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Catalogo Miniature » Dipartimento Arte
Miniature Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Gio, 28.11., 16:30


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Capitolo Miniaturen / Miniatures (Lotti 6351 - 6480) » Capitoli

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Lotto 6434 Waldmüller, Ferdinand Georg
Bildnis der Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skaw...
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6434)

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Bildnis der Fürstin Katharina Bagration, geb. Gräfin Skawronskaja, mit Gaze-Schleier über ihren entblössten Brüsten, ein blauer Schal über ihrer rechten Schulter; vor Himmelhintergrund. Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 6,6 x 5 cm (oval). In vergoldetem Kupferrahmen mit Schleifenaufsatz, rückseitig Karton mit Resten der Identifizierung: [Fürst]in / [B]agrati[on].

Mit einem Zuschlagpreis von 300 Schilling war vorliegende Miniatur bei Weitem die teuerste der Wiener Auktion von 1926.
Fürstin Katharina Pawlowna Bagration, geborene Gräfin Katharina Pawlowna Skawronskaja (1783 Russland - 1857 Venedig) war die älteste Tochter des Grafen Pawel Martinowitsch Skawronski und seiner Ehefrau, der Hofdame Katharina Wassiljewna Engelhardt. Mütterlicherseits war sie eine Großnichte des Feldmarschalls Grigori Alexandrowitsch Potemkin und väterlicherseits die Großnichte der Zarin Katharina der Großen. 1800 wurde sie in Gatschina mit dem viel älteren General Fürst Pjotr Iwanowitsch Bagration, aus der königlichen Dynastie der georgischen Bagratiden, verheiratet. Die unglückliche Ehe blieb kinderlos.
In Dresden begegnete Fürstin Bagration dem österreichischen Gesandten und Diplomaten Graf Klemens Wenzel Lothar von Metternich und verführte ihn. Die Beziehung endete, als Metternich nach Wien zurückgerufen wurde. Aus der Liaison mit dem Grafen ging eine Tochter hervor, Marie-Clementine Bagration, die ab 1814/1815 bei der Familie Metternich wohnte.
Nach Jahren der Trennung sahen sich Katharina und Metternich in Paris bei der Kaiserkrönung Napoléon Bonapartes wieder, später in Wien, wo Katharina für ihren Cousin, den Zaren Alexander I., als Spionin fungierte. Beim Wiener Kongress durchtanzte sie die Nächte an der Seite Zar Alexanders und bildete den strahlenden und umschwärmten Mittelpunkt rauschender Feste. Man nannte sie den „Nackten Engel“, wie auf vorliegender Miniatur zu sehen.

Provenienz: Wien, Sammlung Julie Wertheimer.
C. J. Wawra, Wien, 288. Kunstauktion: "Versteigerung der Sammlung Julie Wertheimer", Auktion vom 25. bis 27. Oktober 1926, Los 310 (als "Porträt der Fürstin Bagration geb. Gräfin Skawronsky. Elfenbein. Miniatur von Waldmüller", Zuschlag 300 Schilling) mit Abb. auf Tafel XIX.
Hannover, Sammlung Dr. Leo Catzenstein (1863-1936), Inv.-Nr. 59 und 64 und D60.
Seither in Familienbesitz seiner Nachkommen.

Literatur: Bruno Grimschitz: Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, Oeuvreverzeichnis S. 280 Nr. 64 mit Abb. (dort als "Bildnis der Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skowronsky" [sic] und datiert als "um 1820").
Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller 1793-1865. Leben, Schriften, Werke, Wien/München 1996, II, S. 425 WV Nr. 72 mit Abb. (als Bildnis der "Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skowronsky" [sic] und datiert als "um 1820").

Stima
€ 2.000   (US$ 2.200)


Aggiudicato per
€ 2.800
(US$ 3.080)
(GBP 2.492)
(CHF 3.080)


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Bildnis der Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skaw...
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