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Los 5421Koch, Joseph Anton
Darstellungen aus Dantes Hölle
Auktion 120
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
10.000€ (US$ 11,364)
Darstellungen aus Dantes Hölle. 4 Radierungen auf Velin, in hellbrauner Hadernbroschur d. Z. mit roten Hanfbändern geheftet. Je ca. 32,7 x 37,7 cm bzw. 39,5 x 31,5 cm. 1807/08. Andresen 21-24, Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe, London 1994, Nr. 101-104.
Joseph Anton Koch machte sich vor allem als Landschaftsmaler einen Namen, widmete sich in seinen Gemälden und Zeichnungen jedoch auch häufig Themen aus Mythologie und Weltliteratur. Eine besondere Leidenschaft galt dabei der Divina Commedia des Trecento-Dichters Dante, mit der er sich seit 1801 intensiv auseinandersetzte und die zum Vorbild zahlreicher Arbeiten wurde. Gottlieb Schick schrieb über Kochs Vorliebe für Dante: "Koch ist, seit er die Hölle von Dante gelesen, vollends ganz und gar zum Teufel geworden; aus jedem Worte des Dichters will er ein Gemälde machen und zum Ganzen einen geometrischen Plan der Hölle entwerfen." (zit. n. Otto R. von Lutterotti, Joseph Anton Koch. Mit Werkverzeichnis und Briefen des Künstlers, Berlin 1940, S. 30). Koch produzierte in seinem Leben insgesamt über 200 Zeichnungen mit Motiven der Commedia, die sämtlich Szenen aus dem ersten Werkteil, dem Inferno, darstellen.
1808 versucht Koch, seine Darstellungen durch Subskription "in über 75 Exemplaren und ansehnlicher Größe mit Schatten und Licht nach Weise der Dürerschen Holzschnitte ans Tageslicht zu fördern" (Brief vom 12. November 1808 an Uexküll, vgl. op.cit. S. 32). Aber die Zusammenarbeit mit dem Verleger, dem Münchener Franz Xavier Dall'Armi, scheiterte, und es entstanden nach Kochs Zeichnungen lediglich fünf Radierungen, darunter die vier hier vorliegenden, sowie eine weitere Darstellung mit der "Strafe der Diebe aus Dantes Hölle", die jedoch aufgrund ihrer abweichenden Maße nicht zu der Folge gezählt wird. Einige Jahre später griff Koch das Thema in seinen Fresken im Casino Massimo in seiner Wahlheimat Rom wieder auf. Christian von Holst bezeichnete ihn später als den "bedeutendsten künstlerischen Dante-Interpreten seines Jahrhunderts" (vgl. Christian von Holst, Joseph Anton Koch, 1768-1839. Ansichten der Natur, Ausst.Kat. Stuttgart 1989, S. 48). - Die komplette Folge der Darstellungen aus Dantes Inferno in prachtvollen, gegensatzreichen und lebendigen Drucken mit breitem Rand, geheftet in der Reihenfolge Andresen 22, 21, 24 und 23. Entlang der Ränder etwas fleckig und angeschmutzt, vereinzelt mit kleinen Knitterfalten und Randbestoßungen, weitere geringfügige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr schöne Exemplare in unberührter Erhaltung. Die Broschur vorne in schwarzer Feder alt bezeichnet "4. Blaetter Illustration zum Dante." und oben rechts in Bleistift "No.IVX" (?). Möglicherweise eines der Subskriptionsexemplare. Von allergrößter Seltenheit.
Los 6313Koch, Joseph Anton
Traum Josephs und die Flucht nach Ägypten
Auktion 120
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)
Traum Josephs und die Flucht nach Ägypten.
Bleistift auf dünnem Bütten. 19,7 x 23,2 cm. Um 1822/23. Unten rechts monogrammiert "I. K.". Wz. Muschel.
Provenienz: Sammlung Emilie Linder, München.
Galerie Joseph Fach, Frankfurt a. Main (1986).
Los 5337Koch, Joseph Anton
Vierzehn römische Ansichten
Auktion 119
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
Vierzehn römische Ansichten. 14 (von 20) Radierungen. Je ca. 16,9 x 22,2 cm. Um 1810. Andresen 2, 3, 5, 7, 8, 11, 12, 14-20, je III.
Johann Anton Koch hat die Folge der Römischen Ansichten 1810 in nur wenigen Monaten fertiggestellt und griff dabei auf eigene Landschaftsstudien zurück, die im vorangegangenen Jahrzehnt entstanden waren. Ganz ausgezeichnete, differenzierte Drucke mit Rand. Schwach stockfleckig bzw. fleckig sowie angestaubt, verso entlang des oberen Randes alter Montierungsstreifen, weitere kleine und unwesentliche Alters- bzw. Handhabungsspuren, sonst sehr schön und einheitlich erhalten. Beigegeben von demselben ein weiteres Mal die Radierung "Ruine del Palazzo de' Cesari in Roma" (Andresen 8).
