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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Lotti in vendita post asta

Catalogo Arte Moderna e Contemporanea I » Dipartimento Arte
Arte Moderna e Contemporanea I Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Sab, 30.11., 14:00


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Capitolo Aus einer sächsischen Privatsammlung (Lotti 8194 - 8213) » Capitoli

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Immagine Principale Descrizione Stato
Altenbourg, Gerhard
"Plakat für den Wanderverein"

Lotto 8196

"Plakat für den Wanderverein"
Chinesische Tusche und Bleistift, mit Tinte aquarelliert, auf Zeichenpapier. 1954.
43 x 60 cm.
Im linken Rand mit Feder in Schwarz signiert "Altenbourg" sowie monogrammiert "GA", datiert und unten links betitelt.
Janda 54/12.

Tausende von Strichlein, Häkchen, Kringel und Pünktchen fügen sich zu einer poetischen, detailreich-skurrilen Landschaft, derer unter Gerhard Altenbourgs über 3000 Zeichnungen zahlreiche zu finden sind. In ihnen "scheint es dem Meister am leichtesten zu Mute zu sein, da ist ihm am wohlsten. Die Hügel schwingen, Linien verflechten sich, es ist fugierte Musik. Berge öffnen sich, Tiefen erschließen sich, die Linie fasert... Höhenzüge, die man im Oberen wahrnahm, kehren in einem Zwischenreich wieder, zuweilen in Hohlform." (Erhart Kästner, in: Gerhard Altenbourg, Ausst.-Kat. Galerie Brusberg, Hannover 1969, S. 5f.). Charakteristisch durchdringen sich Landschaft, Pflanzen und der Mensch in dem komplexen Gefüge, das alles Gewachsene miteinander verflochten zeigt. Altenbourg sagt dazu: "Ohne genaues Studium der Einzelformen geht man an den vielfältigen Beziehungen der Binnenformen vorbei." (a.a.O., S. 13). Verschlungen und verschachtelt scheinen die Wege des Wanderers in seinem leuchtenden blauen Farbfeld und so steht auch der Betrachter vor der Herausforderung, den komplizierten Wanderwegen von Altenbourgs Feder zu folgen.

Provenienz: Galerie Springer Berlin
Dr. E. Thriemer Bad Urach

Stima
€ 8.000   (US$ 8.800)


Prezzo post-asta
€ 6.000   (US$ 6.600)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Müller-Schloen, Claus
Zwischen Verzweiflung und Melancholie

Lotto 8198

Zwischen Verzweiflung und Melancholie
Mischtechnik auf Hartfaserplatte. 1980.
80 x 139 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Weiß mit dem Künstlersignet und datiert.

Ein modernes Paar und ein zeitloser, uns anblickender Mann zwischen archaischen Gestalten: Tiefe Felsspalten trennen unsere Identifikationsfigur ebenso wie den Jojospieler und seine flotte Gefährtin von den verzweifelten Massen links und der Allegorie der Melancholie rechts. Die hochsymbolische Darstellung zieht den Betrachter nicht nur mit ihren vielfältigen Bezügen in ihren Bann, sondern auch mit der bühnenartigen, eindrucksvollen Landschaftskomposition und der fast altmeisterlichen Malweise in geheimnisvoll leuchtendem Kolorit. Zugleich bricht Müller-Schloen auf vielfältige Weise Darstellungs- und Sehgewohnheiten: Überall blitzt uns Unerklärliches, Skurriles entgegen, sei es in dem eigentümlichen Schweben der Figuren, in ihren geheimnisvollen Gesten oder in dem exponierten Jojo, das wie ein Lebensrad zentral in der Komposition schwebt.

Stima
€ 5.000   (US$ 5.500)


Prezzo post-asta
€ 4.000   (US$ 4.400)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Schmidt, Karl-Heinz
Selbstbildnis

Lotto 8200

Selbstbildnis
Öl auf Hartfaserplatte. 1966.
103 x 64 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "K. H. Schmidt" und datiert.

Der Maler blickt durch eine rote Brille. Kein Wunder, dass der Hintergrund in purem Rot leuchtet. In die vielen variierenden Nuancen hinein zeichnet Schmidt Ornamente und Figuren, die ihn wie Erscheinungen umschweben. Eine besondere Lust an der Farbe prägt das Selbstbildnis. "Eigentlich steht für ihn nicht der abgebildete Gegenstand bzw. die Figur im Mittelpunkt des Interesses, sondern das an diesem Objekt abgehandelte Zusammenspiel von Formen und Farben, das eine ganz spezifische emotionale Atmosphäre erzeugt." (Barbara Mohsen-Zaher, in: Karl-Heinz Schmidt, Malerei, Ausst.-Kat. Die Galerie, Essen o. J., S. 3). Schmidt studierte nach einer Tischlerlehre in Hellerau Kunst an den Hochschulen in Dresden und Leipzig und lehrte ab 1984 an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Prezzo post-asta
€ 1.200   (US$ 1.320)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Zürner, Klaus
"Akt vor Spiegel"

Lotto 8203

"Akt vor Spiegel"
Öl auf Leinwand. 1969.
79 x 62 cm.
Oben rechts mit Pinsel in Hellgrau mit dem Künstlersignet und datiert, verso auf dem Rahmen signiert "K. H. Zürner", datiert, betitelt und mit der Nummer "86".

