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Catalogo Arte Moderna e Contemporanea I » Dipartimento Arte
Arte Moderna e Contemporanea I Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Sab, 01.06., 15:00


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Capitolo Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lotti 8300 - 8579) » Capitoli

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Immagine Principale Descrizione Stato
Corinth, Lovis
Straße in Königsberg

Lotto 8330

Straße in Königsberg
Lithographie auf Bütten. 1918.
39,7 x 25 cm (48 x 33,8 cm).
Signiert "Lovis Corinth". Auflage 75 Ex.
Schwarz L 321.

Erschienen in einer Gesamtauflage von 115 Drucken im Verlag von Fritz Gurlitt, Berlin. Prachtvoller, herrlich kreidiger Druck mit dem wohl vollen Rand, oben und links mit dem Schöpfrand.

Stima
€ 700   (US$ 790)


Aggiudicato per € 900 (US$ 1.016)

Corinth, Lovis
Partie aus dem Tiergarten

Lotto 8331

Partie aus dem Tiergarten
Kaltnadel auf Bütten. 1920.
24,8 x 19,6 cm (ca. 40 x 31,5 cm).
Signiert "Lovis Corinth" und bezeichnet Nr. "41". Auflage 50 Ex.
Schwarz 405.

Es wurde eine Gesamtauflage von 75 Exemplaren gedruckt, erschienen im Verlag von F. Bruckmann, München. Prachtvoller, gratiger Druck mit Rand.

Stima
€ 600   (US$ 677)


Aggiudicato per € 400 (US$ 451)

Corinth, Lovis
Selbstbildnis

Lotto 8332

Selbstbildnis
Lithographie auf festem Velin. 1920.
23,5 x 15 cm (40,5 x 29,5 cm).
Signiert "Lovis Corinth" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Müller 470.

Prachtvoller, herrlich kreidiger Druck mit dem vollen Rand.

Stima
€ 600   (US$ 677)


Aggiudicato per € 420 (US$ 474)

Dine, Jim
Winter tools

Lotto 8333

Winter tools
5 (von 10) Farblithographien auf Velin. 1973/89.
60,5 x 45 cm.
Jeweils signiert "Jim Dine" und datiert. Auflage 18 num. Ex.

Für Jim Dine stellen Werkzeuge eine Verbindung mit der menschlichen Vergangenheit dar. Sie finden sich in vielen seiner Werke und können als Symbol für künstlerisches Schaffen gesehen werden. Die autobiographische Dimension liegt in der Tatsache, dass Dines Familie einen Baumarkt in Cincinnati besaß. In kleiner Auflage erschienen, herausgegeben und gedruckt bei der Petersburg Press/William Law, New York. Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.355)


Aggiudicato per € 900 (US$ 1.016)

Czóbel, Béla
Junge Bäuerin mit Kopftuch

Lotto 8334

Junge Bäuerin mit Kopftuch
Öl auf Leinwand. Vermutlich vor 1940.
50,5 x 40,5 cm.
Oben links mit Pinsel in Rot signiert "Czóbel".

In gedämpft-erdiger, von Orange-, Braun- und Rottönen dominierter Palette malt Béla Czóbel das Brustbild der jungen Bäuerin. Charakteristisches Gemälde des ungarischen Expressionisten, der zeitweise in Paris und Berlin lebte, dort mit den bedeutendsten Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts in Berührung kam und von ihnen beeinflusst wurde. Von 1902 bis 1903 studierte er an der Akademie in München, anschließend arbeitete er in der Akademie Julian. In den 1920er/1930er Jahren malte er mit dem Effekt des "sfumato", des Verschwommenen, einem unklaren, traumartigen Dunst. Auf den Reisen zwischen Ungarn und Paris pflegte er seine fertigen Gemälde zusammenzurollen; auch unser Gemälde zeigt die Spuren dieser Gewohnheit.

Provenienz: Galerie Kieselbach Budapest

Stima
€ 2.000   (US$ 2.260)


Aggiudicato per € 1.600 (US$ 1.807)

Dörflein-Kahle, Bertha
Lesende Dame am Tisch

Lotto 8335

Lesende Dame am Tisch
Öl auf Leinwand.
50 x 65 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "B. Dörflein".

