Artist Index: Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius


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Los 2019Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Opera omnia quae extant

Auktion 128

Zuschlag
120€ (US$ 138)

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Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius. Opera omnia quae extant, ex fide manusc. auctiora & locupletiora. 8 Bl., 779 S., 16 Bl. 22 x 17 cm. Pergament d. Z. (gering fleckig und berieben, mit hs RTitel). Genf, Philipp Gamonet, 1637.
Vgl. Graesse II, 63. – Zweiter Druck der zuerst 1622 bei Chouet erschienenen Gesamtausgabe der Schriften des spätantiken Staatsmannes Cassiodor (ca. 484-580), dessen vornehmliches Ziel die Versöhnung der Römer mit den Goten war. Mit der Gründung des Klosters Vivarium und den von den dortigen Mönchen kopierten Schriften antiker Autoren wurde er zum Retter zahlreicher bedeutender Werke für die abendländische Literaturgeschichte. – Stellenweise etwas gebräunt, vorderes Innengelenk angeplatzt.

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Los 1226Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Super Psalmos

Auktion 117

Zuschlag
360€ (US$ 414)

Details

Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius. Super Psalmos. 18 nn., 227 num. Bl. Mit 6-teiliger Holzschnitt-TBordüre mit integrierter Druckermarke, zahlreichen Metallschnitt-Initialen und großer Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 31 x 21,5 cm. Pergament d. 18. Jahrhunderts (fleckig, etwas berieben und bestoßen, unteres Kapitel mit Abplatzungen, Gelenke minimal eingerissen, Deckel etwas geworfen). Venedig, (Ottaviano Scoto), 1534.
Edit16 9893. Nicht bei Adams und im STC. – Werk über die Psalmen von Flavius Magnus Aurelius Cassiodor (485-580), dem römischen Staatsmann, Gelehrten und Schriftsteller der Spätantike. Er gilt zudem als Schöpfer des christlichen mittelalterlichen Lehrplans und trug maßgeblich zur Erhaltung zahlreicher bedeutender Schriften bei, indem er sie von anderen Mönchen abschreiben und vervielfältigen ließ.
In der Holzschnitt-Titelbordüre befinden sich Porträtvignetten von Cassiodor (485-580) und "Ludolphus" (de Saxonia; ca. 1377) dargestellt, dessen Werk "In psalterium expositio" beigebunden ist. Die Metallschnitt-Initialen sind sehr detailliert und reich ausgearbeitet. – Titel mit älterem Monogrammstempel mehrfach gestempelt. Im Bug teils leicht wurmstichig und etwas feuchtrandig im oberen Rand der ersten Seiten. Reste von altem Schnitt-Titel. – Beigebunden: Ludolphus de Saxonia. In psalterium expositio. 16 nn., 144 num. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. (Ebenda 1521). - Adams 1676. - Spätere Ausgabe des Psalmenkommentars aus der Feder des Mönchs und spätmittelalterlichen Erbauungsschriftstellers Ludolf von Sachsen. - Titel mehrfach gestempelt, teils wurmstichig. Auf dem letzten Blatt ein zeitgenössischer Besitzvermerk: "I Di Fré Sabba di Castiglione cavalieri de la Magione di Faenza al Primo di ottobre M.DXXXVIII"; hs. Anmerkungen in Sepia-Tinte. - Beide Drucke sind sehr selten. Der Besitzvermerk ist Fra' Sabba da Castiglione zuzuordnen (1480-1554), einem italienischen Literaten und Humanisten, sowie Ordensmann der Hospitalritter. Seine umfassende Bibliothek, zu der sehr wahrscheinlich auch das vorliegende Buch gehörte, ist heute leider nicht mehr vorhanden, bzw. wurde aufgelöst. Die verbliebenen künstlerischen Relikte, zu denen auch archäologische Stücke gehören, werden heute teilweise in der Pinacoteca Comunale von Faenza aufbewahrt.

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Los 1083Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Historia tripertita

Auktion 115

Zuschlag
200€ (US$ 230)

Details

Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius. Historia tripertita. Habes candidissime lector historiam tripertitam Cassiodori senatoris viri de regimine Ecclesie primitive: que antea quam plurimis scatebat erroribus adamussim emendatam. 128 Bl. (die letzten 2 weiß). Titel in Rot und Schwarz. Mit vierteiliger figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 17 x 12 cm. Moderner Kalblederband mit etwas Goldprägung. Lyon, Jacques Giunta, 1534.
Baudrier VI, S. 157f. Nicht bei Adams, Graesse und Ebert. – Zweite Giunta-Ausgabe, die erste erschien ebenda 1526. Zweispaltiger Druck seiner in zwölf Bücher verfassten lateinischen Kirchengeschichte, die Cassiodor aus den griechischen Quellen der Kirchenhistoriker Theodoret, Sozomenos und Sokrates übertrug. Das Druckersignet von Giunta am Schluss zeigt eine Fleur-de-lis in einer Baumkrone, flankiert von zwei Löwen mit Wappenschild. – Titel unter dem Impressum mit kleiner Fehlstelle (minimaler Bildverlust bei der Bordüre), Blatt F2 mit sehr kleinem Loch im Satzspiegel, das Blatt mit der Druckermarke mit kleiner hinterlegter Fehlstelle im weißen Seitenrand. Titel und das weiße Schlussblatt sauber mit Japanpapier hinterlegt. Insgesamt wohlerhaltenes und sauberes, da behutsam gewaschenes Exemplar.

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Los 1084Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Psalterij dauidici expositio

Auktion 115

Zuschlag
300€ (US$ 345)

Details

Cassiodorus, (Flavius Magnus Aurelius). Psalterij davidici expositio. 18 nn, CCXXVII num. Bl. Mit vierteiliger Holzschnitt-Titelbordüre und großer Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, Titel in Rot und Schwarz gedruckt. 27 x 20 cm. Halbpergament um 1820 (Gelenke leicht brüchig) mit 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Paris, Jean Petit und André Bocard, (8. IX. 1519).
Adams C 877. STC 58. – Sehr seltene Cassiodor-Ausgabe, herausgegeben von dem Drucker und Buchhändler André Brocard bei Jean Petit in Paris: "Expositio Cassiodori in psalmum centesimumquinquagesimum et ultimum tertie quinquagene: noviter per Magistrum Andream boucard multis mendis relectis Pariß. impressa: Impensis autem Johannis petit universitatis illius bibliopole iurati Feliciter finit. Ex die .viij.septembris Millesimo quingentesimo decimonono" (Kolophon).

Der aus dem kalabrischen Scylaceum stammende Gelehrte und Staatsmann Flavius Magnus Aurelius Cassiodorus (485-580) hatte sich in seinem Kloster Vivarium vor allem auch um die Weitergabe von antiken Texten gekümmert, die er seine Mönche ("monachi mei") für neue Handschriften kopieren ließ, ganz im Sinne des ora et labora, wie er im Vorwort zu seinem Hauptwerk, dem Psalterkommentar, vermerkt: "Möge Gott uns die Gnade erweisen, dass wir den Acker unseres Herrn, unermüdlichen Zugtieren gleich, mit der Pflugschar der Observanz und der klösterlichen Übungen durchfurchen". – Titel und letztes Blatt mit kleinen Wasserflecken, sowie nur ganz vereinzelt minimal feuchtfleckig, etwas gebräunt, Titel oben mit kleinem Eintrag, gutes Exemplar, die Titelbordüre in bestem Abdruck.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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