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Katagami. Japanische Färbeschablone aus Maulbeerbaumpapier. Zwischen 41 x 24,5 cm. Japan 19. Jahrhundert.
Individuelle japanische Musterschablone aus hell- und dunkelbraunen Maulbeerbaumpapier. Die Katagami (Ise-katagami) wurden vor allem zum Färben von Stoffen verwendet, etwa von Kimonos, Überwürfen, Schals, Bannern, Fahnen, teils aber auch von Buntpapieren. Dabei wurde das Maulbeerbaumpapier mehrfach mit dem klebrigen Saft der Kaki getränkt, um es zu stabilisieren. Durch Oxidantien entstand die typische braune Färbung. Mit feingeschliffenen Messerchen, aber auch Scheren und Stanzen wurde das Papier dann in oft höchst phantasievollen Mustern perforiert und zur Fixierung der so entstandenen höchst fragilen Strukturen ein Gitter aus Haaren darübergelegt, die ebenfalls mit Kakisaft verklebt wurden. Die größte deutsche Katagami-Sammlung befindet sich in Dresden. Die vorliegende Schablone mit überaus feinen zum Netz verknüpften Blütenmuster. – Gebraucht, teils etwas braunschwarz verfärbt, kaum Ausrisse der fragilen Strukturen, sehr gut erhalten. – Beiliegen 4 weitere Blätter Asiatica. 1) Utagawa Hiroshige. Nyuukoku shinsa. (Die Pass-Kontrolle). Aus den 53 Stationen des Tokaido. Format. Oban (23 x 35 cm). Späterer Druck um 1860. Löchlein, angestaubt, Läsuren, dennoch sehr hübsch. - 2) No-Theater Tänzerin unterm Mandelbaum. Ukiyo-e Farbholzschnitt in der Nachfolge Utamaros. Um 1880. Papier stark gebräunt und etwas fleckig, knapp über die Darstellung beschnitten, Papierläsuren, aber sehr hübsch. - 3) 2 Shunga-Darstellungen mit Sexualakten im Interieur. Moderne Kunstdrucke auf Japanpapier. Um 1980. - Wohlerhalten.
Katagami. 14 japanische Färbeschablonen aus Maulbeerbaumpapier. Zwischen 30 x 40 und 45 x 50 cm. Japan 19. Jahrhundert.
Individuelle japanische Musterschablonen aus hell- und dunkelbraunen Maulbeerbaumpapier. Die Katagami (Ise-katagami) wurden vor allem zum Färben von Stoffen verwendet, etwa von Kimonos, Überwürfen, Schals, Bannern, Fahnen, teils aber auch von Buntpapieren. Dabei wurde das Maulbeerbaumpapier mehrfach mit dem klebrigen Saft der Kaki getränkt, um es zu stabilisieren. Durch Oxidantien entstand die typische braune Färbung. Mit feingeschliffenen Messerchen, aber auch Scheren und Stanzen wurde das Papier dann in oft höchst phantasievollen Mustern perforiert und zur Fixierung der so entstandenen höchst fragilen Strukturen ein Gitter aus Haaren darübergelegt, die ebenfalls mit Kakisaft verklebt wurden. Die größte deutsche Katagami-Sammlung befindet sich in Dresden.
Vorhanden sind hier mehrere abstrakte Muster aus Schlingen, Linien, Bogenlinien, Blättern, Blüten und anderen floralen Schnitten, darunter ein besonders schönes Blatt mit Sternblumen, ein weiteres mit Margeriten und vielem mehr.
Die unendliche Vielfalt der japanischen Dekorformen und ihres zeitlosen - und auch heute immer wieder erstaunlich modern anmutenden - Designs trug in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht unwesentlich zum Entstehen des europäischen Jugendstils bei, in dem die Katagami immer wieder aufgenommen und zu flächigem Ornament umgearbeitet wurden. – Die Blätter teils mit japanischen Schriftzeichen, teils kleinen Verfärbungen und Fleckchen sowie Farbspuren von der Benutzung als Textilschablone, einige Knick- und Knitterspuren, jedoch kaum Risse oder Ausrisse der fragilen Strukturen, zumeist in allerbester Erhaltung.
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