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Catalogo Bibliotheca Scholastica » Dipartimento Libri
Bibliotheca Scholastica Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Mer, 17. Apr., 15:00


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Capitolo Bibliotheca Scholastica, philosophica et patristica Theophili Unterbergensis (Lotti 1001 - 1285) » Capitoli

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Immagine Principale Descrizione Stato

Anselm von Canterbury
In omnes sanctissimi Pauli Apostoli

Lotto 1011

Anselm von Canterbury. In omnes sanctissimi Pauli Apostoli epistolas enarrationes. 8 Bl., 531 S. Mit breiter figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre von A. Woensam. 31,5 x 20,5 cm. Pergament d. 18. Jahrhunderts (leicht berieben und fleckig) mit goldgeprägtem RSchild. (Köln, E. Cervicornus für G. Hittorp), 1533.

VD16 B 5004. IA 105.992. Adams A 1174. Panzer VI, 424, 703. Graesse I, 140. – Erster Druck der Kölner Ausgabe, mit Einleitungsbrief Hittorps. Schöner zweispaltiger Druck mit eindrucksvoller Titelbordüre. – Titel mit hinterlegtem Tintenfraß. Selten mit hs. Randanmerkungen. Mal mehr, mal weniger gebräunt und braunfleckig. Das letzte Blatt mit Tintenfraß (leichter Darstellungsverlust). Ohne den vorderen fliegenden Vorsatz.

Stima
€ 400   (US$ 455)


Aggiudicato per € 200 (US$ 227)

Antoninus Florentinus
Chronicon. Nürnberg: Anton Koberger, 31.VII.1484.

Lotto 1012

Antoninus Florentinus. Chronicon. 3 Bände. 234 (statt 236); 260, 276 Bl. 2 Spalten. 68-69 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 28,6 x 18,3-5 cm. Format: 38,5 x 26 cm. Mit Hunderten von roten Lombarden und durchgehender Rubrizierung. Überaus reich blindgeprägtes Schweinsleder um 1680-1720 (drei Kapitale minimal lädiert, Rücken etwas wurmstichig, leicht angestaubt, ohne die Schließen) über besonders schweren, abgefasten Holzdeckeln, mit goldgeprägtem (teils stärker beriebenem) RSchild und mit schwarzgrünem Schnitt (weiteres altes Klebeschild). Nürnberg, Anton Koberger, 31. VII. 1484.

