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Catalogo Autografi » Dipartimento Libri
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Data dell'asta Mer, 17. Ott., 14:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Strauss, Richard
Postkarte 1942 + Beigabe

Lotto 2934

- Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "Dr. Richard Strauss" auf der Bildseite. 1 S. (im Umschlag verschickt). (Garmisch) 16.IX.1942.

An die ihm befreundete Sängerin Viorica Ursuleac (1894-1984), die viele Strauss-Partien gesungen hat, darunter die "Arabella" in der Dresdener Uraufführung der Oper. Der Komponist bedankt sich für eine Sendung Obst: "Der stets 'köstliche Frucht' spendenden Freia immer wieder erneuten Dank u. herzliche Grüße! Bitte auch Ihrem verehrten Generalintendanten, der mich mit seiner Strausswoche im Frühjahr hoch erfreut hat u. College Albert meine schönsten Empfehlungen! Schade daß man nicht mehr reisen kann! Auf Wiedersehn am 28. Oktober in München ...". - An diesem Tag fand die Uraufführung von Strauss' letzter Oper, "Capriccio", am Münchener Nationaltheater statt, mit Viorica Ursuleac in der Rolle der Gräfin Madeleine. - Die Bildseite der Karte zeigt in einiger Entfernung das Ehepaar Strauss auf dem Rasen vor dem "Landhaus Richard Strauss" in Garmisch, im Hintergrund die Berge. - Beiliegend eine Orig.-Photographie (18 x 13 cm) von Hans Holdt, die Viorica Ursuleac als Gräfin Madeleine in Strauss' "Capriccio" (1942) zeigt, auf der Bildseite von der Künstlerin signiert.

Stima
€ 350   (US$ 385)


Aggiudicato per € 260 (US$ 286)

Gregor, Joseph
Konvolut Briefe

Lotto 2935

- Gregor, Joseph, österr. Theaterwissenschaftler, Theater- und Musikschriftsteller, Leiter der Theatersammlung der Österr. Nationalbibliothek, schrieb 3 Libretti für Richard Strauss (1888-1960). Konvolut von 2 eigh. und 11 masch. Briefen. Zus. ca. 23 S. Meist gr. 4to. Wien, Venedig, Mailand und Bad Gastein 1937-1940.

