Es wurden 13 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Los 7075Kretzschmar, Bernhard
Der Fleischerladen
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 852)
Der Fleischerladen
Radierung und Aquatinta auf JWZanders-Bütten. 1921.
26,7 x 29 cm (32,5 x 42,2 cm).
Signiert "BKretzschmar" und datiert. Auflage 200 Ex.
Schmidt R 64 b, Söhn HdO 116-6.
Erschienen als Blatt 6 der Ersten Ganymed-Mappe, herausgegeben vom Verlag der Marées-Gesellschaft bei R. Piper & Co., München, mit dem Trockenstempel unten rechts. Prachtvoller, mit kräftigem Plattenton druckender Abzug mit Rand.
Los 7076Kretzschmar, Bernhard
Gostritz (Wahltag)
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
250€ (US$ 284)
"Gostritz" (Wahltag)
Kaltnadel auf Velin. 1924.
24 x 28,5 cm (33,8 x 46 cm).
Signiert "B Kretzschmar", datiert und betitelt. Auflage 150 Ex.
Schmidt R 150 b 2.
Nach fast vollständiger Entfernung des ursprünglichen Titels "Wahltag". Erschienen als "4. Jahresgabe des Kreises graphischer Künstler und Sammler", Leipzig 1924. Prachtvoller Druck mit feinem Plattenton, mit dem vollen Rand, oben mit dem Schöpfrand.
Los 8372Kretzschmar, Bernhard
Straßenszene mit Passanten
Auktion 117
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)
Straßenszene mit Passanten
Kaltnadel mit Aquatinta auf Velin. 1920.
26,3 x 30,3 cm (45 x 52 cm).
Signiert "Bernh. Kretzschmar" und datiert.
Nicht bei Schmidt.
Expressionistisches Blatt von großer Erzählfreudigkeit: Gesellschaftskritisch und durchaus humorvoll schildert Kretzschmar die belebte Straßenszene. Entstanden ist die Kaltnadel 1920, in dem Jahr, in dem der Künstler nach Ausflügen zum Linol- und Holzschnitt wie auch zur Lithographie sich endgültig wieder der Radierung zuwandte, die in den folgenden Jahren im Mittelpunkt seines Schaffens stehen sollte. Brillanter, wunderbar gratiger Druck mit schön differenziertem Aquatintaton und dem vollen Rand.
Los 7249 [*]Kretzschmar, Bernhard
"Mein Hauswirt"
Auktion 116
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 710)
"Mein Hauswirt"
Kaltnadel auf Velin. 1924.
32,7 x 19 cm (41,4 x 29,9 cm).
Signiert "B Kretzschmar", datiert und betitelt.
Schmidt R 143 a.
Druck vor der Auflage für "Die Schaffenden". Ausgezeichneter, klarer Druck mit zartem Plattenton und leicht eingeprägter Plattenkante, mit Rand. Beigegeben: Eine weitere signierte Kaltnadelarbeit von Bernhard Kretzschmar, "Gostritz", 1923 (Schmidt R 130).
Los 8206Kretzschmar, Bernhard
Straßenszene mit Passanten
Auktion 116
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.625€ (US$ 1,847)
Straßenszene mit Passanten
Kaltnadel mit Aquatinta auf Velin. 1920.
26,3 x 30,3 cm (45 x 52 cm).
Signiert "Bernh. Kretzschmar" und datiert.
Nicht bei Schmidt.
Expressionistisches Blatt von großer Erzählfreudigkeit: Gesellschaftskritisch und durchaus humorvoll schildert Kretzschmar die belebte Straßenszene. Entstanden ist die Kaltnadel 1920, in dem Jahr, in dem der Künstler nach Ausflügen zum Linol- und Holzschnitt wie auch zur Lithographie sich endgültig wieder der Radierung zuwandte, die in den folgenden Jahren im Mittelpunkt seines Schaffens stehen sollte. Brillanter, wunderbar gratiger Druck mit schön differenziertem Aquatintaton und dem vollen Rand.
