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Data dell'asta Mer, 8. Apr., 15:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Greulich, Helmut
2 Briefe an Loewenson + Beilage

Lotto 2603

"einer der merkwürdigsten Menschen"
- Greulich, Helmut, Student in Köln und Breslau, promovierte über Georg Heym. 1 eigh. und 1 masch. Brief m. U. "Helmut Greulich". Zus. 2 S. Gr. 4to und folio. Köln 12.VII.1927 und Breslau 15.VIII.1929. - Dazu das eigh. Konzept eines Antwortbriefes von Erwin Loewenson. 1 S. Gr. 4to. (Berlin 1927).


An Erwin Loewenson in Sachen Georg Heym. "... Die menschliche und dichterische Persönlichkeit Georg Heyms beschäftigt mich seit einiger Zeit. Zur Abrundung seiner Persönlichkeit wäre mir ein Einblick in seinen Nachlaß höchst wertvoll. Der Kurt Wolff-Verlag und Herr Dr. K. Pinthus verwiesen mich an Sie ..." [Köln 1927]. Loewensons Antwort liegt im Konzept vor: "... Georg Heyms Nachlaß ist ein ziemlich gewichtiger Stoß schwer entzifferbarer Manuskripte. Werden Sie bald einmal in Berlin sein? Ich zeige Ihnen dann gern alles was Sie interessiert. Auch könnte ich Ihnen viele Einzelzüge erzählen. Heym war einer der merkwürdigsten Menschen die mir begegnet sind. Das Bild seines Wesens läßt sich aus dem bisher Veröffentlichten leider nicht gewinnen, die 'Dichtungen' im Kurt Wolff Verlag sollten ja erst der 1. Band sein, die Inflation hat den ursprünglichen Plan, das Ganze herauszubringen - mit Ausnahme der Tagebücher - und vor allem mit Gedichten niederen Ranges und Dramen-Fragmenten, die aber um so aufschlußreicher für die Person sind - durchkreuzt. Ich würde mich freuen, einen neuen Freund Georg Heyms kennenzulernen ..." [Berlin 1927]. - Greulich wählte "Georg Heym" als Dissertationsthema und promovierte damit 1929 in Breslau - wenn auch mit Hindernissen, wie er an Loewenson berichtet: "... Das Thema meiner Arbeit hat die traditionell verkalkte Universitäts-Wissenschaft in einige Verwirrung versetzt. Selbstverständlich war die Persönlichkeit Georg Heyms allen eine unbekannte und unerkannte Größe. Darüber hinaus jedoch fühlte man sich von der Tatsächlichkeit seiner dämonischen Irrationalität bedroht. - Es brachen weltanschauliche Gegensätze auf, die sich in der Gestalt des alten Geheimrats Siebs verkörperten; ein Mann übrigens, der sich trotz seines pensionsfähigen Alters eine gewisse Frische bewahrt hat ... Er fungierte als Korreferent für die Dissertation, während Prof. Merker als Referent trotz seiner grundsätzlichen Abneigung gegen Themen aus der Gegenwarts-Lit. sich fair für die Arbeit einsetzte. - Die mündliche Prüfung wurde mit Magna cum laude bestanden, die Dissertation jedoch empfing kein Prädikat! Ich betrachte dies als eine Bankerott-Erklärung der Universitäts-Wissenschaft; denn sie hatte ja die Möglichkeit, die Arbeit abzulehnen ... Vor der Drucklegung soll die Arbeit einer nochmaligen Überprüfung unterzogen werden ..." [Breslau 1929]. - Greulichs Arbeit über Heym erschien dann 1931 in der Reihe "Germanische Studien", die 1967 auch einen Reprint erfuhr.

Stima
€ 200   (US$ 220)


Prezzo post-asta
€ 140   (US$ 154)


(Post-asta chiuso.
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Hirschfeld, Curt
Postkarte an Loewensohn + Antwort

Lotto 2607

- Hirschfeld, Curt. Eigh. Postkarte m. U. "Hirschfeld". 11/2 S. (Berlin) 24.IV.1927.