Umfangreiche Briefe an die Schauspielerin Adelina Vulcu in Orastie, Rumänien, die versuchte, von ihr übersetzte Theaterstücke rumänischer Autoren über Gregor bei Wiener Bühnen anzubringen. Im August 1937 erklärt er, weshalb er das rumänische Stück "Rote Rosen" noch nicht für österreichische Bühnen bearbeiten konnte. Er sei krank und infolgedessen zur Kur in Bad Gastein gewesen. "... Soviel ich aber arbeiten konnte - und durfte, musste ich für Direktor [Rudolf] Lothar mein Stück 'Kaiser Maximilian I.' schreiben, das er, wie Sie wissen, schon mehrmals angekündigt hat. Ich bin noch nicht ganz fertig, auch eine andere Bühne verlangt ein Stück von mir. Gewiss aber habe ich mich mit den 'Roten Rosen' beschäftigt und hat sich leider unsere Wahrnehmung bestärkt, dass der Autor wohl ein Dichter, aber kein Dramatiker ist. Wenigstens nicht in diesem Stücke, das nur auf Schönheit der Sprache und der Gedanken gestellt ist. Da hat er freilich in Ihnen die allerbeste Helferin, denn ich muss immer mehr bewundern, mit welchem Verständnis, welcher Liebe, aber auch welchem Geschick Sie Ihre Arbeit geleistet haben! Wenn der Autor auch an mir einen Helfer finden soll, so bedarf es dazu einer gründlichen Umarbeitung ..." [3.VIII.1937]. - Als Leiter der österr. Theatersammlung bietet Gregor sich für eine ähnliche Institution in Rumänien an: "... Ich habe Ihren lieben Brief nach Berlin nachgesendet erhalten. Ich war dort zur Aufführung der beiden Opern, die sehr schön waren. Auch das übrige Theater interessant, aber nicht alle Eindrücke waren erfreulich. Ich danke Ihnen sosehr, dass Sie sich für mich bemühen. Sie wissen, dass ich nicht glücklich bin. Ich habe in Berlin noch nichts von den Aufführungen bei Ihnen gehört. Ich möchte sehr gerne nach Rumänien kommen und vor Allem die Bukowina sehen. Wirklich habe ich mir gedacht, wenn Sadoveanu jetzt einen so hohen Posten einnimmt, dass ihn vielleicht die Errichtung eines solchen Institutes, wie ich es hier habe, interessieren wird. Er hatte stets große historische Interessen. An der Sprache kann die Sache nicht scheitern, ich spreche recht gut französisch und könnte wohl schon in einigen Monaten wieder rumänisch sprechen, das ich ja als Kind gesprochen habe [11.III.1939] ... Wenn Sie Herrn Sadoveanu sehen, so bitte ich, ihm zu erzählen, dass auch in diesem Jahre die Reichstheater-Festwoche in Wien stattfindet. Aus diesem Anlass werde ich neuerlich eine Ausstellung machen, aber viel grösser als im vorigen Jahre ... Am 10. Juni ist die grosse Feier für Richard Strauss, in der Oper, mit Aufführung meines 'Friedenstag' und Rede von Herrn Reichsminister Dr. Goebbels ... Die Eröffnung findet durch Herrn Reichsminister Goebbels in Anwesenheit von Richard Strauss statt, hier im großen Saal der Bibliothek. Vielleicht interessiert es Herrn Sadoveanu, wenn ich ihn mit Meister Richard Strauss bekanntmache, was ich sehr gern tun werde ... Das Theater ist um diese Zeit ganz vorzüglich, da gewiss wieder Gründgens spielen wird, einer der besten Darsteller, die wir besitzen [17.III.1939] ... Ich habe Gelegenheit gehabt, Herrn Direktor Röbbeling [den Burgtheater-Direktor] in der Angelegenheit des Stückes zu sprechen. Herr Direktor Röbbeling ist geneigt, in Verhandlungen mit mir einzutreten, stellt aber eine Vorbedingung: Er muss sicher wissen, dass Herr Barsan ein führender Autor bei Ihnen ist und dass er den offiziellen Stellen bei Ihnen als repräsentativer Autor angenehm und erwünscht ist. Dir. Röbbeling sagte, er ist ja persönlich davon überzeugt, wenn ich es ihm sage, er muss aber eine offizielle Bestätigung haben, denn er hat einmal mit einem anderen Staat eine Schwierigkeit gehabt ..." [4.IX.1939]. - Mit den folgenden Briefen sendet Gregor ihr Bücher und Bilder zum Theater, wünscht sich mit immer zärtlicheren Handküssen Zivilbilder von ihr und läßt immer wieder durchblicken, daß er lieber zu ihr käme und in seiner alten Heimat arbeiten würde als in Wien. Mit fortschreitender Lebensmittelknappheit im Krieg sendet sie Speck, Butter, Tee und andere Bedarfswaren, ja sogar Seife. Am 30. Jan. 1940 schreibt er von einer Reise nach Rom aus Venedig: "... Die Sensation, in einem freundlichen Lande ohne Krieg zu sein, ist hervorragend. Es ist eine Erholung der Nerven, die kaum zu beschreiben ist. Der überaus glückliche Umstand, daß in einer Stunde die italienische Premiere des 'Friedenstag' beginnt, und ein Vortrag in Rom hat mir diese Reise ermöglicht. Ich vertrete den Komponisten und werde in Rom über das Werk sprechen ...". Auf der Rückreise schreibt er aus Mailand: "... Ich habe unverdient glückliche Tage gehabt, konnte drei Vorträge halten, in offiziellem Auftrag, und also drei Wochen von Wien fernbleiben ... Ich habe mich endlich mit den Nerven erholt und in der ganzen Zeit höchstens 2 Schlafpulver gebraucht, während ich in Wien fast nie ohne Schlafpulver schlafen kann...". Auch zur politischen Lage äußert er sich vorsichtig: "... Ich habe jetzt also endlich kennengelernt, wie die Sache steht. Nicht besonders rosig. Für niemanden. Auch für Sie nicht. Nicht persönlich, Gottseidank, aber im Ganzen. Gott gebe, dass die schwere Prüfung, die uns allen auferlegt ist, bald vorübergeht ..." [16.II.1940]. - Die von Stefan Zweig begonnene Arbeit am Textbuch zum "Friedenstag" wurde durch seine Emigration abgebrochen. Aber Zweig schlug vor, Joseph Gregor das Libretto ausführen zu lassen. Die Partitur der 1936 fertiggestellten Oper widmete Strauss dem Dirigenten Clemens Krauss und dessen Frau, der Sopranistin Viorica Ursuleac. - Beigegeben ein Blatt aus einem Autogrammbuch, das 13 Eintragungen enthält, darunter die Signatur von Torsten Ralf, dem ersten "Apoll" in Strauss-Gregors "Daphne"; ferner Signaturen von dem Komponisten Alfredo Casella, dem Schriftsteller Felix Salten, der Fürstin Sophie von Albanien, dem Erzherzog Clemens Salvator und anderen Personen des europäischen Adels.