Los 6300Koch, Joseph Anton
Les Argonautes
Auktion 118
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)
Les Argonautes, selon Piandre, Orphée et Apollonius de Rhodes.
24 Umrissradierungen nach Asmus Jacob Carstens zzgl. Titelblatt mit dem Bildnis von Carstens und 4 Seiten Text, gebunden im modernen HLBand (unter Verwendung alter Marmorpapierbezüge) mit Papier-Deckelschild mit handschriftl. Titel und Besitzvermerk "Argonauten. 2. Flaxman Odyssee. / F. W. Hammer Ffm. 1879". Je ca. 21,2 x 25,4 cm. Rom 1799. Andresen: Deutschen Maler-Radierer, Nr. 29; Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe. London 1994, Nr. 99. Wz. Fleur-de-lis im Kreis mit angehängten Buchstaben.
Joseph Anton Koch war im Frühjahr 1795 in Rom eingetroffen, wo er bis 1798 im Atelier von Asmus Jacob Carstens lernte und sich dessen klares, stilisierendes Idiom aneignete. Kurz vor seinem Tod schuf Carstens die Illustrationen zur Sage der Argonauten, doch Krankheit hinderte ihn an der Ausführung der Radierungen. Koch nahm sich der Verwirklichung dieses Projekts an, nicht zuletzt als Hommage an den Freund und Lehrer, und war selbst für die Vollendung der Kompositionen sowie den Vertrieb der Stichfolge verantwortlich. "Die Argonauten sind das erste deutsche Buch im Stile der klassizistischen Umrißzeichnung, es übte auf die Nachfolger einen außergewöhnlichen Einfluß aus" (Rümann, S. 222). Wegweisend für diesen Stil waren John Flaxmans Umrisszeichnungen, die in vorliegendem Album in Form seiner frühen und berühmten Illustrationen zu Homers Odyssee beigebunden sind. Eindrücklich wird dadurch die Entwicklung und Adaption dieser neoklassizistischen Formsprache im ausgehenden 18. Jahrhundert veranschaulicht. - Die Argonauten in der zweiten zeitgenössischen Auflage mit Datum in römischen Ziffern in ausgezeichneten bis ganz ausgezeichneten Drucken mit Rand. Minimal fleckig bzw. stockfleckig, weitere geringfügige Handhabungsspuren, sonst in sehr guter Erhaltung.
Beigebunden nach John Flaxman "The Odyssey of Homer". 28 Umrissradierungen auf Bütten zzgl. Titelblatt von Tommaso Piroli. Erste Ausgabe, Rom 1793, (Bentley 1964, S. 16, Nr. 1).
Provenienz: Aus der Sammlung Friedrich Wilhelm Hammer, Frankfurt (Sammlerparaphe auf dem Deckelschild und Titelblättern, dort zzgl. Sammlerstempel, nicht bei Lugt).
Los 5521Koch, Joseph Anton
Die Römischen Ansichten
Auktion 118
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,278)
Die Römischen Ansichten. 12 (von 20) Radierungen auf Bütten. Je ca. 16,7 x 23,3 cm. Um 1810. Andresen 1 II (von III), 2 III, 4 II (von III), 5 II (von III), 10 II (von III), 12 III, 13 III, 14 III, 15 III, 17 III, 18 III, 20 III.
Teils vor den Nummern. Joseph Anton Koch hat die Folge der Römischen Ansichten 1810 in nur wenigen Monaten fertiggestellt und griff dabei auf eigene Landschaftsstudien zurück, die im vorangegangenen Jahrzehnt entstanden waren. Die reizvollen Ansichten geben ein sehr persönliches Bild der Umgebung der Ewigen Stadt und zeigen vor allem Orte der römischen Campagna, darunter auch Kochs Lieblingsort Olevano. - 12 Blätter der Folge in ausgezeichneten bis bis prachtvollen Drucken, teils mit Rand, teils mit breitem Rand. Geringe Alters- und Gebrauchsspuren vornehmlich im weißen Rand, vereinzelt leicht fleckig, teils mit Bleistift oder Federnumerierung, sonst in sehr guter Erhaltung. - Beigegeben von Jacob Mechau "Romitorio (Einsiedelei) a Albano" (Heller-Andresen 13).
Los 6713Koch, Joseph Anton
Rom: Blick über den Tiber mit Ponte Rotto auf das Forum Boarium
Auktion 118
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)
Rom: Blick über den Tiber mit Ponte Rotto auf das Forum Boarium mit dem Vesta-Tempel und dem Tempel der Fortuna Virilis.
