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Catalogo Arte Moderna e Contemporanea I » Dipartimento Arte
Arte Moderna e Contemporanea I Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Sab, 01.06., 15:00


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Capitolo Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lotti 8300 - 8579) » Capitoli

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Immagine Principale Descrizione Stato
Barlach, Ernst
Lesender Klosterschüler

Lotto 8310

Lesender Klosterschüler
Bronze mit goldbrauner Patina. 1930/nach 1938.
31 x 20 x 12 cm.
Seitlich rechts am Sockel signiert "E. Barlach", verso mit dem Gießerstempel "H. Noack Berlin". Auflage 7 num. Ex.
Laur II 462.

Laur erwähnt sieben unnumerierte Abgüsse der Bronze, entstanden nach 1938; dieses Exemplar, anders als bei Laur angegeben, mit Numerierung. Im Staatlichen Museum Schwerin befindet sich ein weiterer Abguss. Vorbild für diese bedeutende und äußerst seltene Bronze war Barlachs knapp unterlebensgroße Holzplastik von 1930, entstanden für den Güstrower Fabrikanten Richard van Tongel, ursprünglich gedacht als figürlicher Aufsatz für einen Graphikschrank, heute in der Gertrudenkapelle, Güstrow, sowie ein Gipsmodell dieser Plastik (Schult 366, Laur II 459).
Die gotische Holzfigur des Apostel Johannes im Güstrower Dom, entstanden um 1430, die Barlach sicher bekannt war, zeigt kompositorisch einen engen ikonographischen Bezug zum "Klosterschüler".
Barlachs Skulpturenmotiv stellt ein zentrales Element in Alfred Anderschs 1957 erschienenem Roman "Sansibar oder der letzte Grund" dar. Die Existenz der in der Kirche ausgestellten Plastik ist durch die nationalsozialistischen Machthaber bedroht, ist sie doch in der Liste von Kunstwerken verzeichnet, die nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt werden dürfen. Der "Lesende Klosterschüler" fasziniert die fünf Protagonisten des Romans aus unterschiedlichen Gründen. Andersch beschreibt die fiktive Rettungsaktion der Skulptur, die sie von Rerik an der mecklenburgischen Ostseeküste mit einem Fischkutter nach Schweden führt. Die Plastik dient im Roman als Reflexionsfläche der Protagonisten und steht als Sinnbild für Wahrhaftigkeit und Freiheit des Geistes. Der Autor lässt Gregor, den KPD-Funktionär, im Angesicht der Figur sinnieren: "Was tat er eigentlich? Er las ganz einfach. Er las aufmerksam. Er las genau. Er las sogar in höchster Konzentration. Aber er las kritisch. Er sah aus, als wisse er in jedem Moment, was er da lese. Seine Arme hingen herab, aber sie schienen bereit, jeden Augenblick einen Finger auf den Text zu führen, der zeigen würde: das ist nicht wahr. Das glaube ich nicht." (Der Bildhauer Ernst Barlach. Skulpturen und Plastiken im Ernst Barlach Haus - Stiftung Hermann F. Reemtsma, Hamburg 2007, S. 164, zit. nach ernst-barlach-stiftung.de, 23.4.2019).
Ausgezeichneter Guss mit schön differenzierter, schimmernder Patina. Sehr selten.

Stima
€ 15.000   (US$ 16.950)


Aggiudicato per € 24.000 (US$ 27.119)

Beckmann, Max
Taufe Christi

Lotto 8311

Taufe Christi
Lithographie auf Japan. 1911.
24,3 x 22,4 cm (47,4 x 37,6 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 190 Ex.
Hofmaier 19 A c (von B b).

Blatt 2 aus "Sechs Lithographien zum Neuen Testament". Erschienen in einer Gesamtauflage von ca. 240 nur teilweise numerierten Exemplaren bei E. W. Tieffenbach (Officina Serpentis), Berlin. Eine zweite Auflage von 40 Exemplaren des Mappenwerkes erschien 1917 bei I. B. Neumann, Berlin. Dieses Werk markiert Hofmaier zufolge den eigentlichen Beginn von Beckmanns Laufbahn als Graphiker, durchgehend bis zum Jahr 1925. Prachtvoller, klarer und herrlich kreidiger Druck mit dem vollen (umgeschlagenen) Rand.