An Heyms Freund Erwin Loewenson. "... Dürfte ich Sie höfl. um Angabe der Adresse der Hinterbliebenen von G. Heym, die Ihnen als Mitherausgeber des Nachlasses wohl bekannt ist, bitten? Denn es existiert doch wohl jemand, der die H'schen Urheberrechte erbte. (Den Verlag möchte ich aus triftigen Gründen nicht darüber befragen). - Übrigens hörte ich früher einmal, dass Sie sich mit St. George beschäftigten u. auch Erstausgaben von ihm sammelten; ich habe eine sehr bedeutende George Sammlung (Bücher, Handschriften usw.) u. auch manches doppelt, während ich auch einiges noch zur Ergänzung suche ...". - Dabei: Erwin Loewenson. Eigh. Postkarte m. U. "Erwin Loewenson". 11/2 S. (Berlin 1927). - Antwort auf Hirschfelds Anfrage: "... Das Urheberrecht von Georg Heym ist gleich nach seinem Tode auf den Verlag übergegangen - damals Rowohlt, von da auf Kurt Wolff. Seine Angehörigen - Eltern und Schwester - sind, wie ich gehört habe, sämtlich gestorben. Ihre Adresse hatte ich nie - seit Heyms Tod. - Es gäbe noch allerhand aus dem Nachlaß zu veröffentlichen. Statt der 'Dichtungen' sollte seinerzeit eine Gesamtausgabe in 2 Bänden erscheinen, wurde aber durch die Inflation verhindert. Ich glaube kaum, daß Kurt Wolff bereit sein wird, selbst weniger Gutes aus Heym's Nachlaß oder Tagebuch-Auszüge einem anderen Verlag abzutreten. Das Interesse für Heym scheint auch sehr abgenommen zu haben - woran übrigens die völlig fehlende Propaganda seitens des Verlages schuld sein wird. Dennoch sollte G. H. dem Kurt Wolff Verlag persönlich ziemlich 'am Herzen liegen' ...".

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Pinthus, Kurt
Brief an David Baumgardt

Lotto 2615

- Pinthus, Kurt, Schriftsteller, Journalist und Dramaturg, einer der wichtigsten Vermittler expressionistischer Dichtung (1886-1975). Brief m. U. "Kurt Pinthus". 1 S. Mit Briefkopf "Hyperionverlag". Gr. 4to. Berlin 10.IV.1920.

An David Baumgardt, Freund Georg Heyms und Mitglied im "Neuen Club", später Professor für Philosophie in Berlin, Birmingham und den USA (1890-1961). "... Der Wolff-Verlag beabsichtigt eine Gesamtausgabe der Werke von Georg Heym. Die Familie Heym hat mir für diese Ausgabe bereitwilligst den Nachlass zur Verfügung gestellt, sagte mir aber, dass damals Herrn Jentsch u. Ihnen ein Teil des Nachlasses ausgehändigt worden ist, von dem sie nicht wusste, ob diese Manuskripte wieder in die Hände der Familie zurückgelangt sind. Ich möchte Sie nun fragen, ob Ihnen über den Verbleib dieser Manuskripte etwas bekannt ist, und ob Sie den Aufenthalt und die Adresse des Herrn Jentsch oder seiner Angehörigen wissen ...". - Hierzu schrieb David Baumgardt am 3. März 1960 mit Bleistift an den Rand: "Ich habe diese Manuskripte damals Kurt Pinthus zur Verfügung gestellt, da ich mit meiner Habilitation zu sehr beschäftigt war, um an der Neuausgabe teilzunehmen, und da Erwin Loewenson als sehr aktiver Mitherausgeber im Verein mit Pinthus für diese einbändige Ausgabe keine weitere Hilfe benötigte ...".

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Pinthus, Kurt
Brief an Erwin Loewenson + Beilagen

Lotto 2616

- Brief m. U. "Kurt Pinthus". 1 S. Mit Briefkopf "Kurt Wolff Verlag". Gr. to. Berlin-Halensee 19.IX.1921.

