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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Catalogo Arte Moderna e Contemporanea I » Dipartimento Arte
Arte Moderna e Contemporanea I Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Sab, 30.11., 14:00


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Capitolo Aus einer sächsischen Privatsammlung (Lotti 8194 - 8213) » Capitoli


Immagine Principale Descrizione Stato
Schleime, Cornelia
Ohne Titel

Lotto 8204

Ohne Titel
Öl und Collage auf Leinwand. 1988.
61,8 x 53,7 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "C. M. P." und datiert.

Die in Ostberlin geborene Cornelia Schleime studierte von 1975 bis 1980 Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Vier Jahre bevor unser Gemälde entstand, siedelte sie nach Westberlin über. Ihren Blick für das Rätselhafte schöpft sie aus dem reichen Material, das ihr Werbung, Film und Magazinfotos bieten. Unser Werk wird malerisch dominiert von einem Matador mit Lanze und einem Stier. Souverän formt Schleime die Figur des Matadors aus der Linie, in eleganter und stolzer Pose steht er vor dem Stier, dem er im nächsten Schritt den Todesstoß verpassen wird. Die Lanze taucht als Motiv in den collagierten Episoden eines Friedhofs und eines sich räkelnden Mädchenaktes wiederholt auf. Die Dualität von Eros und Tod thematisiert Schleime in unserer Komposition in vielschichtigen Bilderwelten.


Errata: Entgegen den Angaben im Printkatalog ist die Arbeit monogrammiert statt signiert.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.650)


Aggiudicato per € 4.000 (US$ 4.400)

Wagenbrett, Norbert
"Porträt Susanne"

Lotto 8205

"Porträt Susanne"
Öl auf Leinwand. 2011.
68 x 49 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Wagenbrett" und datiert, verso auf dem Keilrahmen betitelt und mit der Künstleradresse.

Augen, Nase und Mund - das Gesicht der jungen Frau scheint nur aus den Grundelementen zu bestehen, streng umrahmt vom Helm der blonden Haare, statuarisch in seiner Wirkung durch die harten Konturlinien. Diese Reduktion auf das Eigentliche verwandelt das Porträt in ein allgemeingültiges Menschenbildnis. Wagenbretts Arbeiten "gehen über die Porträtmalerei hinaus, spiegeln mehr als nur das Sichtbare wider. Das gemalte Bild bedeutet keine Reproduktion des Menschen in einem anderen Material, sondern zeigt ein neues Wesen, ,das andere Selbst', auf das durch den Entstehungsprozess über Emotion, Phantasie, Kreativität und Technik des Malers auch ein Teil von ihm übergegangen ist." (Galerie Poll, poll-berlin.de, 10.9.2019). Wagenbrett studierte 1977-82 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink, Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann und Sighard Gille. Über die Orientierung an der Bildtradition der Neuen Sachlichkeit gelangt er zu seiner eigenen Ausdrucksweise für die prägnanten Menschenbilder.

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Aggiudicato per € 2.800 (US$ 3.080)

Lepke, Gerda
"Büsche an der Elbe"

Lotto 8206

"Büsche an der Elbe"
Öl auf Leinwand. 1992/95.
80 x 100 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Gerda Lepke", datiert und betitelt sowie mit der Ortsangabe "Dresden".

Die Beweglichkeit und Veränderlichkeit der Natur, das fließende Wasser, der Wind in den Blättern, das Wachstum der Pflanzen, all das transportiert Gerda Lepke mit ihrem schnellen, kleinteiligen Pinselduktus ins Gemälde. Die Landschaftsformation besteht also aus dynamisch und rhythmisch aufgetragenen Tupfen, Pünktchen, Spritzern, Zeichen, die einander überlagern und dabei in unterschiedliche diagonale Richtungen weisen. Erdige Rot-Braun-Töne kontrastieren mit dem luftigen Weiß und Blau des Himmels. "Gerda Lepkes Landschaften vermitteln Strukturen und Formationen, die die reale Landschaft nicht besitzt, d.h. dass einerseits Annäherung an die Realität besteht, andererseits aber Entfernung von dem Vergleichbaren stattfindet. Die von der Künstlerin geschaffene Bildwirklichkeit erweitert jedoch unsere Erfahrung gegenüber der realen Wirklichkeit." (Sibylle Badstübner-Gröger, in: Gerda Lepke, Ausst.-Kat. Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes, Pulsnitz 1996, o. S.).


