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Los 2613Dingelstedt, Franz von
8 Briefe an die Verleger Gebr. Paetel. 1877-1880
Auktion 128
Schätzung
800€ (US$ 920)
Dingelstedt, Franz von, Schriftsteller, Dramaturg, anfangs dem Jungen Deutschland nahestehend, später hochrangiger Leiter der Hoftheater in München, Weimar und Wien (1814-1881). Sammlung von 8 eigh. Briefen m. U. "Frhr. v. Dingelstedt", "F v Dingelstedt" oder "F D". Zus. 23 S., davon 1 Brief mit Blindstempel "k. k. Hoftheater Direction", 4 Briefe mit gekröntem Monogramm "F D" und 1 Brief mit Trauerrand. Gr. 8vo und gr. 4to. Wien 1877-1880.
An die Verleger Gebr. Paetel; ausführlich über Auswahl, Zusammenstellung und Druck seiner lyrischen, epischen und dramatischen Werke sowie die Ausstattung der Bände seiner in 12 Bänden 1877 erschienenen "Sämmtlichen Werke". Seine Kommentare zu den einzelnen Dichtungen und zu seinen wichtigen Shakespeare-und Faust-Bearbeitungen bieten wertvolles Material zur Beurteilung und Würdigung der Leistungen des vielseitigen und interessanten Protagonisten in der Literatur- und Theaterwelt aus rund vier Jahrzehnten. - 1 Brief mit Faltenrissen; sonst alles ordentlich erhalten.
Los 2738Dingelstedt, Franz von
2 Briefe als General-Intendant des Weimarer Hoftheaters. 1858-1859
Auktion 128
Schätzung
300€ (US$ 345)
Dingelstedt in Weimar
Dingelstedt, Franz von, Schriftsteller, Dramaturg, anfangs dem Jungen Deutschland nahestehend, später hochrangiger Leiter der Hoftheater in München, Weimar und Wien (1814-1881). 2 Briefe m. U. "Fr Dingelstedt". Zus. 21/2 S. Doppelbl. mit Briefkopf "Großherzogl. Sächsische General-Intendantur der Hofkapelle und des Hoftheaters". Gr. 4to. Weimar 7.VII.1858 und 7.V.1859.
Der Brief von 1859 vermutlich an den Komponisten Julius Rietz (1812-1877) über die Vorbereitung von dessen Oper "Georg Neumark oder Die Gambe" (Text von Ernst Pasqué). Auf eine Anfrage des Adressaten teilt Dingelstedt mit, "daß Ihre Oper schon, und zwar ganz in der von Ihnen und dem Herrn Textverfasser gewünschten Weise, ausgetheilt worden ist und gegenwärtig unter Leitung des Herrn Musikdirektor Lassen einstudirt wird. Wenn Sie die erste Vorstellung, wo möglich auch eine oder die andere der letzten Proben, durch Ihre Anwesenheit ehren wollen, so wird dies nicht nur mir angenehm, sondern auch Ihren künstlerischen Interessen unstreitig förderlich sein ...". - Die einaktige Oper wurde am 25. Mai 1859 erstaufgeführt, war offenbar kein Erfolg und wurde nur einmal (im Juni) wiederholt. - Der Brief von 1858 an einen "Hochwohlgeboren" betrifft eine Einladung zur Jubelfeier der Universität Jena. "... Sollten dieselben vorziehen, den höchsten Herrschaften unseres Hofes den zugesagten und wohlgefällig erwarteten Besuch in einer minder geräuschvollen Zeit abzustatten, so würde als solche die Geburtsfeier Schillers zu empfehlen sein, die wir am 10. November d. J. im Großherzoglichen Hoftheater mit einer Vorstellung zum Vortheil der hiesigen Filial-Schiller-Stiftung zu begehen gedenken, und welche durch die Anwesenheit des hochverehrten Vorstandes der Dresdener Haupt-Stiftung die angemessenste Würde und Weihe empfangen würde ...". - Zu den Gründungsmitgliedern der Dresdener Schiller-Stiftung gehörten 1858 u. a. Carl Gustav Carus und Karl Gutzkow. - Faltenrisse und andere kleinere Randdefekte.
Dingelstedt, Franz von, Schriftsteller, Dramaturg, anfangs dem Jungen Deutschland nahestehend, später Leiter der Hoftheater in München, Weimar und Wien (1814-1881). Eigh. Brief m. U. (Paraphe). 1 S. Gr. 4to. Weimar 9.III.1861.
Als Weimarer Intendant und 1. Vorsitzender der 1859 gegründeten karitativen "Schiller-Stiftung" an einen Kollegen: „Ihrem freundlichen Anerbieten gemäß, überschicke ich Ihnen lieber Kollege, Geld und Brief für Herrn Donner zu persönlicher Besorgung. Ich füge die Frage hinzu, ob Sie uns nicht einen guten General-Secretär für den V B. unserer Schillerstiftung wißen und nachweisen wollen? Ich kann mit dem besten Willen die Arbeit nicht mehr zwingen ...". - An den Rändern geknittert; Querfalte eingerissen. - Beiliegend ein eigh. Billet m. U. "Fr Dingelstedt" aus dem Jahr 1843: "Bitte Herrn Adolf Becher mir doch ein disponibles Ex. von Gustav Pfizers Aeneas Sylvius auf ein Pr. Tage zu leihen, auch was sich sonst an lyrischen oder epischen Novitäten just auf dem Lager vorfindet. Behufs einer Übersicht ...".
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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