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Los 2164Aristoteles
Über die Kunst der Poësie.
Auktion 128
Nachverkaufspreis
100€(US$ 115)
Aristoteles. Über die Kunst der Poësie. Aus dem Griechischen übersetzt und erläutert. Nebst Thomas Twining's Abhandlungen über die poëtische und musikalische Nachahmung. Aus dem Englischen. Herausgegeben von Johann Gottlieb Buhle. VIII S., 1 Bl., 278 S. 18 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Voss, 1798.
Vgl. Ziegenfuß I, 158. – Ausführlich kommentierte Ausgabe des Kantianers und Aristoteles-Herausgebers Johann Gottlieb Buhle (1763-1821). "Seine philologischen Arbeiten beziehen sich meistentheils auf Aristoteles, dessen Schriften er sowol in zahlreichen lateinischen und deutschen Abhandlungen als auch in einer kritischen Ausgabe commentirte… Seine ‚Geschichte der modernen Philosophie‘ ist 1823 von Lancetti ins Italienische übersetzt. Er lieferte viele Beiträge zu Zeitschriften und Litteraturzeitungen" (ADB III, 510). – Fleckig, stellenweise mit verblassten Feuchtigkeitsrändern. Exemplar einer historischen Schulbibliothek mit entsprechendem Stempel und Farbstiftsignatur auf dem Titel.
Los 1045Aristoteles
Politicorum sive de republica libri octo
Auktion 128
Zuschlag
300€ (US$ 345)
Aristoteles. Politicorum sive de republica libri octo. Aretino interprete cum D. Thomae Aquinatis explanatione ... Hic accessere ipsius D. Thomae de regimine principum libri quatuor ... Oeconomia etiam ex antiqua interpretatione ... sunt addita. Iul. Martiani Rotae labore. 8 nn., 27 num., 1 w., 168 num. Bl. Mit 2 Druckermarken. 31,5 x 21,5 cm. Pergament d. Z. (etwas berieben und fleckig, RSchild) mit hs. RTitel. Venedig, Giunta, 1568.
IA 108.550. Adams A 1919. EDIT16 CNCE 27304. – Nachdruck der 1558 bei Giunta in Venedig erschienen Ausgabe (vgl. Hoffmann I, 366). – Titel etwas fleckig, sonst kaum gebräunt. Vorsatz und Titel mit offenbar ausgeschiedenen Bibliotheksstempeln der Zentralbibliothek Kapuziner-Kloster und Bibliothek des Konvents der Minderen Brüder Kapuziner in der Schweiz.
Los 2163Aristoteles
De arte rhetorica libri tres Graece et Latine + Beibände
Auktion 128
Zuschlag
200€ (US$ 230)
Aristoteles. De arte rhetorica libri tres Graece et Latine. Editi cura Christophori Schraderi. Editio secunda. 8 Bl., 253 S., 5 Bl. 19 x 15,5 cm. Pergament d. Z. (stärker fleckig und berieben, oberes Kapital etwas lädiert, mit hs. lädiertem Papierrückenschild). Helmstedt, Henning Müller, 1661.
VD17 3:605859M. ADB XXXII, 424. – Titelauflage der zuerst 1648 ebenda erschienenen griechisch-lateinischen Textausgabe in der Edition des Helmstedter Rhetorikers und Bibliothekars Christoph Schrader (1601-1680), der als erster Hochschullehrer an der Universität Helmstedt Vorlesungen in deutscher Sprache hielt. – Titel alt gestempelt. – Beigebunden: Christoph Schrader. Dispositiones oratoriae ad ductum Rhetoricae Aristotelis concinnatae. 4 Bl., 116 S., 2 Bl. Ebenda 1663. - VD17 23:234540S. - Erste Ausgabe des dazugehörigen Kommentars. - Derselbe. Dispositiones epistolicae eloquentiae studiosis in Academia Iulia traditae. Editio secunda. 4 Bl., 48 S. Ebenda 1661. VD17 23:278578C. - Alle drei Titel etwas gebräunt bzw. braunfleckig, sonst wohlerhalten.
