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Catalogo Disegni del XVI - XIX secolo » Dipartimento Arte
Disegni del XVI - XIX secolo Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Ven., 05.06., 11:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Pupini dalle Lame, Biago
Hl. Thomas

Lotto 6600

Der Apostel Thomas.
Pinsel in Braun über Graphit, weiß gehöht, auf blauem Papier, auf Untersatzkarton montiert. 15,9 x 9,6 cm. Um 1530.

Vorliegende Zeichnung gehört dem Frühwerk Pupinis an und kann dank eines Kupferstichs von Marcantonio Raimondi, der die gleiche Komposition im Gegensinn zeigt (Bartsch XIV, 118, 132), um 1530 datiert werden. Da Raimondi zuletzt 1534 erwähnt wird, erscheint eine Entstehungszeit in diesem Zeitraum plausibel. Möglicherweise handelt es sich bei unserem Blatt trotz des unterschiedlichen Formats um ein modello für den Kupferstich. Im Allgemeinen sind Pupinis Zeichnungen freier und robuster im Duktus, auf unserem Blatt ist der Zeichenstil jedoch sorgfältiger und konzentrierter. Die subtile Anwendung von Halbtönen und die sorgfältigen Weißhöhungen, die in Parallelschraffuren aufgetragen sind, lassen den Schluss zu, dass die Zeichnung als Vorlage für einen Kupferstecher gedient haben könnte. Auf Raimondis Kupferstich ist im Vergleich zur Zeichnung eine Änderung der Draperie am linken Ärmel des Apostels erkennbar, wodurch diese sich ohne Hohlräume eng am Körper des Heiligen anschließt. Diese Vereinfachung ist ein Hinweis darauf, dass der Kupferstecher sich offenbar in Bezug auf seine Vorlage gewisse künstlerische Freiheiten erlauben konnte. Die Autorschaft Biagio Pupinis wurde von Nicholas Turner bestätigt.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Campi, Bernardino
Saturn mit seiner Sense

Lotto 6601

Saturn mit seiner Sense.
Feder in Grau über schwarzer Kreide, braun laviert, quadriert. 23,2 x 17,1 cm. Links oben in Kreide bezeichnet "Saturno", rechts unten mit Feder numeriert "44". Wz. Fragment.

Im Ashmolean Museum, Oxford, findet man eine vergleichbare Zeichnung Campis, die Jupiter darstellt (vgl. T. Pignatti: Italian Drawings in Oxford from the Ashmolean Museum and Christ Church, 1977, Nr. 32), in den Uffizien, Florenz, ein den Kriegsgott Mars darstellendes Blatt mit nahezu identischen Maßen und in der gleichen Schrift links oben "Marte" bezeichnet (Inv. Nr. 13491 F).

Provenienz: Sammlung Herbert List, München (Lugt 4063).
Sammlung Wolfgang Ratjen (mit dessen Inv.-Nr. R 162).
Privatsammlung Hessen.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Sienesisch
Personifikation der Abundantia

Lotto 6602

16. Jh. Personifikation der Abundantia.
Feder in Braun. 8,6 x 7,4 cm.

Die Art der Schraffierung erinnert an Arbeiten des Domenico Beccafumi (um 1486-1551).

Stima
€ 450   (US$ 495)


Campagnola, Domenico - zugeschrieben
Weite Flusslandschaft mit Pilgern im Vordergrund

Lotto 6603

[^] zugeschrieben. Weite Flusslandschaft mit Pilgern im Vordergrund.
Feder in Braun. 23,5 x 39 cm.

Auf der Christie's Auktion im Jahr 1958 wurden insgesamt 21 Zeichnungen mehrheitlich unter dem Namen Domenico Campagnola, und nur wenige mit "School of Campagnola" oder "after Domenico Campagnola" offeriert, was belegt, dass Tizian als Sammelname für diese figürlichen und landschaftlichen Federzeichnungen bereits zu dieser Zeit hinterfragt wurde. Doch auch die Zuordnung derartiger Kompositionen an Domenico Campagnola ist im Laufe der Jahre großzügiger geworden und bedarf der kritischen Betrachtung, wie Tobias Nickel (Wien), Verfasser des sich in Vorbereitung befindlichen Werkverzeichnisses der Zeichnungen Domenico Campagnolas, in einer E-Mail vom 7. Oktober 2012 schreibt. Bei vorliegendem Blatt spricht seiner Meinung nach kompositorisch und motivisch alles für Domenico Campagnola zumindest als Erfinder der Komposition: Die Überschaulandschaft mit hohem Horizont und einzelnen Staffagefiguren leitet sich aus der niederländischen Kunst her, die durch Joachim Patinier, Jan van Scorel und Matthys Cock auch in Italien bekannt wurde. Campagnolas eigene Interpretationen dieses Landschaftstypus' sind ab Mitte der 1530er Jahre anzutreffen und erreichen ihren Höhepunkt in den 1540er Jahren. Als Vergleich bieten sich etwa die Zeichnungen im Pariser Louvre (Inv.-Nr. 5532) oder im British Museum, London (Inv.-Nr. 1910,0212.17) an. Wir danken Herrn Mag. Tobias Nickel für seine wertvollen Hinweise zu diesem Los. - Alt montiert.

Provenienz: Sammlung John B. Skippe (1742 - 1811); Mrs. Rayner-Wood; Edward Holland-Martin, dessen Auktion Christie's, London, 20.-21. November 1958, Lot 54B (als Domenico Campagnola); Auktion Sotheby's, London, 28. Juni 1979, Los 124, Abb. 93 (als Domenico Campagnola).