Hain-Copinger 1159. GW 2072. Goff A-778. Proctor 2040. Pellechet 813. Bodleian A-313. Borm 167. Collijn 68. Ernst I,1 30. Günther 2041. Hubay 134. Kind 761. Lökkös 30. Madsen 226. Mendes 99. Nentwig 23. Oates 1003 Ohly-Sack 189. Rhodes 105. Riedl 53. Sack 211. Voulliéme 1041. Walsh 701. Wilhelmi 38. Zdanevyc 31. CBB 234. CIH 225. IBE 430. IBP 385. IDL 327. IGI 608. BMC II, 426. BSB-Ink A-563. ÖNB-Ink A-322. CIBN A-450. ISTC ia00778000. – Erste Ausgabe des "Chronicon" als separater Druck. Der Dominikaner Antonius war Prior des Klosters von San Marco und wurde Erzbischof von Florenz. 1523 erfolgte seine Heiligsprechung. Hauptwerk seiner Feder ist das "Chronicon partibus tribus distincta ab initio mundi ad MCCCLX", das "Historiarum opus", eine Erzählung der gesamten Weltgeschichte von der Schöpfung bis ins Jahr 1360.
Die Kollation wie folgt: Band I: 236 Bl. mit den Lagensignaturen ab6c-f8g-zA-P6, Blatt 14-229 sind römisch foliiert I-CCXV (ohne die weißen Blätter a1 und P6). Band II: 260 Bl. mit den Lagensignaturen ab6c8d-zA-V6, Blatt 14-253 sind römisch foliiert I-CCXLI (mit Fehlern; ohne die weißen am Anfang und Schluss das vorletzte a1 und V1). Band III: 276 Bl. mit der Signatur ab6c8d-zA-V6X10Y6, Blatt 14-270 foliiert I-CCLVI. – In allen drei Bänden sind zwei weiße Blätter jeweils am Anfang und Ende wohl schon vom Buchbinder herausgenommen worden, sonst sind alle weißen Blätter im Block vorhanden. Wenige, winzige Wurmgänge in weißen Rändern, Vorsatzpapier teils leicht gelöst, wenige, vereinzelte zeitgenössische Marginalien, eine große Initiale ist in Band I phantasievoll modern ausgemalt ("D" als Zickzackfaltband in Beige und Rosé mit 2 Blumen). Band II mit großer, ebenfalls 20-zeiliger Initiale "C" in Grün mit hübschen Akanthuswerk, ganz im Stil des 15. Jahrhunderts. In Band III findet sich ein großes Initialspatium. Durchgehend sauber, außergewöhnlich frisch und schön erhalten, gedruckt auf bemerkenswert breitrandigem, sehr starken Papier.
Bemerkenswert schön gebundenes Exemplar aus dem einstigen Besitz der Bibliothek der Kartause Gaming mit hs. Besitzvermerk jeweils auf dem ersten Blatt "Carthusiae Gemnicensis", noch vor der Säkularisierung und der Verbringung der Bücher in die Österreichisches Nationalbibliothek ausgeschieden und offenbar verkauft worden (auch die virtuelle Bibliothek der Kartause Gaming nennt diesen Titel nicht). Weitere Besitzer im 19. und 20. Jahrhundert waren der österreichische Politiker und Statthalter von Böhmen Franz Graf von Thun und Hohenstein (1847-1916), der am 1. November 1916 auf seinem Schloss Tetschen an der Elbe starb. Mit dessen Wappenexlibris "Ex libris Franc. com. A. Thun-Hohenstein Tetschen", ferner ein weiteres, späteres Wappenexlibris "Gaebelein" mit dem Motto "In Deo est salus mea et gloria mea".
Der Einband mit reicher floral-ornamentaler Blindprägung und dem großen Wappensupralibros der Kartause Gaming in der Mandorla, eingefasst von einem Lorbeerkranz.

Stima
€ 16.000   (US$ 18.240)


Prezzo post-asta
€ 10.000   (US$ 11.399)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Antoninus Florentinus
Summa theologica.

Lotto 1013

Antoninus Florentinus. Summa theologica. Mit Tabula von Johannes Molitoris. 5 Teile in 4 Bänden. 185; 239; 319; 255; 97 nn. Bl. (jeweils ohne die zus. 7 w. Bl.), 2 Spalten. 71 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 29,5 x 18,5 cm. Format: ca. 41 x 28 cm. Band III mit einer großen 20-zeiligen belebten Initiale sowie vier 5-8-zeiligen Initialen, in Rot, Blau, Grün und Violett, jeweils mit über die Kolumne ausgreifendem Federwerk, sonst leere Kapitalspatien. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Teil III) über schweren Holzdeckeln mit 8 (von 10) Messingbuckeln und 2 jeweils dreiteiligen Messingschließen, teils im Stil d. Z. (1 Schließband erneuert; Kapital eingerissen, unteres abgeschürft, beschabt und bestoßen, jedoch nur geringe Bezugsfehlstellen) sowie Pergament (Teile I-II und IV mit der "Tabula") mit Pergamentbezug unter Verwendung einer liturgischen Notenhandschrift um 1450 mit Federwerkinitialen in Rot und Blau sowie romanischer Quadratnotation, mit spanischen Kanten und älterem RSchild des 18. Jahrhunderts. Nürnberg, Anton Koberger, 1486-1487.

