€ (US$ 4,545)

Details

Bildnis einer Dame mit Goldschmuck
Aquarell und Deckweiß über Bleistift auf Velin. 1920.
30,5 x 29,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Franz Lenk" und datiert.

In seinem Damenbildnis zeigt Lenk sich als ein vorzüglicher Porträtist, der die Züge der jungen Frau mit großer Prägnanz und Feinheit formuliert. Franz Lenk studierte von 1915 bis 1925 an der Dresdner Akademie bei Richard Müller, Ludwig von Hoffmann und Ferdinand Dorsch; hier herrschte eine nachhaltige Tendenz zum Realismus. Bereits seit 1925 wurden Arbeiten von Lenk in mehr als 70 Einzel-, Gruppen- und Themenausstellungen gezeigt und fanden große Aufmerksamkeit in kunstinteressierten Kreisen. Franz Lenk zählt zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland.

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Los 8232Lenk, Franz
Landschaft im Hegau mit dem Hohentwiel

Auktion 104

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Landschaft im Hegau mit dem Hohentwiel
Aquarell auf Velin. 1934.
20 x 31 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarzbraun signiert und datiert.

Das Aquarell entstand im Jahr nachdem Lenk mit der Berufung an die Vereinigten Staatsschulen in Berlin den Höhepunkt seiner Karriere erreicht hatte. Zusammen mit seinem Freund Otto Dix hatte er eine Studienreise in den Hegau unternommen, um den politischen Spannungen in Berlin zu entgehen. Die Darstellung zeigt das typische Erscheinungsbild der vulkanisch geprägten Hegaulandschaft. Zugleich ist sie ganz von den Charakteristika von Lenks Landschaftsstil bestimmt: dem Kontrast zwischen einer ruhigen, weitgespannten und fast leer wirkenden Landschaft und einzelnen, mit filigraner Zartheit gesetzten Vegetationsakzenten. Eine ähnlich komponierte, aus dem gleichen Jahr stammende Landschaft mit Blick auf den Hohentwiel wird im Städtischen Museum Stralsund aufbewahrt (Vgl. Wilko von Abercron, Franz Lenk (...), Köln 1976, Nr. D 34-3 mit Abb.)

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Los 8301 [*]Lenk, Franz
"Pfrungen"

Auktion 102

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,131)

Details

"Pfrungen". Aquarell und Feder auf Velin. 37,1 x 69,1 cm. Unten links mit Feder in Schwarz monogrammiert, betitelt und datiert. 1944.

Franz Lenk zieht 1944 aus dem Vogtland nach Oberschwaben. Die Ortschaft Pfrungen liegt am Rande des Pfrungener Riedes, dem zweitgrößten Moorgebiet Südwestdeutschlands. Unser Aquarell zeigt den Blick über Äcker auf das württembergische Dorf mit dem Kirchturm von St. Sebastian, im Hintergrund sanfte Hügel. Unausgerahmt beschrieben.

Literatur: Wilhelm Gall, Kunst des 20. Jahrhunderts. Sammlung Reinheimer, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart u.a. 1983, S. 240, S. 67 (Farbabb.)

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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