Ausstellung: Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes, Pulsnitz 1996
Winckelmann-Museum, Stendal 1996/97

Literatur: Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. (Hrsg.), Gerda Lepke, Malerei 1987-1995, Arbeiten auf Papier 1988-1996, Ausst.-Kat. Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V., Pulsnitz 1996, ganzs. Abb. S. 19

Stima
€ 3.500   (US$ 3.850)


Prezzo post-asta
€ 2.500   (US$ 2.750)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Lepke, Gerda
"Pergamonfigur"

Lotto 8207

"Pergamonfigur"
Öl auf Leinwand. 1982/2000.
140 x 90 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Gerda Lepke", datiert und betitelt.

Aus flimmernden Strichen, Tupfen und Spritzern entsteht die Figur auf dem weißen Bildgrund. Vibrierend und dynamisch streben die Pinselschwünge in alle Richtungen auseinander, die Konturen der festen plastischen Form soweit aufgelöst, dass es sich beinahe um eine immaterielle Erscheinung zu handeln scheint. Hellblau, Rosa, Weiß und Schwarz sind die luftigen Töne, in denen Gerda Lepke nicht nur die Pergamonfigur, sondern auch den gesamten atmosphärischen Abstand - Luft, Wärme, Wind, Feuchtigkeit - zwischen ihrem eigenen Auge und dem Objekt gestaltet.
Für die antike Skulptur begeistert sich Gerda Lepke und mit den Figuren aus dem Pergamonfries beschäftigte sie sich eingehend. "In freier Kombination der Teile sind Skulpturen und Reliefs in neue Kompositionszusammenhänge gebracht und haben ihre eigene Bildwelt entstehen lassen. (...) Die Transformation in das Eigene bildet eine neue, lebendige und gegenwärtige Figurenwelt heraus, die der Kunstgeschichte enthoben scheint und von Gerda Lepkes unmittelbarer Empfindung und spontanem Blickwinkel durchdrungen ist." (Sibylle Badstübner-Gröger, in: Gerda Lepke, Ausst.-Kat. Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturringes, Pulsnitz 1996, o. S.).

Stima
€ 5.000   (US$ 5.500)


Aggiudicato per € 3.500 (US$ 3.850)

Jackisch, Matthias
"Schamane im Zug"

Lotto 8208

"Schamane im Zug"
Mischtechnik und Monotypie auf grauem Aushangpapier. 1998.
50 x 25 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Matthias Jackisch" und datiert, unten links betitelt.

Lappig und weich fühlt es sich an, das Papier der Deutschen Reichsbahn, auf das Matthias Jackisch seinen "Schamanen im Zug" zeichnet. Die Zufälligkeit, das aus sich selbst heraus Entstehende der Monotypie, spielt eine entscheidende Rolle, umgibt sie doch die geschwungenen Konturen des hockenden Schamanen mit atmosphärisch wirkenden Spuren von Farbe, hervorgezaubert von der Nachgiebigkeit des Zeichenpapieres. Verso mit der entsprechenden Bleistiftzeichnung.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Prezzo post-asta
€ 600   (US$ 660)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Jackisch, Matthias
Ohne Titel

Lotto 8209

Ohne Titel
Granit, Eisendrähte und Pergament. 2001.
Ca. 45,5 x 24 x 17 cm.
An der Unterseite auf Klebeetikett signiert "Matthias Jackisch" und datiert.