Hain 1246. Copinger 518. GW 2189. Goff A-875. Proctor 2052. Pellechet 883. Borm 182. Collijn 740. Collijn. Finger 67-69. Hubay 146. Hummel-Wilhelmi 60. Jaspers 23. Krüger A. 41. AAA. 4. Madsen 2809. Ohly-Sack 213. Sack 231. 232. Schlechter-Ries 97. Sheehan A-369. Wilhelmi 631. Zedler 53. BMC II, 430. BSB-Ink A-598. ÖNB-Ink A-359. CBB 269. CIH 253. IBE 437. IBP 421. IDL 357. IGI 693. ISTC ia00875000. – Monumentalausgabe der gesamten theologischen Werke, der Sittenlehre des Antonius Florentinus (1389-1459). Die zweite von Anton Koberger gedruckte Ausgabe, insgesamt die fünfte Gesamtausgabe. Antoninus Pierozzi, genannt Florentinus (1389-1459), wurde in Florenz geboren und trat mit 16 Jahren in den Dominikanerorden ein. Er wirkte als Ordensmann in Cortona, Fiesole, Neapel und Rom. 1436 gründete er das berühmte Kloster San Marco in Florenz und wenig später die noch heute bestehende Gesellschaft "Buonomini di San Martino", die "guten Männer vom heiligen Martin". Ab 1446 war er als Erzbischof von Florenz tätig.
Antoninus wurde vor allem für seine Güte und Aufopferungsbereitschaft geschätzt. Insbesondere als Florenz in kurzer Periode zunächst von einer Pestepidemie, dann von einer Hungersnot und schließlich von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, wurde Antoninus als Wohltäter der Armen bekannt. 1523 sprach Papst Hadrian VI. Antoninus heilig.

Insgesamt erschienen innerhalb dieser Ausgabe vier Teile und die "Tabula" des Frühhumanisten Johannes Molitoris (gest. 1491). Diese Bände gelten als eines der monumentalsten Druckwerke des Nürnbergers Anton Koberger (1440-1513). Anhand der Datierungen der Bände erschließt sich, welchen Aufwand ein derartiger umfangreicher Druck für den Drucker bedeutete. Hiernach hat dieses Projekt bis zur kompletten Fertigstellung über ein Jahr gedauert. Die fünf Teile datieren im Einzelnen: Teil I: 17. Juli 1486. Teil II: 28. August 1486. Teil III: 18. November 1486. Teil IV: 12. Februar 1487. Teil V: 23. Juli 1486 (Tabula). Die erste Koberger-Ausgabe war zwischen dem 10. Oktober 1477 und dem 29. April 1479 erschienen. – Es fehlen jeweils in den Teilein I-IIV ein das erste weiße Blatt sowie in der "Tabula" das erste und die beiden letzten weißen, der Text ist überall vollständig erhalten. Es ergibt sich die Kollation der Einzelbände und Lagensignaturen:
Teil I:
185 (von 186) nn. Blätter (ohne das e. w. Blatt) Lagen [a2-8 b-g8; h6; i8; k-z A-D4; E1-7]. - Teil II: 239 (von 240) nn. Blätter (ohne das e. w. Blatt) Lagen [a2-8; b-z A-M6; N8; O-P6; Q8]. - Teil III: 319 nn. Blätter (ohne das le. w. Bl., d. e. w. vorhanden). Lagen: [a-z A-Zaa-ff6; gg1-7]. - Teil IV: 255 (von 256) nn. Blätter (ohne d. e. w. Blatt). Lagen [a8; b-z A-S6; T8]. - Teil V: 97 (von 100) nn. Blätter(ohne das erste und die letzten beiden weißen Blätter). Lagen: [a8; b-p6; q8].
Insgesamt in sehr gutem Zustand, kraftvoller Druck auf festem Papier, breitrandig und weiß sowie meist sehr sauber und frisch. Vereinzelte Wurmlöchlein und Feuchtränder (die letzten Lagen in den ersten beiden Teilen etwas feuchtrandig, im dritten Teil auch am Anfang), einige Wurmstiche, Ränder teils etwas angestaubt und fleckig, hier und da wenige ältere Marginalien. Erstes Blatt des ersten Teils etwas fingerfleckig, der zweite Teil mit sehr guten kleinen Randansetzungen (erstes und letzte acht Blätter), dritter Teil dito (die ersten 6 und letzten 10 Blätter mit Läsuren). In Teil IV ist das erste Blatt fingerfleckig, kleine Wurmlöchlein im Block, die "Tabula" ebenso mit Wurmlöchlein, die letzten beiden Blätter mit professionell reparierten Fehlstellen am rechten Rand (ohne Textverlust). Fast ohne Risse oder Fehlstellen, sehr schönes Exemplar.