An Georg Heyms Freund Erwin Loewenson in Berlin. "... Ich kehre gerade von einer langen Reise zurück, die mich auch zweimal nach München führte, wo ich eingehend über unsere 'Heym-Arbeit' gesprochen habe. Sie haben in allen Punkten durchaus recht, und ich wäre Ihnen ausserordentlich dankbar, wenn wir die Sache nun recht schnell zum Abschluss bringen könnten. Ich bin gerade in diesen Wochen ganz besonders beschäftigt, und so wäre es vielleicht wirklich am besten, wenn Sie entweder bei mir oder bei sich noch einmal das ganze Material sichten würden. Wir wollen dann schnell die endgültige Auswahl treffen, so dass wir in der ersten Hälfte des Oktober noch das Manuskript druckfertig abliefern können ...". - Beiliegend der vorangegangene, eigenhändige Brief von Erwin Loewenson an Kurt Pinthus (1 S. Gr. 8vo. Berlin 17.IX.1921). "... Ich bitte Sie ... mir mitzuteilen, wie Sie sich die Weiterarbeit an der Heym-Ausgabe denken. Unter uns gesagt, haben wir so ziemlich ein ganzes Jahr fast ergebnislos hingehen lassen. Ich halte es daher für das einzig Zweckmäßige, wenn ich mir mal die ganzen Manuskripte per Droschke in meine Wohnung hole und zunächst mal allein drauflosarbeite. Was meinen Sie? - Mir hat Herr Kurt Wolff geschrieben. Und ich habe mit der Antwort gezögert, weil ich sie nicht hinter Ihrem Rücken geben wollte ... Aber ich fühle mich nun nachgerade ein bißchen unruhig in meinem Gewissen, und auch in Ihrem ... Sie versprechen immer, sich wieder zu melden, und ich kann warten von Monat zu Monat. So viel Theaterbillets gibt es garnicht, wie Sie mir zur Verfügung stellen müßten um das wieder gut zu machen ... Wir müssen die 'gemeinsame Sache' jetzt etwas dynamisch organisieren. Gesetzmäßig. Zusammenkünfte so und so oft, unabhängig davon, ob wieder neuer Stoff durchgearbeitet ist. Zweitens: Da ich jeden Tag daran arbeiten kann, Sie aber nicht, nehme ich die Manuskripte - unter aller Garantie selbstverständlich - zu mir. (Täglich zu Ihnen wandern kann ich natürlich nicht) ...". - Ferner beiliegend: 3 masch. Briefe des Kurt Wolff Verlags (zus. 4 S. Gr. 4to. München 26.X., 7.XII. und 21.XII.1921) an Erwin Loewenson. Im ersten dankt Kurt Wolff (mit gestempelter Unterschrift) Loewenson für dessen "hingebende Arbeit um den Nachlaß und das Werk Georg Heyms". Schlägt dann - nach Beratung mit Kurt Pinthus - vor, "mit äußerster Beschleunigung die dreiteilige neue Gesamtausgabe herauszubringen, und zwar in der schon mehrfach besprochenen Form, sodaß der dritte Teil die etwa 40-50 wichtigsten und stärksten ungedruckten Gedichte aus dem Nachlaß enthält und außerdem einige charakteristische und bedeutsame Abschnitte aus den Tagebüchern ... Vor allen Dingen aber erscheint es uns Pflicht, dafür zu sorgen, dass das immer, wenn auch nur in einem kleinen Kreis lebend gebliebene Interesse und Verständnis für den Dichter Heym aufrecht erhalten wird ...". - Der zweite Brief, unterzeichnet von Georg Heinrich Meyer, drängt auf Fertigstellung der Korrekturen der Georg-Heym-Ausgabe; der dritte, wieder mit Namensstempel von Kurt Wolff, begründet die Ablehnung, eine Biographie Georg Heyms aus der Feder Loewensons zu verlegen: "... Wenn wir es ... nach reiflicher Überlegung ablehnen mußten, Ihre Schrift für unseren Verlag zu übernehmen, so liegt es lediglich daran, daß wir es seit Jahren aus prinzipiellen Erwägungen heraus ablehnten, im Rahmen unseres belletristischen Verlages andere Veröffentlichungen als nur Dichtungen selbst zu bringen. Auch die an sich selbstverständliche Pietät gegen Verstorbene hat uns nicht zur Durchbrechung dieses Prinzips veranlaßt, was Sie u. a. auch daraus ersehen wollen, daß keine Gedächtnisschriften über Georg Trakl oder Ernst Stadler (die uns selbstverständlich mehrfach angeboten wurden) zur Ausgabe gelangten ...". - Ferner 1 Blatt mit 2 eigh. Brief-Konzepten von Erwin Loewenson an G. H. Meyer, in denen er u. a. seine Heym-Biographie dem Kurt Wolff Verlag anbietet (1921). - Insgesamt 6 Teile.

Stima
€ 900   (US$ 990)


Prezzo post-asta
€ 600   (US$ 660)


(Post-asta chiuso.
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Aubel, Carl
Brief 1862

Lotto 2618

Der Erfinder der Heliogravüre
Aubel, Carl, dt. Ingenieur, Erfinder des nach ihm benannten heliographischen Verfahrens zur Reproduktion von Kupferstichen, Lithographien und Holzschnitten, Betreiber der "Aubeldruckanstalt" in Lindenhöhe bei Köln (1837-1882). Eigh. Brief m. U. "Carl Aubel, Ingenieur". 11/2 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Köln 17.XII.1862.