Bleistift auf Velin. 15,3 x 22,2 cm.
Los 6242Koch, Joseph Anton
Die Römischen Ansichten
Auktion 115
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)
Die Römischen Ansichten.
20 Radierungen auf Velin. Je ca. 16,7 x 22,3 cm. Um 1810. Andresen 1-20, jeweils III.
Joseph Anton Koch hat die Folge der Römischen Ansichten 1810 in nur wenigen Monaten fertiggestellt und griff dabei auf eigene Landschaftsstudien zurück, die im vorangegangenen Jahrzehnt entstanden waren. Die reizvollen Ansichten geben ein sehr persönliches Bild der Umgebung der Ewigen Stadt und zeigen vor allem Orte der römischen Campagna, darunter auch Kochs Lieblingsort Olevano. - Die komplette Folge in ganz ausgezeichneten bis prachtvollen und kontrastreichen Drucken, teils mit Rändchen, teils mit dem vollen Rand. Geringe Alters- und Gebrauchsspuren vornehmlich im weißen Rand, vereinzelt leicht fleckig, sonst sämtlich in sehr guter Erhaltung.
Los 5566Koch, Joseph Anton
Der Streit des Satans mit dem hl. Franciscus
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.250€ (US$ 1,420)
Der Streit des Satans mit dem hl. Franciscus um die Seele des Mönchs Guido von Montefeltro. Radierung auf Velin. 39,7 x 31,7 cm. Um 1807. Andresen 23, Nagler 3.
Prachtvoller, prägnanter Druck mit Rand. Entlang der weißen Ränder leicht fingerfleckig, die Ecken montierungsbedingt etwas lädiert, verso Spuren alter Montierung, sonst sehr schön erhalten.
Los 5567aKoch, Joseph Anton
Dante vor den drei gierigen Thieren zurückbebend
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.000€ (US$ 3,409)
Dante vor den drei gierigen Thieren zurückbebend. Radierung auf Velin. 32,9 x 38 cm. 1807/08. Andresen 21, Nagler 1, Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe, London 1994, Nr. 101.
Aus der Folge "Darstellungen zu Dante's Hölle". Ganz ausgezeichneter, leuchtender Druck mit schmalem Rändchen. Etwas angeschmutzt, vornehmlich im Rand, unten zwei unscheinbare kleine geschlossene Randeinrisse, an der linken unteren Ecke schwache Knickspuren, sonst schön erhalten.
Los 5567Koch, Joseph Anton
Dante überschreitet auf dem Rücken des Centaurn Nessos den höllischen Blutstrom
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,278)
Dante überschreitet auf dem Rücken des Centaurn Nessos den höllischen Blutstrom. Radierung auf Velin. 39,8 x 31,4 cm. 1807/08. Andresen 24, Nagler 2, Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe, London 1994, Nr. 103.
Die gleichgroße Vorlagenzeichnung für diese Radierung zu den "Darstellungen zu Dante's Hölle" befindet sich in Görlitz (Lutterotti Z297). Ganz ausgezeichneter, prägnanter Druck mit schmalem bzw. feinem Rändchen. Geringfügig fleckig, rechts ganz schwacher Lichtrand, sonst sehr gut erhalten.
Los 5330Koch, Joseph Anton
Zwölf römische Ansichten
Auktion 113
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
Zwölf römische Ansichten. 12 (von 20) Radierungen. Je ca. 16,6 x 22,8 cm. Um 1810. Andresen 9-20, je III.
Johann Anton Koch hat die Folge der Römischen Ansichten 1810 in nur wenigen Monaten fertiggestellt und griff dabei auf eigene Landschaftsstudien zurück, die im vorangegangenen Jahrzehnt entstanden waren. Ganz ausgezeichnete, gleichmäßige Drucke mit Rand. Insgesamt etwas fleckig bzw. stockfleckig, teils im Rand etwas knittrig und bestoßen, sonst schöne Exemplare.
Koch, Joseph Anton. Moderne Kunstchronik. Briefe zweier Freunde in Rom und der Tartarei über das moderne Kunstleben und Treiben; oder die Rumfordische Suppe, gekocht und geschrieben. 2 Bl., 112 S. 17 x 10,5 cm. Etwas späterer Pappband mit goldgepr. RSchild. Karlsruhe, J. Velten, 1834.
Erste Ausgabe der bissigen Satire auf deutsche Kunstzustände und -kritik. "Als temperamentvolle Kraftnatur hat K. seine künstlerischen Anschauungen auch literarisch verfochten ... Kochs literarisches Hauptwerk, vielfach rätselhaft, steht im Zusammenhang mit der ganzen römischen Kunstbewegung gegen die in Deutschland damals herrschende Richtung und gegen die dortige Kunstschreiberei. In der 'Rumfordischen Suppe' entlud Koch seine ganze Galle ... eine Skandalchronik" (Thieme-B.). – Etwas stockfleckig bzw. gebräunt.
