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Catalogo Bibliotheca Scholastica » Dipartimento Libri
Bibliotheca Scholastica Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Mer, 17. Apr., 15:00


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Capitolo Bibliotheca Scholastica, philosophica et patristica Theophili Unterbergensis (Lotti 1001 - 1285) » Capitoli

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Immagine Principale Descrizione Stato
Corpus iuris civilis
Infortiatum de Tortis. - Digestum vetus de Tortis

Lotto 1091

Corpus iuris civilis. - I. Infortiatum de Tortis. 269 num., 1 nn. Bl. - II. Digestum vetus de Tortis. 355 Bl. 2 Bände. Druck in Schwarz und Rot. Mit 7zeiliger Blattgoldinitiale in Hellblau und Grün, zahlreichen eingemalten Initialen in Blau und 2 Holzschnitt-Druckermarken am Schluss. 43,5 x 29 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas stärker fleckig, berieben und wurmstichig, Rücken in Grau überstrichen und mit hs. Titel, Band II auch mit neueren Kratzspuren auf den Deckeln, der VDeckelbezug durch Feuchtigkeit etwas gewellt; es fehlen 3 Schließen) mit Streicheisenlinien, ornamentalem Rollenstempel und Blütenstempeln. Venedig, Baptist de Tortis, 4.IV.1501-17.III.1502.

EDIT16 CNCE 14102. – Venetianischer Postinkunabeldruck des Corpus iuris civilis, dem römischen Zivilrecht, das im Auftrag von Kaiser Justinian von 528 bis 534 erstellt wurde, mit den dazugehörigen Digesten für den Lehrunterricht in Band II. Schöner zweispaltiger Druck mit dem umfließenden Kommentar des Juristen Battista Torti, der den Druck auch herstellte (tätig 1481-1536). Titel und die Druckermarke am Schluss in Rotdruck, der Textteil in Schwarz und mit Rot eingedruckten Lombarden, Absatzmarken und Anfangszeilen. Mit seinen zahlreichen noch von einem Rubrikator in Blau eingemalten Initialen und der prächtigen, ebenfalls von Hand verzierten Anfangsinitiale "D" auf Blattgoldgrund ist der Buchschmuck zur Hälfte noch der Tradition der Inkunabelzeit verpflichtet. Der Druck bietet somit ein anschauliches Beispiel für die Übergangszeit und die veränderten Druckkonventionen zu Beginn des 16. Jahrhunderts. – I.: Anfangs und am Schluss etwas wurmstichig, teils auch mit kleineren Wurmgängen. Zahlreiche Lagen mit mal breiterem, mal schmalerem, zumeist verblasstem Wasserrand. Mehrere Lagen mit kleiner Wurmspur im unteren Bug, die Lage t dort stärker betroffen mit längeren Wurmgängen im weißen Rand. Ganz vereinzelte Marginalien. Insgesamt aber von guter Erhaltung. - II.: Exemplar mit Feuchtigkeitsschaden: Die Anfangslage in der rechten oberen Ecke stark lädiert und mit Papierschäden- und verlusten, dort brüchig und fragil. Obere Hälfte des Blocks durchgehend mit größerem Braun- bzw. Wasserfleck, vereinzelt auch schwache Sporflecken. Gelegentliche Wurmgänge. Beide Bände mit Schnitt-Titel. Exemplar aus der Bibliothek des Jesuitenkollegs Burghausen (das Kolleg bestand von 1629 bis 1774), mit entsprechendem Eintrag auf dem Titel aus dem Jahr 1645.

Stima
€ 2.500   (US$ 2.849)


Prezzo post-asta
€ 1.800   (US$ 2.052)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitÓ.)


Cotelier, Jean-Baptiste
SS. patrum, qui temporibus apostolicis florueru...

Lotto 1092

Frühe Ausgabe der Werke seltener Patres Ecclesiae
Cotelier, Jean-Baptiste. SS. patrum, qui temporibus apostolicis floruerunt, Barnabae, Clementis, Hermae, Ignatii, Polycarpi Opera edita et inedita, vera, et supposititia; unà cum Clementis, Ignatii, Polycarpi actis atque martyriis. J.B. Cotelerius ... ex mss. codicibus eruit, ac correxit, versionibusque & notis illustravit. Accesserunt in hac nova editione notae integrae aliorum virorum doctorum, qui in singulos patres memoratos scripserunt, & quorum nonnullorum nomina in praefatione habentur. 2 Bände. 7 Bl., 816 S.; 2 Bl., 265 S., 1 Bl., 474 S. Mit 2 wdhl. Titelkupfern. 38,4 x 24 cm. Sprenkelmarmoriertes und mit Blindfileten und Eckfleurons geziertes Leder d. Z. (etwas stärker beschabt und bestoßen oder bekratzt, Rücken sauber erneuert) mit 2 goldgeprägtem RSchildern. Antwerpen, Huguetan, 1698.

