Artist Index: Bisschop, Jan de


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Los 5023Bisschop, Jan de
Die Vison des hl. Hieronymus

Auktion 126

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)

Details

Die Vision des hl. Hieronymus. Radierung nach Federico Zuccaro. 22,5 x 14,7 cm. Hollstein 6. Wz. Wappen von Amsterdam.

Die Darstellung folgt einem Fresko Federico Zuccaros, das er für den Chor in San Lorenzo de El Escorial ausführte. Philipp II. gefielen die in Auftrag gegebenen Darstellungen nicht und er ließ sie von seinem Hofmaler Juan Gómez übermalen. Die Radierung de Bisschops ist somit die einzige verbliebene Referenz für Zuccaros Fresko. Ganz ausgezeichneter Druck vor der Auflage, mit schmalem Rand um die deutlich zeichnende Plattenkante. Vornehmlich im Rand etwas fleckig, die Ränder bestoßen und mit kleinen Läsuren, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in sehr schöner und originaler Erhaltung. Unten links wohl eigenhändig in brauner Feder bezeichnet: "Fed. Zuccaro pinxit in Escuriali" - die gleiche Bezeichnung findet sich auch auf dem Exemplar im British Museum.

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Los 5029 [*]Bisschop, Jan de
Josef verteilt das Korn in Ägypten

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.250€ (US$ 7,102)

Details

Josef verteilt das Korn in Ägypten. Radierung nach Bartholomeus Breenbergh. 49,7 x 69,8 cm. Hollstein 1 II (von III). Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen.

Bei diesem monumentalen Blatt des in Amsterdam gebürtigen Zeichners und Radierers Jan de Bisschop handelt es sich um die Wiederholung einer Radierung seines Zeitgenossen Bartholomeus Breenbergh (Hollstein 30). Bisschop folgte dem Original recht genau, verwandte das gleiche Format, war jedoch in technischer Hinsicht seinem Vorbild überlegen. Während Breenberghs Darstellung von zwei Kupferplatten gedruckt wurde, benutzte Bisschop nur eine einzige Platte, was sich beim Drucken als schwieriger erweist. Breenbergh und Bischop nahmen die Episode aus der Josephsgeschichte (Buch Genesis 42,55-57) als Anlass für eine großartige Inszenierung. Die beeindruckende Architekturkulisse verrät die profunden Kenntnisse der antiken Bauten und der Palastarchitektur Roms. Sowohl Breenbergh als auch Bisschop hatten längere Zeit in Rom verbracht und waren also mit den architektonischen Wahrzeichen der Ewigen Stadt vertraut.- Vor der Adresse von P. Schenk. Das monumentale Blatt in einem prachtvollen, gegensatzreichen und leicht tonigen Abzug mit gleichmäßig feinem Rändchen um die gratig druckende Facette. Verso schwache geglättete Mittelfalte, minimale Randläsuren sowie kurze unmerkliche, teils geschlossene Randeinrisse, vereinzelt nur schwach fleckig, sonst - auch in Anbetracht der Abmessungen - vorzüglich und vollkommen erhaltenes Exemplar. Aus der Sammlung Pierre Mariette II. (1634-1716) sowie das Datum 1669 (Lugt 1789 und 1790). Es ist daher möglich, dass Mariette die Radierung direkt vom Künstler erworben hat.

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Los 6635Bisschop, Jan de
Diener bindet einem Patriarchen den Schuh

Auktion 113

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,557)

Details

Diener bindet einem Patriarchen den Schuh.
Pinsel und Feder in Braun, braun laviert. 11,3 x 6 cm (Darstellung).

In einer alten Sammlermontage.

Provenienz: Hill-Stone Inc., New York.
Privatsammlung, New York.

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Los 5018Bisschop, Jan de
Joseph verteilt das Korn in Ägypten

Auktion 111

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
7.500€ (US$ 8,523)

Details

Josef verteilt das Korn in Ägypten. Radierung nach Bartholomeus Breenbergh. 49,7 x 69,8 cm. Hollstein 1 II (von III). Wz. Gekröntes Straßburger Lilienwappen.

Bei diesem monumentalen Blatt des in Amsterdam gebürtigen Zeichners und Radierers Jan de Bisschop handelt es sich um die Wiederholung einer Radierung seines Zeitgenossen Bartholomeus Breenbergh. Bisschop folgte dem Original recht genau, verwandte das gleiche Format, war jedoch in technischer Hinsicht seinem Vorbild überlegen. Während das Original Breenberghs von zwei Kupferplatten gedruckt wurde, benutzte Bisschop nur eine einzige Kupferplatte, was sich beim Drucken als schwieriger erweist. Breenbergh und Bischop nahmen die Episode aus der Josephsgeschichte (Buch Genesis 42,55-57) als Anlass für eine großartige Inszenierung. Das Ganze findet vor einer beeindruckenden Architekturkulisse statt, die profunde Kenntnisse der antiken Bauten und der Palastarchitektur Roms verrät. Sowohl Breenbergh als auch Bisschop hatten längere Zeit in Rom verbracht und waren also mit den architektonischen Wahrzeichen der Ewigen Stadt vertraut.- Das monumentale Blatt in einem prachtvollen, gegensatzreichen und leicht tonigen Abzug mit gleichmäßig feinem Rändchen, vor der Adresse von P. Schenk. Verso schwache geglättete Mittelfalte, minimale Randläsuren sowie kurze unmerkliche, teils geschlossene Randeinrisse, vereinzelt nur schwach fleckig, sonst - auch in Anbetracht der Abmessungen des Blattes - vorzüglich und vollkommen erhaltenes Exemplar. Aus der Sammlung Pierre Mariette II. (1634-1716) sowie das Datum 1669 (Lugt 1789 und 1790). Es ist daher möglich, dass Mariette die Radierung direkt vom Künstler erworben hat.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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