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Catalogo Autografi » Dipartimento Libri
Autografi Prezzo del catalogo EURO 10,00
Data dell'asta Mer, 8. Apr., 15:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Hufeland, Friedrich
Brief 1828 an Friedrich August Walch

Lotto 2643

Hufeland, Friedrich, Mediziner, jüngerer Bruder Christoph Wilhelm Hufelands, Weimarer Stadt- und Hofphysikus, ab 1812 Professor der Medizin in Berlin (1774-1839). Eigh. Brief m. U. "Fr. Hufeland". 1 S. Mit Adresse. Gr. 4to. Berlin 31.XII.1828.

An den Medizin-Professor Friedrich August Walch (1780-1837) in Jena, der sich um eine Stelle in Berlin bemühte. Stellt nach der Lektüre des letzten Briefes von Walch mit Bedauern fest, dass dessen "Aussichten zu einer Anstellung noch eben so unbestimmt sind, als sie bei unserer letzten Unterredung waren. Der Geh. Rath Schulze, mit welchem ich noch heute von Ihnen sprach, äußerte fort dauernd die günstigsten Gesinnungen für Sie, den Wunsch, Ihnen hier eine Professur verschaffen zu können, seine Bereitwilligkeit, Ihr Gesuch um dieselbe zu unterstützen, zugleich aber auch sein Bedauern, daß vor der Hand zur Realisirung dieses Wunsches keine Aussicht sei. Seine Aeusserungen kommen also mit denen des Ministers ziemlich überein. Von Ihrer Verbindung mit München habe ich ihm nichts gesagt, weil ich nicht wußte, ob Sie dieß gern sehen würden ...". - Faltenrisse, teils alt unterlegt.

Stima
€ 120   (US$ 132)


Prezzo post-asta
€ 60   (US$ 66)


(Post-asta chiuso.
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Malpighi, Marcello
Zeugnis 1691

Lotto 2653

Malpighi, Marcello, italienischer Anatom und Pionier der Mikroskopie, gilt als Begründer der vergleichenden Physiologie und der wiss. Pflanzenanatomie, Leibarzt des Papstes Innozenz XII., Professor in Bologna (1628-1694). Eigh. Zeugnis m. U. "Marcellus Malpighius". In latein. Sprache. 1 S. Quer-8vo. Doppelblatt. Bologna 29.VIII.1691.

Malpighi attestiert seinem Schüler Giorgio Bagiro aus Neapel, dass er seine Vorlesungen gehört und medizinische Schriften vorgelegt habe. Unten gegengezeichnet von Matthäus Petrus Petratz "dmus präses in locu illmi Dni Prioris ...".

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Prezzo post-asta
€ 1.600   (US$ 1.760)


(Post-asta chiuso.
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Meteorologen und Geophysiker
20 Briefe, 2 Manuskripte

Lotto 2655

Meteorologen und Geophysiker. Konvolut von 20 eigh. Briefen und 2 Manuskripten.

An einen Kollegen. Teils umfangreiche Briefe, ausschließlich über Fachfragen: Geräte, wissenschaftliche Arbeit, neue Forschungsergebnisse, Veröffentlichungen, neue Fachliteratur etc. Vorhanden: Karl Fritsch, österr. Geophysiker und Meteorologe in Prag, Wien und Graz, Mitbegründer der Österr. Gesellschaft für Meteorologie (1812-1879). 2 eigh. Briefe. Wien 1862-1863. - Julius Ferdinand von Hann, Direktor der Central-Anstalt für Meteorologie sowie Univ.-Professor in Wien, gilt als Begründer der modernen Meteorologie (1839-1921). 1 eigh. Brief. Hohe Warte bei Wien 1877. - Carl Jelinek, österr. Meteorologe, Professor in Prag und Wien, dort auch als Nachfolger Kreils Direktor der Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus (1822-1876). 3 eigh. Briefe und ein 7seitiges Manuskript über den Bau eines Messgerätes. Prag und Wien 1851-1863. - Karl Kreil, österr. Astronom und Meteorologe, Vorgänger Jelineks an der Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus (1798-1862). 4 eigh. Briefe, teils sehr umfangreich. Prag und Wien 1848-1862. - Josef Liznar, österr. Geophysiker und Meteorologe, Professor in Wien und Prag (1852-1932). 2 eigh. Briefe (1 mit Randschäden). Wien 1896. - Ferdinand Osnaghi, österr. Chemiker und Meteorologe (1835-1891). 8 eigh. Briefe sowie 1 Manuskript von anderer Hand. Alle seine Briefe mit Briefkopf der Central-Anstalt für Meteorologie. Wien 1874-1877. - Gelegentliche Randschäden; sonst ordentlich erhaltene, inhaltsreiche Briefe zu wissenschaftlichen Themen.


