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Data dell'asta Mer, 8. Apr., 15:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Langbein, August
Brief 1828

Lotto 2550

Langbein, August Fr. Ernst, aus Sachsen stammender Schriftsteller, ab 1820 Zensor für Belletristik in Berlin (1757-1835). Eigh. Brief m. U. "Langbein". 1/2 S. 4to. Berlin 17.I.1828.

Als Zensor an den Berliner Schriftsteller und Buchhändler Alexander Cosmar und seinen Teilhaber, den Verleger L. W. Krause, denen er höflich für eine geplante Flugschrift ein Druckverbot erteilt und begründet. "Es thut mir leid, daß ich Ihnen Die Berliner Kritik auf dem Olymp ohne Imprimatur zurücksenden muß, weil mir die Genehmigung des Drucks von verschiedenen Seiten Verdruß zuziehen würde. Auf der Bühne geht ein solcher Schwank eher durch. Kann aber ein Beleidigter Schwarz auf Weiß vorzeigen, so geht er und klagt, und man hat ganz neue Beispiele, daß Menschen, die es gar nicht verdienen, Gehör und Schutz finden ...". - Auf dem Höhepunkt des in Pamphleten ausufernden Streits zwischen einer Gruppe von Berliner Schriftstellern um Cosmar und Angely einerseits und dem Kritiker Moritz Gottlieb Saphir nebst seinen Anhängern andererseits bildet der Brief ein typisches Beispiel für die schwierige Rolle des Zensors: Eigentlich mit Cosmar und Krause sympathisierend, muß er die geplante Satire ablehnen, um nicht die bereits angestrengten Prozesse weiter zu vermehren. Er gibt aber den Hinweis, dass der Text als Bühnenstück vielleicht genehmigt werden könnte, und die Bemerkung, "daß Menschen, die es gar nicht verdienen, Gehör und Schutz finden", zielt vermutlich auf Saphir.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


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Lenz, Jakob Michael Reinhold
Manuskript 1776

Lotto 2551

Lenz, Jakob Michael Reinhold, genialer Dramatiker und Übersetzer des Sturm und Drang, unglücklicher Jugendfreund Goethes (1751-1792). Eigh. Manuskript. 1 S. Quer-8vo (14 x 18 cm). (Weimar / Bad Berka 1776).

Eine Szene aus dem unvollendet gebliebenen Schauspiel "Henriette von Waldeck" (oder "Die Laube", wie Lenz das Stück, von dem mindestens zwei Bearbeitungs-Fragmente überliefert sind, auch genannt hat). Heftiger Disput zwischen dem jugendlichen Helden des Dramas, Constantin, und dem Baron Waldeck, Henriettes Vater. [Constantin] "steht vor der Laube mit blossem Degen. 'Hier will ich sie bewachen eyffersüchtiger als ein Drache. Und wer sein Leben haßt der nahe mir' - Bar[on] W[aldeck]. 'Ihr werdet doch eines andern Eheweib nicht rauben wollen.' - Const[antin]. 'Was Ehmann? Was Vater? Ich bin ihr Vater und Ehmann. Mir war sie lange angetraut, der Himmel hatte unsre Herzen lange getraut eh dieser Kranich sie erblickt.' - auf einmal auf ihn zueilend ...". - Ludwig Tieck, der Herausgeber von Lenz' "Gesammelten Schriften" (1838), hat am unteren Rand eigenhändig vermerkt: "Lenz". - Der Dialog entspricht etwa dem Beginn des "Ersten Entwurf[s] des Ausgangs der Scene", den Karl Weinhold auf S. 122 seiner Edition "Dramatischer Nachlaß von J. M. R. Lenz" (1884) veröffentlicht hat. In der dreibändigen kritischen Werkausgabe von Sigrid Damm (1987) ist die Szene nicht enthalten. - Hintergrund des Dramas war Lenzens Verehrung für Henriette von Waldner in Straßburg. Er sandte ein Manuskript an Goethe; doch als er um Rückgabe bat, weil er das Stück bei Philipp Erasmus Reich in Leipzig drucken lassen wollte, fand Goethe es nicht unter seinen Papieren, so dass es zu Lenzens Lebzeiten unveröffentlicht blieb. - Die Tinte aufgrund des groben Papiers stellenweise etwas verlaufen; rückseitig leichte Montagespuren. - Autographen von Reinhold Lenz sind bekanntlich von allergrößter Seltenheit.

Stima
€ 9.000   (US$ 9.900)


Prezzo post-asta
€ 6.000   (US$ 6.600)


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Meckel, Christoph
Gedichtmanuskript

Lotto 2556

Meckel, Christoph, Lyriker und Graphiker (1935-2020). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Ch Meckel". Mit kleiner Federzeichnung. 1 S. Gr. 4to. O. O. u. J.