Stima
€ 600   (US$ 660)


Aggiudicato per € 700 (US$ 770)

Strawinsky, Igor
Dankeskarte an Harold Byrns

Lotto 2936

Strawinsky, Igor, Komponist (1882-1971). Gedruckte Dankeskarte mit eigh. Zusätzen und Unterschrift "Igor Strawinsky". 1 S. (roter Kugelschreiber). Quer-kl. 8vo. Hollywood, Juni 1957.

Auf einer gedruckten Karte mit Dank für die Glückwünsche zu seinem 75. Geburtstag fügt der Komponist handschriftlich hinzu: "To Harold Burns [sic] sincerely Igor Strawinsky. - Hollywood June / 57". - Beiliegend ein Programmblatt (mit Defekten) der "Los Angeles Chamber Symphony Society" von 1950, das u. a. Strawinsky mit dem Dirigenten Harold Byrns bei einer Probe zeigt.

Stima
€ 200   (US$ 220)


Aggiudicato per € 140 (US$ 154)

Taubert, Wilhelm
Brief 1871 + Beilage

Lotto 2937

Taubert, Wilhelm, Komponist und Dirigent, langjähriger Hofkapellmeister und Musikdirektor der Kgl. Oper in Berlin (1811-1891). Eigh. Brief m. U. "Wilhelm Taubert". 3/4 S. Doppelblatt. Berlin 8.XI.1871.

An den Musikverlag Henry Litolff in Braunschweig. "... Zunächst die Frage, lese ich Ihren Namen 'Bente' richtig? Ich vermag ihn aus der Handschrift nicht deutlich zu entziffern, und adressire deshalb einfach an die Firma der Verlagshandlung. Anbei übersende ich die 4 Lieder, aus dem Werthvollsten gewählt, was ich habe, hoffentlich mit glücklichem Griff. Ich bitte mir eine Correctur mit dem Manuscript zugehen zu lassen, da ich darin sehr sorgsam bin ...". - Beiliegend der eigh. Lieferschein: "Ich bleibe hier. Liebeslied. Schön Margot. Des Kindes Frage. - 4 Gesänge mit Begleitung des Pianoforte von Wilhelm Taubert. op. 182."

Stima
€ 90   (US$ 99)


Prezzo post-asta
€ 60   (US$ 66)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Thomas, Ambroise
Brief 1865

Lotto 2938

Thomas, Ambroise, französ. Komponist, Direktor des Pariser Konservatoriums, vor allem erfolgreicher Opernkomponist, Kommandeur der Ehrenlegion (1811-1896). Eigh. Brief m. U. "Ambroise Thomas". 1 S. Gr. 8vo. (Paris) 1.XI.1865.