Stima
€ 900   (US$ 1.016)


Aggiudicato per € 1.200 (US$ 1.355)

Beckmann, Max
Die Hölle

Lotto 8312

Die Hölle
Lithographie auf Velinkarton. 1911.
32,2 x 27,1 cm (48 x 31,8 cm).
Signiert "Beckmann".
Hofmaier 26 wohl A (von B).

Herausgegeben von E. W. Tieffenbach, Berlin, in einer Auflage von 29 Exemplaren. Hofmaier verzeichnet unter A zwei ihm bekannte Probedrucke, von denen einer im Papierformat exakt unserem Blatt entspricht, jedoch von Beckmann bezeichnet ist "Motiv aus Dante. Probedruck". Prachtvoller, sehr schön differenzierter Druck mit kleinem Rand. Von großer Seltenheit, im internationalen Auktionshandel nicht nachweisbar.

Stima
€ 2.400   (US$ 2.711)


Aggiudicato per € 1.800 (US$ 2.033)

Beckmann, Max
Am Klavier

Lotto 8313

Am Klavier
Radierung in Braun auf Kupferdruckpapier. 1913.
11,4 x 8,5 cm (54 x 37,7 cm).
Signiert "Beckmann".
Hofmaier 59 B c (von d).

Eines der 15 nicht von Günther Franke numerierten Exemplare aus der Auflage von 50; die Gesamtauflage betrug 75 Exemplare, erschienen beim Verlag R. Piper, München 1922. Prachtvoller Druck mit ausdrucksvollem Plattenton und dem vollen, sehr breiten Rand. Bitte Zustandsbericht erfragen.

Stima
€ 600   (US$ 677)


Aggiudicato per € 400 (US$ 451)

Beckmann, Max
Geheimrat Robert

Lotto 8314

Geheimrat Robert
Kaltnadel auf dickem Velin. 1914.
26,9 x 21,1 cm (45,4 x 34 cm).
Signiert "Beckmann" und datiert.
Hofmaier 66 B c.

Sein Bildnis des klassischen Archäologen und Philologen Carl Robert, Direktor des Archäologischen Museums Halle, schätzte nicht nur der Dargestellte, sondern auch Beckmann besonders hoch: "Ich halte ihn für meine beste Radierung." (Max Beckmann in einem Brief am Max Sauerlandt, 4.3.1914, zit. nach Hofmaier S. 155). Erschienen in einer Gesamtauflage von wohl ungefähr 30 Exemplaren beim Kunstverein Halle/Saale. Prachtvoller, herrlich gratiger, in den Schwärzen samtiger Druck mit feinem ebenmäßigen Plattenton und dem vollen Rand.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.694)


Aggiudicato per € 1.300 (US$ 1.468)

Beckmann, Max
Bildnis Kasimir Edschmid

Lotto 8315

Bildnis Kasimir Edschmid
Kaltnadel auf Velin. 1917.
17,5 x 13 cm (33,3 x 24,7 cm).
Signiert "Beckmann".
Hofmaier 106 A (von B).

Beckmanns Porträt des expressionistischen Schriftstellers, nach rechts gewandt, eine Zigarette in der linken Hand, erschien bei I. B. Neumann, Berlin. Prachtvoller, gratiger, in den Schwärzen sehr schön samtiger und leicht toniger Druck mit dem vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Stima
€ 1.000   (US$ 1.130)


Aggiudicato per € 800 (US$ 903)

Beckmann, Max
Bildnis Reinhard Piper

Lotto 8316

Bildnis Reinhard Piper
Kreidelithographie auf feinem, halbtransparentem Japan. 1921.
59 x 41,5 cm (65,5 x 47 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 30 röm. num. Ex.
Hofmaier 183 B a (von e).