Stima
€ 1.400   (US$ 1.540)


Prezzo post-asta
€ 700   (US$ 770)


(Post-asta chiuso.
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Redslob, Edwin
2 Briefe an Herman Meyer in Amsterdam

Lotto 2665

Redslob, Edwin, Goetheforscher, Kunsthistoriker, Museumsdirektor und Reichskunstwart (1884-1973). 2 Briefe m. U. „Edwin Redslob". Zus. 21/2 S. Gr. 4to. Berlin-Dahlem 4. und 9.X.1954.

An Professor Herman Meyer in Amstelveen, der ihn zu einem Lichtbild-Vortrag in vier holländischen Städten eingeladen hatte, der sich mit der Geschichte der Berliner Universitäten und ihren Beziehungen zu den Niederlanden beschäftigen sollte. Redslob gibt im ersten Brief Auskunft über den Stand seiner Überlegungen zu dem Thema und regelt im zweiten Brief ausführlich die Termine und Unterkünfte der Holland-Reise. "... Von Ihrer Themenfassung bestimmt, bin ich jetzt damit beschäftigt, den Vortrag auszuarbeiten und zwar mit gewissen Variationen, die im Haag, beim Maurits-Huis beginnend das geschichtliche, in Amsterdam unter Betonung der Gründungsvorgänge zweier Universitäten (1810 und 1948) das geistige, in Rotterdam, das städtebauliche Motiv jeweils etwas ausführlicher behandeln, während mir für Utrecht eine Art Synthese vorschwebt, möchte ich mich noch einmal an Sie wenden. Ich wüsste gern die Reihenfolge und die Daten für die vier Städte, in denen ich sprechen soll. Und ausserdem wollte ich Sie fragen, ob Sie für die Vorträge ein Diapositiv des Maurits-Huis zur Verfügung stellen können und wenn irgend möglich auch eine Darstellung des Grabmals des Admirals Wassenaer in der Jacobs-Kirche im Haag. Bei diesem Grabmal liegt mir besonders an der auf dem Adler reitenden Fama des Bildhauers Eggers, der, vom Grossen Kurfürsten berufen, auch in Berlin gearbeitet hat. - An Ihrer Grundidee, die das Gegenwärtige aus der Geschichte erkennt, möchte ich festhalten und gleichsam auch Berlins Wohin aus seinem Woher zu erklären versuchen ... Mein Arbeitstitel lautet jetzt: BERLIN. Geschichte und Gegenwart seiner europäischen Entwicklung. Denn ich möchte nicht Lokalgeschichte geben, wie ich es kulturell in meinem Buch 'Des Reiches Strasse', städtebaulich in der dem Großstadtproblem gewidmeten Meinecke-Festschrift getan habe, sondern auf das Hineinwachsen in den europäischen Zusammenhang den entscheidenden Wert legen ...". - Der zweite Brief mit Randnotizen des Empfängers.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Spencer, Herbert
Brief 1880

Lotto 2671

Spencer, Herbert, engl. Philosoph und Soziologe (1820-1903). Eigh. Brief m. U. "Herbert Spencer". 2 S. Doppelblatt. 8vo. (London) 29.XII.1880.

An eine Dame, die mit ihm über seine evolutionstheoretischen Aussagen diskutieren möchte. "... You must excuse me if I do not enter at length into discussion upon the point you raise. If you will compare the higher types of all organized creatures with the lower in respect of the totality of their powers of meeting the destructive forces in the environment, you will find that the more highly evolued they are the greater these powers become. Your difficulty arises from thinking only of the destructive effects of the inorganic environment and neglecting the organic ...".