An einen Präsidenten. "... Il m'est impossible de me rendre Samedi prochain à la Commission, pour l'examen des pièces de poésie: C'est le jour et l'heure de notre Séance à l'Institut, et je préside. Mon absence ne pourrait certes vous empêcher de terminer votre examen et de prendre une décision, mais peut être n'aurez vous pas Berlioz non plus ...".

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Thomas, Ambroise
Signiertes Foto + Briefe

Lotto 2939

- Porträt-Fotografie mit eigh. Widmung auf dem Untersatzblatt. 27,5 x 21 cm (Bildformat 12,5 x 8,5 cm). O. O. u. J.

"A ma chère petite amie Lucile Hillemacher, Souvenir affectueux Ambroise Thomas.". - Kleiner Kratzer auf dem Fotopapier. - Dabei: Derselbe. Eigh. Brief m. U. "Ambroise Thomas". 2 ¾ S. 8vo. Paris 18.VI.1894. - Liebenswürdiger Dankesbrief an den Verleger Ricordi in Mailand, der ihm wohl zu einer Aufführung gratuliert hatte. „... Depuis un mois je suis débordé, accablé par mille affaires et par la Présidence de mes Jurys d'examens du Conservatoire ... J'ai été très sensible à votre bien aimable lettre et à vos félicitations qui me sont précieuses ... Madame Ambroise Thomas se joint à moi et me charge de la rappeler à votre bon souvenir. Veuillez faire agréer mon hommage à Madame Ricordi ... Avec cette lettre je fais partir ma photographie que vous avez eu l'amabilité de me demander et que je suis heureux de vous offrir." - Mit Briefkopf „Conservatoire National de Musique et de Déclamation. Cabinet du Directeur". - Ferner ein weiterer eigh. Brief von Thomas (6.III.1886) an einen Freund: "... Maurel [wahrscheinlich der Bariton Viktor Maurel] demande qu'on lui recede sa partition le plus tôt possible. Ne lui donnez pas de pretexte à retard. Priez donc Mengin de prendre testement les doubles notes et variantes dont il a besoin ...". - Zus. 3 Teile.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 165)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Veerhoff, Carlos Enrique
Musikmanuskript mit Widmung

Lotto 2940

Veerhof, Carlos Enrique (auch: Heinrich), deutsch-argentinischer Komponist, lebte zuletzt in Murnau am Staffelsee (1926-2011). Eigh. Musikmanuskript mit Widmung u. U. "Carlos H. Veerhof". 4 S. (Bleistift) auf 22zeiligem Notenpapier. Doppelblatt. Folio. O. O. (ca. 1975).

"Skizzenblatt zu 'Dorefamie', Klangspiele für junge Orchester, Herrn Dr. K.-H. Ruppel in Verbundenheit und Herzlichkeit gewidmet. Ihr Carlos H. Veerhoff. - Juli 75". - Karl-Heinz Ruppel war viele Jahre Theaterkritiker bei der Kölnischen Zeitung, später bei der Süddeutschen Zeitung. - Unter Glas gerahmt.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Aggiudicato per € 240 (US$ 264)

Vielhaber, Heinrich W.
Signiertes Musikmanuskript + Beigabe

Lotto 2941

Vielhaber, Heinrich (Heinz) Wilhelm, Komponist und Musikpädagoge in Coburg (geb. 1903). Eigh. Musikmanuskript mit Namenszug beim Titel und mit eigh. Widmung. 2 S. auf 12zeiligem Notenpapier. Doppelblatt. Gr. 4to. Coburg "1945/1994".

