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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Contenuto del Catalogo

Catalogo Dipinti del XV - XIX secolo » Dipartimento Arte
Dipinti del XV - XIX secolo Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Gio, 30.05., 11:00


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Capitolo Gemälde des 15.-18. Jahrhunderts / 15th-18th Century Paintings (Lotti 6014 - 6054) » Capitoli


Immagine Principale Descrizione Stato
Poelenburgh, Cornelis van - zugeschrieben
Pan und Syrinx, Campagna mit badenden Nymphen

Lotto 6014

zugeschrieben. Pan und Syrinx, Campagna mit badenden Nymphen.
2 Gemälde, je Öl auf Kupfer. Je ca. 11 x 9 cm.


Stima
€ 4.500   (US$ 5.084)


Prezzo post-asta
€ 4.000   (US$ 4.520)


Deutsch
Reitergefecht zwischen Christen und Türken, Sch...

Lotto 6015

um 1660. Reiterschlacht zwischen Türken und Christen, Reitergefecht vor einer Stadt auf einem Berg.
Zwei Gouachen auf Papier oder Pergament, mit goldener Einfassungslinie, auf Holz kaschiert. Je ca. 8,7 x 12,7 cm.


Stima
€ 1.200   (US$ 1.355)


Prezzo post-asta
€ 900   (US$ 1.016)


Meulen, Adam Franz van der - zugeschrieben
Reiterschlacht

Lotto 6016

zugeschrieben. Reiterschlacht.
Öl auf Kupfer. 11,4 x 14,3 cm (oval). Verso in schwarzer Feder von alter Hand Zuschreibung an den Künstler sowie datiert "Van der Meullen / F. 1674".


Stima
€ 1.200   (US$ 1.355)


Aggiudicato per € 800 (US$ 903)

Italienisch
Brustbild eines jungen Mannes im roten Wams

Lotto 6017

17. Jh. Brustbild eines jungen Mannes im roten Wams.
Öl auf Kupfer. 10,6 x 7,8 cm (oval).



Provenienz: Privatsammlung Berlin.

Stima
€ 600   (US$ 677)


Aggiudicato per € 400 (US$ 451)

Italienisch
Die hl. Familie mit Johannes dem Täufer in eine...

Lotto 6018

1. Hälfte 16. Jh. Die hl. Familie mit Johannes dem Täufer in einer Landschaft.
Öl auf Holz, parkettiert. D. 82 cm. Im vergoldeten Schnitzrahmen.


Stima
€ 35.000   (US$ 39.549)


Prezzo post-asta
€ 30.000   (US$ 33.900)


Emilianisch
Bildnis einer jungen Frau

Lotto 6019

16. Jh. Bildnis einer jungen Frau mit roter Haube.
Öl auf Leinwand. 62,5 x 44 cm.


Stima
€ 8.000   (US$ 9.040)


Prezzo post-asta
€ 6.000   (US$ 6.779)


Giovanni, Benvenuto di
Madonna mit Christuskind und Engeln

Lotto 6020

Madonna mit Christuskind und Engeln.
Tempera auf Holz. 136 x 86 cm. Um 1470.

Benvenuto di Giovanni zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Sieneser Malern der zweiten Hälfte des Quattrocento. In die Lehre ging er bei Lorenzo di Pietro, genannt il Vecchietta. Im Jahr 1453 unterstützt er diesen bei der Ausführung der Fresken am Baptisterium des Doms zu Siena (Keith Christiansen et al.: Painting in Renaissance Siena, 1420-1500, New York: Metropolitan Museum, 1988, S. 300ff). Benvenutos Malstil steht in der Tradition der vorangegangenen Sieneser Meistern des Trecento, wie Duccio oder Simone Martini. Sein erstes nachweislich signiertes und datiertes Werk ist ein Altarretabel mit der Verkündigung von 1466 in der Chiesa di San Girolamo in Volterra (siehe Burton B. Fredericksen/ Darrell D. Davisson: Benvenuto di Giovanni, Girolamo di Benvenuto, Malibu, 1966, S.16). Bryson Burroughs schreibt über Benvenuto und seinen Sohn Girolamo, der bei seinem Vater lernte und mit dem er später eng zusammenarbeitete, „[they] were the last of the Sienese artists who remained loyal to the ancient artistic traditions of their city. For two centuries the Sienese painters confined their energies to the expression of an ideal which was purely decorative and poetic“ (Bryson Borroughs: “A Sienese Painting”, in:The Metropolitan Museum of Art Bulletin, Vol. 5, No. 11 (Nov., 1910), S. 249). Die Maler Liberale da Verona und Girolamo da Cremona, die sich 1466 und 1470 in Siena niederließen, beeinflussten Benvenutos Malerei stark und bewirkten bei ihm ab den 1480er Jahren einen Stilwechsel, der sich in einer gesteigerten Dramatik und Bewegtheit auszeichnet (vgl. Christiansen et al. op cit, S. 301 und 305). Das vorliegende Werk zählt jedoch noch zu seiner frühen Schaffensperiode und zeigt deutlich sein Bewusstsein für die künstlerische Tradition des Trecento. Tatsächlich war es auch Benvenutos phantasievolle Überarbeitung von Trecento-Motiven, die ihn von seinen Zeitgenossen abhebt und seine religiösen Empfindungen unterstreicht. - Mit einem naturwissenschaftlichen Untersuchungsbericht des Ordinarius für Farbenlehre und Farbenchemie an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Prof. Dipl. Ing. Dr. Manfred Schreiner vom 5. August 2006, welcher das Gemälde auf die Zeit um 1470 datiert.