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Wilhelmi, Carl
3 Briefe

Lotto 2677

1860 aus Australien
Wilhelmi, Carl, Dresdener Botaniker und Pflanzenzüchter, der ab 1849 viele Jahre in Australien Pflanzen und Saatgut sammelte (1829-1884). 3 eigh. Briefe m. U. "Carl Wilhelmi" bzw. "C. Wilhelmi". Zus. 6 S. Mit 1 Federzeichnung. Kl. 4to, gr. 4to und gr. 8vo. 16.VI.1860 - 7.X.1871.

An einen Hofrat bzw. Geheimrat, wohl in Dresden. Von der Dresdener Missionsgesellschaft 1849 nach Australien entsandt, begann Wilhelmi in verschiedenen Teilen Australiens Pflanzen und Samen zu einer großen Sammlung zusammenzutragen. Er bereiste den Murray River und Südost-Australien, Bergregionen von Western Victoria, Gippsland und New South Wales. Außer seiner botanischen Sammel- und Forschungstätigkeit veröffentlichte er auch Berichte über Sitten und Ernährung der Ureinwohner. Aus Melbourne meldet sich Wilhelmi im ersten der hier vorliegenden Briefe am 16. Juni 1860 mit Dank für das ihm übersandte Schiller-Album der deutschen Gedenkfeiern zum Schiller-Jubiläum und verspricht als Gegengabe in ein paar Monaten Insekten und Algen zu schicken. "... Morgen werde ich nach dem Murry gehen, und Ihnen eine Portion Algen mit Zoophyten einsammeln. Ein Freund von mir, Dr. Max Gillivary, arbeitet hier an den Zoophyten, und hat einiges darüber in den Transactions der Royal Society of Melbourne publiciert, welches Sie mit den Algen ec. erhalten sollen. Auch habe ich einige parasitische Orchideen von N. S. Wales, welche ich Ihrem Herrn Sohn in Leipzig beizulegen gedenke. Ich habe eine kleine Sammlung von den schönen Pupresten, ungefähr 28 verschiedene, von der ich mich gar nicht trennen konnte, aber Sie sollen sie haben; es ist möglich, daß etwas Neues dazwischen ist. Eine derselben ist aus dem höchsten Norden von Western Australia, ein prachtvolles Thier. Hoffendlich gehen die Samen der Clianthus Dampierii im Botanischen Garten gut auf, hier wachsen sie wie Unkraut, sobald der Same erst in Wasser geweicht wird ...". - Am 20. September 1860 kündigt er den Versand an von: "1 Kästchen mit 30 seltenen Käfern. - Seepflanzen und Seesterne. - Eine Flasche mit Tieren in Spititus. - Bücher ec. ec. - Ferner habe ich eine Sammlung Waffen der Eingeborenen und ein großes Stück Pilz (Militta Australis) hier Native Bread genannt (Die Eingeborenen essen es sehr gern, es wird selten so groß gefunden), welches in einer Wombat-Höhle gefunden wurde ... (das Stück, welches nach Dresden kommt, ist bloß die Hälfte) mitgeschickt, welche Sie, wenn es Ihnen angenehm ist, im Museum fürs Publicum ausstellen können, aber welche mein Eigenthum bleiben sollen. Sie werden die Zeichnungen der Waffen mit Beschreibung von Herrn Pfeiffer erhalten. No. 8 ist die Middla von den Eingeb. Port Lincolns - und Wummera von den Murray Stämmen genannt, und wird zum Werfen der Speere gebraucht, um denselben mehr Kraft zu geben. Der Känguruzahn welcher oben mit Harz an das Holz befestigt ist, wird an das obere Ende des Speeres in die Vertiefung gesetzt, und das untere Ende mit 3 Fingern gehalten, während der Daumen und Zeigefinger den Speer hält, so daß der Speer oberhalb der Schleuder zu liegen kommt. Dießer Schilfspeer wird nur bei den Murraystämmen vorgefunden, welche ihn hauptsächlich zum Fischespeeren gebrauchen, weil er schwimmt. Außer dießen haben sie noch hölzerne zum Speeren großer Thiere und zum Kämpfen ...". - Der dritte Brief (7.X.1871) behandelt den Austausch von Pflanzen mit dem Adressaten, die Wilhelmi jeweils bestimmen sollte. Er habe auf "frische Arbeit" vom Adressaten gewartet, hätte aber auch so viel zu tun gehabt. "... Eine ausführliche Beschreibung über die Mylitta finden Sie in Lindleys Vegetable Kingdom. Diese ist in den Danderong Gebirgen gefunden worden ...". - Der größte Teil von Wilhelmis botanischen Sammlungen wird heute im National Herbarium of Victoria in Melbourne aufbewahrt. - Sehr selten.

