Es wurden 41 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Abstrakte Komposition
Aquarell und Pastell auf CM Fabriano-Bütten. 1959.
10,8 x 17 cm.
Verso mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Hannah Höch" und gewidmet.
Feinsinnig gezeichneter Neujahrsgruß der Künstlerin für das Jahr 1960 in Form einer abstrakt-geometrischen Darstellung, die besondere Lebendigkeit durch die grüngelben Strahlen der Sternform und die darunterliegende kleinteilige Komposition entwickelt.
Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
Bassenge, Berlin, Auktion 103, 02.06.2014, Lot 8116
Privatbesitz Rheinland
Abstrakter Kopf
Pinsel in Schwarz auf Velin. 1960.
27 x 21,2 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Blau monogrammiert "H.H." und datiert.
In schwungvollen Linien umreißt Höch das abstrakte Portrait und setzt dabei Kontraste in den schwarzen Partien von Mund und Auge. Eine schöne Studie aus dem Spätwerk der Künstlerin.
Provenienz: Privatbesitz Hamburg
Bassenge, Berlin, Auktion 38, 01./02.12.1981, Lot 5956
Privatbesitz Berlin
Los 7135Höch, Hannah
Frauenbildnis (Selbstportrait?)
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.750€ (US$ 5,460)
Frauenbildnis (Selbstportrait?)
Aquarell und Gouache auf Aquarellpapier. 1929.
26 x 18,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H.H." und datiert.
In kräftigen Aquarellfarben angelegtes Frauenportrait, womöglich ein Selbstportrait, aus den 1920er Jahren. Die Orlik-Schülerin Hannah Höch wusste sich im "Männerclub" der Berliner Dadaisten zu behaupten. Sie war nicht nur Muse und kooperative Freundin von Arp, Schwitters und van Doesburg, sondern vor allem höchst produktiv in ihrem eigenen vielseitigen Schaffen.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Los 8208Höch, Hannah
Abstrakte Komposition
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,580)
Abstrakte Komposition
Aquarell, Deckweiß und Pinsel in Schwarz, collagiert, auf Karton.
5,2 x 4 cm.
Verso zweifach mit dem runden blauen bzw. roten Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt), dort mit Bleistift bezeichnet "26)".
Miniaturhafte Arbeit, deren schwarzer Grundton die sparsam eingesetzten farbigen Akzente zum Leuchten bringt. Durch die Collagierung gewinnt die Komposition einen kristallinen Charakter. "Formen- wie Formatexperimente Höchs, etwa auf wenigen Zentimetern Grundfläche ausgeführte Miniaturarbeiten, verdeutlichen die stete Suche der Künstlerin nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten." (berlinischegalerie.de, Text zur Ausstellung Hannah Höch, Berlin 2007, Zugriff 03.10.2024).
Komposition
Kugelschreiber in Blau auf dünnem Skizzenpapier. 1962.
29,7 x 20,3 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Blau monogrammiert "H.H." und datiert, unten links gewidmet.
Abstrakte Komposition, filigran mit zahllosen Parallelschwüngen, Schraffuren und gitterartigen Netzstrukturen gezeichnet.
Provenienz: Grisebach, Berlin, Auktion 158, 31.05.2008, Lot 663
Privatbesitz Rheinland
Raupe
Bleistift auf Maschinenpapier.
8,3 x 7,1 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "H.H.", verso mit dem Nachlaßstempel "RÖSSNER-HÖCH".
Kleine zarte Beistiftzeichnung einer sich aufstellenden Raupe in dem für Hannah Höch so gerne benutzten kleinen Format.
Provenienz: Privatbesitz Hamburg (seit 1989)
Galerie Bodo Niemann, Berlin
Los 7053Höch, Hannah
Italienische Landschaft
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
350€ (US$ 402)
Italienische Landschaft
Feder in Schwarz auf dünnem Skizzenblockpapier. Wohl 1935.
23,4 x 15,9 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.", verso mit dem senfgelben Stempel "HANNAH HÖCH NACHLASS SAMMLUNG RÖSSNER-HÖCH" und mit Bleistift gewidmet von der Tochter Eva-Maria Rössner-Höch.
Lockere Federskizze mit zwei bauchigen Tongefäßen und italienischem Flair.
Los 6859Höch, Hannah
Abstrakte Kompostion
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.188€ (US$ 1,365)
Abstrakte Komposition
Tusche auf bräunlichem Karton. Um 1960.
23,9 x 28,7 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.".
