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Janssen, Horst. Landschaften 1942-1989. Zusammengetragen und herausgegeben von Dierk Lemcke. 9 Bl. Mit 529 meist farbige Abbildungen auf Tafeln und separate signierte und und nummerierte Orig.-Radierung von H. Janssen. 34 x 25 cm. OLeinen mit illustriertem OSchutzumschlag in OPapp-Schuber. Hamburg, St. Gertrude, 1989.
Eines von 200 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der Originalradierung (32,5 x 23 cm; Selbstportrait mit Katze). – Verlagsfrisch.
Los 3162Janssen, Horst
Frauenbildnisse (VA)
Auktion 127
Nachverkaufspreis
180€(US$ 207)
Janssen, Horst. Frauenbildnisse 1947-1988. Zusammengetragen und herausgegeben von Dierk Lemcke. 10 Bl., 6 Bl. Mit 8 Abbildungen und 382 Bildnissen auf Tafeln sowie separater signierter und nummerierter Orig.-Radierung von H. Janssen. 35 x 26 cm. OLeinen mit illustriertem OSchutzumschlag in OPappschuber. Hamburg, St. Gertrude, 1988.
Eines von 88 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Mit der signierten Radierung "Armande Bejart" (Frielinghaus 88006), einer der spontan entstandenen Vorzugsausgaben, welche Janssen zur Freude (sicher aber auch Verzweiflung) seines Verlegers im letzten Moment mit einer Graphik anreicherte. – Verlagsfrisch.
Los 3188Janssen, Horst
November, 2. Auflage. Mit sepraater signierter Originalradierung - 100 Ex.
Auktion 126
Zuschlag
200€ (US$ 230)
Janssen, Horst. November. 2. Aufl. 76 Bl. Mit zahlr., teils ganzseit. und farbigen Abb. sowie separater numerierter und signierter Orig.-Radierung von H. Janssen. 25 x 32,5 cm. OHlwd mit farbigem OSchutzumschlag in OPp-Schuber. Krefeld, Galerie Peerlings, 1983.
Die hier vorliegende 2. Auflage (Auflagenhöhe: 3000 Exemplare) wurde gegenüber der Erstausgabe von 1975 um einen zweiseitigen faksimilierten Brief Horst Janssens vom 22.2.1983 erweitert. Hier eines von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer 1983 datierten Orig.-Radierung "Jeanne Berlo" in Sepia auf Japan. – Annähernd verlagsfrisch.
Los 3186Janssen, Horst
Brief an Mynher Henri Nannen zu Emden. Hamburg 1988. - Vorzugsausgabe mit separater Originalradierung
Auktion 126
Zuschlag
120€ (US$ 138)
Janssen, Horst. Brief an Mynher Henri Nannen zu Emden (Umschlagtitel). 18 Bl. Mit zahlr. farbigen Abb. und einer signierten und datierten separaten Originalradierung von H. Janssen. 29,5 x 22,5 cm. Illustr. OBroschur. Hamburg, St. Gertrude, 1988.
Exemplar der Vorzugsausgabe mit der signierten Originalradierung (in der Platte betitelt: "Claudia 30.6.88"). – Frisches Exemplar.
Janssen, Horst. Das Pfänderspiel. Ein tagespolitischer Seitensprung. Deutsch, Russisch, Amerikanisch. 102 S., 1 Bl., 1 loses Bl. (Druckfehlerberichtigung). Mit zahlr. Abb. und 1 mont. signierten Original-Radierung auf Japan. 21,5 x 14 cm. Illustr. OBroschur. Gifkendorf, Merlin, 1983.
Eines von 90 nummererten Exemplaren der Serie A der Vorzugsausgabe. Der Text in den drei genannten Sprachen. – Frisches Exemplar.
Eisenbahn
Farbholzschnitt auf Japanbütten, aufgezogen auf Velinkarton. 1957.
47,5 x 63 cm (52,5 x 72,5 cm).
Signiert "Janssen" und datiert. Auflage 25 num. Ex.
Brockstedt 31.
Druck in fünf Farben, Schwarz, Braungrau, Blaugrün, Rot und Weiß, die helleren Farben jeweils auf die schwarze Grundplatte gedruckt. Seit 1956/57 stellte Janssen erstmalig seine Farbholzschnitte in den eigenen Atelierräumen in der Warburgstraße in Hamburg aus, ebenso wie auch in der Galerie von Hans Brockstedt in Hannover. Prachtvoller Druck dieses frühen, großformatigen Motivs, mit dem wohl vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand. Selten.
Selbst dramatisch
Radierung auf Velin. 1965.
36,8 x 25,1 cm (64,7 x 48,6 cm).
Signiert "Janssen" und datiert. Auflage 65 num. Ex.
Brockstedt R 302.
