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Catalogo Dipinti del XV - XIX secolo » Dipartimento Arte
Dipinti del XV - XIX secolo Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Gio, 04.06., 11:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Florenz
Barocker Schnitzrahmen mit Spiegeleinsatz

Lotto 6030

17. Jh. Barocker Schnitzrahmen mit Spiegeleinsatz,
vergoldet, plastisches Blattwerk, beidseitig sowie oben mittig jeweils ein Adler.
Sichtmaß der Spiegelfläche: 52 x 42 cm.
Gesamtaußenmaß: 102 x 77 cm.


Stima
€ 2.400   (US$ 2.640)


Deutsch
Madonna dell'Aguggia: Abendstimmung in der Buch...

Lotto 6031

um 1840. Madonna dell'Aguggia: Abendstimmung in der Bucht von Genua.
Öl auf Malkarton. 50,3 x 40,4 cm.

Seit jeher erbitten vielerorts ausfahrende Seeleute und Fischer den Schutz der Jungfrau, indem sie Madonnenstatuen in Häfen und an Küsten aufstellen. So auch an der ligurischen Riviera in Vesima bei Genua. Die „Madonna dell‘Aguggia“ (Madonna der Nadel) erhielt ihren Namen vom spitz aufragenden Felsen, auf dem sie sich erhob. Anhaltende Erosion und heftige Gezeiten beschädigten wiederholt das kleine Standbild, bis im Jahre 1969 Fels und Beschützerin endgültig einem Sturm anheimfielen. Die mehrmals ersetzte Statue fand seit Mitte des 19. Jahrhunderts Erwähnung, befand sich jedoch vermutlich bereits weitaus länger an Ort und Stelle. Das vorliegende Werk zeigt eine stimmungsvolle Ansicht jenen Felsens mit Blick auf die Bucht von Genua gegen Westen Richtung Camogli und San Rocco.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.650)


Brücke, Wilhelm
Pesca alla lampara: Nächtlicher Tintenfischfang...

Lotto 6032

Pesca alla lampara: Nächtlicher Tintenfischfang vor dem ausbrechenden Vesuv.
Öl auf Leinwand. 44,5 x 62 cm. Unten rechts signiert und datiert "W. Brücke 1849".

Kleine Lichter flammten früher zahlreich entlang der italienischen Küsten auf sobald die Nacht hereinbrach. Es waren die hellen Laternen kleiner Fischerboote, die mit dem trügerischen Tageslicht Meerestiere wie Tintenfische aus der Tiefe des Wassers in die Falle lockten. Wilhelm Brücke stellte diese uralte Fangtechnik im Vordergrund einer vom Mondlicht erhellten Ansicht des Golfs von Neapel dar. Der gewählte Standpunkt liegt im Westen in der Nähe der Scuola di Virgilio. Bei einem Felsen vor dem nach rechts ins Meer abfallenden Gebirgszug des Posillipo warten Fischer mit erhobener Harpune auf ihre Beute. Das rauchende Feuer auf dem Boot taucht den vorkragenden Stein in einen glühenden Schein und korrespondiert effektvoll mit der gewaltigen Eruption des Vesuvs im Hintergrund. Wilhelm Brücke befand sich in den Jahren 1829 bis 1834 und erneut 1839 bis 1840 in Italien. In dieser Zeit und auch später im heimischen Atelier entstanden verschiedene Ansichten der Küste bei Neapel, die Brücke auf den Akademieausstellungen von Berlin und Dresden dem interessierten Publikum erfolgreich präsentierte. Besonderes Augenmerk legte der Künstler hier auf die Wiedergabe der Reflektionen der Lichtquellen auf dem leicht gekräuselten Wasser. Hell spiegelt sich der wolkenbehangene Mond in den Wogen. Daneben ist der rötliche Wiederschein des Feuers von Fackel und Vulkan mit herausragendem Feinsinn für die Wechselwirkung von Licht, Farbe und Oberfläche eingefangen.

Stima
€ 10.000   (US$ 11.000)


Dänisch
Geschäftiges Treiben an den Stufen zur Kicrhe S...

Lotto 6033

um 1820. Geschäftiges Treiben an den Stufen zur Kirche Santa Maria in Aracoeli in Rom.
Öl auf Papier, kaschiert auf Leinwand. 25,3 x 21,4 cm.