Hannah Höch, eine der bedeutendsten deutschen Avantgardekünstlerinnen und progressive Vorreiterin der Dada-Bewegung, zeichnet die abstrakte Komposition mit kristallin-geometrischen Formen und feinen Binnenstrukturen, spannungsreich und in ihrer charakteristischen, ganz eigenen Handschrift. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte Hannah Höch sich intensiv im Berliner Kulturleben, um dessen Wiederaufbau voranzutreiben, und sie hielt u.a. Vorträge zum Thema "Frauen und Kunst".
Provenienz: Bassenge, Berlin, Auktion 103, 02.06.2014, Lot 8115
Los 8206Höch, Hannah
Schwarz-Weiss-Collage
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
23.750€ (US$ 27,299)
"Schwarz-Weiss-Collage"
Offset, collagiert, auf festem Karton. 1961.
45,7 x 37 cm (Karton).
Unten rechts mit Kugelschreiber monogrammiert "H.H.", auf dem Karton unten links bzw. rechts mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Hannah Höch", mit Bleistift zweifach datiert und betitelt, verso auf dem Karton nochmals signiert "H. Höch", betitelt, mit den Maßangaben sowie bezeichnet "I41", "Foto: Holzhäuser Nr. 584" und mit dem runden blauen Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt).
Groß und Klein, Oben und Unten vermischen sich. Aus Tageszeitungen extrahiert die Künstlerin Bildelemente, löst sie aus ihrem Zusammenhang, dreht sie, verfremdet und collagiert sie zu etwas Neuem in einer ihrer bedeutenden, surrealistisch anmutenden Kompositionen. Die Entschlüsselung und Interpretation jedoch bleibt dem Betrachter überlassen, es entsteht ein Spiel mit seiner ganz individuellen visuellen Wahrnehmung und Assoziation. Hannah Höch, eine der bedeutendsten deutschen Avantgardekünstlerinnen und Hauptvertreterin der Dada-Bewegung, experimentierte in ihrer Kunst mit verschiedenen Materialien und Techniken, aber ihre bekanntesten Werke sind ihre Collagen. Ausgebildet bei Emil Orlik in der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, zeichnete sie Stoff- und Tapetenmusterentwürfe für die Handarbeitsredaktion des Ullstein-Verlags und verfasste Texte für die Zeitschriften des Verlags, in denen sie später häufig Motive für ihre Collagen und Fotomontagen fand.
Provenienz: Galerie Michael Pabst, München
Privatbesitz Österreich
Schwarze Blüte
Feder in Schwarz auf festem Velin. 1925.
6,8 x 7,3 cm.
Verso von fremder Hand datiert, betitelt, mit dem runden Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt), dort bezeichnet "F 02-Kö 54" sowie "V79-231/40".
Aus dichten, einander überkreuzenden Schraffuren erwächst die tiefdunkle Darstellung einer üppigen Blüte, entstanden in einer bewegten Zeit im Leben der Künstlerin. 1925 hatte Höch bereits an der Ersten Dada-Messe teilgenommen, sich von Raoul Hausmann getrennt, 1924 besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl, sie stellte in diesen Jahren in der Sowjetunion und bei der Deutschen Kunstgemeinschaft in Berlin aus.
Provenienz: Winterberg, Heidelberg, Auktion 23.04.2016, Lot 654
Los 8144Höch, Hannah
Abstrakte Komposition
Auktion 123
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.750€ (US$ 2,011)
Abstrakte Komposition
Collage und Pinsel in Schwarz auf Japan, auf leichten Karton kaschiert.
10 x 14,5 cm.
Geometrische Elemente bestimmen die kraftvoll linear durchkomponierte Gestaltung. Die feinen Fasern des für die collagierten Formen gerissenen Japanpapiers bilden mit ihrer Weichheit einen effektvollen Kontrast dazu, ebenso wie das zarte Rosa des Kreises in schönem Gegensatz zu den schwarzen Linien steht.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Los 8145Höch, Hannah
Abstrakte Landschaft
Auktion 123
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.250€ (US$ 4,885)
Abstrakte Landschaft
Gouache, Bleistift und Feder in Schwarz auf leichtem Karton.
24 x 33,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.".