Los 8313Kretzschmar, Bernhard
Straßenszene mit Passanten
Auktion 115
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
Straßenszene mit Passanten
Kaltnadel mit Aquatinta auf Velin. 1920.
26,3 x 30,3 cm (44 x 52 cm).
Signiert "Bernh. Kretzschmar" und datiert.
Nicht bei Schmidt.
Expressionistisches Blatt von großer Erzählfreudigkeit: Gesellschaftskritisch und durchaus humorvoll schildert Kretzschmar die belebte Straßenszene. Entstanden ist die Kaltnadel 1920, in dem Jahr, in dem der Künstler nach Ausflügen zum Linol- und Holzschnitt wie auch zur Lithographie sich endgültig wieder der Radierung zuwandte, die in den folgenden Jahren im Mittelpunkt seines Schaffens stehen sollte. Brillanter, wunderbar gratiger Druck mit schön differenziertem Aquatintaton und dem vollen Rand.
Los 7033Kretzschmar, Bernhard
"Tod des Sekretärs K."
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.125€ (US$ 2,415)
"Tod des Sekretärs K."
Kaltnadel und Aquatinta auf JW Zanders-Bütten. 1922.
32,2 x 39,5 cm (45,4 x 62,6 cm).
Signiert "B. Kretzschmar", datiert und betitelt.
Schmidt R 119 b.
Mit dem Trockenstempel des Euphorion Verlages unten rechts. Brillanter, herrlich gratiger Druck mit dem vollen Rand, an drei Seiten mit dem Schöpfrand.
Los 8169Kretzschmar, Bernhard
Blick in den Garten
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,125)
Blick in den Garten
Öl auf Leinwand, ganzflächig auf Holz kaschiert.
31,5 x 53,4 cm.
Rasch und mit einer breiten, hellen Farbpalette erfasst Kretzschmar die Ansicht auf seinen Garten mit Gartenhäuschen. Die einzelnen Farbflächen und -flecken wie einen bunten Farbenteppich in impressionistischer Manier nebeneinander setzend, fügen sich die Bildelemente zusammen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man im Vordergrund rechts, neben den Beeten, eine menschliche Gestalt, die der Künstler selbst sein kann. Kretzschmar, der sich im Laufe seines Schaffens immer wieder der Darstellung städtischer und landschaftlich geprägter Ansichten von und um Dresden widmet, wählt in unserem Gemälde wohl den Ort Gostritz. Hier hielt er sich mehrfach auf und malte die Umgebung mit ihren Gärtnereien, den Häusern und Straßen vor allem in den Sommern um 1960, zumeist en plein air. Die flirrende, leichte Atmosphäre herrlich wiedergebend, entsteht eine Ansicht, die dazu einlädt, in sie einzutauchen und die erkennen lässt, wieso es den Künstler hier immer wieder herzog. „Ich sehe, stehe, höre und entzücke/ und alles/ Um mich, in sich, in mir singt.“ (zit. nach: Bernhard Kretzschmar, in: Fritz Löffler, Bernhard Kretzschmar, Dresden 1985, S. 71).
Provenienz: Hildegard Stilijanov
Los 6711Kretzschmar, Bernhard
Blick auf Nadworna in Galizien
Auktion 110
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)
Blick auf Nadworna in Galizien.
Rohrfeder in Braun. 59 x 75 cm. Unten links eigenh. bez. "Nadworna, wie schön warst Du, wie ein Traum, der das Leben erfüllt". Um 1942.