Bertha Dörflein-Kahle studierte an der Gewerbeschule Hamburg, von 1901 bis 1904 an der Münchner Akademie bei Angelo Jank und Christian Adam Landenberger, anschließend ging sie 1905 für weitere Studien nach Paris, wo sie bei Lucien Simon und Jacques-Émile Blanche lernte. Ab 1908 lebte sie in Altona und wurde 1910 Mitglied im Altonaer Künstler-Verein. 1913 zog sie nach Kiel, wo sie mit Hans Peter Feddersen Bekanntschaft schloss. Den Sommer 1910 verbrachte sie auf Hiddensee und wurde später Mitglied des Hiddenseer Künstlerinnenbundes, der 1922 von Clara Arnheim, Henni Lehmann und Elisabeth Büchsel gegründet wurde. 1944 wurde das Haus der Künstlerin zerstört, und ein Großteil ihrer Werke ging verloren. Unser Gemälde erweckt mit seiner warmtonigen Farbigkeit und dem Motiv der ruhevoll, vom Betrachter abgewandt in ihre Lektüre vertieften Dame eine große Intimität und Stille.

Stima
€ 2.200   (US$ 2.485)


Aggiudicato per € 3.200 (US$ 3.615)

Dix, Otto
Katze

Lotto 8336

Katze
Farblithographie auf Van Gelder Zonen-Bütten. 1959.
38,5 x 50,5 cm (44,2 x 58,5 cm).
Signiert "Dix" und datiert. Auflage 63 num. Ex.
Karsch 231 II.

Farblich sehr schön nuancierter und lebendiger Druck mit dem vollen Rand, unten mit dem Schöpfrand.

Stima
€ 3.000   (US$ 3.389)


Aggiudicato per € 5.500 (US$ 6.214)

Dressler, August Wilhelm
Selbstbildnis mit meiner Tochter

Lotto 8337

"Selbstbildnis mit meiner Tochter"
Öl auf Leinwand. 1939.
110 x 90,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz mit dem Künstlersignet, verso auf dem Schutzblatt mit Pinsel in Rot signiert "Aug. Wilh. Dreßler", datiert und betitelt sowie mit der Nummer "67".

Den Pinsel in der rechten Hand zur Leinwand hin erhoben und mit der Palette in der linken Hand sitzt Dressler malend an der Staffelei, den Blick prüfend nach vorne aus dem Bild heraus gerichtet. Hinter ihm steht wie eine Muse die lächelnde Tochter im weißen Kleid. Ein nach links hochgeraffter gelber Vorhang verleiht der Darstellung einen überraschend leuchtenden Farbklang und einen nahezu altmeisterlich wirkenden Rahmen, der von Dresslers Ausbildung bei Richard Müller in Dresden sowie an der Villa Massimo in Rom zeugt. Auch kopiert Dressler gemeinsam mit Dix Altmeistergemälde in Dresden. Max Osborn nennt Dressler 1927 "einen der besten und redlichsten der Neurealisten" (zit. nach Gerhard Leistner, s.u.). "Sparsam geht Dressler auch mit seiner Farbpalette um, wenn er die Figuren in stumpfen, weichen und abgestuften Tonwerten mit wenigen Aufhellungen malt, was zur Entstofflichung der Gegenstände führt, die die Welt noch stärker anorganisch macht." (Gerhard Leistner, in: August Wilhelm Dressler, Ausst.-Kat. Galerie Nierendorf, Berlin 2007, S. 2).
Dressler, einer der stilprägenden Vertreter der Neuen Sachlichkeit, studierte 1906-1913 an den Akademien in Dresden und Leipzig. Anschließend zog er als freischaffender Künstler nach Berlin und schloss sich der "Novembergruppe" an. 1924 wurde Dressler Mitglied der Berliner Secession. Zwischen 1925 und 1936 beteiligte er sich an verschiedenen Ausstellungen der "Novembergruppe" und des "Deutschen Künstlerbundes". 1925 nahm er an der ersten Ausstellung "Neue Sachlichkeit" in der Mannheimer Kunsthalle teil und erhielt 1927 den Rom-Preis der Preußischen Akademie der Künste. Zwischen 1930 und 1931 war er Stipendiat in der Villa Massimo in Rom. Ab 1934 schließlich unterrichtete Dressler an der Staatsschule in Berlin, aus der er jedoch 1938 wegen des Vorwurfs der "Entartung" wieder ausgeschlossen wurde.

