Artist Index: Böll, Heinrich


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Los 2610Böll, Heinrich
Brief in die DDR wegen Honorarforderungen. 1961

Auktion 128

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Brief m. U. "Heinrich Böll". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf. Gr. 8vo. Köln-Müngersdorf 27.II.1961.
An einen Literatur-Agenten in der DDR, wegen Honorar-Forderungen für Böll-Nachdrucke und gesendete Texte. „... Bitte machen Sie doch auch noch ausfindig, wo meine Erzählung ‚Hauptstädtisches Journal’ abgedruckt wurde (übrigens ohne meine Einwilligung, was in diesem Fall besonders wenig erfreulich war). Das gesamte Honorar hätte ich gerne am 10. März hauptpostlagernd Leipzig zu meiner Verfügung. Vielleicht können Sie auch ausfindig machen, ob bei[m] Deutschlandsender noch Honorare für mich stehen ...“.

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Los 3061Böll, Heinrich
Bronzemedaille anlässlich der Verleihung des Nobelpreises

Auktion 124

Zuschlag
60€ (US$ 69)

Details

Böll, Heinrich. Bronzemedaille The Nobel Prize in Literature 1972 Heinrich Böll. Bronze, signiert "RH72". Durchmesser: 50 mm. (Schweden 1972).
Gussfrische Medaille, anlässlich der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Heinrich Böll. Die glatte Rändelung mit der geprägten Angabe "Sporrong Made in Sweden" und der Nummer 032/900. Recto: Porträt, verso: Auszug aus Nobels Testament und ein Kranz mit 6 Sternen. – Tadellos.

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Los 3055Böll, Heinrich
Doktor Murkes gesammeltes Schweigen. Widmungsexemplar

Auktion 123

Zuschlag
100€ (US$ 115)

Details

Böll, Heinrich. Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren. 157 S., 1 Bl. 15,8 x 9,7 cm. Gelbes OLeinen mit roter VDIllustration sowie illustr. OSchutzumschlag (dieser mit geringen Randläsuren) gestaltet von Werner Labbé. Köln und Berlin, Kiepenheuer & Witsch, 1958.
Wilpert-Gühring 21. – Erste Ausgabe. – Fliegendes Vorsatzblatt mit einer sechszeiligen Widmung von Heinrich Böll an Leo Koszella in Kugelschreiber: "Für Dr. Leo Koszella mit herzlichem Dank & Gruß Heinrich Böll / April 58".

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Los 2357Böll, Heinrich
Brief 1970

Auktion 121

Zuschlag
220€ (US$ 253)

Details

Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Eigh. Brief m. U. "Heinrich Böll". 1 S. Gr. 8vo. Köln 29.XI.1970
An den Schriftsteller und Journalisten Ernst Johann, Generalsekretär der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. "... Das Gespräch mit Herrn Kamnitzer in Ost-Berlin war wichtig, ernst u. interessant - ich möchte Ihnen ... gelegentlich darüber berichten - mündlich, wenns geht. - Die Fahrt nach Ost-Berlin im West-Taxi war sehr teuer; verschiedene Fahrten dorthin haben insgesamt 400.- DM gekostet ...". Bittet um Erstattung eines Reisekosten-Anteils durch den PEN-Club in Höhe von insgesamt 207,60 DM für verschiedene Aufenthalte, auch in Stuttgart. "... Sie wissen, daß ich viele Unkosten habe (Tel., Sekretärin etc.), die ich nicht erstattet haben will. Diesmal - angesichts der hohen Kosten - bitte ich um einen Zuschuss ...". - Dabei: Derselbe. Typoskript eines Vortrags. In engl. Sprache. 5 S. Auf festem Papier. Gr. 4to. O. O. (1971). "Speech at the Closing Session of the 38th International P.E.N.-Congress held by the New International President Heinrich Boell". "... Belonging by birth, language, citizenship, experience and history to a big nation, I know what I am talking about, and I am aware of the difference between the nationalism of big and small nations ...". - Böll war von 1971 bis 1974 Präsident des Internationalen PEN-Clubs. Hier wahrscheinlich die erste "Veröffentlichung" des Textes seiner Rede.