"Nadworna, Marktflecken in Galizien, in rauher Gebirgsgegend, an der Bystrica" so beschreibt Meyers Konversationslexikon von 1888 die Kleinstadt, die damals nur über 6707 Einwohner verfügte und auch heute nur auf etwa 20.000 Bewohner kommt. Nachdem Kretzschmars Frau Susanne im Sommer 1941 nach langer Krankheit verstarb, beschloss der Künstler, sich noch einmal zum Militärdienst zu melden. Im kommenden Jahr, 1942, trat er gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden Ernst Fraeß und Edmund Kesting seine Reise nach Galizien an. Die Landschaft und ihre Menschen lieferten dem Künstler neue Eindrücke und Inspirationen und die Kraft, wieder zu arbeiten. Für Kretzschmar war es künstlerisch ein selten fruchtbares Jahr. Vor allem in der Umgebung von Nadworna und an den Ufern des Bystritza entstanden großformatige Aquarelle und Federzeichnungen in Sepia. Der Blick von der Anhöhe auf das kleine Städtchen in der Ebene mit dem Fluss ist gekonnt gestaffelt, der kraftvolle, staccato-artig gesetzte Duktus mit kurzen Schraffen, Punkten und markigen Abbreviaturen wirkt geradezu rhythmisch. Der Gedanke an Van Goghs entschiedene Federzeichnungen, etwa "Ernte in der Provence" von 1888 (Berlin, Kupferstichkabinett), ergibt sich da praktisch von selbst. Auch die kommenden beiden Sommer verbrachte Kretzschmar wieder in Galizien, 1944 nahm er sogar Malzeug mit und schuf zahlreiche Gemälde kleineren Formats.
Auktion
Radierung auf festem Velin. 1921.
34,7 x 39,5 cm (46,5 x 55,7 cm).
Signiert "Bernh. Kretzschmar".
Schmidt R 80 b.
Das vielfigurige Blatt zeugt von der Erzählfreude Kretzschmars in seinen Radierungen um 1921. Mit dem Trockenstempel der Ganymed-Presse der Marées-Gesellschaft unten rechts. Tiefschwarzer, gratiger Druck mit feinem Plattenton, mit breitem Rand.
Radierungen
Titelblatt und 12 Kaltnadelarbeiten auf Hahnemühle-Velin, lose in Orig.-Halbpergamentmappe. 1981.
Ca. 53 x 39 cm.
Jeweils verso von H. Stilijanow signiert "P. M. Bernhard Kretzschmar". Auflage 40 num. Ex.
Schmidt R 172, 177, 180, 181, 190, 199, 205, 217, 219, 230, 254 und 267, jeweils b.
Herausgegeben von Hildegard Stilijanow-Kretzschmar, erschienen bei der eikon-Grafik-Presse im Verlag der Kunst, Dresden, in einer Auflage von 40 im Impressum numerierten Exemplaren. Prachtvolle Drucke, meist mit kräftigem Plattenton und alle mit dem vollen Rand.
Los 7238Kretzschmar, Bernhard
Selbstbildnis (wohl)
Auktion 102
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
188€ (US$ 213)
Selbstbildnis (wohl). Kaltnadel auf chamoisfarbenem Velin. 21,6 x 15,2 cm (Darstellung); 38,8 x 28,4 cm (Blattgröße). Signiert und bezeichnet "Nachlaß" (?). Nicht bei Schmidt.
Prachtvoller Druck mit kräftigem Plattenton und breitem Rand. Verso ein Fragment einer weiteren Graphik von Kretzschmar. Etwas angestaubt, am unteren linken Rand eine Bleistiftannotation, sonst in sehr guter Erhaltung.
"Gostritz" (Wahltag). Kaltnadel auf chamoisfarbenem Velin. 24 x 28,5 cm (Plattenrand); 34 x 46,3 cm (Blattgröße). Signiert, datiert und betitelt. (19)24. Schmidt R 150 b.
Nach fast vollständiger Entfernung des ursprünglichen Titels "Wahltag". Blatt der "Vierten Jahresgabe des Kreises graphischer Künstler und Sammler", Leipzig 1924. Prachtvoller Druck mit feinem Plattenton, mit dem vollen Rand. Mit kleineren Stockfleckchen, teils auch in der Darstellung, der untere Rand etwas unregelmäßig, an den oberen Ecken unter Passepartout montiert, sonst in sehr schöner Erhaltung.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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