Artist Index: Baum, Paul


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Los 8005Baum, Paul
Südfrankreich

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)

Details

Südfrankreich
Bleistift und farbige Kreiden auf genarbtem Velin. Um 1897.
40,5 x 53,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Baum".

Bei Carqueiranne an der französischen Mittelmeerküste zeichnete Paul Baum um das Jahr 1897 die knorrigen, vom Wind gebeugten Bäume. Noch vor dem Einsatz der "Kommatechnik" und pointillistischer Methoden schildert der Künstler die südfranzösische Landschaft mit impressionistisch-lockerem und zugleich energischem Strich und einem feinen, duftigen Lokalton. Das Mittelmeer schimmert zwischen den dominanten, dunklen Bäumen hervor und verleiht der Zeichnung das charakteristische südländische Leuchten. Zwischen 1896 und 1898 verbrachte Baum die Wintermonate auf Studienreisen in Südfrankreich, wo neben zahlreichen weiteren (vgl. Hitzeroth Jy 4 v bzw. F 133) auch die vorliegende Zeichnung entstand.

Provenienz: Ketterer, München, Auktion 422, 22.05.2015, Lot 261
Privatsammlung Berlin

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Los 8006Baum, Paul
Holländische Erntefelder

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
18.750€ (US$ 21,307)

Details

Holländische Erntefelder
Öl auf Leinwand. Um 1891.
42 x 55 cm.
Verso auf dem Keilrahmen von fremder Hand bezeichnet "Paul Baum" sowie "Ktlg.-Nr. 251".
Hitzeroth H 15 (ohne Abb.).

Eine einfache, weitläufige Landschaft, ganz flach. Vorne ein abgeerntetes Feld, weiter hinten eine Baumreihe - dieses an sich schlichte Motiv verwandelt Baum in eine für sein malerisches Schaffen charakteristische Komposition, indem er die Landschaftselemente in einer ausgewogenen Einheit mit einem individuellen Ausdruck vereint. Die leichte Schräge der Baumreihe verleiht dem Bildaufbau Dynamik, ebenso wie die unruhigen Strukturen des Feldes. In einer duftigen, impressionistischen Malweise bleiben die Bäume in lockeren Tupfen weitgehend angedeutet, während die Felder und Wiesen lebendig durchstrukturiert sind und die kantigen Strichlagen im Vordergrund der Komposition ein unruhiges Flirren verleihen. Die feinsinnig abgestufte, gedeckte und helltonige Farbigkeit ist charakteristisch für Baums während seines Flandernaufenthaltes um 1890-92 entstandene Gemälde. Mit der Differenzierung von Gelb, Grün und Rot in abgetönten Nuancen verleiht der Künstler der wenig bunten Landschaft Tiefe und Struktur und bewegt sich durch diese vielfältige Modulation auf seinem ganz eigenen Weg hin zum Pointillismus. Während eines Aufenthaltes in Paris im März 1890, gemeinsam mit Max Arthur Stremel, lernte der Künstler die impressionistischen Werke von Claude Monet, Camille Pissarro und Alfred Sisley kennen. Inspiriert davon, fängt Paul Baum die flüchtige Stimmung der spätsommerlichen Landschaft mit der ihm eigenen, in ihrer Kleinteiligkeit wunderbar differenzierten Handschrift ein, die seinen bald sich entwickelnden Pointillismus bereits in Vorstufen ankündigt.

Provenienz: Privatbesitz Rheinland

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Los 8007Baum, Paul
Malven im Garten vor einer Allee, hinter dem Rathaus von St. Anna

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.375€ (US$ 2,699)

Details

Malven im Garten vor einer Allee, hinter dem Rathaus von St. Anna
Bleistift und Kohlestift, aquarelliert, auf Velin. Um 1898.
34,3 x 51,2 cm.
Hitzeroth Hy 37 v.

Mit ihrem filigranen Lineament und der kleinteiligen Gestaltung, die immer dem großen Zusammenhang dient, ist die bezaubernde Sommerlandschaft charakteristisch für Paul Baums Schaffensperiode um 1900. Im Jahr 1895 zog der Künstler von Dresden in das südniederländische Sint Anna ter Muiden bei Sluis, wo er bis 1908 lebte. Die Arbeiten dieser Jahre spiegeln den künstlerischen Einfluss von Camille Pissarro, den Baum bereits 1890 in Knokke kennengelernt hatte. Um 1900 entwickelte er eine eigene Variante des Neoimpressionismus und gilt u.a. zusammen mit Curt Herrmann als bedeutender Künstler dieser Stilrichtung in Deutschland. Die detailreich ausformulierte Zeichnung bereitet Paul Baums größeres Ölgemälde desselben Motivs aus dem Jahr 1898 vor (Hitzeroth H 64 v). Dass Baum der Zeichnung große Bedeutung beimaß, zeigt ihre Anzahl innerhalb seines Œuvres - nach den Ölgemälden die größte Werkgruppe.