Diese malerisch überzeugende, warmtonige Ölstudie gibt einen Einblick in das geschäftige Leben der römischen Bevölkerung um 1820. Im Vordergrund versammeln sich Römerinnen an einem Brunnen, um an einem heißen Sommertag ihre Tonkrüge mit Wasser zu füllen. Ein Mann mit phrygischer Mütze bietet indes einer Frau seinen Fisch an und eine andere Römerin ist damit beschäftigt ihren Jungen, der auf dem Wasserspeier sitzt und sich mit dem Wasser aus seinem Hut erfrischt, herunter zu winken.
Die dichte und lebendige Szenerie des Vordergrunds konterkariert dabei die ruhige Szene im Hintergrund: ein Paar, aufeinander gestützt steigt scheinbar langsam die Treppenstufen herab, wohingegen eine gebückt laufende Person mit Stock und eine betende Frau auf Knien sich den Weg nach oben erkämpfen.
Viel gibt uns der unbekannte Autor dieses Werkes nicht über den Schauplatz preis, und dennoch reichen die wenigen Indizien wie der Wasserspeier aus schwarzem Granit in Form eines liegenden ägyptischen Löwen aus, um zu erkennen, dass es sich hier um die Treppe an der Kirche Santa Maria in Aracoeli im Zentrum Roms handelt. Sie liegt links, gleich neben der große Freitreppe Cordonata, die von zwei liegende Löwen geziert wird. Beide Treppen haben ihren Ausgangspunkt auf der Piazza d’Aracoeli, auf der regelmäßig ein Markt stattfand. Diese nahansichtige Szene findet ihre Weitsicht in einem Gemälde des Malers Christopher Wilhelm Eckersberg, das zwischen 1814 und 1816 entstand und sich heute im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen befindet (Inv.Nr. KMS1621). Es zeigt die beiden Treppen, die v-förmig von der Piazza d’Aracoeli hinauf auf den Kapitolshügel führen, mit den mächtigen Granitlöwen am Fuße der Cordonata, die rechts aus dem Bild führt und links die aufragenden, steilen Mamor-Stufen hoch zur Kirche Santa Maria. Ist Eckersbergs Gemälde vielmehr eine architektonische Beobachtung des baulichen Gefüges an der Piazza, zeigt unsere Studie die intime Momentaufnahme einer alltäglichen Szene, die der anonyme Maler in lockerem Duktus meisterlich einfing.

Stima
€ 4.500   (US$ 4.950)


Marstrand, Vilhelm Nicolai
Eselreiter: Entwurf für das Antoniusfest in Rom

Lotto 6035

Eselreiter: Entwurf für das Antoniusfest in Rom.
Öl auf Papier, auf Malkarton kaschiert. 34,2 x 23,5 cm. Verso auf einem Klebeetikett handschriftlich bez. "Wilh Marstrand: Ӕselrytter. Studie til Antoniusfesten. [...]". Um 1838.

1836 begibt sich Marstrand mit einem Reisestipendium über Berlin, Dresden, Nürnberg und München nach Rom. Am 17. Januar 1838 wird er dort Zeuge der Festivitäten zu Ehren des Heiligen Antonius, die die Bürger Roms vor der Kirche San Antonio Abbate begehen. Die Feierlichkeiten hinterließen bei Marstrand wohl bleibenden Eindruck, hielt er die belebte Szenerie später in seinem Gemälde „Das Antoniusfest in Rom“, welches sich heute in Privatbesitz findet, fest.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Seidel, August
Südliche Landschaft mit einer Burg im Abendlicht

Lotto 6036

Südliche Landschaft mit einer Burg im Abendlicht.
Öl auf Leinwand. 55 x 75 cm. Unten links signiert "A. Seidel".

Vor dem Licht der untergehenden Sonne erhebt sich die steinerne Burg dramatisch über die Landschaft und taucht sie mit ihrem gewaltigen Schatten in Dunkelheit. Die italienischen Bauern müssen sich nun beeilen ihre Unterkunft noch vor Anbruch der Nacht zu erreichen.
Der in München geborene August Seidel war Schüler Carl Rottmanns. In der hier dargestellten Lichtregie und der daraus resultierenden Landschaftsdramatik ist er ganz dem Stil seines Lehrers verpflichtet.