Stima
€ 750   (US$ 825)


Prezzo post-asta
€ 500   (US$ 550)


(Post-asta chiuso.
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Statham, Francis Reginald
5 Briefe 1895

Lotto 2681

Afrika. - Statham, Francis Reginald, englischer Schriftsteller, Komponist und Publizist, lebte von 1877-1895 in Südafrika (1844-1908). 5 eigh. Briefe m. U. "Reginald Statham". Zus. 16 S. 8vo und kl. 8vo. London und Eccles 1895.

An den niederländischen Politiker Gerard Belaerts van Blokland (1843-1897), europäischer Gesandter der Südafrikanischen Republik und Sprecher des Repräsentantenhauses. Interessante Briefe Stathams, der in diesem Jahr nach 18jährigem Aufenthalt als liberaler, antiimperialistischer Publizist aus Südafrika zurückgekehrt war und sich nun teilweise ausführlich über die politischen Verhältnisse in Transvaal und ihr Echo in Europa (er kommentiert eine Rede von Chamberlain und berichtet über die Anteilnahme in Berlin etc.) äußert. Der letzte, umfangreichste Brief beschäftigt sich mit Cecil Rhodes und der Haltung der Londoner Times. - Statham, eine vielseitige, zeitweilig abenteuerliche Persönlichkeit, befand sich in stetem Konflikt mit der britischen Kolonialpolitik und setzte sich in seinen Zeitschriften energisch für die Belange der von England bekämpften Buren und des Zulu-Volkes ein. Seine Briefe an den Buren-Politiker Belaerts van Blokland sind somit eine nicht unwichtige Quelle zur Geschichte Südafrikas.

Stima
€ 300   (US$ 330)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
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Booth, John Wilkes
Brief Řber John Wilkes Booth

Lotto 2684

Über den Mörder Abraham Lincolns
Booth, John Wilkes, amerikan. Schauspieler, Mörder des Präsidenten Lincoln, wurde von der Polizei erschossen (1838-1865). - Brief eines Amerikaners "Lewis" über den Tod des Präsidentenmörders. 4 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Princeton 28.IV.1865.

Zwei Tage nach dem Tod des Attentäters schreibt der Verfasser des vorliegenden Briefes, wohl ein Student der Princeton University, ausführlich an seine Schwester Annie, schildert in poetischen Worten die Annehmlichkeiten von Wetter und Natur ("the wind blows softly in at the window; the noise of the frogs, way off in the sewages, down by the railroad sounds clearly through the still air") und verliert auch einige Worte über die Universität ("Princeton is at the best a dull place and college life is such a mixture of laziness and work, that I often feel as if I should be glad when I have some real occupation to work at"), bevor er auf die neueste Nachricht von Booth zu sprechen kommt: "... Ive got the news last evening of the capture and death of Booth. poor fool! He died as he lived and his end was in keeping with the act that ruined him. Murder will act. I was in hopes that they would have caught him alive. But perhaps it is better as it - is; a long trial and ultimate execution might have been satisfied our feelings of vengeance; but he has got his deserts and let him be forgotten. I was sorry that Father did not succeed in seeing the body of the President; several of my friends here saw it, but I do not think that the moments glance that they obtained gave them much satisfaction ...". - Der aus einer berühmten Schauspieler-Dynastie stammende Booth hatte als fanatischer Südstaatler am 14. April während einer Vorstellung des Ford-Theaters in Washington den ohne Leibwächter anwesenden Lincoln in dessen Loge von hinten erschossen und war geflohen. Einige Tage später wurde er entdeckt und von einem Polizisten ebenfalls durch einen Schuß getötet.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Prezzo post-asta
€ 600   (US$ 660)


(Post-asta chiuso.
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Falin, Valentin M.
Manuskript seiner Erinnerungen

Lotto 2686

Falin, Valentin M., sowjetischer Staatsmann, Diplomat, politischer Autor und Hochschuldozent, 1971-1978 Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik Deutschland (1926-2018). Typoskript-Fragment seiner Memoiren, mit sehr zahlreichen eigenhändigen Korrekturen, Streichungen, Einschüben und Verbesserungen. In deutscher Sprache. Ca. 630 Bl., einseitig beschrieben. (Hamburg, ca. 1991-1992).