Grazile Komposition in leuchtender Farbigkeit mit feinsinnig gesetzten Kontrasten. Die Orlik-Schülerin Hannah Höch wusste sich im "Männerclub" der Berliner Dadaisten zu behaupten. Sie war nicht nur Muse und kooperative Freundin von Arp, Schwitters und van Doesburg, sondern vor allem höchst produktiv in ihrem eigenen vielseitigen Schaffen. Höch blieb zwar in bestimmten Farben und Mustern auch später ihren Lösungen der Zwanziger Jahre treu, entwickelte sie aber stets weiter.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Höch, Hannah. Bilderbuch 1945. Hrsg. von Hans Marquardt. 6 Bl. (Textheft) und 19 mont. Faksimiles (Bilderbuch). Mit 2 Original-Linolschnitten von Hannah Höch und 2 Portraitphotos. 26 x 33 cm. 2 OBroschuren und Blockbuch. In OHalbleinen-Mappe (leichte Gebrauchsspuren). Leipzig, Reclam, 1985.
Dürer-Presse, 5. Druck. Spindler 67, 6. – Eines von 50 bei Reclam erschienenen Exemplaren (Gesamtauflage: 250). Die beiden Linolschnitte "Straße in Berlin" (1912) und "Zwei Mädchen" (um 1970) verso mit dem Nachlassstempel von Hannah Höch. – Frisches Exemplar.
Los 8143Höch, Hannah
Komposition mit Frau
Auktion 123
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,149)
Komposition mit Frau
Gouache und Feder in Schwarz auf Aquarellpapier, auf Velin aufgezogen. 1962/63.
10,4 x 14,7 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H.H.", auf dem Unterlagepapier rechts signiert, datiert und gewidmet.
Hauchfeine Federstriche und zarte Farbakzente in Weiß, Gelb und Rot verleihen der Zeichnung eine schwebende Leichtigkeit. Die vollgültige Komposition entstand als Neujahrsgruß für das Jahr 1963.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Die Braunellen
Papiercollage auf Karton, auf Unterlagepapier kaschiert. Um 1955.
27,9 x 17,6 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H.H.", darunter auf Papierklebestreifen betitelt, verso auf dem Unterlagepapier mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Hannah Höch" und mit der durchgestrichenen Bezeichnung "24".
Hannah Höch gilt als eine der bedeutendsten deutschen Avantgardekünstlerinnen und als eine der Hauptvertreterinnen der Dada-Bewegung. Sie besuchte ab 1915 die Klasse für Graphik und Buchkunst von Emil Orlik in der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Nebenbei war sie als Entwurfszeichnerin von Stoff- und Tapetenmustern für die Handarbeitsredaktion des Ullstein-Verlags tätig und verfasste Texte für die Zeitschriften des Verlags, in denen sie später häufig Motive für ihre Collagen und Fotomontagen fand. Durch Raoul Hausmann, mit dem sie von 1915 bis 1922 eine Liebesbeziehung führte, wurde Höch in den Dada-Zirkel in Berlin eingeführt. Höch experimentierte in ihrer Kunst mit verschiedenen Materialien und Techniken, aber ihre bekanntesten Werke sind ihre Collagen. In diesen Collagen kombinierte sie verschiedene Bilder und Texte aus Zeitschriften und Zeitungen, um neue Bedeutungen zu schaffen. Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für Höch eine ersehnte Befreiung von Unterdrückung, Vereinsamung und der Diffamierung ihrer Kunst durch die Nationalsozialisten. Gleichzeitig fand ihr künstlerisches Schaffen neue Aufmerksamkeit und wurde ab 1945 vermehrt ausgestellt und mit zahlreichen Preisen geehrt. In diese produktive Nachkriegszeit fällt die Entstehung der vorliegenden Collage. Der Titel ist dem verwendeten Material verbunden, lässt jedoch eine genaue Entschlüsselung des Dargestellten nicht zu, was die Collagen von Hannah Höch oftmals so reizvoll macht. Das surreale Element bleibt ein bestimmender Faktor der Komposition, die zwar Gedankenwelten evoziert, die individuelle Interpretation jedoch dem Betrachter überlässt. Sucht das Auge in diesem Fall nach einem Vogel oder einer Pflanze? Die zugehörigen Elemente muss das Auge des Betrachters zunächst ausfindig machen und enträtseln. So entsteht in diesem wunderbaren Werk ein Spiel mit der visuellen Wahrnehmung und der Assoziation. Wir danken Dr. Ralf Burmeister, Berlin, für freundliche Hinweise vom 11.10.2023.
Provenienz: Grisebach, Berlin, Auktion 135, 27.05.2006, Lot 553
Privatbesitz Österreich
Ausstellung: Hannah Höch. Collagen 1956-1959, Galerie Gerd Rosen, Berlin 1959 (Kat.-Nr. 24)
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge