Es wurden 17 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Los 6558Köthe, Fritz
Tanz der Sicherheitsnadeln mit den Reissverschlüssen
Auktion 125
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 431)
Tanz der Sicherheitsnadeln mit den Reissverschlüssen (Surreale Komposition).
Feder in Schwarz auf bräunlichem Velin. 25,2 x 30,5 cm. Unten links in schwarzer Feder monogrammiert "K" und datiert. 1948.
Vom Surrealismus beeinflusst zeigt sich die differenzierte, frühe Federzeichnung Köthes, die mit feinsten Schraffuren und skurrilem Humor ein Ballett aus Nähutensilien in einer weiten Ebene entstehen lässt. Verso Fragment einer weiteren Komposition, Sternenhimmel mit Kirchturm.
Provenienz: Privatsammlung Berlin.
Los 7262Köthe, Fritz
Apfel und Glasscherbe
Auktion 125
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
8.125€ (US$ 9,339)
Apfel und Glasscherbe
Tempera und Öl auf Hartfaser. 1949.
30,3 x 40 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "K" und datiert.
Frühes Gemälde des Künstlers, in der Motivwahl inspiriert vom Surrealismus. Die Bildgegenstände erfasst er in fotorealistischer Manier mit sorgsamem Pinselstrich und pastosem Farbauftrag. Lebendige Farbkontraste und eine spannungsreiche Verteilung von Hell und Dunkel zeichnen die Komposition aus. Fritz Köthe, der seine Ausbildung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und der Graphischen Fachschule Berlin erhielt, war in den 1950er Jahren in Berlin für mehrere Jahre als Graphiker für Verlage und Werbeagenturen tätig.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Ausstellung: Deutscher Künstlerbund, 15. Ausstellung, Karlsruhe 1967 (mit deren Klebeetikett verso, dort typographisch und handschriftlich bezeichnet)
Literatur: Heinz Ohff, Fritz Köthe. Monographie und Werkverzeichnis, Berlin 1976, S. 227 (Tafel 11 mit Abb.)
Los 7243Köthe, Fritz
Abstrakte Komposition
Auktion 122
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)
Abstrakte Komposition
Feder in Schwarz auf Velin. 1961.
34,5 x 27,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "F. Köthe", unten links mit der Werknummer "Z 6/61".
Bereits seit Köthes Zeit in Stuttgart ab 1956 entstehen seine differenzierten, vom Surrealismus beeinflussten Federzeichnungen mit mehrfach verdünnten Tuschen. Feinste Schraffuren lassen abstrakte Formengebilde entstehen und zeigen bereits seine Vorliebe für die Zickzackform, die sich später auch als Risslinie in seinen Plakatbildern findet. 1961 ist der Künstler zurück in Berlin und schließt Bekanntschaft mit Carl Laszlo.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland
Terence
Öl auf Leinwand. 1972.
60 x 50 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "FK" und datiert.
Das Werk des Berliner Malers Fritz Köthe erinnert an die Pop-Kultur, auch wenn der Künstler selbst diesen Zusammenhang dementierte. Die Integration von Werbelementen in den verschiedensten Medien, gepaart mit der Décollage, sprechen eine eigene Sprache. Durch die Gegenüberstellung unserer allgegenwärtigen Konsumgesellschaft mit den zersplitterten Portraits, welche die Auflösung und den Zerfall unserer Realität verdeutlichen, wird unsere Gesellschaft hinterfragt, ohne dass der Künstler auf die leuchtenden Farben und dekorativen Elemente verzichtet.
Provenienz: Frankfurter Hypothekenbank (lt. rückseitigem Etikett)
Privatsammlung Berlin
Literatur: Heinz Ohff, Fritz Köthe. Monographie und Werkverzeichnis, Berlin 1976, S. 232 (ohne Abb.)
Los 7222Köthe, Fritz
Akt; Kawasaki; Zigarette
Auktion 111
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
600€ (US$ 690)
Akt; Kawasaki; Zigarette
3 Serigraphien auf leichtem Karton. 1970er Jahre.
Verschiedene Formate.
Jeweils signiert "F Köthe". Auflage 100-1000 num. Ex.
Durchweg ausgezeichnete, kräftige und farbfrische Drucke mit teilweise breitem Rand. Beigegeben: Sechs unsigierte Serigraphien aus Fritz Köthes Serie "Motorsport".
Akt
Farboffset auf leichtem Karton. 1970.
59,6 x 50,2 cm (79 x 64 cm).
Signiert "Fritz Köthe". Auflage 150 num. Ex.
1964 entstehen Köthes erste Plakate und Zerreißbilder. Sie spiegeln die bruchstückhafte Sicht auf eine Welt der Massenmedien und der unendlichen visuellen Eindrücke. Ausgezeichneter Druck mit dem vollen Rand.
Anzug / Motor
Farbsiebdruck auf Velin.
58,6 x 44,3 cm (72 x 56 cm).
Signiert "F. Köthe". Auflage 300 num. Ex.
Herausgegeben von der Edition F. & O. Brockmann, mit deren Begleitblatt beiliegend. Prachtvoller Druck mit Rand.
Sechs Linolschnitte
6 aquarellierte Linolschnitte auf Bütten. Lose in Orig.-Leinenmappe. 1964/65.
Ca. 55 x 45 cm.
Jeweils signiert "Fritz Köthe", im Impressum nochmals signiert. Auflage 60 num. Ex.