Mit einer Bildnisradierung, die Beckmann zuvor angefertigt hatte, war Piper wenig zufrieden und bat den Künstler, ein neues Porträt zu zeichnen, das dann als Lithographie gedruckt werden sollte. Von Beckmanns "knappen, kargen, festen Strichen" (Piper in: "Mein Leben als Verleger", 1966, zit. nach Hofmaier S. 481) in der Lithographie zeigte sich Reinhard Piper treffend charakterisiert. Aus der Auflage von 50 Exemplaren auf Japan, von denen 30 von Günther Franke römisch numeriert wurden; die Gesamtauflage betrug über 200 Exemplare, erschienen im Verlag R. Piper & Co., München, Druck Hanfstaengl, München. Ausgezeichneter Druck mit dem vollen Rand.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.694)


Aggiudicato per € 1.800 (US$ 2.033)

Beckmann, Max
Weiblicher Kopf nach hinten gedreht (Bildnis Fr...

Lotto 8317

Weiblicher Kopf nach hinten gedreht (Bildnis Fridel Battenberg)
Kreidelithographie auf Similijapan. 1921.
33,3 x 29,3 cm (48,2 x 38,5 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 30 Ex.
Hofmaier 203 B a (von B b).

Die hervorragende Pianistin Fridel Battenberg war die Ehefrau Ugi Battenbergs, eines Kommilitonen Beckmanns an der Kunstschule in Weimar. Nachdem der Künstler während seines Militärdienstes 1915 einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, wurde er aus dem Kriegsdienst entlassen. Tief traumatisiert von seinen Kriegserlebnissen, kehrte Beckmann nicht zu Frau und Kind nach Berlin zurück, sondern ging nach Frankfurt am Main, wo ihn das Ehepaar Battenberg aufnahm. Beide malte und zeichnete er mehrfach. Herausgegeben von I. B. Neumann, Berlin, 1921 oder 1922. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.355)


Aggiudicato per € 800 (US$ 903)

Beckmann, Max
Bildnis Herr Loeb

Lotto 8318

Bildnis Herr Loeb
Kaltnadel auf Velin. 1922.
12 x 9 cm (26,8 x 19 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage wohl 20 Ex.
Hofmaier 211 B b.

Karl Loeb (1870-1930) exportierte Labor- und medizinische Ausrüstung nach Südamerika, und die Loebs waren Jahrzehnte hindurch enge Freunde Beckmanns, die immer wieder als Figuren in seinen Bildern zu finden sind. Hofmaier kennt lediglich einen Probedruck der Kaltnadelarbeit und vier (ein numeriertes) Exemplare, alle in deutschen Sammlungen. Herausgegeben in kleiner, nur teilweise numerierter Auflage von I. B. Neumann, Berlin. Prachtvoller, herrlich gratiger und klarer Druck mit dem vollen Rand, links und unten mit dem Schöpfrand. Sehr selten.

Stima
€ 1.000   (US$ 1.130)


Aggiudicato per € 800 (US$ 903)

Beckmann, Max
Der Morgen

Lotto 8319

Der Morgen
Kaltnadel auf Velin. 1923.
25,4 x 30,5 cm (32 x 40,2 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 150 Ex.
Hofmaier 299 B b (von c).

Ein strahlender Morgen in Frankfurt am Main, Beckmanns Wirkungsstätte von 1915 bis 1933, mit Blick von der Untermainbrücke auf das Sachsenhäuser Ufer mit dem Städel-Museum. Erschienen in einer Gesamtauflage von 275 Exemplaren als vierte Jahresgabe des Kreises graphischer Künstler und Sammler, Verlag Arndt Beyer, Leipzig 1924. Mit dem Blindstempel "Heinr. Wetteroth München gedr." links unter der Darstellung. Prachtvoller, herrlich gratiger Druck mit ganz dezentem Plattenton und Rand.

Stima
€ 2.500   (US$ 2.824)


Aggiudicato per € 3.000 (US$ 3.389)


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