PHILOSOPHIE
Aristoteles. Opera omnia graece ad optimorum exemplarium fidem recensuit, annotationem criticam, librorum argumente, et novam versionem latinam adiecit Io. Theophilus Buhle. 5 Bände (alles Erschienene). Mit gestochener Titelvignette. 19,5 x 12 cm. Schlichte Halblederbände d. Z. (Rücken mit hs. Bandzahl). Zweibrücken (Bände I-IV) bzw. Straßburg (Band V), Typographia Societatis, 1791-1793.
Schweiger 51. Graesse I, 211. ADB III, 510. MNE, I, 27. – Einzige Ausgabe der unvollendet gebliebenen textkritischen Edition durch den am Braunschweiger Collegium Carolinum wirkenden Philologen und Philosophiehistoriker Johann Gottlieb Buhle (1763-1821). "Seine philologischen Arbeiten beziehen sich meistentheils auf Aristoteles, dessen Schriften er sowol in zahlreichen lateinischen und deutschen Abhandlungen als auch in einer kritischen Ausgabe commentirte" (ADB). "C'est dommage que cette excellente edition n'alt pas ete terminee: elle ne renferme que l'Organon, la Rhetorique et la Poetique. La traduction latine est placee sous la texte" (Graesse). – Vorsätze etwas leimschattig, sonst nur schwache Braunflecken. Wohlerhaltenes Exemplar einer historischen Schulbibliothek mit entsprechenden Stempeln und Besitzeintrag.
Los 1044Aristoteles
Organum, hoc est libri omnes ad Logicam pertinentes
Auktion 128
Zuschlag
440€ (US$ 506)
Aristoteles. Organum, hoc est libri omnes ad Logicam pertinentes, Græcé & Latiné. Iul. Pacius recensuit. 4 Bl., 831 S. Mit figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und zahlreichen schematischen Holzschnitt-Illustraionen. 24,5 x 16,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen; ohne Schließbänder). (Morges), Guillaume de Leymarie, 1584.
Adams A 1866. IA 108.668. Lonchamp 152. – Erster Druck der von dem hoch angesehenen Genfer Rechtsgelehrten Julius Pacius (1550-1635) besorgten und kommentierten Edition der logischen Schriften des Aristoteles, eine zweite Auflage erschien 1597 bei Andreas Wechel in Frankfurt. Mit lateinisch-griechischem Paralleltext. – Durchgehend mit stellenweise stärkerem Braunfleck im oberen Rand, anfangs auch im unteren Rand. Einige Seiten der Analytik mit ausführlicheren Annotationen in einer Miniaturkursive. Dekorativer Schweinslederband, die Mittelplatten mit allegorischen Darstellungen der Justitia mit ihren Attributen Richtschwert und Waage (Vorderdeckel) und der sich erdolchenden Lukretia (Rückdeckel). Mit in Tinte aufgetragenen Eignerinitialen "IPB".
Los 1043Aristoteles
Opera quae quidem extant omnia (Basel 1538)
Auktion 128
Zuschlag
400€ (US$ 460)
Aristoteles. Opera quae quidem extant omnia, latinitate vel iam olim, vel nunc recens a viris doctissimis donata, & graecum ad exemplar diligentissime recognita. Item Io. Lodovici vivis Valentini, de libris Aristotelicis censura, nunc recens & nata & edita. Ad haec de vita Aristotelis per Philippum Melanchthonem. Teil I (von 2). 6 Bl., 843 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 34,5 x 21,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, insgesamt nachgedunkelt; ohne die Schließen) mit 2 alten Papierrückenschildern. Basel, (Johann Oporinus), 1538.
VD16 A 3282. Adams A 1741. – Lateinischer Oporinus-Druck der Schriften des Aristoteles, hier allerdings nur der Teil I der zweibändigen Ausgabe. – Titel gestempelt und mit hs. Besitzeintrag. Etwas fleckig und feuchtrandig sowie mit zwei kleinen Wurmgängen im Seitenschnitt.