Provenienz: Ketterer, München, Auktion 422, 22.05.2015, Lot 257
Privatsammlung Berlin

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Los 8008Baum, Paul
Landschaft am Bosporus

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,557)

Details

Landschaft am Bosporus
Kohlestift, aquarelliert, auf Velin. Um 1901.
18,3 x 31 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "P. B.".

Auf Einladung des Archäologen Theodor Wiegand reiste Paul Baum im Jahr 1900 für einige Monate nach Konstantinopel, wo er in Arnautköy am Westufer des Bosporus in einer intensiven Schaffensperiode zahlreiche Motive der türkischen Landschaft festhielt (vgl. Hitzeroth Ly 4 v, Jz 1 v). Das Flimmernde der sonnendurchfluteten Landschaft findet seinen Ausdruck in der feinen, kleinteiligen Gestaltung der Baumgruppe am Ufer, und eine ganz zarte Aquarellierung in Grün folgt den Kringeln und Schwüngen des Kohlestiftes.

Provenienz: Ketterer, München, Auktion 422, 22.05.2015, Lot 260
Privatsammlung Berlin

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Los 8031 [*]Baum, Paul
Küstenlandschaft bei Capri

Auktion 119

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,125)

Details

Küstenlandschaft bei Capri
Aquarell, Bleistift und Kreide in Schwarz auf Bütten, auf Japan kaschiert. Um 1900.
19 x 30,8 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "P.B.".

In ihrem filigranen Lineament und der kleinteiligen Gestaltung, die doch stets dem großen Zusammenhang dient, ist Baums Küstenlandschaft bei Capri charakteristisch für seine Schaffensperiode um 1900. Zu dieser Zeit bereist der Künstler in den Wintermonaten den Mittelmeerraum, unter anderem Neapel, Capri und Sizilien und zeigt sich als reiner Landschaftsmaler früh vom französischen Impressionismus inspiriert. Angeregt durch die Begegnung mit Théo van Rysselberghe, entwickelt Paul Baum um 1900 seine ganz eigene Variante des Neoimpressionismus und prägt diese Stilrichtung in Deutschland entscheidend mit. Große Erfolge feiert er mit Ausstellungen bei Paul Cassirer in Hamburg und Berlin, gemeinsam mit französischen Neoimpressionisten, und bei Harry Graf Kessler im Großherzoglichen Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Dass Baum der Zeichnung große Bedeutung beimaß, zeigt ihre Anzahl innerhalb seines Œuvres - nach den Ölgemälden die größte Werkgruppe. Feine, charakteristische Zeichnung des Künstlers.

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Los 8207Baum, Paul
Vorfrühlingslandschaft am Lago d'Averno bei Neapel

Auktion 117

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.375€ (US$ 2,699)

Details

Vorfrühlingslandschaft am Lago d'Averno bei Neapel
Bleistift, Kreide in Schwarz und Aquarell auf C & I Honig-Bütten. 1899.
37,6 x 48,3 cm.
Unten rechts mit Kreide in Schwarz signiert "P. Baum" und datiert, rückseitig mit Farbangaben.
Hitzeroth Ky 14v (dort mit den Maßen des Passepartoutausschnittes).

Beinahe wie skulpturale Gestalten stehen die jungen, noch winterlich kahlen Bäume vor der sanft hügeligen Seelandschaft. Zarte Nuancen von Gelb, Rosa, Blau und Grün künden jedoch vom kommenden Frühling. Die zauberhafte Vorfrühlingslandschaft des Künstlers ist in ihrem filigranen Lineament und der kleinteiligen Gestaltung, die immer dem großen Zusammenhang dient, charakteristisch für diese Schaffensperiode um 1900, in der der Künstler in den Wintermonaten den Mittelmeerraum, unter anderem Neapel, Capri und Sizilien bereist. Als reiner Landschaftsmaler zeigt sich Paul Baum früh vom französischen Impressionismus inspiriert, geht dabei stets von der Situation aus, die er vorfindet und bindet sie mit seiner großen koloristischen Begabung in eine eigene Aussage ein. Angeregt durch die Begegnung mit Théo van Rysselberghe, entwickelt Paul Baum um 1900 seine ganz eigene Variante des Neoimpressionismus und prägt diese Stilrichtung in Deutschland entscheidend mit. Große Erfolge feiert er mit Ausstellungen bei Paul Cassirer in Hamburg und Berlin, gemeinsam mit französischen Neoimpressionisten, und bei Harry Graf Kessler im Großherzoglichen Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg.