Stima
€ 2.200   (US$ 2.420)


Schödlberger, Johann Nepomuk
Junge Neapolitanerin mit ihren Töchtern auf ein...

Lotto 6037

Junge Neapolitanerin mit ihren Töchtern auf einer Terrasse, im Hintergrund Castell dell'Ovo und der Vesuv.
Öl auf Leinwand. 32 x 26 cm. Unten links signiert und datiert "JN Schödlberger 1832".

Das von Schödlberger in seiner Vorlesung Ideen über die Landschaftsmalerei (1816) vertretene Prinzip, wonach Vollkommenheit durch die Komposition wahrer Natureindrücke zu erlangen sei, findet auch in diesem Genrestück Anwendung. Mit wenigen, charakteristischen Elementen, so dem rauchenden Vesuv, der markanten Silhouette des Castell dell’Ovo und der farbenfrohen Tracht der Mutter, weiß die konzentrierte Komposition den Betrachter nach Neapel zu versetzten. Den dazu notwendigen Vorlagenschatz legte der Wiener Künstler im Rahmen einer Italienreise 1816/17 an.

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Rohden, Johann Martin von - zugeschrieben
Blick über den Lago di Piediluco mit der Rocca ...

Lotto 6038

zugeschrieben. Blick über den Lago di Piediluco in Umbrien, am linken Ufer das gleichnamige Dorf mit der Rocca di Piediluco.
Öl auf Papier, auf feste Pappe aufgezogen. 23,1 x 32,5 cm. Unten links schwer leserlich betitelt "Pie di Luca 19. Juli 1830".

Rohden studiert bis 1795 an der Akademie für Malerei in Kassel. Die Jahre 1795 bis 1799 verbringt er erstmals in Rom. 1802 bis 1811 ist er ein zweites Mal dort ansässig und verkehrt im Kreis der Deutschrömer um Joseph Anton Koch und Johann Christian Reinhart. 1827 wird er vom hessischen Kurfürsten Wilhelm II. in Kassel zum Hofmaler ernannt, lässt sich aber bereits 1829 beurlauben und reist wieder, unterstützt durch ein lebenslanges Jahresgehalt des Kurfürsten, nach Rom, wo er bis zu seinem Tode bleiben wird.

Stima
€ 2.400   (US$ 2.640)


Doerell, Ernst Gustav
Das Elbtal bei Aussig

Lotto 6039

Das Elbtal bei Aussig.
Öl auf Leinwand. 42,3 x 58,3 cm. Unten rechts signiert "E. G. Doerell / 1867".

Der in Sachsen geborene Spätromantiker Doerell kommt bereits 14-jährig als Lehrling nach Böhmen. Ab 1856 studiert er an der Akademie der bildenden Künste in Prag bei Maximilian Haushofer. Ab 1860 lebt er in Aussig. Bei der dargestellten Landschaft handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das böhmische Mittelgebirge bei Aussig.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Morgenstern, Carl
Oberitalienisches Tal im Abendlicht

Lotto 6040

Oberitalienisches Tal im Abendlicht.
Öl auf Malpappe. 20,9 x 27,5 cm. Verso in brauner Feder vom Sohn des Künstlers bestätigt "gemalt von Prof. Carl Morgenstern / F. Ernst Morgenstern D[...] 1895".

In vierter Generation aus einer Frankfurter Malerdynastie stammend erhielt Carl Morgenstern seine erste Ausbildung entsprechend im väterlichen Atelier. Einen ersten Schritt Richtung Selbständigkeit stellte 1832 die Übersiedlung nach München dar, wo er bis 1834 bei Carl Rottmann lernte und anschließend zu seiner zweieinhalbjährigen Italienreise aufbrach. Der hohe Stellenwert des Naturstudiums war ihm bereits von seinem Vater vermittelt worden, doch erst in den lichtdurchfluteten, Landschaften um Rom, Neapel und auf Sizilien fand er zu einer eigenen Bildsprache. Der Einfluss dieser prägenden italienischen Erfahrung zeigt sich auch in unserem Gemälde. Im sanften Sfumato deutet sich in der Ferne ein von den letzten Strahlen des Abendlichts beschienenes Tal mit einer Bergkette an, während auf einem nahegelegenen Hügel stolz der Turm eines alten Gemäuers thront.

Stima
€ 2.800   (US$ 3.080)



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