Erschienen in einer Gesamtauflage von 100 Exemplaren als Blatt 6 der Mappe "Europäische Graphik IV", im Verlag Galerie Wolfgang Ketterer, München 1965, mit dessen Blindstempel unten links. Prachtvoller Druck mit breitem Rand.
Los 8136Janssen, Horst
An Kaja. 16.3.74, aus der Folge Totentanz
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 431)
An Kaja. 16.3.74, aus der Folge Totentanz
Radierung mit Aquatinta auf Japanbütten. 1974.
49,7 x 39,6 cm (61,7 x 41,7 cm).
Signiert "Janssen" und datiert.
Frielinghaus 1974/75, 43.
Aus der 11 Radierungen umfassenden Folge "Totentanz", gedruckt bei Volker Sammet, Stuttgart, erschienen in einer Gesamtauflage von 52 Exemplaren. Prachtvoller Druck mit Rand.
Köpfe
4 Bl. Radierungen, teils mit Kaltnadel, und 1 Bl. Lithographie. 1968-72.
Bis 37 x 27,5 cm (63 x 49 cm).
Jeweils signiert "Janssen" und datiert.
Kruglewsky 24, 30, 37 und Frielinghaus 1972/143.
Dabei die Radierungen "Tantchen", 1971 (Kruglewsky 24), "Der Kuß", 1970 (Kruglewsky 30), "Halb tot vor Glück 2,11,72", 1972 (Kruglewsky 37), "Selbst, 18.12.72", 1972 (Frielinghaus 1972/143) sowie die Lithographie "Selbst blöd für Griffelkunst", 1968. Prachtvolle Drucke mit dem wohl vollen Rand.
Los 6910Janssen, Horst
Caprice - einmal nur!
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)
"Caprice - einmal nur!"
Feder in Schwarz und Buntstift in Rot auf Skizzenbuchpapier. 1990.
29,5 x 18,3 cm.
Oben mittig in der Darstellung mit Feder in Schwarz mit dem Künstlersignet und spiegelverkehrt datiert, unten mittig betitelt.
Ins Skeletthafte wandelt sich das Selbstbildnis, gezeichnet in den charakteristischen geschwungenen Linien und Schraffuren. Die Zeichnung entstand im Zusammenhang mit einer Radierung Janssens, beigegeben dem von ihm illustrierten Gedichtband "Caprice. Charles Baudelaire und E. M. Cioran", erschienen in Paris bei Berggruen und Hamburg im Verlag St. Gertrude, 1989.
Provenienz: Irene Lehr, Berlin, Auktion 28.11.2015, Lot 882
Los 6911Janssen, Horst
Caprice - Der Vorübergänger
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,149)
"Caprice - Der Vorübergänger"
Feder in Schwarz, Buntstift in Grün und Deckweiß auf Skizzenbuchpapier. 1990.
29,5 x 19 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz mit dem Künstlersignet sowie spiegelverkehrt datiert, mittig teils spiegelverkehrt betitelt.
Das von Janssen anfangs imaginierte dreibeinige Wesen wandelt er zum zweifüßigen und lässt uns dadurch einen Einblick in seine Arbeitsprozesse nehmen. Vorzeichnung zu der im selben Jahr entstandenen Radierung.
Provenienz: Irene Lehr, Berlin, Auktion 28.11.2015, Lot 882
"Caprice"
Feder in Schwarz auf Skizzenbuchpapier. 1990.
29,5 x 19,8 cm.
Unten mittig mit Feder in Schwarz mit dem Künstlersignet sowie spiegelverkehrt datiert und betitelt.
Seinem Mund entströmt fließend eine menschliche Figur, diese geht wiederum in die Titelschrift über, und Janssens gesamtes Antlitz scheint im Wandlungsprozess. Das Selbstbildnis des Künstlers diente als Vorzeichnung zu der im selben Jahr entstandenen Radierung.
Provenienz: Irene Lehr, Berlin, Auktion 28.11.2015, Lot 882
Los 7274Janssen, Horst
Edgar Allan Poe Nevermore
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)
Edgar Allan Poe Nevermore
Farbradierung mit Aquatinta auf Japan. 1988.
54 x 36 cm (65,5 x 44,4 cm).
Signiert "Janssen" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Nicht mehr bei Kruglewsky.
Prachtvoller Druck in harmonisch abgestimmter Farbigkeit mit dem vollen Rand, oben und unten mit dem Schöpfrand.
Los 3223Janssen, Horst
Zeichnungen (8 signierte Porträtdrucke beigegeben)
Auktion 124
Zuschlag
300€ (US$ 345)
Janssen, Horst. Zeichnungen. 21 S. Mit Textabbildungen und zahlreichen, teils farbigen Tafeln sowie datierter und signierter Original-Graphik des Künstlers. 38 x 27,5 cm. OLeinen mit illustriertem OUmschlag. Berlin, Propyläen, (1970).