Provenienz: Sammlung James Renwick.
dessen Enkelin Isabel Hewitt.
Sotheby's, New York, Auktion am 4. April 1973, Los 164.
Privatsammlung Mailand.
Sotheby's, London, Auktion am 1. November 1978, Los 15.
Privatsammlung Österreich.

Literatur: Maria Cristina Bandera: Benvenuto di Giovanni, Mailand 1999, S. 193/194; 245, Kat Nr. 88.

Stima
€ 60.000   (US$ 67.800)


Aggiudicato per € 44.000 (US$ 49.719)

Gassel, Lucas - zugeschrieben
Weite Flusslandschaft mit Christus und der wund...

Lotto 6021

zugeschrieben. Weite Flusslandschaft mit Christus und dem wundersamen Fischzug Petri.
Öl auf Holz. 56,5 x 87 cm.

Lucas Gassel war ein flämischer Maler und Zeichner. Über seine Herkunft und seine Ausbildung ist nur wenig bekannt. Er dürfte jedoch zwischen 1520 und 1530 in Antwerpen seine Laufbahn als Maler begonnen haben, vielleicht arbeitete er anfänglich anderen Künstlern zu, für die er die Hintergründe mit Landschaften ausführte. Gassels Landschaftsauffassung steht dabei ganz in der Tradition von Joachim Patinir und Herri met de Bles. Die immer detailreichen Gemälde zeigen überwiegend biblische Themen inmitten imaginierter Fels- oder Flusslandschaften, ganz der damaligen vorherrschenden Idee der Weltlandschaft verpflichtet.

Stima
€ 30.000   (US$ 33.900)


Prezzo post-asta
€ 25.000   (US$ 28.249)


Stalbemt, Adriaen van
Felsige Flusslandschaft mit Holzbrücke

Lotto 6022

Felsige Flusslandschaft mit Holzbrücke.
Öl auf Holz. 25 x 36,5 cm. Um 1620.

Der 1580 im flämischen Antwerpen geborene Adriaen van Stalbemt wanderte mit seiner Familie aus religiösen Gründen bereits 1585 nach Holland aus, wo er seine Jugend verbrachte. 1609 kehrt er jedoch in seine Vaterstadt zurück und wird dort nur ein Jahr später (1610) zum Meister ernannt. Bereits 1618 hat er das Amt des Dekans der Violieren und der St. Lukasgilde inne. Auch während seiner zehn Monate, die der Künstler 1633 am Hof von Karl I., König von England, in London verbrachte, bleibt Antwerpen der kreative Angelpunkt für Stalbemt. In seinen Werken drückt sich motivisch wie auch stilistisch die Nähe zu seinen Gildebrüdern Jan Brueghel d. Ä. und Hendrik van Balen aus. Doch anders als sein großes Vorbild Jan Brueghel d. Ä. beherrschte Adrian van Stalbemt sowohl die Landschafts- als auch die Figurenmalerei und war deshalb in den meisten Fällen nicht darauf angewiesen, mit einem weiteren Maler für ein spezielles Genre zusammenzuarbeiten. Seine Werke zeichnen sich daher durch eine besondere Harmonie zwischen Landschaft und Figur aus. - Unten mittig mit einem alten Sammlermonogramm (vgl. dazu Klaus Ertz und Christa Nitze-Ertz: "Adriaen van Stalbemt (1580-1662). Kritischer Katalog der Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik", Lingen 2018). Verso mit einem alten Klebeetikett (dort alt als Nr. "9" als "Monogrammist I.V.D.B" bezeichnet). Mit einem schriftlichen Gutachten von Dr. Klaus Ertz, Lingen, vom 1. Oktober 2018.

Provenienz: Privatsammlung Rheinland.

Stima
€ 12.000   (US$ 13.559)


Prezzo post-asta
€ 8.000   (US$ 9.040)


Flämisch
Neptun plant die Vernichtung der Menschheit

Lotto 6023

um 1600. Neptun plant die Vernichtung der Menschheit.
Öl auf Kupfer nach Hendrick Goltzius. 22 x 29 cm.

Als Vorbild für diese Kupfertafel diente eine Komposition von Hendrick Goltzius, die von Claes Jansz. Visscher in der Folge der "Metamorphosen des Ovid" als Kupferstich herausgegeben wurde (Leesberg (New Hollstein: Goltzius) 541).

Stima
€ 1.500   (US$ 1.694)


Prezzo post-asta
€ 1.200   (US$ 1.355)