"Altdeutsches Minnelied für Alt und Klavier. Senta gewidmet." Vollständiges Manuskript; am Schluß die eigh. Widmung: "... zum Gedenken an manchen schönen Liederabend. Coburg, Februar 1994 Heinz Vielhaber". - Vielhaber schrieb symphonische und kammermusikalische Werke sowie mehrere Bühnenwerke. - Unter Glas gerahmt. - Dabei: Otto Karl Mathé, Komponist (geb. 1936). Eigh. Musikmanuskript mit Namenszug "Otto Karl Mathé" beim Titel. 2 S. (Bleistift) auf 12zeiligem Notenpapier. 2 Bl. Gr. 4to. O. O. u. J. - "Yamins Stationen, für Mezzosopran und vier Instrumente, nach Text von Peter Härtling". Die ersten 15 Takte eines Gesangsstücks mit Begleitung von Flöte, Oboe, Viola und Violoncello. - Unter Glas gerahmt.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Vrieslander, Otto
Brief und Postkarte 1904

Lotto 2942

Vrieslander, Otto, Komponist, Pianist, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge (1880-1950). 1 eigh. Brief und 1 eigh. Postkarte m. U. "Otto Vrieslander". Zus. 2 S. Gr. 4to und quer-8vo. München 12.IV. und 25.VII.1904.

An seinen Freund Carl Friedrich Schulz-Euler in Frankfurt am Main. Auf der Postkarte schreibt er u. a.: "... Willst Du die Freundlichkeit haben, und meine beiden Lieder Dir selbst kopieren, da ich nicht dazu komme. Und dann sende sie mir so bald als möglich zurück, da ich sie nach Wien zu schicken beabsichtige. - Hier ist es u. a. besonders der Aesthetiker Dr F. Blei, den meine Sachen sehr interessieren. Aber auch Frank Wedekind hat mir sein Compliment darüber gemacht ..." [12.IV.1904]. Der Brief handelt von Vrieslanders Wunsch, im Urlaub bei Schulz-Euler Unterkunft zu finden. "... Du weißt, aus welchen inneren Gründen ich grade zu Dir komme. Ich wünsche nichts weniger, als in den Ferien Hotelreisender zu sein. Kannst Du mich ein paar Wochen gebrauchen? Ich wünschte, abgesehen von der Lust, Deine Sammlungen nochmals genauer zu inspizieren, mit Dir hier + da in den Taunus zu fahren und Dir vieleicht Anregungen zu geben ... Hast Du Platz? Du weißt: Gänzlich sans gêne. Ich gehöre zu den Primitiven. Ich würde dann einen Abstecher nach Köln unternehmen ..." [25.VII.1904]. - Der Brief mit Faltenrissen, teils unterlegt.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Wagner, Richard
Brief 1865 an Auguste de Gaspérini

Lotto 2943

"Que de misère!"
Wagner, Richard, Komponist und Dirigent (1813-1883). Eigh. Brief m. U. „Rich Wagner“. In franz. Sprache. 2 S. Doppelblatt. 8vo. München 20.X.1865.

An den Arzt und Musikschriftsteller Auguste de Gaspérini (1823-1868) in Paris, der Wagner 1860 dort mit einflußreichen Personen bekannt gemacht und ihm Kredite zur Finanzierung der defizitären Konzerte vermittelt hatte. Jetzt in München gibt sich Wagner verzweifelt, obwohl König Ludwig ihm zwei Tage zuvor auf der Basis eines neuen Anstellungsvertrages 40.000 Gulden in Münzen hatte auszahlen lassen, die Cosima in Säcken per Kutsche nach Hause transportierte. „... voilà les 3000 fr. - Vous serez aimable de vouloir dire tout ce qu’il y a de plus touchant à Mr. Lucy de ma part. Vos nouvelles sont très affligeantes pour moi! Que de misère! Que de misère! Pour moi je suis absolument au but de la capacité de souffrir - j’arrive à l’état de non-impressionabilité. - Vous aurez sous peu de jours ce qu’il faut pour ma planification française. Portrait - autographe - tout - seulement vous contentez aujourd’hui avec l’argent ... O dieu! Combien jaimerais de pouvoir contribuer à vous recompenser de votre belle amitié!! - Pardonnez ces quelques lignes frivoles - je voulais vous envoyer sitôt que possible l’argent! ...”. - "Mr. Lucy" war General-Steuerpächter von Marseille und privat ein Wagner-Verehrer. - WBV 4306. - 3 Tintenwischer auf der ersten Seite.

Stima
€ 4.500   (US$ 4.950)


Aggiudicato per € 6.500 (US$ 7.150)


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