Stark überarbeitetes Typoskript der von Heddy Pross-Weerth übersetzten Memoiren Falins, die 1993 in Deutschland unter dem Titel "Politische Erinnerungen" erschienen sind. Der Text, der sich in seiner Gesamtheit erheblich von der Buchversion unterscheidet, beginnt zwar wie diese, ändert dann aber die Kapitel und bricht ab bei Falins Ausscheiden aus der Redaktion der Iswestija (1986). Er repräsentiert somit nicht den zeitlichen Umfang der gedruckten Fassung. Aber das Manuskript zeigt nicht die Nüchternheit der wohlabgewogenen politisch-diplomatischen Formulierungen und Betrachtungen des Buches. Der uns vorliegende Text ist lebendiger, bringt mehr wörtliche Zitate, Dialoge und Gespräche. Ungeachtet der prosowjetischen Haltung, die Falin in seinen zahlreichen Ämtern und Funktionen (u. a. Redenschreiber Gromykos, Berater Gorbatschows, Botschafter, Journalist, Dozent etc.) bewahrt und auch in seine Memoiren trägt, läßt sich doch die hier als Typoskript vorliegende Version als "inoffizielle" Fassung deuten, in der die Persönlichkeit des Verfassers stärker hervortritt als in den staatsmännischen Erörterungen der "Politischen Erinnerungen". - Falin schenkte in seiner Hamburger Zeit das Typoskript einem Freund, lange nach dem Erscheinen der Buchversion, und diese "Rohfassung" der persönlichen Bekenntnisse des großen russischen Staatsmannes dürften für jeden Historiker von erheblichem Interesse sein. - Dabei: Derselbe. "Umgestaltung - Idee, Ausführung, Fazit. Mögliche Konsequenzen des Zusammenbruchs der Sowjetunion für Europa." Stark überarbeitetes, als "1. Fassung" bezeichnetes Typoskript einer politischen Abhandlung. 113 Bl., einseitig beschrieben. Mit sehr zahlreichen, mit Tinte ausgeführten Änderungen und Einschüben von Hand des Autors. Am Schluß handschriftlich datiert: "Juli 1992". - Vollständiges Manuskript und wertvolle Ergänzung zu dem autobiographischen Text aus demselben Zeitraum. - Ferner beiliegend die Druckfahnen zu dem Buch von 1993, ebenfalls mit Korrekturen versehen.

Stima
€ 12.000   (US$ 13.200)


Prezzo post-asta
€ 8.000   (US$ 8.800)


(Post-asta chiuso.
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Colbert, Jean Baptiste
Brief 1683

Lotto 2688

- Colbert, Jean-Baptiste, Marquis de Seignelay, franz. Staatsmann, erfolgreicher Finanzminister Ludwigs XIV., begründete den Merkantilismus und schuf mit seiner Wirtschafts- und Finanzpolitik die Grundlagen für die aggressive Außenpolitik des Königs (1619-1683). Brief m. U. "Colbert". 1 S. Folio. Versailles 6.I.1683.

Im Auftrag des Königs an den Intendanten der Dauphiné, Pierre Cardin Le Bret (1640-1710). Er möge prüfen, ob den Pfandleihern der Generalität Grenoble von seiten der "Trésoriers" der Treueeid abgnommen worden sei - "pour obliger les Engagistes à raporter leurs contracts d'Engagemens et qu'ils prennent de Fortes Epices pour l'une et l'autre de ces deux affaires et particulièrement pour la dernière, qu'ils prennent dix livres pour chaque somme de mil livres du principal des Engagemens et les gens du Roy et greffiers les deux tiers de ces dix livres ...". - Leicht beschnitten und auf ein Untersatzblatt montiert.

Stima
€ 300   (US$ 330)


Prezzo post-asta
€ 200   (US$ 220)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitÓ.)


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