Provenienz: Arnold Bantzer
Privatsammlung Norddeutschland

Literatur: Paul Baum, Ausstellungshefte der Städtischen Kunstsammlungen zu Kassel, Heft 6, Kassel 1959, Nr. 163 (dort mit den Maßen des Passepartoutausschnittes)
Wolfram Hitzeroth, Paul Baum (1859-1932). Ein Leben als Landschaftsmaler, Marburg 1988, Nr. Ky 14 v, S. 571

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Los 7018Baum, Paul
Rathaus in St. Anna

Auktion 116

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)

Details

Rathaus in St. Anna
Kaltnadel auf Pro Patria-Bütten. 1907.
20,9 x 23,7 cm (33,5 x 43,2 cm).
Signiert "Paul Baum" und bezeichnet "Probedruck".
Hitzeroth Or 2.

Ausgezeichneter Druck mit reicher Gratwirkung, allseitig mit dem Schöpfrand.

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Los 7114Baum, Paul
Fischerboote und Dampfer in kleinem Hafen

Auktion 114

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 710)

Details

Fischerboote und Dampfer in kleinem Hafen
Kohle und Aquarell auf Van Gelder-Zonen-Bütten. 1894.
32,3 x 37,1 cm.
Unten rechts mit Kohle signiert "P. Baum" und datiert.
Nicht bei Hitzeroth.

In pointilistischer Manier erfasst Baum in kräftiger Strichführung und einigen farbigen Akzenten unsere Hafenansicht. Zwischen 1890 und 1898 schuf er zahlreiche Darstellungen von Fischerhäfen in Flandern und Holland, in die sich unsere Arbeit einreiht. Dass Baum der Zeichnung große Bedeutung beimaß, zeigt ihre Anzahl innerhalb seines Œuvres, nach den Ölgemälden die größte Werkgruppe. Herrlich stimmungsvolle, charakteristische Zeichnung des Künstlers.

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Los 6752Baum, Paul
Sonnenblumen und Malven

Auktion 109

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,131)

Details

Wilder Garten mit Sonnenblumen und Malven.
Aquarell und Deckweiß über schwarzem Stift auf bräunlichem Karton. 50,6 x 62,5 cm. Unten links signiert und datiert "Baum (18)99 St Anna ter Muiden".

1895 zog Paul Baum von Dresden in das südniederländische Sint Anna ter Muiden bei Sluis, wo er bis 1908 wohnhaft blieb. In Sluis lernte er auch Ernst Oppler kennen, der ebenfalls dort als impressionistischer Freiluftmaler arbeitete.

Literatur: Wolfram Hitzeroth: Paul Baum: (1859-1932), ein Leben als Landschaftsmaler. Marburg 1988, F95 mit Abb.

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Los 8015Baum, Paul
La Tour Fondue

Auktion 104

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)

Details

"La Tour Fondue"
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1898.
41 x 61 cm.
Links unter dem Felsen mit Bleistift signiert "P. Baum", datiert und betitelt.
Hitzeroth My 2v.

Paul Baums Frühwerk war von der Freilichtmalerei der Schule von Barbizon beeinflusst. Nach seiner Parisreise 1890 übernahm er in seinen Arbeiten von den Impressionisten die helleren Farben und einen kommaförmigen Pinselstrich. In leichter Farbigkeit und mit überwiegend waagerechten Bleistiftlinien hat Baum die Halbinsel im Mittelmeer gekonnt dargestellt.

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Los 8016Baum, Paul
Terneuzen

Auktion 104

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.125€ (US$ 2,415)

Details

"Terneuzen"
Aquarell und Kohle auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1902.
25,2 x 40,6 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Paul Baum", datiert und betitelt.
Hitzeroth Ny 9v.

Terneuzen liegt an der Schelde in Zeeuws Vlaanderen, dem niederländischen Teil Flanderns, das zur Provinz Zeeland gehört, und hat nach Rotterdam und Amsterdam den drittgrößten Hafen der Niederlande. Angeregt durch die Begegnung mit Théo van Rysselberghe, entwickelte Paul Baum ab 1900 eine eigene Variante des Neoimpressionismus und gilt unter anderem zusammen mit Curt Herrmann als bedeutender Künstler dieser Stilrichtung in Deutschland.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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