Es wurden 2 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Los 2655Brentano, Lujo
Signierte Immatrikulations-Urkunde. München 1901
Auktion 128
Schätzung
200€ (US$ 230)
Brentano, Lujo, einflußreicher Nationalökonom und Sozialreformer, Professor in Breslau, Straßburg, Wien, Leipzig und München (1844-1931). Urkunde m. U. "Dr. L. Brentano". In latein. Sprache. 1 S. Mit Siegel in Blindprägung. Imp.-folio. München 19.X.1901.
Als Rector Magnificus der Münchener Universität unterzeichnet Brentano die wahrhaft majestätische Immatrikulations-Urkunde für den Jura-Studenten Konstantin von Bayer-Ehrenberg aus Ulm. - Etwas vergilbt; gefaltet.
Brentano, Lujo, einflußreicher Nationalökonom und Sozialreformer, Doktorvater von Theodor Heuss, Professor u. a. in Breslau, Straßburg und München (1844-1931). Eigh. Brief mit U. "Lujo Brentano". 12/3 S. 8vo. Wien 30.X.1888.
An den Nationalökonomen und Politker Gerhart von Schulze-Gaevernitz, dem er zum Tode seines Vaters, des Staatsrechtlers und Rechtshistorikers Hermann von Schulze-Gaevernitz, kondoliert. "... Heute lasen wir in der Zeitung die schmerzhafte Nachricht von dem Tode Ihres Herrn Vaters ... Wir vergegenwärtigten uns des großen Glückes, das den Familienkreis der Ihrigen eine so lange Reihe von Jahren hindurch beseligt hat, und das umsomehr durch den Tod dessen, der seinen Mittelpunkt bildete, grausam zerstört worden ist. Besonders aber gedachte ich auch Ihrer, dem der Vater in den letzten Jahren bereits Freund, und zwar der verständnisvollste und treueste geworden war ... Mögen Sie selbst in recht erfolgreicher Thätigkeit den Trost finden, den die Arbeit allein zu bieten vermag ...". - 2 kleine Heftungslöcher.
"den Fürsten Bismarck zum Mitarbeiter"
Brentano, Lujo, einflußreicher Nationalökonom und Sozialreformer, Doktorvater von Theodor Heuss, Professor u. a. in Breslau, Straßburg und München (1844-1931). Eigh. Brief mit U. "L Brentano". 2 S. Doppelblatt. 8vo. Cortina d'Ampezzo 26.IX.1892.
An den Publizisten Maximilian Harden, Herausgeber der "Zukunft", der ihn um einen Programmartikel gebeten hatte: "... Da Sie die Anonymität wenn auch nicht zur Regel machen, so doch gestatten, so bitte ich für diesen und etwa weitere Artikel aus meiner Feder die Anonymität völlig wahren zu wollen. Freilich weiß ich nicht, ob Sie den Artikel aufnehmen können. Einmal scheint er mir als für eine Wochenschrift zu lang geraten, wenn er auch für das, was ich auf dem Herzen habe, viel zu kurz ist. Sodann scheint mir Ihr Blatt, da Sie den Fürsten Bismarck zum Mitarbeiter haben, den Artikel nicht aufnehmen zu können. Denn ich kann mir nicht denken, daß Sie Ihr Blatt lediglich zu einem an sich farblosen Tummelplatz aller Arten von Mitarbeiter machen wollen. Der Artikel aber richtet sich ganz wesentlich gegen die vergangene Bismarcksche Politik und die durch sie erzeugte Gesinnung. Ich nehme Ihnen daher nicht nur nicht übel, wenn sie mir den Artikel zurücksenden, sondern ich bitte Sie geradezu, es zu thun, wenn er ihnen irgendwo nicht zusagt ...".
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge