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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Catalogo Autografi » Dipartimento Libri
Autografi Prezzo del catalogo EURO 10,00
Data dell'asta Mer, 8. Apr., 15:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Ehmcke, Fritz Helmuth
Brief 1913 an Alfred Fischer

Lotto 2720

Ehmcke, F. H., Graphiker, Typograph, Illustrator und Buchgestalter (1878-1965). Eigh. Brief m. U. "F. H. Ehmcke". 1 S. Gr. 4to. Scharnitz (Tirol) 27.VIII.1913.

An den Architekten Alfred Fischer in Essen. "... Ich sende Ihnen nun die Rechnung über die von Ihnen gekaufte Vergolderpresse und habe sie gleich in zwei Exemplaren ausgeschrieben, weil das wenigstens in Düsseldorf so Vorschrift war. Wollen Sie aber, bitte, bei der Stadtkasse bemerken, daß das Geld an meine Bank in Düsseldorf geschickt wird ... Was nun die Kurbelmaschine anbetrifft, so möchte ich dazu bemerken, daß sie von der besten für solche Maschinen in Frage kommenden Fabrik stammt, daß sie fast ungebraucht und in tadellosem Zustand ist. Wir würden sie einschließlich der gleichzeitig mitgeschickten Holzklotzpressen für 250.- Mark verkaufen ...". - Die Gegenstände stammten offenbar aus der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, wo Ehmcke seit 1903 gelehrt hatte, und wurden jetzt, wo Ehmcke nach München umzog, um dort eine Stelle an der Kunstgewerbeschule anzunehmen, nicht mehr benötigt. - Gelocht.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Herkomer, Sir Hubert
Brief 1909 + Beigabe

Lotto 2727

Herkomer, Sir Hubert, engl. Maler, Graphiker und Kunstgewerbler deutscher Herkunft, einer der führenden Porträtisten seiner Zeit (1849-1914). Brief m. U. "Hubert von Herkomer". 1 S. 4to. Bushey, Herts. 28.IV.1909.

An J. H. Albers in London. "... I am particularly anxious to draw your attention to the enclosed prospectus of the reproduction just issued of my picture 'The Council of the Royal Academy 1907'. I hope that you will see your way to subscribe for one of these proofs, which are unique, in view of the interesting autographs of the artists. - The whole of the royalties accruiding to me will be handed over intact to that excellent charity 'The Artist's General Benevolent Institution', which gives the help only too necessary to artists and their dependants in these hard Times ...". - Dabei: Sir Francis Carruthers Gould, britischer politischer Karikaturist (1844-1925). Eigh. Brief m. U. "F Carruthers Gould". 31/2 S. 8vo. London 6.II.1900. - An den Exlibris-Experten Graf zu Leiningen Westerburg, dem er im Tausch gegen Exlibris ein eigenes "bookplate" sendet und die darauf abgebildeten Personen erklärt, angefangen bei "Mr. Chamberlain" bis hin zu sich selbst: "... the figure on horseback is myself, the shamrocks on the trappings are an allusion to the fact that I am a retired officer of a London Irish regiment of Volunteers ...".

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Magnus, Eduard
Brief 1845 + Beigaben

Lotto 2732

Magnus, Eduard, bedeutender Berliner Bildnismaler, Professor an der Akademie (1799-1872). Eigenh. Brief m. U. "Ed. Magnus" und Adresse. 2 S. Gr. 8vo. Berlin 5.X.1845.

An den Buchhändler L. Meder in Heidelberg, der eine Lithographie nach einem seiner Porträts - vermutlich dem des Anatomen Jakob Henle - anfertigen lassen wollte. Magnus antwortet, daß er dem Wunsch des Hofrats Henle gern entsprechen wolle. "... Unterdessen muß ich Ihnen bemerken, daß das in Rede stehende portrait sehr flüchtig und unter Umständen entstanden ist, die es entschuldigen mögen, daß es namhafte Zeichenfehler, u. eine schlechte Farbe hat. Das einzig Gute daran ist, daß es recht ähnlich ist. Ohne meine Beaufsichtigung, oder wenigstens ohne ausführliche Rücksprache vor dem Bilde möchte ich nicht, daß eine Lithografie danach gemacht würde ...". Er möchte es daher nicht nach Heidelberg schicken, aber: "... Geben Sie mir gefälligst genau die Größe an, wie Sie für Ihre Sammlung das portrait wünschen; so will ich hier von der Hand des Hrn. Fischer die Lithografie für Ihre Rechnung besorgen laßen, u. nachher entweder auch hier drucken laßen, oder den Stein nach Paris an Lemercier befördern. Herr Fischer wird Ihnen als tüchtiger Künstler bekannt sein. Er nimmt gewöhnlich 8 Fr d'or für einen Kopf ... Ich unterziehe mich ... gern der Mühe, die ich davon haben werde, weil, wie gesagt, Manches in Form u. Wirkung geändert werden muß, was der geschickteste Künstler von der Welt ohne mein Beisein mir nicht zu Dank machen würde ...". - Beiliegend 1 weiterer Brief von Eduard Magnus, gerichtet an den Kunsthistoriker Schorn, den er um einen Besuch bittet: "... Ich möchte Ihnen gern etwas zeigen, Ihr Urtheil ja! vielleicht Ihre Vermittelung in Anspruch nehmen ..." (1850). Ferner 1 Brief von einem M. Magnus, d. i. vielleicht sein Bruder Martin (1796-1869), der ein wichtiger Bankier in Berlin war (ebenfalls 1850).

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Rouault, Georges
Brief mit Federzeichnungen

Lotto 2733

Rouault, Georges, franz. Maler, Graphiker, Bühnenbildner und Kunstgewerbler (1871-1958). Eigh. Brief m. U. "Rouault". 6 S. auf 3 Bl. Mit 5 kleinen Federskizzen. Kariertes Papier. Gr. 8vo. Saumur (Loire) o. J.

Umfang- und inhaltsreicher Brief an (die nicht genannte) Mad. Girardin, der ausschließlich von seinen Bildern handelt und eine Vielzahl von Wünschen und Aufträgen enthält. "... Puisque vous paraissez comprendre (ce qui est fort rare) que ma peinture importe plus que tant d'autres choses positives dont je suis assassiné je me risque en tremblant à vous proposer ceci que votre mari approuverait certainement ... Voici la chose - 1o Bien entendu si vous venez à Paris si vous y êtes, sans cela considérer ma lettre comme nulle et non avenue. - J'ai 1o au Musée G. M. [Gustave Moreau] un lot de dessins et aussi rue Miromesnil à votre dépôt dans un carton non chargé qui se trouvait près de la fenêtre de ma pièce atelier, rue Blosset, carton gondolé cela pour faire la distinction avec les cartons qui étaient dans le porte carton et eux très chargés - au contraire donc dans ce carton peu chargé j'ai une série de dessins encre de Chine, il y a des séries de masques comme celui la par exemple, il y a aussi d'autres dessins 43o x 32o à peu près et d'autres sur le feuilles plus grandes ...". Es folgen unzählige Anweisungen über Behandlung, Verpackung, Transport und Verwendung von Bildern an diversen Orten in Paris, z. T. mit kleinen Federskizzen. Mit selbstkritischen Bemerkungen über seine Persönlichkeit bemüht er sich, auftretende Kleinlichkeit zu entschuldigen. Zum Schluß entschuldigt er auch seine Schrift: "Excusez mes vilaines lettres - mettons que j'écrive avec un pinceau au lieu d'une plume ...".

Stima
€ 3.000   (US$ 3.300)


Prezzo post-asta
€ 2.800   (US$ 3.080)


(Post-asta chiuso.
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Schadow, Johann G.
Billet 1817

Lotto 2734

Schadow, Johann Gottfried, Bildhauer und Graphiker, Hauptmeister der Berliner Klassik, Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor (1764-1850). Eigh. Billet m. U. "Ihr Freund G Schadow". 3/4 S. Doppelblatt mit Adresse. 8vo. Berlin 17.I.1817.

An "Madame L. Catell" (die Ehefrau des Berliner Architekten Louis Catel?). "... Vorläufig melde ich Ihnen, daß Sie die Henriette Rosenstiel u. mich als Verlobte anzusehen haben - die sich nächstens bei Ihnen praesentiren werden. - Schenken Sie uns Ihre gütige Theilnahme u. grüssen Sie Ihren Mann ...". - Henriette Rosenstiel (1784-1832) wurde Schadows zweite Frau. - Aus der Sammlung Vanselow.

Stima
€ 300   (US$ 330)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
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Trübner, Wilhelm
Brief 1912

Lotto 2740

Trübner, Wilhelm, Maler, bedeutender Impressionist (1851-1917). Eigh. Brief m. U. "W. Trübner". 2 S. Doppelblatt. Kl. 4to. Karlsruhe 18.II.1912.

An einen "Herrn Dr." "... Leider ist es mir direkt unmöglich, meine Briefschaften in der nächsten Zeit durchzusieben, da dieselben ziemlich verräumt sind & ich so rasch in dem Durcheinander keine Ordnung schaffen kann. Bei mehreren Umzügen ... ist alles durcheinander gerathen & bis heute noch nichts geordnet worden. Außerdem habe ich zur Zeit so viel Familienangelegenheiten zu ordnen, die ich ordnen muß ... Jedenfalls aber werde ich Ihren Wunsch im Auge behalten u. gelegentlich denselben für Sie zur Ausführung bringen. Ich bitte also mich zur Zeit gütigst entschuldigen zu wollen, wenn ich außer Stand bin, Ihrem Wunsche genügend zu entsprechen ...". - Die erste Seite etwas angestaubt.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Bäuerle, Adolf
Brief 1835 an einen Musiker

Lotto 2745

Bäuerle, Adolf, Dramatiker des Wiener Volkstheaters, Sekretär am Leopoldstädter Theater sowie Gründer und dann lebenslänglicher Redakteur der einflußreichen "Allgemeinen Theaterzeitung" (1786-1859). Eigh. Brief m. U. "Adolf Bäuerle". 2 S. Gr. 4to. Wien 29.III.1835.

An einen Kapellmeister, den er als Musikreferent für die "Theaterzeitung" anzuwerben versucht. "... immer ließ ich mich von dem Gedanken zurückhalten, daß Ew. Hochwohlgeboren anderweitig zu viel beschäftigt seyen. Da jedoch gegenwärtig bei der Ankunft der italiänischen Operngesellschaft der Wunsch aller Kunstfreunde so lebhaft ausgesprochen wird, etwas Gediegenes von einem anerkannten Kunstbeurtheiler in der Theaterzeitung zu lesen, so wage ich mein Anliegen vorzubringen ... Ich verstehe mich zu jedem Honorar, das Ew. Hochwohlgeboren aussprechen, will mich Ihrem Wunsche, die Kritiken mit Ihrem werthen Nahmen zu bezeichnen, oder sie anonym erscheinen zu lassen, unbedingt fügen, ja will auch gerne eine monathliche Summe bezahlen, falls Sie geneigt wären, alle musikalischen Referate für die Theaterzeitung und für immer, zu übernehmen. Da, wie Sie wissen, die Theaterzeitung den größten Lesekreis besitzt, seit Jahren in mehreren Tausend Exemplaren verbreitet ist - und eben so nahmhaft ins Ausland versendet wird, als sie von Seiner Majestät dem Kaiser angefangen bis zum einfachsten Lektürfreund Aufnahme findet, so können Sie meine Bitte unmöglich übel deuten ...". - Ob Bäuerle Erfolg hatte, ist unklar; sein offizieller Musik- und Theaterreferent seit 1832 war und blieb bis 1848 Heinrich Adami.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 165)


(Post-asta chiuso.
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Bibikow, Wassili Iljitsch
Brief 1768

Lotto 2746

Bibikow, Wassili Iljitsch, kaiserlich russ. Kammerherr und Rat, Dramatiker und 1765 bis 1783 Aufseher bzw. Direktor des Kaiserlichen Theaters in St. Petersburg (1740-1787). Brief m. U. "Wasily Bibikow". In franz. Sprache. 2 S. 4to. St. Petersburg 20.V.1768.

Mit Schmeicheleien gefüllter Brief an eine Dame. "... Les assurances du Gracieux Souvenir dont Votre Excellence a bien voulu charger M. Le Baron Igelstrom pour moi auroient lieu de me surprendre après un absence de dix années si pendant le temps que J'ai eu le bonheur de passer auprès de vous Je n'avois apris a connoitre la bonté de Votre Caractère. mais ce qui de la part de tout autre devroit causer de l'étonnement ne peut, de la votre, qu'exiter l'admiration ... Je me réjouis avec toute la Pologne de la Dignité dont S. E. Votre illustre Epoux a été revétu. la recompense du vrai mérite est un juste sujet de satisfaction pour tous les honnêtes Gens ...". - Bei dem erwähnten "Baron Igelstrom" handelt es sich wohl um den livländischen Landmarschall Baron Gustav Heinrich von Igelström (1695-1771) oder um einen seiner drei Söhne, die wie der Vater in polnischen oder russischen Diensten waren. - Über Wassili Iljitsch Bibikow vgl. R. A. Mooser, Annales de la musique et les musiciens en Russie au XVIIIe siècle, Bd II, S. 225 ff., wo seine Tätigkeit als Leiter des Kaiserlichen Hoftheaters und als Dramatiker gewürdigt wird.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Käutner, Helmut
Porträtfoto mit Widmung

Lotto 2757

Käutner, Helmut, Regisseur, Schauspieler und Kabarettist, einer der bedeutendsten Filmregisseure des dt. Nachkriegskinos (1908-1980). Porträt-Fotografie mit eigenh. Widmung auf der Bildseite. 23 x 17 cm. Auf einen Untersatzkarton montiert. O. O. 1946.

"Für meinen Jonny am Tage der wundersamen [?] Wiederkehr mit Dank ... Helmut Käutner". Das große und schöne Porträt aus dem Atelier Kurt Julius in Hannover zeigt den Künstler, wie er nachdenklich den Kopf auf die rechte Hand stützt, die eine Zigarette hält. Wer ihn einmal bei der Regiearbeit erlebt hat, erkennt diese typische Haltung sogleich wieder. - Die Schrift an einigen Stellen blass und undeutlich.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 80   (US$ 88)


(Post-asta chiuso.
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Muck, Karl
6 Briefe + Beilagen

Lotto 2761

Muck, Karl, gefeierter Dirigent, Generalmusikdirektor der Berliner Kgl. Oper, Leiter des Boston Symphony Orchestra, Chef der Hamburger Philharmoniker (1859-1940). 6 eigh. Briefe m. U. "Dr. Karl Muck". Zus. 9 S. 2 Briefe mit Trauerrand. Mit 1 Umschlag. 4to und gr. 4to. 1925-1926.

Teilweise inhaltsreiche Briefe an den holländischen Organisten und Musikschriftsteller Herman Rutters (1879-1961) in Amsterdam. Ein Brief erklärt, warum der Hamburger "Karl-Muck-Platz" in neuerer Zeit in "Johannes Brahms-Platz" umbenannt wurde. "... Je älter ich werde, desto mehr komme ich zur Ueberzeugung, dass man in meinem Handwerk eigentlich immer nur zu einer verschwindenden Minorität spricht; d. h. dass in der grossen Menge stets nur einige wenige Menschen sind, die so ganz verstehen, was man eigentlich anstrebt, und wo die höchsten, unerreichbaren Ziele liegen. Sie haben für Ihre Bewerthung meiner Bestrebungen und meines künstlerischen Bekenntnisses in Ihrem Briefe so schönen Ausdruck gefunden, dass ich schon deshalb nicht bedaure, noch einmal nach Amsterdam gekommen zu sein ...". Nennt seine Hamburger Adresse und fügt hinzu: "Und für event. Billet- und Wohnung-Bestellung in Bayreuth genügt ja auch meine dortige Adresse: Parsifal-Strasse 8 ..." [Amsterdam 7.IV.1925]. Aus Rapallo schreibt er im Juni: "... Anbei übersende ich Ihnen die zwei Bayreuther Papiere, Billet-Bestellung und Wohnungs-Nachweis ... Zur Vermeidung von Missverständnissen muss ich noch feststellen, dass es im Festspielhaus sog. Presse-Plätze, also Freikarten für Zeitungen, resp. deren Vertreter, niemals gegeben hat. So wie Rich. Wagner das im Jahre 1876 einführte, so ist es bis zum heutigen Tage geblieben. - Ich bin natürlich gerne bereit, Ihnen die Unannehmlichkeit postaler Geldsendung abzunehmen und die ... 422,00 einstweilen für Sie zu deponiren, wenn ich nach Bayreuth komme ... Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie Prag gut überstanden haben mögen. Im Vorjahre erzählte mir ein Bekannter Schauerliches über die Quantität, noch Schauerlicheres über die Qualität der dort gespielten 'Neuen' und 'Neuesten' [Rapallo 1.VI.1925] ... Also grosse Begeisterung bei dem Jazzband-C[once]rt? Sie Armer, der Sie so Etwas anhören und gar noch darüber schreiben müssen! Dieser Whiteman ist ein amerikanisirter deutsch-polnischer Jude namens Weissmann. Die Jazz-'Musik' ist eine ausschließlich jüdische Erfindung; Sam Cohen (Cohn), Jack Levinne (Levy) etc. sind die Haupt-'Komponisten', die mit ihrem Dreck Millionen verdient haben. Es ist die alte Geschichte: das jüdische Zersetzungs- und Zerstörungs-Werk; hier am Musik-Geschmack. Und der blöde nicht-jüdische Pöbel geht auch hier wieder den Juden in's Garn. - Wie ich höre, hat wenigstens in Deutschland die ernste Musik-Kritik scharf Front gemacht gegen den Versuch, den Jazz-Mist als 'Concert'-Kost zu serviren ... " [Baden-Baden 11.VII.1926]. Ferner ausführlich über Karten für Bayreuth und für die Münchener Oper: " ... Sie finden anbei je zwei Karten zu: 'Cosi fan tutte, 11. August ... Don Juan ... Zauberflöte ... Entführung ... Tristan ... Figaro 21. August ..." [München 7.VIII.1926]. - Diverse Beilagen: 1 Foto, das Muck mit 4 weiteren Personen, darunter die Sängerin Barbara Kemp, in Bayreuth zeigt. - 10 teils deutsche, teils holländische Zeitungsartikel über Muck. - 1 holländisches Konzertprogramm mit Muck als Dirigent (1925). - Den Hass auf Jazz-Musik teilte Muck mit dem ungefähr gleichaltrigen Kollegen Felix von Weingartner, der sich in seinen Memoiren ähnlich abfällig äußert. - Alle Briefe gelocht; 1 Brief mit Tesafilm-Schaden an einer Ecke.

Stima
€ 300   (US$ 330)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
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