An einen Botaniker, dem er sein in den Jahren 1861-1862 in Russland zusammengetragenes Herbarium übersendet, "welches ich in den Monaten: Mai, Juni und Juli alt. Styls der Jahre 1860 u. 61, größtentheils auf der Besitzung des Fürsten Demidoff's 'Nischne Tagilsk' (an den östl. u. westl. Gehängen des Urals unter dem 58o 1/4 lat. u. 57o 1/2 long. gelegen) gesammelt habe. Leider steht, wie Sie ja selbst sehen werden ..., die Mühe, welche das Zusammenbringen einer solchen Sammlung an derartigen Lokalitäten macht, durchaus nicht im Verhältniß zu der Neuheit und Eigenthümlichkeit der Flora, welche man sich unwillkührlich versprechen sollte ... sehnlichst wünsche ich jedoch auch: daß einige Exemplare darunter sich zeigen mögen, die die Scheide von Europa und Asien in würdige Weise charakterisiren! - Obgleich mir am Ende selbst der größte Theil der Pflanzen bekannt, so habe ich doch der Vollständigkeit u. Sicherheit halber sämmtliche nummerirt und zwar jeden Monat für sich und würde es für mich von größtem Interesse sein, wenn ich dereinst von Ihnen ein correspondirendes Verzeichniß der Bezeichnungen bekommen könnte, um auch meine zurückbehaltenen Exempl. mit 'Vor- u. Zunamen' nennen zu können ...". Ferner über die sich ungünstig entwickelnde Patent-Angelegenheit des Generalmajors Woldemar Raschette. Als Direktor der ausgedehnten Eisen- und Kupfer-Hüttenwerke des Fürsten Demidoff in Nischne Tagilsk (wo auch Aubel eine zeitlang tätig gewesen war) hatte Raschette einen "Normal- und Universal-Schachtofen" konstruiert, der 1862 auf der Londoner Industrieausstellung preisgekrönt und in Russland, Frankreich, England, Belgien, Österreich und Schweden patentiert wurde - nur nicht in Preußen. Aubel bittet den Adressaten, über einen Freund auf den Baron von Rennenkampf einzuwirken, dass dieser bei der sich unentschieden zeigenden Begutachtungskommission des preußischen Patentamtes ein gutes Wort für Raschette einlegen möge. - Heliogravüren nach Carl Aubels Verfahren erlangten im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als Reproduktionen von Gemälden und Graphiken in Büchern und Mappenwerken eine enorme Verbreitung. - Am unteren Rand verfärbt und etwas geknittert.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Ledwinka, Hans
13 Postkarten

Lotto 2619

Automobil-Technik. - Ledwinka, Hans, österr. Kfz-Konstrukteur, neben Ferd. Porsche und Siegfried Marcus einer der bedeutendsten Automobil-Konstrukteure seiner Zeit, entwickelte im Sudetenland den "Tatra" zu einem erfolgreichen Volks- und Luxuswagen (1878-1967). Sammlung von 13 (12 Ansichts-) Postkarten m. U. "Onkel Hans". 1928-1938.

An seine Nichte Hilde Ledwinka in Wien. Kartengrüße von Geschäfts- und Erholungsreisen, mit Ansichten aus Ägypten (2), Palästina, Syrien, Österreich (Dachstein), Prag, Dresden (2 x Weißer Hirsch), Nürnberg, Frankfurt a. M und Berlin (3, davon 1 von der Automobil-Ausstellung 1938). Kurze Nachrichten oder Grüße wie "Viele Herzliche Grüße von der Eröffnung der Prager Automobil Ausstellung" (1929); "Den ersten Tag in Kairo verbracht. Haben nur das Eingeborenenviertel und die neue Stadt angesehen. Viel Schmutz u. Staub, aber interessant" (9. April 1937); "Soeben im Hafen von Haifa eingefahren, in einer Stunde wird gelandet und dann geht es per Auto nach Jerusalem" (13. April 1937). Die Karte von der "Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung" 1938 in Berlin zeigt eine Halle mit zahlreichen PKWs nebst Publikum.

Stima
€ 450   (US$ 495)


Prezzo post-asta
€ 300   (US$ 330)


(Post-asta chiuso.
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Benoţt, Philippe Martin N.
Brief 1818

Lotto 2628

Benoţt, Philippe-Martin-Narcisse, franz. Ingenieur, Mühlenkonstrukteur und Müllerei-Spezialist, zugleich Professor für Geodäsie und Topographie in Paris (1791-1867). Eigh. Brief m. U. "Benoit, ingénieur du roi". 2 S. 4to. Paris 24.I.1818.