Aristoteles. (Opera). Tomus Physicus. 6 Teile in 2 Bänden. Mit 6 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken auf den Titelblättern und vier weiteren am Schluss. 17,5 x 11 cm. Pergament des 18. Jahrhunderts mit späterem hs. RTitel. Frankfurt, Erben Andreas Wechel, 1593.
VD16 A 3286. Vgl. Jöcher Ergänzungsband I, 2444f. Nicht bei Adams und Schweiger. – Alle sechs Teilbände der Physik des Aristoteles, die innerhalb der lateinischen Werkausgabe von 1593 bei den Erben Andreas Wechels in Frankfurt erschienen und von den besten Editoren der Zeit bearbeitet wurde. Exemplar aus dem Besitz des Mediziners Gottfried Heinrich Burghard (1705-1771), mit dessen hs. Besitzeintrag im Innenspiegel des ersten Bandes, datiert auf den 20. September 1729. Burghard war ab 1743 Professor für Mathematik und Physik am Gymnasium in Brieg (heute die Kreisstadt Brzeg im Südwesten Polens). Jeder der sechs Teile mit eigenem Titelblatt und Wechels Druckermarke. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar. Fl. Vorsatz mit zwei weiteren alten Besitzeinträgen.
Los 1075Aristoteles
Organum, hoc est libri omnes ad Logicam pertinentes
Auktion 127
Zuschlag
500€ (US$ 575)
Aristoteles. Organum, hoc est libri omnes ad Logicam pertinentes, Græcé & Latiné. Iul. Pacius recensuit. 4 Bl., 831 S. Mit figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und zahlreichen schematischen Holzschnitt-Illustraionen. 24,5 x 16,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas fleckig , berieben und bestoßen; ohne Schließbänder). (Morges), Guillaume de Leymarie, 1584.
Adams A 1866. IA 108.668. Lonchamp 152. – Erster Druck der von dem hoch angesehenen Genfer Rechtsgelehrten Julius Pacius (1550-1635) besorgten und kommentierten Edition der logischen Schriften des Aristoteles, eine zweite Auflage erschien 1597 bei Andreas Wechel in Frankfurt. Mit lateinisch-griechischem Paralleltext. – Durchgehend mit stellenweise stärkerem Braunfleck im oberen Rand, anfangs auch im unteren Rand. Einige Seiten der Analytik mit ausführlicheren Annotationen in einer Miniaturkursive. Dekorativer Schweinslederband, die Mittelplatten mit allegorischen Darstellungen der Justitia mit ihren Attributen Richtschwert und Waage (Vorderdeckel) und der sich erdolchenden Lukretia (Rückdeckel). Mit in Tinte aufgetragenen Eignerinitialen "IPB".
Los 710Aristoteles
Opera. Teil I. Basel, J. Oporinus, 1542. Nachdruck der von Bebel 1538 gedruckten Ausgabe, besorgt von Hieronymus Gemusaeus.
Auktion 125
Zuschlag
300€ (US$ 345)
Aristoteles. Opera. Teil I (von 3). 16 Bl., 246 S., 1 w. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, breiter figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre, mehreren Holzschnittinitalen in Blau und Rot und einigen Textholzschnitten. 33,5 x 22 cm. Leder d. Z. (Deckel lose, etwas berieben; ohne die 4 Bindebänder). Basel, (Johann Oporinus), 1542.
VD16 A 3283. STC 40. Adams A 1742. IA 108.033. Hieronymus 113 Anm. Schweiger I, 57. – Nachdruck der von Bebel 1538 gedruckten Ausgabe, besorgt von Hieronymus Gemusaeus. – Mit Paragraphenzeichen von alter Hand in Blau und Rot. Stempelung auf dem Titelblatt und Vorsatz, dieser mit mehreren Exlibris und hs. Bemerkungen. Wasserrand.
Zeitgenössischer flämischer Einband von Jan Ryckaert (1516-1573, in Gent), die Prägestempel (Fliege, Rosette, Mensch, Blattwerk, Lilie) sind in der Einbanddatenbank verzeichnet: EBDB Werkstatt w002435. Und bei der Bibliographie von James Weale (1832-1917) "Bookbindings and rubbings of bookbindings in the National Art Library", 422 und vgl. 363f (keine Angabe zum Buchbinder).