Besonders bemerkenswert ist die hübsche Illumination der großen Eingangsinitiale von Band III. "B" für "Beatus es et bene tibi erit", die ein wild verschlungenes Groteskenstilleben mit drei Profilköpfen, darunter einem Teufelchen und einen exotischen Vogel (wohl Flamingo) darstellt. Eine weitere Initiale in Grün läuft in roséfarbenem und roten sowie grünen Federwerk über ein Drittel der Kolumne aus, zeigt wiederum eine Profilmaske, und oben sitzt ein Vögelchen. Die Exaktheit und der Farbauftrag lässt die Illumination als einiges später als der Druck erscheinen, auch wurde der dritte Teil nicht durchgehend rubriziert. Der Einband des dritten Teils ist ein zeitgenössischer gotischer Inkunabeleinband, möglicherweise aus Mainz. Das reich blindgeprägte Schweinsleder ist über massive Holzdeckeln gezogen, Stempel mit dem Schriftband "Maria" sowie diverse Rollen und weitere Stempel finden sich, die bei Schunke 365a verzeichnet sind (Adler, Blüten, Rautengerank u.a.). Zwei wohl spätere, im Stil der Zeit gefertigte Schließen mit sechs punzierten Beschlägen sowie acht (statt zehn) später aufgebrachten Messingbuckeln (Nägel alle erneuert). Auf den ersten weißen Blatt ein hs. Bleistift-Eintrag des Sammlers Detlef Mauss mit dessen selbstkritischen Fluchvers "Si quis ... anathema sit! Meine Foliierung ist leider falsch" und seinem Blindstempel. Mit allen fünf Teilen und Text vollständige Exemplare sind sowohl in Bibliotheken, als auch im Handel äußerst selten anzutreffen.

Stima
€ 14.000   (US$ 15.959)


Prezzo post-asta
€ 10.000   (US$ 11.399)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Antoninus Florentinus
Historiarum opus

Lotto 1014

Antoninus von Florenz. Historiarum opus. Solertiorique studio recognitarum: cum triplici cum eiusdem indice nunc luculentius edito: et a mendis que plurimis expurgato. Teile I und III (von 3). 2 Bände. 18 nn., CXCVI num. Bl.; 16 nn. Bl., CCXLI num. Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit breiter figürlicher Titelbordüre und szenischer Darstellung in der Mitte. 31 x 20,5 cm. Flexibles Pergament d. Z. (Gelenke teils leicht angeplatzt, etwas stärker fleckig und berieben, Rücken nachgedunkelt, mit hs. Papierrückenschild; ohne die Schließbänder). O. O. u. Dr. 1527.

Vgl. Graesse I, 154. – Unfirmierter zweispaltiger Druck des drei Teile umfassenden Chronicons, neben der Summa theologica das zweite Hauptwerk des Florentiner Erzbischofs Antoninus (1389-1459). Die Schrift entstand zwischen den Jahren 1435 bis 1444 und behandelt die Weltgeschichte bis zum Jahr 1360 aus der Perspektive der göttlichen Vorsehung. Die Erstausgabe druckte Anton Koberger 1484. – Titel von Teil I mit leichten Randläsuren. Etwas gebräunt, stellenweise mit Feuchtigkeitsrand. Die beiden ersten Textblätter mit hs. Besitzeintrag im unteren Rand (in Band gestrichen). Fl. Vorsatz von Teil I lose.