Lit.: Thieme-B. XX 85.
Los 5372Koch, Joseph Anton
Vier römische Ansichten
Auktion 110
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 568)
Vier römische Ansichten. 4 (von 20) Radierungen auf Velin. Je ca.16,6 x 22,1 cm. Um 1810. Andresen 1, 3, 4, 6, je III.
Ganz ausgezeichnete, kontrastreiche Drucke mit breitem bzw. schmalem Rand, ein Blatt mit feinem Rand um die Einfassungslinie. Insgesamt minimal angestaubt, leicht fleckig bzw. stockfleckig, teils im Rand etwas knittrig, sonst schöne Exemplare. Beigegeben 29 Blatt Radierungen und Lithographien des 19. Jh., darunter von und nach Achenbach, Adam, Calame, Hosemann, Lebsché, Meyer, Morgenstern, Quaglio, Riedel.
Los 5386Koch, Joseph Anton
Darstellungen aus Dantes Hölle
Auktion 109
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
20.000€ (US$ 22,727)
Darstellungen aus Dantes Hölle. 4 Radierungen auf Velin. Je ca. 32,7 x 37,7 bzw. 39,5 x 31,5 cm. 1807/08. Andresen 21-24, Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe, London 1994, Nr. 101-104.
Joseph Anton Koch machte sich vor allem als Landschaftsmaler einen Namen, widmete sich in seinen Gemälden und Zeichnungen jedoch auch häufig Themen aus Mythologie und Weltliteratur. Eine besondere Leidenschaft galt dabei der Divina Commedia des Trecento-Dichters Dante, mit der er sich seit 1801 intensiv auseinandersetzte und die zum Vorbild zahlreicher Arbeiten wurde. Gottlieb Schick schrieb über Kochs Vorliebe für Dante und sein Hauptwerk: "Koch ist, seit er die Hölle von Dante gelesen, vollends ganz und gar zum Teufel geworden; aus jedem Worte des Dichters will er ein Gemälde machen..." (vgl. Otto R. von Lutterotti, Joseph Anton Koch, S. 30). Koch produzierte in seinem Leben insgesamt über 200 Zeichnungen mit Motiven der Commedia, die sämtlich Szenen aus dem ersten Werkteil, dem Inferno, darstellen. Weil eine um 1807 begonnene Zusammenarbeit mit dem Verleger Franz Xavier Dall'Armi nur von kurzer Dauer sein sollte, entstanden lediglich nach fünf dieser Zeichnungen schlussendlich Radierungen, darunter die vier hier vorliegenden, sowie eine weitere Darstellung mit der "Strafe der Diebe aus Dantes Hölle", die jedoch aufgrund ihrer abweichenden Maße nicht zu der Folge gezählt wird. Einige Jahre später griff Koch das Thema in seinen Fresken im Casino Massimo in seiner Wahlheimat Rom wieder auf. Christian von Holst bezeichnete ihn später als den "bedeutendsten künstlerischen Dante-Interpreten seines Jahrhunderts" (vgl. Christian von Holst, Joseph Anton Koch, 1768-1839. Ansichten der Natur. Katalog zur Ausstellung der Staatsgalerie, Stuttgart 1989, S. 48). - Die komplette Folge der Darstellungen aus Dantes Inferno in prachtvollen, gegensatzreichen und lebendigen Drucken mit breitem Rand auf den vollen Bögen gedruckt und mit den Schöpfrändern. Etwas fleckig und angeschmutzt entlang der Ränder, vereinzelt mit kleinen Knitterfalten und Randbestoßungen, weitere geringfügige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr schöne Exemplare. Andresen 22 und 24 aus der Sammlung Adolf von Heydeck, Dessau (Lugt 2519). Sehr selten.
Los 5545Koch, Joseph Anton
Dante überschreitet auf dem Rücken des Centaurn Nessos den höllischen Blutstrom
Auktion 106
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.250€ (US$ 3,693)
Dante überschreitet auf dem Rücken des Centaurn Nessos den höllischen Blutstrom. Radierung auf Velin. 39,8 x 31,4 cm. 1807/08. Andresen 24, Frances Carey, Antony Griffiths: German Printmaking in the Age of Goethe, London 1994, Nr. 103.
Die gleichgroße Vorlagenzeichnung für die vorliegende Radierung zu den "Darstellungen zu Dante's Hölle" befindet sich in Görlitz (Lutterotti Z297). Ganz ausgezeichneter, prägnanter Druck auf dem vollen Bogen, mit dem vollen Rand. Dieser geringfügig bestoßen sowie etwas angestaubt, leicht stockfleckig, sonst sehr gut erhalten. Selten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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