Eines von 200 Exemplaren der Serie A in der Folge VI (Gesamtauflage: 1000) "Selbst am 3.1.70 Küsschen". – Sehr frisch. – Beiliegen: 8 signierte Porträtdrucke desselben. Ca. 38 x 28 cm. - Darunter Gottfried Benn, Franz Kafka, Edgar Allen Poe, Marcel Proust (jeweils doppelt auf unterschiedlichem Papier).
Los 3222Janssen, Horst
Radierungen. Landschaften. Mit kolorierter Bleistiftzeichnung
Auktion 124
Zuschlag
700€ (US$ 805)
Mit Selbstporträt und einer parodierenden Widmung von Horst Janssen
Janssen, Horst. Radierungen. Landschaften. 2 Bände. (Hrsg. auf Initiative von Joachim C. Fest, in Zusammenarbeit mit der Galerie Brockstedt, Hamburg). 3, 48, 4; 4, 32, 4 Bl. Mit getönten Illustrationen nach Originalradierungen von Horst Janssen auf Tafeln. 38 x 27,5 cm. Violettfarbener und olivgrüner OLeinenband mit schwarzgeprägtem RTitel und geprägter Signatur des Künstlers auf dem VDeckel (kaum Gebrauchsspuren) in OPappschuber mit Kibitzpapierbezug. Berlin und Frankfurt, Propyläen und Ullstein, (1971).
Ausgabe C des auf festem Papier gedruckten und in der Schöneberger Buchbinderei gebundenen zweibändigen Werks über die Porträt, Akt- und Landschaftsradierungen Horst Janssens (1929-1995). – Tadellose Exemplare, hier mit 2 ungewöhnlichen Widmungen aus der Sammlung des Münchner Verlegers Albrecht Knaus (1913-2007), der mit dem Künstler befreundet war.
Das erste weiße Blatt des ersten Bandes mit ganzseitiger kolorierter Bleistiftzeichnung von Horst Janssen an Janne Knaus, die Frau des Verlegers. Offensichtlich hatte es Spannungen im Verhältnis der beiden um die Ehefrau Albrechts gegeben, jedenfalls stellt sich Horst Janssen in einem eindrucksvollen Selbstbildnis als Halbporträt mit Schweinerüsselnase dar, darunter - anstelle einer Krawatte - ein abgeschnittenes Ringelschwänzchen. Die meisterhaft skizzierte und treffend charakterisierte Porträtdarstellung seiner selbst hat Janssen mit orangerotem Buntstift teilkoloriert.
Unter die große Zeichnung (ca. 21 x 16 cm), die der Künstler auf den 5. Februar 1972 datiert ("5 II 72") setzte Janssen eine 8zeilige Widmung: "Liebste Janne / ich WAR / ein Schwein, / als ich dir das über Dr. Knaus sagte / Könnte mir heut noch mein Schwänzchen abschneiden / dass ich dir ausgerechnet DAS erzählt hab / Pardon / Dein Janssen".
Joachim Fest, ein Freund Horst Janssens (1929-1995), nannte eines der Selbstporträts des Künstlers einmal "Selbst - dramatisch - ein von Gewaltspuren und Wundmalen gezeichnetes Gesicht, in dem weit mehr als ein persönliches Leiden, gleichsam das 'Ecce Homo' der zurückliegenden wüsten Jahrhunderthälfte, ins Bild gesetzt war". Auch das Selbstporträt in diesem, von Joachim Fest herausgegebenen Buch zeigt die lebenslange Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Person, mit den Widersprüchen, dem Triebhaften, dem Genius und den Abgründen einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. - Das Selbstporträt ist bislang nicht veröffentlicht und der umfassenden Janssen-Literatur unbekannt.
Der zweite Band "Landschaften" enthält ebenfalls eine originale Blei- und Buntstiftzeichnung mit Widmung. Hierbei handelt es sich um eine Parodie von der Hand Janssens: Mit virtuosen Buntstiftstrichen malt er eine orangerot-schwarze abstrakte Impression und setzt den "geistreichen" Spruch darunter: "Inzwisch war Sommer herzlichst Fritz Winter". Schwer denkbar, dass der seit seiner Kasseler Emeritierung zurückgezogen in Dießen am Ammersee lebende Maler den Humor bewiesen hätte, ein Buch von Janssen mit dieser Widmung und einem - sagen wir getrost: ziemlich bescheidenen künstlerischen Produkt zu versehen. Zutreffender ist wohl die Vermutung, dass der für sein unkonventionelles Benehmen bekannte Janssen nach der Widmung in Band I zu Janne Knaus sprach: "Und nun kriegst Du noch eine Widmung von Fritz Winter". Und so geschah's. Weshalb ausgerechnet Fritz Winter? Der Janssen-Biograph Stephan Blessin hätte dafür wohl eine Erklärung.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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