Stima
€ 2.800   (US$ 3.163)


Aggiudicato per € 2.500 (US$ 2.824)

Ebersbach, Hartwig
Figurine Tod zu Missa Nigra

Lotto 8338

"Figurine Tod zu Missa Nigra"
Öl auf Hartfaserplatte. 1982.
61 x 51 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H. E." und datiert sowie verso auf Klebeetikett signiert "Hartwig Ebersbach", datiert, betitelt und bezeichnet "Öl auf Hartfaser".

Ebersbach rezipiert eine zeitgenössische musikalische Komposition: Die Missa Nigra Friedrich Schenkers 1979 mit Blick auf die Neutronenbombe als ein zynisches Symbol des Kalten Krieges. Angesichts dessen schrieb der Leipziger Komponist und Posaunist "Musik zum pazifistischen Gebrauch", in aggressiver Tongebung, schärfsten Kontrasten und tragikomischen Assonanzen, gedacht als Warnruf vor dem menschengemachten Untergang der Spezies.
Nach dem Unterricht bei Carl Michel und Tatjana Lietz in Zwickau studierte Ebersbach von 1959 bis 1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei bei Bernhard Heisig. Seine erste Einzelausstellung fand 1973 gemeinsam mit seinem Bruder Wolfram Ebersbach in Leipzig statt. 1979 unternahm er seine erste Westeuropa-Reise zur Art Basel und nahm im selben Jahr seine Lehrtätigkeit für experimentelle Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Gera auf. Er war zwischen 1981 und 1983 Mitglied der experimentellen Künstlergruppe "37,2" und war Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Leipzig. Seit 1996 ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste Berlin. Verso auf dem Klebeetikett handschriftliche Anweisungen des Künstlers zur Sicherung der Oberfläche mit Firnis.

Ausstellung: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, mit dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite, dort bezeichnet und betitelt

Stima
€ 1.500   (US$ 1.694)


Aggiudicato per € 1.200 (US$ 1.355)

Ebersbach, Hartwig
Studie zu 'Galionsfigur II - Szymanski'

Lotto 8339

"Studie zu 'Galionsfigur II - Szymanski'"
Öl auf Hartfaserplatte. 1982.
61,2 x 50,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H. E." und datiert sowie verso auf Klebeetikett signiert "Hartwig Ebersbach", datiert, betitelt und bezeichnet "Öl auf Hartfaser".

Die Bronzen zum Thema "Galionsfigur" von Rolf Szymanski, auf die sich Ebersbach mit seinem Gemälde bezieht, entstanden in den frühen 1960er Jahren. Ebersbachs expressive, halbabstrakte und dick aufgetragene Bilder sind beeinflusst von Asger Jorn und der Gruppe CoBrA. Aus der anfänglichen Auseinandersetzung mit klassischer, oft mit altmeisterlicher Malerei entwickelt er bereits in den 1960er Jahren einen intensivfarbigen ekstatischen Malstil, der in den 1980er Jahren als Vorwegnahme der europaweiten Stilrichtung "Neue Wilde" gelten kann und in der stark gestisch geprägten Auflösung der Motivik sogar als einzigartig individualistische Position innerhalb der Kunst der DDR. Er gilt heute als einer der bedeutenden zeitgenössischen Vertreter der gestisch-informellen Malerei. "Für ihn sind Bilder kräftige Geburten, also lebendige Wesen, die sich selbst auch wieder verantwortlich sind, um im Gespräch mit dem Betrachter ein weiteres Leben einzugehen. Der Künstler gibt weiter, er verlängert sein eigenes Ich zugunsten der Malerei, diese zugunsten der Betrachter." (Dieter Ronte, in: Hartwig Ebersbach. Malerei-Installation-Grafik. Ausst.-Kat. Leinwandhaus, Frankfurt/Main 1992, S. 7).

Ausstellung: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, mit Resten von dessen Klebeetikett auf der Rahmenrückseite

Stima
€ 1.500   (US$ 1.694)


Aggiudicato per € 1.200 (US$ 1.355)


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