"Neben der formalen Ausdruckssuche überträgt er vor allem eine seiner Arbeit zugrunde liegende Energie in den Raum (...). Wo immer er hinging, wurde der ganze Raum jackischiert (...). Nirgendwo sonst wurden Steine und Pergament so filigran und stark miteinander kombiniert." (Thea Herold, in: Matthias Jackisch, Salonstein, Ausst.-Kat. Galerie Döbele, Dresden 2004, S. 6f.). Unikat.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Prezzo post-asta
€ 1.500   (US$ 1.650)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Jackisch, Matthias
Ohne Titel

Lotto 8210

Ohne Titel
Mischtechnik mit Wasserbeize und Graphit auf festem Velin. 2002.
105 x 34 cm.
Unten links (schwach lesbar) mit Bleistift signiert "Matthias Jackisch" und datiert.

Silbriges Grau und Gelborange vereinigt Jackisch in schwunghaften Bewegungen zu einer stehenden Frauenfigur. Ihre Konturen sind mit parallelen Pinselschwüngen verdoppelt oder vervielfacht, so dass Energielinien die Gestalt zu umgeben scheinen. "Magischer Mensch, Kopftransparenzen, Engel und Tier sind allesamt Stücke einer Fläche unbekannter Größe, herausgetrennt und immer Teil geblieben eines größeren, vermutlich sehr alten Zusammenhangs." (Was will der Stein: Matthias Jackisch, gregorkunz.info, 16.9.2019).

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 900   (US$ 990)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Hampel, Angela
"Dich spüren will ich - die Hälfte Deiner Haut ...

Lotto 8211

"Dich spüren will ich - die Hälfte Deiner Haut an meiner"
Lithographie auf Hahnemühle-Velin. 1986.
43,5 x 47 cm (49,6 x 70,2 cm).
Signiert "Angela Hampel" und betitelt. Auflage 50 num. Ex.

Prachtvoller, kräftiger Druck mit dem vollen Rand, unten mit dem Schöpfrand.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Hampel, Angela
Mit roter Kappe

Lotto 8212

Mit roter Kappe
Collage und Mischtechnik (Gouache und Kreide in Schwarz) auf Velin. Um 1987.
38,3 x 36,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Angela Hampel".

Nach einer Lehre und der Arbeit als Forstfacharbeiterin und Kraftfahrerin studierte Angela Hampel 1977-82 Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Jutta Damme und Dietmar Büttner. Seit 1982 arbeitete sie freischaffend in Dresden. Ab 1984 war sie in Dresden und Berlin in der Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß tätig. Ab 1987 zeigte sie erste Performances, Installationen und Environments und veröffentlichte in den Literaturzeitschriften "Bizarre Städte" und "Sondeur". 1989 war sie eine der Mitbegründerinnen der "Dresdner Sezession 89". Sie kämpft für Frauenrechte, ist aktiv in Umweltschutzgruppen und setzt ihre Kunst ein, um sich gegen die Vergiftung der Natur zu wehren.

Stima
€ 1.400   (US$ 1.540)


Aggiudicato per € 2.400 (US$ 2.640)

Hampel, Angela
"Kleines Rudel II (Wölfchen, mein Wölfchen)"

Lotto 8213

"Kleines Rudel II (Wölfchen, mein Wölfchen)"
Mischtechnik (Acryl, sibirische Kreide) auf Leinwand. 2008.
100 x 99 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Angela Hampel", verso auf dem Keilrahmen betitelt und bezeichnet "weiß innen (...) rechte Tafel/unverkäuflich".

Zwei menschliche und ein tierisches Wesen in engem Miteinander. "Und wenn sie für ihre androgynen Wesen, Janusköpfe von Frau und Tier, Mensch und Wolf, die landläufige Zuweisung von 'männlich' und 'weiblich' als unzutreffend ablehnt, sie allen Empfindungen zwischen Lust und Schmerz, Daseinsfreude und Todesfurcht aussetzt, verweist sie nur auf die in ihr selbst von dieser Zeit hervorgebrachten und in ihr streitenden Gefühle, freilich mit dem Anspruch, uns mit ihnen ebenso rückhaltlos zu konfrontieren." (Gerhard Wolf, in: Angela Hampel. rauf und runter. 1993-2000, Dresden 2000, S. 28).

Stima
€ 6.500   (US$ 7.150)


Aggiudicato per € 4.000 (US$ 4.400)