Ein schimmernder Frauenrücken neben leuchtenden Blumen in der Vase, differenziert plastisch ausformuliert, kontrastiert spannungsreich mit der wilden Figurenskizze, die links dahinter an die Wand geheftet zu sein scheint. Zürner studierte 1951-56 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Elisabeth Voigt und Johannes Lebek, 1957 war er Mitgründer und 1960-90 künstlerischer Leiter der christlichen Galerie ”Wort und Werk” in Leipzig. Neben Ernst Barlach oder Otto Dix zeigte er hier auch in der DDR weniger akzeptierte Künstler, unter ihnen Albert Ebert, Albert Wigand, Edmund Kesting und Gerhard Altenbourg ebenso wie die "Jungen Wilden" um Hans-Hendrik Grimmling, Günther Huniat und Lutz Dammbeck.

Stima
€ 2.000   (US$ 2.200)


Prezzo post-asta
€ 1.600   (US$ 1.760)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Lepke, Gerda
"Büsche an der Elbe"

Lotto 8206

"Büsche an der Elbe"
Öl auf Leinwand. 1992/95.
80 x 100 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Gerda Lepke", datiert und betitelt sowie mit der Ortsangabe "Dresden".

Die Beweglichkeit und Veränderlichkeit der Natur, das fließende Wasser, der Wind in den Blättern, das Wachstum der Pflanzen, all das transportiert Gerda Lepke mit ihrem schnellen, kleinteiligen Pinselduktus ins Gemälde. Die Landschaftsformation besteht also aus dynamisch und rhythmisch aufgetragenen Tupfen, Pünktchen, Spritzern, Zeichen, die einander überlagern und dabei in unterschiedliche diagonale Richtungen weisen. Erdige Rot-Braun-Töne kontrastieren mit dem luftigen Weiß und Blau des Himmels. "Gerda Lepkes Landschaften vermitteln Strukturen und Formationen, die die reale Landschaft nicht besitzt, d.h. dass einerseits Annäherung an die Realität besteht, andererseits aber Entfernung von dem Vergleichbaren stattfindet. Die von der Künstlerin geschaffene Bildwirklichkeit erweitert jedoch unsere Erfahrung gegenüber der realen Wirklichkeit." (Sibylle Badstübner-Gröger, in: Gerda Lepke, Ausst.-Kat. Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes, Pulsnitz 1996, o. S.).


Ausstellung: Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes, Pulsnitz 1996
Winckelmann-Museum, Stendal 1996/97

Literatur: Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. (Hrsg.), Gerda Lepke, Malerei 1987-1995, Arbeiten auf Papier 1988-1996, Ausst.-Kat. Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V., Pulsnitz 1996, ganzs. Abb. S. 19

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Prezzo post-asta
€ 2.500   (US$ 2.750)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Jackisch, Matthias
"Schamane im Zug"

Lotto 8208

"Schamane im Zug"
Mischtechnik und Monotypie auf grauem Aushangpapier. 1998.
50 x 25 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Matthias Jackisch" und datiert, unten links betitelt.

Lappig und weich fühlt es sich an, das Papier der Deutschen Reichsbahn, auf das Matthias Jackisch seinen "Schamanen im Zug" zeichnet. Die Zufälligkeit, das aus sich selbst heraus Entstehende der Monotypie, spielt eine entscheidende Rolle, umgibt sie doch die geschwungenen Konturen des hockenden Schamanen mit atmosphärisch wirkenden Spuren von Farbe, hervorgezaubert von der Nachgiebigkeit des Zeichenpapieres. Verso mit der entsprechenden Bleistiftzeichnung.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Prezzo post-asta
€ 600   (US$ 660)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Jackisch, Matthias
Ohne Titel

Lotto 8209

Ohne Titel
Granit, Eisendrähte und Pergament. 2001.
Ca. 45,5 x 24 x 17 cm.
An der Unterseite auf Klebeetikett signiert "Matthias Jackisch" und datiert.

"Neben der formalen Ausdruckssuche überträgt er vor allem eine seiner Arbeit zugrunde liegende Energie in den Raum (...). Wo immer er hinging, wurde der ganze Raum jackischiert (...). Nirgendwo sonst wurden Steine und Pergament so filigran und stark miteinander kombiniert." (Thea Herold, in: Matthias Jackisch, Salonstein, Ausst.-Kat. Galerie Döbele, Dresden 2004, S. 6f.). Unikat.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Prezzo post-asta
€ 1.500   (US$ 1.650)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Jackisch, Matthias
Ohne Titel

Lotto 8210

Ohne Titel
Mischtechnik mit Wasserbeize und Graphit auf festem Velin. 2002.
105 x 34 cm.
Unten links (schwach lesbar) mit Bleistift signiert "Matthias Jackisch" und datiert.

Silbriges Grau und Gelborange vereinigt Jackisch in schwunghaften Bewegungen zu einer stehenden Frauenfigur. Ihre Konturen sind mit parallelen Pinselschwüngen verdoppelt oder vervielfacht, so dass Energielinien die Gestalt zu umgeben scheinen. "Magischer Mensch, Kopftransparenzen, Engel und Tier sind allesamt Stücke einer Fläche unbekannter Größe, herausgetrennt und immer Teil geblieben eines größeren, vermutlich sehr alten Zusammenhangs." (Was will der Stein: Matthias Jackisch, gregorkunz.info, 16.9.2019).

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 900   (US$ 990)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Hampel, Angela
"Dich spüren will ich - die Hälfte Deiner Haut ...

Lotto 8211

"Dich spüren will ich - die Hälfte Deiner Haut an meiner"
Lithographie auf Hahnemühle-Velin. 1986.
43,5 x 47 cm (49,6 x 70,2 cm).
Signiert "Angela Hampel" und betitelt. Auflage 50 num. Ex.

Prachtvoller, kräftiger Druck mit dem vollen Rand, unten mit dem Schöpfrand.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)


(Solo una pagina disponibile)