Gedruckt bei Christian Grützmacher, Berlin; herausgegeben von der petersen press, Berlin. Im Jahr 1964 entstehen Köthes erste Plakate und Zerreißbilder, die seine bruchstückhafte Sicht auf eine Welt der Massenmedien und der unendlichen visuellen Eindrücke spiegeln. Die frühen Drucke kombinieren Ausschnitte weiblicher Körper, Autoteile und Verkehrszeichen. Ausgezeichnete Drucke mit dem vollen Rand. Beigegeben: Ein weiterer signierter Linolschnitt von Fritz Köthe.
Ohne Titel
Farbsiebdruck auf Velin. 1967.
55 x 40 cm (65 x 50 cm).
Signiert "Fritz Köthe". Auflage 100 num. Ex.
Herausgegeben von der Edition Domberger, Stuttgart, mit deren Blindstempel unten links. Prachtvoller Druck mit Rand.
Ohne Titel
Aquarell auf leichtem Velinkarton. 1967.
40,7 x 31 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "FK" (ligiert) und datiert.
Fritz Köthe gilt als einer der wichtigen deutschen Vertreter der Pop Art und des Fotorealismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Graphiker für diverse Verlage und Werbeagenturen, wobei er sich den Ruf einer Instanz erarbeitete. Mit seinen gemalten Collagen, die Motive aus der Werbung enthalten, entwickelte er ab 1960 eine eigene Bildsprache und arbeitete bis zu seinem Tod als freier Künstler.
Akt
Farboffset auf leichtem Karton. 1970.
59,6 x 50,2 cm (79 x 64 cm).
Signiert "Fritz Köthe". Auflage 100 num. Ex.
1964 entstehen Köthes erste Plakate und Zerreißbilder. Sie spiegeln die bruchstückhafte Sicht auf eine Welt der Massenmedien und der unendlichen visuellen Eindrücke. Ausgezeichneter Druck mit dem vollen Rand. Beigegeben: Ein weiteres signiertes Exemplar dieses Motivs sowie 20 Farboffsets und sechs Farbsiebdrucke von Fritz Köthe, davon 13 signiert, dabei die Blätter "Superstar", 1973 (fünffach vorhanden) und sieben Motive wohl aus dem Kalender der Galerie Lietzow 1974, meist mehrfach vorhanden.
Akt
Farboffset auf leichtem Karton. 1970.
59,6 x 50,2 cm (78,5 x 64 cm).
Signiert. Auflage 100 num. Ex.
1964 entstehen Köthes erste Plakate und Zerreißbilder. Sie spiegeln die bruchstückhafte Sicht auf eine Welt der Massenmedien und der unendlichen visuellen Eindrücke. Ausgezeichneter Druck mit dem vollen Rand. Beigegeben: Sechs signierte druckgraphische Blätter von Manfred Gräf, Marcel Marceau, Rissa u. a.
Los 8152Köthe, Fritz
Ende (Zerreissbild mit Verkehrszeichen)
Auktion 105
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,724)
Ende (Zerreissbild mit Verkehrszeichen)
Aquarell auf Velin. 1964.
38 x 32 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert und datiert.
Beispielhaft für Köthes realistisch-illusionistische Collagebilder steht diese frühe Verkehrszeichen-Komposition. Köthe setzt Gegensätzliches wie üppiges, blühendes Fleisch und die tote Materie des Verkehrszeichens bruchstückhaft und doch perfekt austariert nebeneinander. Seine Werke schaffen so neue Zusammenhänge und offenbaren im Spiel mit der Ästhetik der Produktwerbung die Abgründe des allgegenwärtigen Konsumterrors. Seit 1963 entstehen seine ersten Straßen- und Verkehrszeichen-Bilder, ein Jahr später die ersten Plakate.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Los 7256Köthe, Fritz
Konvolut von vier Graphiken
Auktion 104
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 431)
Konvolut von 4 Graphiken
2 Lithographien, 1 Farbserigraphie und 1 Farboffsetlithographie auf Velin. Um 1980.
Verschiedene Formate.
Jeweils signiert.
Durchweg ausgezeichnete, kräftige und farbfrische Drucke mit teilweise breitem Rand.
Los 8145Köthe, Fritz
Portrait Franz-Heinrich Sobotka
Auktion 103
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.125€ (US$ 3,592)
Portrait Franz-Heinrich Sobotka
Öl auf Leinwand. 1969.
90 x 70 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert und datiert, verso signiert und datiert.
Franz-Heinrich Sobotka war ein in Wien geborener deutscher Architekt, der seit 1927 in Berlin lebte. Zunächst war er in den Ateliers von Bruno Paul und Erich Mendelsohn tätig und erhielt dort entscheidende Einflüsse. Seit 1934 selbständig, lag Sobotkas Schwerpunkt nach 1945 in Geschäftshausbauten und mittleren Hochhausbauten der Nachkriegsmoderne Berlins. Bedeutende Aufträge erhielt er, um nur ganz wenige zu nennen, für die Errichtung des Schimmelpfeng-Hauses am Bahnhof Zoo, des Druckerei- und Verlagsgebäudes für den Springer-Verlag sowie der Verwaltungsgebäude des Gerling-Konzerns in Köln und Wuppertal. 1969 beauftragte er Fritz Köthe, ihn zu porträtieren. Köthe entwickelte ab 1960 mit seinen gemalten Collagen, in denen er Motive aus der Werbung verwendete, eine eigene unverkennbare Bildsprache. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der Pop Art und des Fotorealismus.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge