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Los 2622Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Signiertes Manuskript der zweiten Strophe des Deutschlandliedes. 1844
Auktion 128
Schätzung
4.000€ (US$ 4,598)
Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, politischer Lyriker, Dichter beliebter Kinderlieder und des Deutschlandliedes, Germanist und Bibliothekar (1798-1874). Eigh. Gedichtmanuskript mit Unterschrift "Hoffmann von Fallersleben". 1 S. Mit blaugrünem Rändchen. Kl. 4to. Köthen, "am Johannistage 1844".
Die zweite Strophe des 1841 auf Helgoland entstandenen "Deutschlandliedes", geschrieben und signiert von seinem Dichter: "Deutsche Frauen, deutsche Treue, / Deutscher Wein u. deutscher Sang / Sollen in der Welt behalten / Ihren alten schönen Klang, / Uns zu edler That begeistern / Unser ganzes Leben lang - / Deutsche Frauen, deutsche Treue, / Deutscher Wein und deutscher Sang." - Von großer Seltenheit.
Los 2041Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Lied der Deutschen
Auktion 120
Zuschlag
4.600€ (US$ 5,287)
Einigkeit und Recht und Freiheit
Hoffmann von Fallersleben, (August Heinrich). Lied der Deutschen. Melodie nach Joseph Haydn's: "Gott erhalte Franz den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!" Arrangirt für die Singstimme mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre. Gefalztes Doppelblatt. 27 x 17,5 cm. Hamburg, Hoffmann und Campe bzw. Stuttgart, Paul Neff, 1. September 1841.
Goedeke XIII, 364, 38. – Erste Ausgabe der bedeutenden Flugschrift. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) dichtete den Text des Deutschlandliedes am 26. August 1841 während eines Besuchs auf Helgoland, bereits am 1. September wurde es von Campe in Hamburg gedruckt und am 5. Oktober auf dem Jungfernstieg, der Flaniermeile an der Binnenalster, erstmals öffentlich gesungen. 1922 erklärte Reichspräsident Ebert das Lied zur deutschen Nationalhymne, 1952 verfügte Bundespräsident Heuss, dass künftig die 3. Strophe als Nationalhymne gesungen werden soll. Das Faltblatt enthält auf Seite 1 den Titel, Seite 2 ist weiß, Seite 3 "Das Lied der Deutschen" mit Noten und dem Text der ersten Strophe, Seite 4 das Ende mit Noten und darunter die Strophen 2 und 3. – Stock- und braunfleckig, sonst wohlerhalten und ohne die sonst für Flugblätter typischen Randläsuren.
Los 2086Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Lied der Deutschen
Auktion 119
Zuschlag
4.400€ (US$ 5,057)
Einigkeit und Recht und Freiheit - 100 Jahre Nationalhymne
Hoffmann von Fallersleben, (August Heinrich). Lied der Deutschen. Melodie nach Joseph Haydn's: "Gott erhalte Franz den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!" Arrangirt für die Singstimme mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre. Gefalztes Doppelblatt, fadengeheftet in OBroschur der Maximiliangesellschaft. 26,5 x 17,5 cm. Hamburg, Hoffmann und Campe bzw. Stuttgart, Paul Neff, 1. September 1841.
Goedeke XIII, 364, 38. – Erste Ausgabe der bedeutenden Flugschrift. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) dichtete den Text des Deutschlandliedes am 26. August 1841 während eines Besuchs auf Helgoland, bereits am 1. September wurde es von Campe in Hamburg gedruckt und am 5. Oktober auf dem Jungfernstieg, der Flaniermeile an der Binnenalster, erstmals öffentlich gesungen. 1922, vor genau Hundert Jahren, erklärte Reichspräsident Ebert das Lied zur deutschen Nationalhymne, 1952 verfügte Bundespräsident Heuss, dass künftig die 3. Strophe als Nationalhymne gesungen werden soll. Das Faltblatt enthält auf Seite 1 den Titel, Seite 2 ist weiß, Seite 3 "Das Lied der Deutschen" mit Noten und dem Text der ersten Strophe, Seite 4 das Ende mit Noten und darunter die Strophen 2 und 3. – Schwache, unbedeutende Knickfalten. Wohlerhaltenes Exemplar der über Jahrzehnte in Vergessenheit geratenenen Restauflage, die in Campes Verlag keinen Abnehmer fand, im Jahr 1917 schließlich von der Maximiliangesellschaft erworben und dann als Neujahrsgabe an die Mitglieder ausgegeben wurde.
Los 1599Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Bartholomäus Ringwald und Benjamin Schmolck
Auktion 110
Zuschlag
250€ (US$ 287)
Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich. Bartholomäus Ringwald und Benjamin Schmolck. Ein Beitrag zur deutschen Litteraturgeschichte des XVI. und XVIII. Jahrhunderts. VIII, 88 S. Schlichter Pappband d. Z. (gering fleckig, berieben) mit hs. Titel auf den VDeckel. 21 x 11,5 cm. Breslau, Friedrich Hentze, 1833.
Wilpert-Gühring² 723, 43. Nicht bei Kosch. – Seltene erste Ausgabe des "Beitrags zur deutschen Litteraturgeschichte des XVI. und XVIII. Jahrhunderts" um die beiden wichtigen Figuren der Reformationszeit und des Barock, den Theologen und lutherischen Dichter Bartholomäus Ringwaldt (1532-1599) und den Kirchenlieddichter Benjamin Schmolck (1672-1737). – Etwas fleckig, sonst sauber. Vorsatz mit vierzeiligem eigenhändigen Gedicht des Autors Hoffmann von Fallersleben: "Was wir still und unverdrossen / Wirkten, bleibet uns allein; / Hat es erst der Freund genossen, / Muß es doppelt unser sein".
Mit Erstausgabe nicht bei Kosch und Wilpert-Gühring
Hoffmann von Fallersleben, (August Heinrich). Sammelband mit 3 Werken. 14,5 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben, Gelenke etwas schwach) mit goldgeprägtem RTitel. Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, Bern, Jenni, 1844.
I. Deutsche Salonlieder. 66 S., 1 Bl. - Wilpert-Gühring² 724, 81. Kosch VII, 1399. - II. Hoffman'sche Tropfen. 78 S., 1 w. Bl. - Wilpert-Gühring² 724, 83. Kosch VII, 1399. - III. Deutsche Fürstenlieder. 63 S. - Nicht bei Wilpert-Gühring². Nicht bei Kosch. – Im oberen Rand minimal gebräunt, gering stockfleckig. – Beigebunden: Heinz und Kunz (d. i. Ludwig Seeger und August Becker). Politisch-Soziale Gedichte. 2 Bl., 124 S. Bern, Jenni, 1844. - Minimal stockfleckig.
Los 2080Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Gedichtmanuskript "Hund' und Katzen"
Auktion 106
Zuschlag
1.400€ (US$ 1,609)
Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, Dichter, Germanist und Bibliothekar, Autor des "Deutschlandliedes" (1798-1874). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Hoffmann von Fallersleben". 2 S. Auf grauem Papier. 4to. O. O. (wohl vor 1840).
"Hund' und Katzen". 9 Strophen zu je 4 Zeilen: "Die Hund' und die Katzen die stritten sich / Und zankten sich um die Wette, / Wer unter ihnen urkundlich / Den ältesten Adel hätte ... 'Wir haben ein ururaltes Diplom / Lang her von undenklichen Tagen, / Was Remus und Romulus einst in Rom / Gab allen Isegrims-Magen.' ... Der Pudel empfing aus des Pabstes Hand / Was das Hundevolk begehrte; / Dann zog er wiederum in sein Land / Auf seiner alten Fährte. - Und als er kam an den Po bei Rom, / Da schwamm vor ihm ein Braten, / Er schnappte danach und verlor sein Diplom, / Und musst' es auf ewig entrathen ... Die Hunde die denken noch immer so: / Wir werden sie schon überwinden! / Sie suchen und forschen noch immer am Po / Und können den Adel nicht finden." - Das hochpolitische, brisante Gedicht gegen die Privilegien des Adels erschien 1840 in Hoffmanns "Unpolitischen Liedern". - Bei unserem Exemplar ist am Schluß der Name des Autors mit dem in Druckereien üblichen Blaustift eingeklammert: er sollte im Druck offenbar wegfallen. - Seite 2 leicht fleckig; 1 unbedeutender Eck-Abschnitt.
Los 2350Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Gedichtmanuskript "Echolied"
Auktion 102
Zuschlag
400€ (US$ 460)
Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, politischer Lyriker, Dichter des Deutschlandliedes und beliebter Kinderlieder, Germanist und Bibliothekar (1798-1874). Eigh. Gedichtmanuskript. 10 Zeilen. Auf blauem Papier. Quer-8vo. O. O. u. J.
Hübsches Dank-Gedicht mit Echo-Reimen: "Euch, / Die uns erfreut mit Liebesgaben / haben, / Und uns so freundlich ein treues Angedenken / schenken, / Müssen wir herzlichen Dank vor allen Dingen / bringen ...".
Los 2351Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Gedichtmanuskript 1871
Auktion 102
Zuschlag
950€ (US$ 1,092)
- Eigh. Gedichtmanuskript mit den Initialen "HVF", verschlüsselt in den Schlußworten. 2/3 S. 8vo. O. O. 22.IV.1871.
"Ja, der Frühling ist erschienen / Und ich weiß nicht, wie mir ist, / Weiß nicht, wie ich's kann verdienen, / Daß auch Du mein Frühling bist ...". Zwei Strophen zu je vier Zeilen. - An eine Dame gerichtete Huldigung, zu der sich der 73jährige nicht offen bekennen möchte, denn er versteckt seine Initialen in einer Schlußbemerkung: "So dankt ein HoffnungsVoller Frühlingssänger".
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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