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Venezianisch
Weite Flusslandschaft mit Schafsherde und Flöte...

Lotto 6604

16 Jh. Weite arkadische Flusslandschaft mit Schafsherde und Flöte spielendem Hirten.
Feder in Braun, teils in Grau, partiell weiß gehöht, umlaufend angerändert, dort die Darstellung mit Feder und Pinsel in Braun mit Weißhöhung in einer Hand wohl des späten 17. Jh. entsprechend des Originals ergänzt, aufgezogen. 31,6 x 44,6 cm. Unten auf der angeränderten Zeichnung mit dem Monogramm "TO(ligiert)an. F." verso mit zwei alten Zuschreibungen an "Tizian Vecelli".

Die vorliegende Darstellung geht zurück auf eine Zeichnung Tiziano Vecellios, die sich in der Albertina, Wien (Inv.-Nr. 1477) befindet. Insgesamt drei Radierungen nach dieser Vorlage sind bekannt, u. a. eine von Valentin Lefebre (1642-1680, Brüssel), die 1682 posthum publiziert wurde und die Komposition Tizians im Gegensinn wiedergibt. Valetin Lefebre verwendete laut Nagler auf insgesamt drei bekannten Radierungen mit Landschaftsdarstellungen nach Tizian das sprechende Monogramm "Tiziano" (vgl. Nagler V, 799), das sich auch auf vorliegender Zeichnungen auf der ergänzten Rahmenzeichnung befindet.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.650)


Italienisch
Ein sitzender Kiebitz, nach links gewandt.

Lotto 6605

um 1600. Ein sitzender Kiebitz, nach links gewandt.
Feder und Pinsel in verschiedenen Brauntönen, weiß gehöht, silhouettiert und aufgezogen. 19,4 x 26,7 cm.


Stima
€ 1.500   (US$ 1.650)


Parma
Merkur

Lotto 6606

Ende 16. Jh. Merkur.
Feder in Braun, braun laviert über schwarzer Kreide. Verso: Sitzender Bärtiger mit Umhang und weitere Figurenstudien. Rötel und schwarze Kreide. 31,5 x 20,3 cm. Unten links mit schwarzer Kreide bezeichnet "Bernini". Verso oben rechts in Rötel nummeriert "D164", unten rechts in schwarzer Kreide "157 / Raccolta di Gand(?) albani(?) / es.oc".



Provenienz: Mit unidentifiziertem Sammler-Trockenstempel (nicht bei Lugt).

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Sustris, Friedrich - Werkstatt
Entwurf für einen Bischofsstab mit der Jungfrau...

Lotto 6607

Werkstatt. Entwurf für einen Bischofsstab, in der Krümme die Jungfrau mit dem Christusknaben, unten auf dem Knauf die hl. Helena mit Palme und Kreuz.
Feder in Dunkelbraun, grau laviert. 45,2 x 27,5 cm. Unten rechts mit einer alten Paginierung "215". Wz. Schlange über kleinem Wäppchen.



Provenienz: Aus der Sammlung der Fürsten Oettingen-Wallerstein (Lugt 5198).

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Italienisch
Die Grablegung Christi

Lotto 6608

17. Jh. Die Grablegung Christi.
Feder in Braun, grau und braun laviert, über schwarzem Stift. 15,9 x 20,9 cm.

Beigegeben insgesamt drei italienische Zeichnungen des 17.-19. Jh.: eine Federzeichnung "Entwurf für einen Deckenplafond mit der Jungfrau und dem Kind begleitet von einem Pilger", eine lavierte Pinselzeichnung "Junge Frau im Kampf mit einem Satyr", eine Federzeichnung des 19. Jh. "Il tore S: Visento" sowie eine niederländische Pinselzeichnung des 18. Jh. "Bauer vor der Mühle".

Stima
€ 600   (US$ 660)


Veronese, Paolo
Die Madonna mit Kind mit den Hll Franziskus und...

Lotto 6609

[^] Die Madonna mit Kind mit den hll. Franziskus und Georg.
Feder in Braun, grau laviert, weiß gehöht auf grau grundiertem Papier. 36 x 23,5 cm. Um 1582/83.

Prof. Roger Rearick, der die Autorschaft Paolo Veroneses bestätigt, datiert die Zeichnung um 1582/83. Eine Kopie nach unserer Zeichnung, die Rearick Paolos Bruder Benedetto zuweist, befindet sich im Louvre (R. Cocke: Veronese's Drawings, London 1984, S. 126, Abb. 20 als "Schule von Veronese"). Benedetto kopierte ausschließlich die Zeichnungen seines Bruders. Die Zeichnung im Louvre verrät die Hand des Kopisten in einigen Details, wie etwa in den Lichthöhungen im Kreuz des hl. Franziskus. Die sichere Setzung der Weißhöhungen und die malerische Behandlung der Landschaft in diesen "Chiaroscuro"-Zeichnungen findet sich in Zeichnungen wie dem "Gastmahl in Emmaus" (Chatsworth) und der "Allegorie des Sieges" (Graphische Sammlung Albertina, Wien) wieder (siehe Cocke Tafeln 35 und 40).

Provenienz: Sir Jonathan Richardson Sen., London (Lugt 2184, mit dessen Bez. "Paolo Veronese" auf der Montierung, verso mit dessen Standortnummer "N75").
Christie's, London, Auktion am 6. Juli 1993, Los 18.

Stima
€ 35.000   (US$ 38.500)



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