"Am Fenster". 9 Zeilen: "Heute zwischen den Steinen / sah ich die Sonnenblumen welken / Astern und Zinnien / und Welschhornblätter / hörte im nahen Gehölz / die Falläpfel platzen. / Am Fenster stehend, dachte ich / mein Hemd zu färben / ehe ich reise." - Unter dem Namenszug eine kleine Zeichnung mit Sonne (?), Stern und Mond, zusammenhängend.

Stima
€ 220   (US$ 242)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 165)


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Murad Efendi
Brief 1871

Lotto 2558

Murad Efendi (ursprüngl. Franz von Werner), türkischer Staatsmann, Diplomat und Minister österr. Herkunft, zugleich deutschsprachiger Dramatiker, Lyriker und Erzähler (1836-1881). Eigh. Brief m. U. "Murad". In deutscher Sprache. 3 S. Doppelblatt mit farbigem Monogramm "ME". Gr. 8vo. O. O. 7.VIII.1871.

An einen Schriftsteller, dem er das Manuskript seiner Tragödie "Selim III." zur Beurteilung übersandt hatte. Im vorliegenden Brief setzt er sich mit den Anmerkungen des Kritikers eingehend auseinander. "... Vor allem meinen aufrichtigen Dank für Ihr stetes Bemühn mich den deutschen Leserkreisen bekannt zu machen. Ein starker Zug hat mich zum Dichter geführt und sieh im Dichter tritt mir der theilnehmende helfende Freund entgegen. - Das ist mehr als Zufall oder willkürliche Zusammenwürfelung der Geschicke ... Dabei kann ich aber nicht unterlassen einige Punkte einer speciellen Beleuchtung zu unterziehen. Erstens bin ich mit der Bezeichnung 'politisches Tendenzstück' nicht einverstanden. Diese Bezeichnung erklärt übrigens das Resümé der Haupthandlung in welcher der eigentliche Schwerpunkt des Stückes, nämlich das Verhältniß Selims zu Zuleicha ganz nebensächlich behandelt ist. Und doch ist hier der tragische Knotenpunkt des Dramas. - Den Vorwurf des losen Gefüges muß ich gelten lassen; er kann übrigens bei Behandlung dieses Stoffes kaum vermieden werden. Die Nothwendigkeit dem Untergrund einen vollen Aufzug zu widmen um das Publikum in Sitten und Verhältniße einzuführen und die Schwierigkeiten, die Frauen in die Handlung einzuführen ohne eine unwahrscheinliche Berührung mit der Männerwelt zu veranlassen, haben dasselbe verschuldet ... Das Verdikt über die Charakterzeichnung wird der Kritiker bedeutend mildern, wenn ihn der Zufall Selim auf der Bühne begegnen machen sollte. - Denn eben die Plastik der Gestalten wurde bis jezt von Dramaturgen und Schauspielern besonders hervorgehoben. Ich gebe übrigens gerne zu daß die Frase [!] hin und wieder zu viel Raum einnimmt und daß Selim nicht stark individualisirt ist - von Zuleicha, von der Walide, vom Mufti und Eunuchenchef ließe sich das Gegentheil behaupten. - Beiliegend Laube's Besprechung. - Sein Resümé kommt dem Gehalt des Stückes näher ...". - Heinrich Laubes Rezension liegt hier nicht mehr bei. Die fünfaktige Tragödie "Selim III." erlebte immerhin am Wiener Burgtheater in vorzüglicher Besetzung (Krastel, Hallenstein, Lewinsky, Baumeister, Bognar, Mitterwurzer, Förster, Schöne, Meixner etc.) vom 24. Mai bis zum 23. August 1872 sechs Aufführungen.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Prezzo post-asta
€ 120   (US$ 132)


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Nordau, Max
Brief 1891

Lotto 2560

Nordau, Max (eigentl. M. Südfeld), Schriftsteller, Publizist, Mitbegründer des politischen Zionismus (1849-1923). Eigh. Brief m. U. "M. Nordau". 4 S. 8vo. Paris 20.XI.1891.