An den Direktor einer Sternwarte, der nach dem Preis, den Ausmaßen und den Möglichkeiten eines von Benoţt konstruierten Messgerätes gefragt hatte. Benoţt gibt ausführlich Auskunft über das Instrument und nennt den Preis von 3100 Francs.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


(Post-asta chiuso.
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Bing, Gertrud
Brief 1930 an August Grisebach

Lotto 2629

Bing, Gertrud, Kunsthistorikerin und Philosophin, Mitarbeiterin Aby Warburgs und Herausgeberin seiner gesammelten Werke, half bei der Überführung der Warburg-Bibliothek nach London, dann Professorin und Leiterin des Warburg Institute in London (1892-1964). Brief m. U. "Gertrud Bing". 1 S. Mit Briefkopf "Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg". Gr. 4to. Hamburgv 1.VII.1930.

An den Kunsthistoriker August Grisebach, Professor in Breslau. Gratuliert ihm, auch im Namen von Fritz Saxl, zur neuen Professur in Heidelberg. "... Es kommt mir wieder einmal schmerzlich zum Bewusstsein, wie sehr Professor Warburg überall fehlt, der sich sicher bei dieser Gelegenheit ausserordentlich gefreut hätte, gerade Sie in Heidelberg auf dem Lehrstuhl des auch von ihm hochgeschätzten Professor Neumann zu wissen ...". - Kleine Randläsur.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Braun, Alexander
3 Briefe

Lotto 2631

Braun, Alexander, Botaniker, Professor in Freiburg, Gießen und ab 1851 in Berlin, Mitbegründer der Berliner "Ges. für Anthropologie" und Mitglied der "Ges. deutscher Naturforscher und Ärzte" sowie diverser in- und ausländischer Akademien (1805-1877). 3 eigh. Briefe m. U. "A Braun". Zus. 3 S. Mit 1 Umschlag. Gr. 8vo und gr. 4to. Jeweils Doppelbl. Berlin 11.VIII.1859 - 22.V.1862.

An den Grafen G. Schaffgotsch, Naturforscher in Berlin. Über Einladungen und einen Sitzungsbericht: "... habe ich die Ehre Ihnen den gewünschten kurzen Bericht über meine in der jüngsten Sitzung unserer Gesellschaft gegebenen Mittheilungen zu übersenden. Da nach Ihrer gütigen Mittheilung Prof. Karsten sich in seiner für den Bericht bestimmten Mittheilung jeder persönlich-polemischen Andeutung enthalten hat, freue ich mich dasselbe thun zu können, indem ich nichts mehr wünsche, als daß der im Geiste und Gesetz der Gesellschaft der naturforschenden Freunde begründete Character friedlicher Mittheilung und, wo eine Verschiedenheit der Ansichten sich auszusprechen hat, eines Wetteifers um die Erkenntniß der Wahrheit, vor jeder Störung bewahrt bleiben möge ...". - Professor Karsten: wohl der Botaniker Hermann Karsten (1817-1908), der zweimal mehrere Jahre Südamerika bereiste, bevor er Professor der Botanik in Berlin wurde.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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Buvry, Leopold
Brief 1863

Lotto 2636

Buvry, Leopold, Berliner Naturforscher, mit Alfred Brehm befreundet, bereiste Nordafrika, war Generalsekretär des "Akklimatisations-Vereins in Berlin", Mitglied des "Central-Vereins für die deutschen Auswanderungs- und Kolonisationsangelegenheiten", auch korr. Mitglied der "Orientalischen Gesellschaft von Frankreich" (1822- nach 1870). Brief m. U. "Buvry". 1 S. Doppelblatt, das 2. Blatt bedruckt. Mit Umschlag. Gr. 4to. Berlin 17.IX.1863.

An den Grafen Schaffgotsch, Naturforscher in Berlin, den er zu einer Ausstellung des "Akklimatisations-Vereins in Berlin" einlädt und zugleich bittet, sich als Preisrichter zur Verfügung zu stellen. Seite 3 des Doppelblattes enthält ein gedrucktes Programm der "Ausstellung von Erzeugnissen diesjähriger Akklimatisations-Versuche aus dem Thier- und Pflanzenreich". Die Ausstellung soll mit einem Konzert eröffnet werden, und am 24. September 1863 soll die Vergabe der Ehrenpreise, Staatsmedaillen, Ehrendiplome und Geldprämien stattfinden.

Stima
€ 120   (US$ 132)


Prezzo post-asta
€ 80   (US$ 88)


(Post-asta chiuso.
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