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Los 2010 [*]Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript mit Begleitbrief

Auktion 113

Zuschlag
650€ (US$ 747)

Details

Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Typoskript m. U. "Heinrich Böll" sowie masch. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus. 5 S. Gr. 4to. Köln 1977.
Vollständiges Typoskript einer Rezension zu Edgar Hilsenraths Roman "Der Nazi & der Friseur" (Köln 1977). Mit zahlreichen eigenhändigen Verbesserungen und 2 Einschüben. Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 51 vom 16. Dezember 1977 auf Seite 51 unter dem Titel "Hans im Glück im Blut" mit der Vorbemerkung "Umgekippte Märchenfiguren: obszön und grotesk". - Im Begleitbrief an den zuständigen Redakteur (Köln 26.XI.1977) schreibt Böll, die Rezension sei ein schweres Stück Arbeit gewesen. Erwähnt die "scheussliche Kölner Geschichte" nämlich die Hausdurchsuchung mit Scharfschützen durch das Bundeskriminalamt, der auch die Wohnung seines Sohne René zum Opfer gefallen sei. Man habe, so der Polizeipräsident an Böll, "weder Herrn Schleyer noch Terroristen" gefunden, was Böll gallig kommentiert. - Der Deutsche Herbst war von einer Polarisierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft geprägt. Wer die RAF nicht klar ablehnte, galt in konservativen Kreisen als "Sympathisant". Dem Schriftsteller Heinrich Böll warf insbesondere die "Springer-Presse" (Bild-Zeitung) vor, durch seine zögerliche Haltung den Terror zu unterstützen und damit selbst Terrorist zu sein. Diese Anschuldigungen führten unter anderem zu Hausdurchsuchungen bei ihm und seinem Sohn. Böll warf den Polizeibehörden vor, so aufgeregt zu sein, dass sie jeder Diffamierung nachgingen. - Beiliegend ein Briefumschlag und 1 Kopie.

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Los 2011 [*]Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript mit Begleitbrief

Auktion 113

Zuschlag
260€ (US$ 299)

Details

- Signiertes Typoskript und masch. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus. 7 S. Gr. 4to. Köln 1977.
Vollständige, am Schluß signierte Rezension zu Alfred Anderschs Buch "Öffentlicher Brief an einen sowjetischen Schriftsteller [Konstantin Simonow], das Überholte betreffend. Reportagen und Aufsätze" (Zürich 1977). Mit zahlreichen eigenhändigen Verbesserungen und einigen Streichungen. Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 15 vom 8. April 1977 auf Seite 69 unter dem Titel "Der fragende Reporter. Alfred Anderschs Reportagen, Aufsätze, Reden" und mit der Vorbemerkung: "Alfred Andersch hat einen 'Öffentlichen Brief' an den Schriftsteller Konstantin Simonow geschrieben: der Versuch, den deutschen Komplex gegenüber der sowjetischen Literatur zu heilen." - Andersch hatte seinen Offenen Brief zuerst am 11. März 1977 in der "ZEIT" veröffentlicht und provozierte damit eine literarische Auseinandersetzung. Noch vor unserer Rezension der Buchausgabe beteiligten sich daran sowohl Heinrich Böll (ZEIT vom 1. April 1977) als auch der Slavist Wolfgang Kasack (ZEIT vom 15. April 1977). Am 11. November 1977 druckte die "ZEIT" schließlich den Schluß jenes "Offenen Briefes", mit dem Konstantin Simonow auf Andersch antwortete. Mit einem Kommentar von Alfred Andersch zu diesem Brief Simonows beendete die Zeitung dann diese deutsch-russische Diskussion. - In dem Begleitbrief an den zuständigen Redakteur (Köln 20.III.1977) schreibt Böll, die Rezension sei ein schweres Stück Arbeit gewesen. Er habe sich zwar in der Schweiz gut erholt, wolle aber bis September keine Rezension mehr verfassen. Auch erwarte er eine Honorarzulage von 100 DM. - Beiliegend ein Umschlag und zwei Bl. Kopien des Aufsatzes.

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Los 2321 [*]Böll, Heinrich
Signiertes Typoskript und Begleitbrief

Auktion 112

Zuschlag
400€ (US$ 460)

Details

Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Typoskript mit eigh. Zusätzen und Unterschrift "Heinrich Böll" sowie eigh. Begleitbrief m. U. "Heinrich Böll". Zus. 6 S. Gr. 4to und kl. 4to. Köln (Sept. 1974).