An den (nicht genannten) politischen Schriftsteller Martin Hildebrandt (1854-1925) in Berlin, der ihn für den Beitritt zur neu gegründeten (16. Okt. 1891) "Deutschen Schriftsteller-Genossenschaft" gewinnen will, unter deren Ägide die Zeitschrift "Das Recht der Feder" erschien. "... Es sind in der letzten Zeit einige Umstände eingetreten, die es mir in der That noch nicht möglich machen, in Betreff meines Beitritts zur Genossenschaft einen Entschluß zu fassen. Da ich aber nichts so hasse wie glatte Höflichkeitsfloskeln und der Gedanke mir unausstehlich ist, daß Sie meine bisherigen Äußerungen der Sympathie für Ihr Beginnen jener literarischen Gattung zuzählen könnten, will ich zunächst mal damit beginnen, daß ich 'Das Recht der Feder' auf ein Jahr bestelle ... Die Art, wie der Verbands-Vorstand mit Ihnen umgesprungen ist, hat mich mit höchstem Befremden erfüllt. Es geht doch nicht an, ein Mitglied wegen bloßen Rückstandes im Entrichten des Beitrages so mir nichts dir nichts auszuschließen! Die 5 oder 600 Verb.-Mitglieder, welche 'Das Recht der Feder' nicht lesen, wissen vielleicht noch heute nicht, wie die Dinge liegen, und können vermuthen, daß Ihrer ohne jede Erklärung trocken angezeigten 'Ausschließung' irgend ein Vergehen gegen die Ehre zu Grunde liegt. Wenn ein Berliner Verb.-Mitgl. die Sache weiter verfolgen will (und das scheint mir geboten), so bin ich bereit, ihm Vollmacht zu geben, daß es auch in meinem Namen spreche ... Zu Ihrer gerichtlichen Verfolgung beglückwünsche ich Sie. Sie kann Ihnen und den flotten 'Ketzerbriefen' nur nutzen. Sie wissen wohl schon, daß die letzte Nummer der hiesigen (sehr angesehenen) Revue bleue sie sehr freundlich und ausführlich bespricht ...". - Martin Hildebrandts "Ketzer-Briefe" erschienen 1891 im Berliner Winser-Verlag. Der Autor war nicht nur Herausgeber und Redakteur vom "Recht der Feder", sondern auch Geschäftsführer der "Deutschen Schriftsteller-Genossenschaft". Der genannte "Verband", der ihn so kurzerhand ausgeschlossen hatte, war der konkurrierende 1887 gegründete "Deutsche Schriftstellerverband" in Berlin. - Kleine Spuren ehemaliger Montage.

Stima
€ 200   (US$ 220)


Prezzo post-asta
€ 140   (US$ 154)


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Sand, George
Brief 1843

Lotto 2570

- Eigh. Brief m. U. "G Sand". 3 S. Gr. 8vo. Paris 25. II. (ca. 1843/1844).

Nach einem verlorenen Prozess an ihren Rechtsanwalt, den sie mit Weisheit und Festigkeit zu trösten bemüht ist. "Quand on gagne son procès on est plus préssé de remercier son avocat que quand on l'a perdu, et c'est mal, c'est ingrat, c'est lâche. Pourtant je suis tombée dans ce péché et vous devriez ne pas me le pardonner. Je ne le pardonne pas à moi-męme. Quoique ce ne soit pas aucune des mauvais sentiments que je signale, que j'ai été paralysée. J'ai eu toutes sortes de troubles et de contentions d'esprits depuis quelque temps. Je n'étais bonne à rien, et j'attendais pour vous aller voir, comme éclaircie dans mon cerveau. J'irai maintenant, je demanderais à Monsieur Bourdet à quel moment on ne vous dérange pas en vain donnant une poignée de main. Vous avez admirablement plaidé ma petite affaire, à ce qu'on m'a dit. Vous ne pouvez pas plaider autrement et vous y avez mis tout le zęle possible, je le sais. Le tribunal a fait une erreur, je le crois, mais un autre tribunal la réparera, je l'espère. Ainsi n'ayez pas de regret, et croyez bien que je suis toujours aussi fière de vous avoir pour défenseur dans mes grands ou petits procès. Gardez moi votre bienveillance et ne me jugez pas ingrate. J'ai été dans ces derniers tems, dans une situation d'esprit exceptionelle qui m'avait fait oublier toute affaire positive de la vie. Vous savez qu'on a de ces crises-là. Quand elles sont passé, on s'effraye d'ętre en retard avec les savoirs les plus sérieux et les plus doux ...". - Im Text 2 kleine Brandflecken von Funkenflug. - Inhaltlich schöner, gehaltvoller und charakteristischer Brief.

Stima
€ 450   (US$ 495)


Prezzo post-asta
€ 300   (US$ 330)


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Sand, George
Brief 1868

Lotto 2571

- Eigh. Brief m. U. "G Sand". 12/3 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. (Schloß Nohant 15.VII.1868).