Los 711Aristoteles
Organon (graece). Frankfurt, Thomas Guarin für Andreas Wechel, 1577. - Korrigierter Nachdruck der Ausgabe Paris 1562, mit dem lateinischen Vorwort
Auktion 125
Zuschlag
700€ (US$ 805)
Aristoteles. Organon (graece). Organum sive logicae tractationes omnes: quarum numerum et ordinem sequens pagella indicabit. Ad exemplaris fidem quod postremum Lutetiae excusum est, diligenter emendatum, et in capita distinctum. 7 S., 465 (recte: 467) S. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 22,5 x 17 cm. Schwarz gestrichener Pergamentband mit breitem blindgeprägtem Schweinslederrücken d. Z. (etwas fleckig und berieben, unteres Kapital gering bestoßen, Kanten teils beschabt, mit hs. RTitel). Frankfurt, Thomas Guarin für Andreas Wechel, 1577.
VD16 A 3521. Schweiger 53. – Korrigierter Nachdruck der Ausgabe Paris 1562, mit dem lateinischen Vorwort des Herausgebers Simon Grynäus (1493-1541), einflussreicher Reformator, enger Freund Melanchthons und Professor für Griechisch an den Universitäten von Heidelberg und Basel. – Schwach gebräunt und nur gering fleckig, zwei Textblatt zu Beginn mit unauffällig angestückter Ecke. Schöner breitrandiger griechischer Druck.
Los 712Aristoteles
Problemata Aristotelis. Frankfurt, D. Zöpfel, 1554
Auktion 125
Zuschlag
300€ (US$ 345)
Aristoteles. Problemata Aristotelis, ac philosophorum medicorumque complurium, ad varias quaestiones cognoscendas, & ad naturalem Philosophiam discutiendam maxime spectantia. S. 1-278. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 15 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (berieben, fleckig, geworfen, unteres Kapital mit Einriss sowie ohne den Messingverschluss). (Frankfurt, D. Zöpfel), 1554.
VD16, P 4886; nicht bei Durling u. Wellcome (andere Ausgaben). – Frühe Ausgabe aus der Offizin Zöpfel. – Titel lose, leicht braun- und feuchtfleckig, teils mit Randläsuren und mit mehreren hs. Randnotizen. Selten im Handel. – Beigebunden: Albertus Magnus. De virtuibus herbarum, lapidum et animalium quorundam libellus. Seite 279-439. Ebenda.
Aristoteles. Logica Aristo. cum com. Averro. Habes hoc in enchiridio ca(n)didiss. lector o(mn)ia q(uae) ad Aristotelis logice(m) pertinent opera. CCLXXVI Bll. Mit Titel in Rot und Schwarz (in Pag.) mit Holzschnitt-Bordüre, zahlreichen Holzschnitt-Initialen und ein paar kleinen Holzschnitt-Figuren im Text. 18 x 12,5 cm. Flexibler Pappband d. Z. (berieben, kleiner Eckabriss) mit hs. RTitel (stark verblasst). Lyon, Scipio de Gabiano, o. J. (ca. 1530).
Seltene Lyoner Ausgabe der Logik des Aristoteles mit den berühmten Kommentaren des Averroes. Der Band enthält außer den Büchern des "Organon" am Anfang das "Liber quinque predicabilium Porphyrii: cum Aver. Cordubensis exactissimis commentariis". Es folgen die Teile: "Liber predicamentorum", "Perihermenias", "Sex principiorum", "Priorum analecticorum", "Posteriorum analecticorum", "Topicorum" und "Elenchorum sophisticorum". – Titel und Blatt "2" mit Fehlstellen am Außenrand, die mit einem Streifen aus ähnlichem Papier alt hinterlegt wurden. Blatt XIIII mit wenigen alten Marginalien. Hinteres Innengelenk mit kleinen Wurmspuren, der hintere Innenspiegel mit unscheinbarem Nummern-Stempel. Am Fußschnitt eine alte hs. Bibliotheks-Signatur. Einige Seiten gebräunt, stellenweise leicht braun- bzw. wasserfleckig. Sonst ordentliches Exemplar.
