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Lotto 1036 Einhorn-Panel
und L÷wen-Groteske. 2 Panele
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Einhorn verso Löwengroteske
Einhorn-Panel und Groteske. 2 quadratische Schmuckpanele mit Ölfarbenmalerei auf Goldgrund. Geglättete, verso an Kanten abgefaste Holzpanele. Ca, 30,8 x 30,4 bzw. 30,5 x 29,7 cm. Mitteldeutschland um 1780.

Zwei sich entsprechende, bzw. in der Horizontale sich gegenüber stehende Holzpanele, die als Türspiegel aus einem Sekretärschrank stammen, wo sie wohl Schreibutensilien vor dem Zugriff schützten. Die fast quadratischen Panele sind verso an allen vier Kanten konzentrisch zur Mitte hin auf ca. 5 cm abgefast und wurden wohl schon im 18. Jahrhundert aus dem einstigen Zusammenhang gelöst und mit einem Rundhaken oben versehen, um sie als Tafelgemälde aufhängen zu können.
Vor planem Goldgrund ist links ein steigendes Einhorn und rechts eine monströse Löwengroteske dargestellt. Eingefasst in üppige, knollige Akanthusranken, die in vielfach abgestuften Grüntönen gehalten sind und die mehrere große rote, dem Granatapfel ähnliche Früchte ausbilden (eine Frucht ist offen und zeigt ihre saftigen rundroten Kerne), in das sich die löwenmäulige Groteske rechts mit lechzender Zuge hineinzubeißen anschickt, eingefasst auch von zarterem, die Akantuszweige begleitendem spätbarockem Lineament auf dem schimmernden Goldgrund - stehen sich die beiden Fabelwesen gegenüber, wobei sich das heransprengende Einhorn fast vor der Groteske zu erschrecken scheint. Das anatomisch recht gekonnt gestaltete Einhorn ist wie üblich ein (hier etwas grau-braun falber) Schimmel mit dem langen, spitzen, aus der Stirn herauswachsenden Horn, das schwarz-gelb gedreht ist. Die Mähne unterstützt flatternd den Schwung des auf den Hinterbeinen steigenden Einhorns, seine Ohren sind spitz aufgestellt. Die Groteske wächst hingegen vegetabil aus einer grünen Akantusranke heraus, wobei sich die Farben von dunklen Grüntönen bis zum Braun verändern. Aus den Blättern werden Schuppen, aus den Zweigen ein Gesicht mit Löwenschnauze und zwei Fangzähnen sowie weiß hinterlegten, gierigen Augen, das Maul weit aufgerissen, die Zunge herausgestreckt - wie kurz vor dem Hereinbeißen in die saftig glänzende Frucht. – Hier und da einige kleine Oberflächenläsuren, Farbabrieb, wohl auch wenige Auffrischungen bzw. Retuschen. Nur leichte Gebrauchsspuren, insgesamt in der Farbigkeit sehr frisch und höchst dekorativ. Einhorn-Darstellungen sind, auch in der spätbarocken rustikalen Ornamentik von Möbeln etc., eher selten.

Stima
€ 700   (US$ 770)


Aggiudicato per
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Lotto 1036 Einhorn-Panel
und L÷wen-Groteske. 2 Panele
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