Stima
€ 600   (US$ 683)


Aggiudicato per € 400 (US$ 455)


Arias, Francesco
Dell'immitatione di Christo

Lotto 1015

Arias, Francesco. Dell'immitatione di Christo nostro sig.re. 3 Bde. 22 x 15,5 cm. Pergamentbände d. Z. (etwas fleckig) mit handschr. RTitel. Rom, B. Zannetti, 1609-1615.

De Backer-Sommervogel I, 546f. – Übersetzung der 1591 auf Spanisch erschienenen Schrift des aus Sevilla stammenden Jesuiten (1533-1605). – Die Titelblätter alt gestempelt. Innenspiegel mit neuerem mont. Exlibris. Etwas genräunt, insgesamt wohlerhalten.

Stima
€ 200   (US$ 227)


Aggiudicato per € 100 (US$ 113)

Aristoteles
Opera

Lotto 1016

Aristoteles. Opera, post omnes quae in hunc usque diem prodierunt editiones, summo studio emaculata, & ad Graecum exemplar dilgenter recognita. Quibus accessit index locupletissimus recèns collectus. 3 Teile in 2 Bänden. 16 Bl., 976 Sp.; 130 Bl.; 4 Bl., 1678 (recte: 1578) Sp., 1 Bl. Mit 3 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken, einigen schematischen Textholzschnitten und zahlreichen figürlichen Holzschnitt-Initialen. 32 x 21 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, Deckel mit kleineren Schabspuren sowie kleinem montierten Papierschildchen des 19. Jahrhunderts) mit hs. RTitel. Lyon, Johannes Frellonius, 1549.

IA 108.160. Adams A 1744. Baudrier, V, 214. Nicht im STC und bei Schweiger. – Lyoneser Druck in der lateinischen Übertragung des aus dem Elsaß stammenden Mediziners Hieronymus Gemusaeus (1505-1543), der ab 1537 als Professor für aristotelische Logik an der Universität Basel wirkte. Neben den Schriften des Aristoteles übersetzte Gemusaeus u. a. auch Strabos Geographia und er verfasste eine Biographie Galens. Die schöne Druckermarke Frellons zeigt eine Krabbe, die mit ihren Scheren einen Schmetterling hält. – Titelblätter mehrfach gestempelt und etwas fleckig, Titel von Teil I auch knickspurig. Innenspiegel ebenfalls gestempelt und mit kleinen Bibliotheksschildchen. Letzte Lagen von Band II mit kleiner Wurmspur im weißen Oberrand, Blatt Zz6 dort mit Randläsur, Blatt C8 in Teil I mit kleinem Loch durch Tintenfraß (geringer Buchstabenverlust). Insgesamt stellenweise schwach gebräunt und nur vereinzelt gering fleckig. Der abschließende Index ist hier hinter Teil I gebunden. Exemplar aus der Bibliothek des Jesuitenkollegs in Lyon.

Stima
€ 600   (US$ 683)


Aggiudicato per € 420 (US$ 478)


Aristoteles
Stragiritae opera

Lotto 1017

Aristoteles. Opera. Post omnes quae in hunc usque diem prodierunt editiones, summo studio emaculata et ad Graecum exemplar diligenter recognita. Ab A. Iacobo Martino. 2 Bände. 16 Bl., 976 S.; 4 Bl., 1578 Sp., 96 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken und einigen Textholzschnitten. 34 x 21,5 cm. Modernes Halbmaroquin mit goldgeprägtem RTitel in modernem Leinenschuber. Lyon, Stephan Michael, 1578-1579.

Vgl. STC 24 (Ausgabe 1581). – Wohl die erste Ausgabe in der Edition von A. J. Martin. Ein zweiter Druck erschien ebenda 1581. – Titel des ersten Teils im Bug vollständig angesetzt, mit hs. Anmerkungen. Im Rand etwas gebräunt und braunfleckig. Vorsätze erneuert.