"Wo verbirgt der Weise ein Blatt?" Vollständiges, am Schluß signiertes Typoskript über Carl Amerys (1922-2005) Buch "Das Königsprojekt". Mit vielen eigenhändigen Verbesserungen und einigen Einschüben. Der Text erschien in "Die ZEIT" Nr. 41 vom 4. Oktober 1974, Seite 25 (unter dem Titel "Galopp mit der Raum-Zeit-Maschine"). Am Schluß die Sätze: "Was las ich doch vor (knapp) vierzig Jahren bei Chesterton und fand es im Königsprojekt als Zitat wieder? 'Wo verbirgt der Weise ein Blatt? Im Walde.'"- Drucke in: Einmischung unerwünscht (1977) und in der Kölner Ausgabe Bd. 18: 1971-1974. - Böll hat sich mehrfach für Amery eingesetzt; so schrieb er im "Spiegel": "Amery ist als Autor zu schade für den deutschen Katholizismus." - Der eigenhändige Begleitbrief ist an den zuständigen Redakteur gerichtet. Es sei nicht kürzer gegangen; wenn gekürzt werden solle, könne man telefonieren. Böll sei bis 30. September in Paris.

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Los 3042Böll, Heinrich
Das Vermächtnis

Auktion 112

Zuschlag
160€ (US$ 184)

Details

Böll, Heinrich. Das Vermächtnis. Kurzroman. Mit einem Nachwort von Heinz Friedrich. 50 S., 5 Bl. Mit signierter Orig.-Lithographie mit einem Portrait Bölls von Celestino Piatti. 42 x 33 cm. OPappband mit Deckelschild in OPappschuber. München, Deutscher Taschenbuch Verlag 1981.

Eines von 300 arabisch numerierten Exemplaren, die in den Handel kamen (Gesamtauflage: 400). Druckvermek von Böll und Friedrich signiert. – Letzte drei Blatt mit zwei kleinen verblassten Flecken. Sonst tadellos.

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Los 2014Böll, Heinrich
Brief 1964

Auktion 106

Zuschlag
120€ (US$ 138)

Details

Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Eigh. Brief m. U. "Heinrich Böll". 11/3 S. Kl. 4to. Köln-Müngersdorf 25.V.1964.
An Frau Dr. Schnack, die ihn zu einer Dichterlesung eingeladen hatte. "... mein Arzt zeiht mich schon der Torheit, weil ich mich - nach jahrelangem Drängen - auf die Dozentur in Frankfurt einglassen habe. Nein, ich kann 'ausserdem': nichts mehr abmachen, leider - es wird wohl noch 2-3 Jahre dauern, bis ich wieder 'lesen' darf. Dann käme ich natürlich gern auch nach Marburg ... Ich erinnere mich immer an den Abend bei Ihnen ...".

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Los 2205Böll, Heinrich
Briefkarte 1974

Auktion 105

Zuschlag
150€ (US$ 172)

Details

Böll, Heinrich, Schriftsteller, Nobelpreisträger (1917-1985). Eigh. Klapp-Briefkarte m. U. "Heinrich Böll". (Filzstift). 1 S. Gegenüberstehend eine betitelte Farb-Offset-Abbildung "Grundriss eines Romans". Quer-gr. 8vo. (Köln) 10.VI.1974.
An den Mediävisten und Schriftsteller Peter Wapnewski (1922-2012). "... um Erbarmen und nichts als Erbarmen bittet ein schwer kranker Autor, dessen Krankheit die Öffentlichkeit ist. Mein Arzt ... hat mir sehr Düsteres prophezeit, wenn ich nicht strikt für 1-2 Jahre aussteige! Bitte erklären Sie das auch Herrn Dr. Seitz: ich kann einfach nicht mehr! ...". - Die Abbildung (Farbfoto) zeigt den akribisch mit Farbsymbolen konstruierten Aufbau eines Romans, vermutlich der in diesem Jahr erschienenen Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". - Leicht gewellt und an einem Rand etwas bestoßen.

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Los 3079Böll, Heinrich
Das Brot der frühen Jahre

Auktion 103

Zuschlag
70€ (US$ 80)

Details

Böll, Heinrich. Das Brot der frühen Jahre. Erzählung. 140 S., 1 Bl. 18,5 x 11 cm. OLeinenband mit (etwas lädiertem) illustr. OSchutzumschlag. Köln und Berlin, Kiepenheuer & Witsch, 1955.
Wilpert-G.2 10. Lengning 1.30. – Erste Ausgabe. Vortitel von Heinrich Böll signiert und datiert (5.II. 56). – Wohlerhalten.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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