"Bravo, mon enfant. Je regrette bien de ne pas te voir, mais je suis bien enchantée des bonnes nouvelles que tu me donnes. 8000 F d'appointements quand tu aspirais à en avoir 5000! - Je vois que tu t'es bien gouverné, que tu as fait preuve de capacité et de courage, et que nos amis t'ont bien secondé. - A quand le mariage, à présent? - Nos pauvres Boulet sont dans le chagrin dans ce moment, le père Desplantes se meurt, est mort peut-ętre d'une fluxion de poitrine. Nous, nous allons tous bien, les enfants sont superbes. Aurore est un enfant adorable d'esprit et de bon caractère ...". - Mit "Aurore" ist wohl ihre Enkelin (1866-1961) gemeint.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 165)


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Stadler, Ernst
Gedichtmanuskript "Baldur-Christus", spätere Re...

Lotto 2576

- Eigh. Gedichtmanuskript "Baldur-Christus (1902)". 4 S. auf 1 Doppel- und 2 Einzelblättern, einseitig beschrieben. 4to. O. O. (wohl nach 1902).

Sehr sorgfältige Reinschrift des vollständigen Gedichtes auf besserem Papier; wie die Datierung zeigt, wohl nach dem ersten Druck entstanden und in einem Wort verbessert: In der vorletzten Zeile, wo es hieß: "und wieder stöhnt der Sturm" ist jetzt das Wort "wieder" erkennbar zu "wilder" verändert worden. - Die letzte (leere) Seite mit kleinem Tintenfleck; sonst schöne und äußerst seltene Dichterhandschrift.

Stima
€ 2.000   (US$ 2.200)


Prezzo post-asta
€ 1.500   (US$ 1.650)


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Stadler, Ernst
Feldpostkarte 24. Sept. 1914

Lotto 2579

- Eigh. Feldpostkarte m. U. "Ernst". 1 S. (Bleistift). Colbeny 24.IX.1914.

An seinen Onkel, den Fabrikdirekor Aurel Stadler, und dessen Frau in Freiberg (Sachsen). "... Seit ungefähr 1 Woche sind wir nun in Frankreich, etwa 30 km südwestlich von Reims, nachdem wir vorher bei Löwen mehrere Tage im Gefecht gestanden. Hier wird von allen Seiten der Anmarsch auf Paris versucht, aber gerade für uns, die wir im Centrum der deutschen Linie stehen, ist die Aufgabe recht schwierig. Die Franzosen haben sich kolossal verschanzt und sind in ihren Betonbefestigungen schwer zu kriegen. Mir ging es bisher immer gut ...". - Mit derselben Absender-Adresse wie bisher: "Leutnant Stadler, Feld Art Reg 80 ...". - Ein Wort wohl von der Zensur getilgt. - Gebräuntes Kriegspapier.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Prezzo post-asta
€ 500   (US$ 550)


(Post-asta chiuso.
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Stadler, Ernst
Feldpostkarte 3. Okt 1914

Lotto 2580

- Eigh. Feldpostkarte m. U. "Ernst". 1 S. (Bleistift). Craonne 3.X.1914.

Dreieinhalb Wochen vor seinem Tod (bei Zandvoorde nahe Ypern) an seine Cousine Marta in Freiberg (Sachsen). "... Heute erhielt ich Deine prachtvollen Kniewärmer und die Cigaretten. Tausend Dank! Es ist wirklich rührend, wie Du für mich sorgst. Hier geht immer noch die Schlacht weiter. Die Hauptentscheidung wird wohl am rechten Flügel fallen. Ich bin immer wohlauf, habe ein klein wenig rheumatische Schmerzen (wovon ich meiner Mutter aber nichts zu berichten bitte), gegen die mir Deine Kniewärmer vortreffliche Dienste leisten wird [sic!]. Vor ein paar Tagen habe ich das eiserne Kreuz erhalten ...". - Dabei: Langrock, Hauptmann und Batteriechef in Stadlers Artillerieregiment. Eigh. Postkarte m. U. "Langrock, Hauptmann u. Batteriechef 2. Bttr., F. A. R. 80." 1 S. (Kopierstift). "Im Felde" 16.XI.1914. - An Marta Stadler. "Ihre an den leider gefallenen Leutnant Ernst Stadler gerichtete Paket-Sendung habe ich mir erlaubt im Sinne des Verstorbenen zu Gunsten meiner Batterie, bei der er den Feldzug mitmachte, zu verwenden. Mit vorzüglichster Hochachtung u. herzl. Dank der Empfänger ...". - Auch die anderen Absender von Paketen an Stadler erhielten diese Mitteilung. - Der frühe Tod dieses hochbegabten Dichters und Schriftstellers, bereits in der Anfangsphase des Weltkriegs, reiht sich ein in den langen Zug von menschlichen Schicksalen, deren kurzes Dasein bereits ausreichte, den immensen Verlust an geistiger und künstlerischer Kultur in der Barbarei des Krieges zu begreifen.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 800   (US$ 880)


(Post-asta chiuso.
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