Stima
€ 350   (US$ 398)


Aggiudicato per € 300 (US$ 341)


Aristoteles
Operum nova editio

Lotto 1018

Aristoteles. Operum nova editio, Graecé & Latiné. Ex bibliotheca Isaaci Casauboni. 2 Bände. 10 Bl., 754 (statt 755; recte: 751) S.; 1 Bl., 595 S., 4 (statt 32) Bl. Mit 2 (wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken. 35 x 23,5 cm. Marmorierte HLederbände des 19. Jahrhunderts (Deckel und Kanten berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Lyon, Jacques Bubonius und Genf, Guillaume de Laimaire, 1590.

IA 108.708. Adams A 1736. Schweiger I, 51. STC 24. – Erste von dem Genfer Humanisten Isaac Casaubon (1559-1614) herausgegebene kritische Werkausgabe, mit lateinisch-griechischem Paralleltext. Schweiger rügt den wohl etwas zu hastig und mit mangelnder Sorgfalt hergestellten Text, die Varianten seien nur "mit großer Vorsicht zu gebrauchen" (ebenda). Ein Nachdruck erschien 1596. – Es fehlt das letzte Textblatt in Teil I sowie 28 Blatt Register am Schluss von Teil II. Titel von Teil I wasserrandig und mit Randläsuren, etwas unschönem länglichem Tintenspritzer, Besitzeintrag eines Paters sowie einigen Federproben und Quetschfalten. Zahlreiche Seiten aus der Physik in Teil I mit hs. Textweisern, Teil I fast durchgehend mit zumeist verblasstem Wasserfleck im Seitenrand, die Blätter Xx1 bis Zz1 mit zumeist großem und sehr unschönem Braunfleck, dort teils auch mit größeren Fehlstellen (stellenweise mit Japanpapier hinterlegt). Teil II zumeist mit verblasstem Wasserrand und nur vereinzelt etwas fleckig.

Stima
€ 350   (US$ 398)


Aggiudicato per € 260 (US$ 296)


Aristoteles
Ta Sozomena

Lotto 1019

Aristoteles. Ta Sozomena (graece). Operum philosophorum longè principis nova editio, Graecè & Latinè. 2 Bände. 1546 S., 123 Bl. (Index).; 1438 S., 1 w. Bl., 85 Bl. (Index). 19 x 11,5 cm. Pergament d. Z. (fleckig und berieben, Band II neu aufgebunden; mit hs. RTitel). Genf, Petrus de la Roviere, 1597.

Vgl. Schweiger 51. – Seltene Oktavausgabe mit dem griechisch-lateinischen Paralleltext des italienischen Rechtsgelehrten Julius Pacius de Beriga (1550-1635). Schweiger kennt aus der Genfer Offizin von Petrus de la Roviere nur den 1605 in zwei Foliobänden erschienenen Nachdruck der Casaubon-Ausgabe von Guillaume de Laymarie von 1590. – Etwas gebräunt und braunfleckig, vorderes Innengelenk von Band I geplatzt, Einband dadurch vom Block gelöst. Innenspiegel mit montiertem Exlibris, Vorsätze von Band II modern erneuert.

Stima
€ 300   (US$ 341)


Aggiudicato per € 200 (US$ 227)


Aristoteles
Historia de animalibus

Lotto 1020

Aristoteles. Peri zoon istorias. Historia de animalibus. Julio Caesare Scaligero interprete cum ejusdem commentariis. 16 Bl., 1248 S., 12 Bl. Mit gestochener Titelvignette. 34 x 23,5 cm. Leder d. 18. Jahrhunderts (Kapitale und Gelenke breit mit modernem Leder überklebt; stärker beschabt und berieben) mit goldgeprägtem RSchild. Toulouse, Bosc, 1619.

Eales I, 7. Schweiger I, 52. Brunet I, 473. – "L'exactitude de cet ouvrage c'lèbre a été confirmée par les naturalistes modernes les plus accrédités" (Brunet). Griechisch-lateinischer Paralleltext der ersten von Scaliger interpretierten Ausgabe. – Titel gestempelt, im oberen Rand leicht feuchtrandig, etwas gebräunt. Durchgehend etwas stärker gebräunt, leicht braunfleckig. Vorsätze erneuert.

Stima
€ 250   (US$ 285)


Aggiudicato per € 180 (US$ 205)


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