Los 2953Aristoteles
Physica, Logica et Metaphysica, Handschrift
Auktion 123
Zuschlag
350€ (US$ 402)
Aristoteles. Physica, Logica et Metaphysica. Lateinische Handschrift auf Papier. Ca. 400 nn. Bl. (davon wenige weiß). 31 Zeilen. Schrift: Feine, teils miniaturhafte italienische Kurrentschrift. Schriftraum: 17 x 10,5 cm. Format: 22 x 16 cm. Mit kalligraphischen Überschriften und einigen Skizzen "Arbor consanguinitatis" auf Einlageblatt. Pergament vom Ende des 19. Jahrhundert. Italien, um 1860.
Außergewöhnlich umfangreiche Handschrift aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf besonders weißem, unbeschnittenen italienischen Papier, die zeigt, wie auch noch 400 Jahre nach der Erleichterung der Herstellung von Texten durch den Druck doch immer noch Handschriften produziert wurden: hier in einer besonders feinen, oftmals kalligraphischen Hand mit dünnster Stahlfeder auf Papier einer wohl norditalienischen Mühle. – Wenige Randläsuren, kaum Textversluste, kaum Gebrauchsspuren, sehr schöne, voluminöse Handschrift, die ihrer wissenschaftlichen Bearbeitung harrt. Exportlizenz aus Italien vorhanden: PLCC EXP L23BIS.
Los 2928Aristoteles
In Logicam Aristotelis Introductio. Italienische Handschrift
Auktion 123
Zuschlag
250€ (US$ 287)
Aristoteles. "In Logicam Aristotelis Introductio". Lateinische Handschrift auf Papier. Ca. 320 Bl. (einige foliiert, paginiert, wenige weiß). 32-36 Zeilen. Schrift: Italienische Kursivkurrent. Schriftraum: 14,2 x 9,2 cm. Format: 19 x 13 cm. Mit wenigen Versal-Überschriften, schematischer Federzeichnung und als Titelbordüre eingehefteten Kupferstich (ohne Text im Mittelfeld). Flexibles Pergament d. Z. (fleckig, etwas gewellt, mit kleinen Bezugsfehlstellen) mit Rotschnitt. Italien, 1625.
Anonymer, bis dato wohl unbekannter und unveröffentlichter, aus Italien stammender umfangreicher Aristoteles-Kommentar mit einer Einführung in die Logik. In äußerst feiner, kleiner und sehr ordentlicher Handschrift mit Sepiatinte auf Büttenpapier geschrieben, datiert "1625".
276 Seiten stammen von einer einzigen Hand, deren erste drei und das letzte sind weiß: "Anno Domini MDCXXV. In universam Aristotelis logicam prolegomena seu disputationes proaemiales" ... "Disputatio 1a de natura logicae", "Disutatio 2a de ente rationis" etc. – Teils leicht fleckig, vereinzelt angeschmutzt, hin und wieder stärker und stark gebräunt, meist aber doch sauber und in toto gut lesbar, interessanter Aristoteles-Kommenar, der noch seiner Erforschung harrt. Exportlizenz aus Italien vorhanden: FRUS9/21b. EXP L31.
Aristoteles. De virtutibus libellus plane aureus, nuper quidem Greace inventus, iam vero primum per S. Grynaeum latinitate donatus. 40 S., 4 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 15 x 10 cm. Pergament unter Verwendung eines Makulaturblattes d. Z. Basel, (Robert Winter, 1539).
VD16 A 3635. IA 107.981. Hieronymus Griechischer Geist aus Basler Pressen, 125. – Die erste deutsche Textausgabe. – Namen des Verfasser, Bearbeiters und Ortes durchgestrichen. Hs. Ziffer im vorderen Innenspiegel. Leicht gebräunt. Vorletztes Blatt mit Stempel des germanistischen Mediävist und Medizinhistorikers Gerhard Eis.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
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