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Los 8222 [*]Bissier, Julius
Komposition
Auktion 117
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.125€ (US$ 3,551)
Komposition
Pinsel in Schwarz auf feinem Hahnemühle-Bütten. 1962.
24,2 x 30,7 cm.
Oben rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "JB" und (schwer leserlich) datiert sowie unten links mit Bleistift signiert "Julius Bissier", datiert "20.März (19)62" und gewidmet.
Bissiers Freund Oskar Schlemmer brachte ihm das ostasiatische Gedankengut nahe, und so entstanden bald erste kalligraphisch anmutende Tuschezeichnungen, die sich zunehmend freier weiterentwickelten. Bissier suchte in seinen Arbeiten die geistigen Gemeinsamkeiten von deutscher Mystik und japanischer Zen-Philosophie. "Mit eilender Gier stürze ich durch das offene Tor und begann meine jugendliche Mystik (Eckehart, Böhme) auf die mystische Welt der östlichen Werke zu übertragen." (Julius Bissier. Vom Anfang der Bilder 1915-1939, Ausst.-Kat. Museum für Neue Kunst, Freiburg/Br. 1994, S. 116). Wie ein kalligraphisches Zeichen wirkt auch die hier vorliegende, unter dem Eindruck des fernöstlichen Zen entstandene, freie Komposition mit ihrer stillen, eindringlichen Ausstrahlung.
Bissier, Julius. Tuschen 1934-1964. Aus dem Französischen übertragen von Antje Pehnt. 7 Bl. Mit 41 mont. Abbildungen nach Tuschzeichnungen. 37 x 38 cm. OLeinen mit illustr. OUmschlag in OPappschuber. Stuttgart, G. Hatje, 1965.
Erste Ausgabe, kurz nach dem Tod des Malers (1893-1965) und in der Zeit seines späten Ruhmes erschienen. Vortitel mit eigenhändiger Widmung der Witwe Lisbeth Bissier. – Wohlerhalten.
Los 8084Bissier, Julius
3 Kompositionen
Auktion 110
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)
3 Kompositionen
3 Holzschnitte in Rot, Dunkelbraun und Blau auf verschiedenfarbigen Papieren. 1954.
22,8 x 26,5 bis 24,3 x 26,5 cm (jeweils 25 x 28,8 cm).
2 Blatt signiert "Julius Bissier" und datiert.
Das dritte Blatt diente als Umschlag zu dem Ausst.-Kat. "Julius Bissier ...", Freiburg 1954. Nachdem sich Bissier auf graphischem Gebiet zunächst mit dem Linolschnitt befasst hatte, widmete er sich ab 1948 dem Holzschnitt und schuf in der Folge 40 Arbeiten auf diesem Gebiet, von denen allerdings nur wenige Drucke abgezogen wurden. Bissier fand im Holzschnitt eine adäquate Form für sein Streben nach einer präzisen, auf Strenge und Exaktheit ausgerichteten Darstellungsweise. Inhaltlich umkreist er dabei das Thema einer die Welt bestimmenden Bipolarität, wie sie sich etwa im Gegensatz von Männlich und Weiblich äußert. Jeweils kräftige Drucke mit kleinem Rand. Beigegeben: Plakat zur Ausstellung "Julius Bissier", Kestner-Gesellschaft, Hannover 1958.
Los 7099Bissier, Julius
Komposition 24.6.49
Auktion 105
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)
"Komposition 24.6.49"
Holzschnitt auf Bütten. 1949.
41,8 x 38 cm.
Signiert "Julius Bissier", datiert, gewidmet sowie verso nochmals signiert und betitelt.
Sehr schön nuancierter Druck, in dem die Holzmaserung zur vollen Geltung kommt.
Komposition
Pinsel in Schwarz auf Velin. 1947.
22,1 x 15,5 cm.
Verso mit Bleistift signiert, datiert und gewidmet.
Verso wie folgt gewidmet: "Herrn Hentschel 4. 9. 47 herzlich zum Andenken an die gemeinsame 'Polarexpedition' Julius Bissier". Der Künstler sprach immer wieder von der Wichtigkeit eines bestimmten Zustandes, in dem er sich befinden müsse, während er seine Tuschen schuf. Die Darstellung von Gegenständen, Symbolen oder Zeichen wich nach und nach der Beschäftigung mit der Energie des Malaktes, die sich in einer Gestik manifestierten. Der Ausdruck des einzelnen Pinselstriches, der nichts anderes als Pinselstrich sein wollte. Damit wurde Bissier Wegbereiter des Informel.
Los 8038Bissier, Julius
Drei Kompositionen
Auktion 101
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)
Drei Kompositionen. Drei Holzschnitte in Rot, Dunkelbraun und Blau auf verschiedenfarbigem Papier. 26,5 x 24, 3 cm, 22, 8 x 26,5 cm und 23,9 x 23,5 cm (Darstellung); jeweils 25 x 28,8 cm (Blattgröße). Zwei Blatt mit Bleistift signiert und datiert. (19)54.
Das dritte Blatt dient als Umschlag zu dem Ausst.Kat. "Julius Bissier ...", Freiburg 1954. Nachdem sich Bissier auf graphischem Gebiet zunächst mit dem Linolschnitt befasst hatte, widmete er sich ab 1948 dem Holzschnitt, und schuf in der Folge 40 Arbeiten auf diesem Gebiet, von denen allerdings nur wenige Drucke abgezogen wurden. Bissier fand im Holzschnitt eine adäquate Form für sein Streben nach einer präzisen, auf Strenge und Exaktheit ausgerichteten Darstellungsweise. Inhaltlich umkreist er dabei das Thema einer die Welt bestimmenden Bipolarität, wie sie sich etwa im Gegensatz von Männlich und Weiblich äußert. Prachtvolle Drucke, mit dem vollen Rand. In vorzüglich frischer Erhaltung.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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