ICCU\TO0E\031223. – Erste Ausgabe der von dem bedeutenden Patristiker und katholischen Theologen Jean-Baptiste Cotelier (1627-1686), der an der Pariser Sorbonne lehrte, zusammen mit Jean Le Clerc (1657-1736) herausgegebenen und kommentierten Sammlung seltener Schriften der Heiligen Kirchenväter: Polycarp, Clemens, Ignatius, Antiochenus, Barnabas und Hermas. Weitere Auflagen sollten 1700 und 1724 erscheinen. – Etwas angestaubt und leicht unfrisch, mit wenigen Papierläsuren, vereinzelten Feuchträndern, kaum Wurmgängen etc. Vorsätze mit Exlibris von Kenneth John Wollcombe mit dem Motto "Bear and Forbear".

Stima
€ 300   (US$ 341)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 170)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitÓ.)


Cotelier, Jean-Baptiste
SS. Patrum, qui temporibus apostolicis floruerunt

Lotto 1093

Cotelier, Jean-Baptiste. SS. Patrum, qui temporibus apostolicis floruerunt, Barnabae, Clementis, Hermae, Ignatii, Polycarpi opera, ver, et suppositica; una cum Clementis, Ignatii, Polycarpi actis atque Martyriis. 3 Teile in 1 Band. 8 Bl., 820 S.; 2 Bl., 268 S.; 1 Bl., 538 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 39 x 25 cm. Blindgeprägtes Pergament d. Z. (vorderes Gelenk angeplatzt, Rücken etwas knickspurig, etwas berieben und leicht bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel (stark oxidiert). Amsterdam, Wetsten, 1724.

Spätere Ausgabe des erstmals 1672 ebenso in Paris erschienenen Hauptwerkes des Patristikers und katholischen Theologen Jean-Baptiste Cotelier (1627-1686). Die meisten Exemplare der ersten Ausgabe wurden bei einem Brand im Pariser Collège Montaigu zerstört, sodass zwei überarbeitete Ausgaben veröffentlicht wurden, eine 1698 in Antwerpen, die andere 1724 in Amsterdam. – Leicht gebräunt und braunfleckig. Exlibris.

Stima
€ 220   (US$ 250)


Aggiudicato per € 110 (US$ 125)

Crabbe, Petrus
Concilia omnia, tam generalia

Lotto 1094

(Crabbe, Petrus). Concilia omnia, tam generalia, quam particularia, ab apostolorum temporibus in hunc usque diem a sanctissimis patribus celebrata, & quorum acta literis mandata, ex vetustissimis diversarum gionum bibliothecis haberi potuere. 2 Teile in 4 Bänden. 16 nn., 582 num.; 14 nn.; 190, 172, 326 num. Bl. Mit 2 jeweils 4-teiligen wdhl. Holzschnitt-TBordüren, 2 halbseitigen Holzschnitt-Porträts verso Titel, 8 kleineren Textholzschnitten sowie 20 großen und zahlreichen figürlich-szenischen Holzschnitt Initialen. 32 x 20 cm. Pergament vom Ende des 17. Jahrhunderts (etwas fleckig, mit kleinen Fehlstellen, meist an Gelenken, leicht geworfen) mit hs. RTiteln. Köln, Peter Quentel, 1538.

VD 16, C 5643 und P 2748. STC 225. Adams C 2769. – Die illustrierte, erste von Petrus Crabbe (1470-1553) verfasste und in vier Pergamentbänden gebundene Zusammenstellung und Beschreibung der Inhalte der Konzile der römisch-katholischen Kirche. Nach Besuch von fast 500 Bibliotheken, veröffentlichte er vorliegendes Werk, welches die erste valide Ausgabe derartiger kirchlicher Dokumente darstellte. Es war weit verbreitet, bevor eine neue Bearbeitung von Mansi herauskam. Hauptschwerpunkte liegen auf dem Konstanzer (1414-1418) und dem Basler Konzil (1431-1448), dem ein eigener Teilband gewidmet ist.
Die prächtigen Titelbordüren mit Darstellungen der Evangelisten und Kirchenväter, unten sechs Fürstenwappen und oben die Zusammenkunft der geistlichen mit den weltlichen Herrschern auf einem Konzil, in der Mitte, die von einem schwebenden Putto gehaltene und von der Trinität gebenedeite Kirche als vereinfachtes Modell der römischen Papstbasilika von St. Peter. Verso Titelblatt jeweils ein hübsches Ädikula-Porträt Kaiser Karls V. als Herr des Tridentinums. Auch die großen 7-zeiligen Initialen mit einem Puttoalphabet ("Kinderalphabet") sind bemerkenswert.
Die Kollation der zwei in vier Bände gebundenen Teile gliedert sich wie folgt. Band I: 16 nn.; 582 num. Blatt I-CCXCIII; Band II: Blatt CCXCIIII-DLXXVII, 1 Bl. ("ad lectorem"); Band III: 14 nn. Blatt; 190 num. Bl. (i-cxl); 172 num. Blatt (I-CLXXII); num. Blatt 326 num. Blatt (DI- DCCCXXVI), zus. Zusammen 1.300 Blätter. – Vereinzelt etwas gebräunt oder fleckig, einige Braun- und Feuchtflecke an Rändern, vorn bzw. hinten vom Spiegel her am Bug mit einigen Wurmschäden, im ersten Band einige erste Lagen etwas gelockert, Titelblatt mit kleinen Löchern im rechten Rand. Blätter I1 und YY1 stärker gebräunt. Blatt VV1 und VV6 mit stärkeren Braunflecken. Band II: Hinten im Bug mit einigen Wurmschäden. Im letzten Viertel partiell in den Rändern fleckig. Band III: Einige wenige Blatt etwas fleckig. Band IV: Partiell mit schwachem Wasserfleck bzw. kleineren Wurmlöchern unten im Bug (keine Textberührung). Blatt 5a5 mit papierbedingtem Loch in der unteren Ecke. Sonst keine Verluste, Risse, Ausrisse oder Fehlstellen.

Exemplar der Bibliothek des Edward Bouverie Pusey (1800-1882), Oxford, mit deren Besitzerstempel "Bibliotheca Puseiana Oxon[iensis]". Pusey war englischer Theologe und Gründer der Oxford-Bewegung und des nach ihm benannten "Puseyismus", einer entschieden anglo-katholischen Richtung der englischen Hochkirche. 1828 wurde er Kanonikus des Christ Church College und Professor der hebräischen Sprache an der University of Oxford. Unzufrieden mit der Starrheit der englischen Hochkirche, beschäftigte sich Pusey mit dem deutschen Protestantismus. 1833 Widerstand gegen die von den Whigs versuchte Liberalisierung der anglikanischen Kirche, Rückbesinnung auf die alten katholischen Kirchenväter und folglich Begründung des "Anglo-Katholizismus". Seine geistigen Anhänger (Tractarians) versuchten durch diverse Traktate die anglikanische Kirche zu unterwandern, welche 1841 verboten wurden. Pusey selbst kam 1843 vor das "Board of heresy", eine Art Ketzergericht, und erhielt Predigerverbot. Die meisten seiner Anhänger traten zum Katholizismus über, er selbst hingegen verblieb in der anglikanischen Kirche.
Ferner aus dem Besitz des englischer Kirchenhistorikers und Bibelwissenschaftlers Cuthbert Hamilton Turner (1860-1930) mit Ausgeschiedenstempel ("Confined to library"). Turner war 1889 "Fellow of New College" in Oxford. 1920 Professur der Exegese der Heiligen Schrift an der Universität in Oxford.

Stima
€ 1.000   (US$ 1.140)


Aggiudicato per € 1.000 (US$ 1.140)

Cyprian, Thascius Caecilius
Opera

Lotto 1095

Cyprian, Thascius Caecilius. Opera ab innumeris mendis repurgata, adiectis nonnullis libellis ex vetustissimis exemplaribus ... unà cum annotatiunculis. Atque haec omnia nobis praestitit ingenti labore suo Erasmus Roterodamus. 12 Bl., 515 S., 16 Bl. (Index). Mit szenischer Holzschnitt-Titelbordüre von Ambrosius Holbein, vierteiliger ornamentaler Textbordüre, Holzschnitt-Druckermarke am Schluss, sehr zahlreichen figürlichen teils (an)kolorierten Holzschnitt-Initialen und Holzschnitt-Zierleisten sowie durchgehender Kapitalstrichelung in Rot und Blau. 32 x 21 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. über Holzdeckeln (etwas stärker fleckig und berieben, leicht wurmstichig, Deckel schwach geworfen; ohne die Schließen). Basel, Johannes Froben, November 1521.

VD16 C 6509. Adams C 3150. – Kollationsgleicher zweiter Druck der zuerst im Februar 1520 ebenda erschienenen Werke Cyprians in der für das 16. Jahrhundert maßgeblichen Edition von Erasmus von Rotterdam (1469-1536). Der frühchristliche Kirchenschriftsteller Cyprian (um 200-258) war Bischof von Karthago und wird von den meisten christlichen Kirchen als Heiliger verehrt. Seine theologischen Prinzipien sind stark durch Tertullian geprägt, seinerseits beeinflusste er die Lehre Augustinus von Hippo. Die schöne Titelbordüre von Ambrosius Holbein wurde von Froben auch für andere Drucke verwendet. Die Kopfleiste zeigt eine Darstellung der Hermannsschlacht, die Seitenleisten allegorische Darstellungen der Tugenden, die Fußleiste das dem griechischen Maler Apelles zugeschriebene Motiv der Macht der Verleumdung im Stilempfinden der Renaissance (vgl. Eckert 258). – Anfangs etwas fingerfleckig, fl. vorderes Vorsatz mit kleinerem Blattausriss sowie gestrichenem Besitzeintrag von 1548 und einigen Federproben. Insgesamt etwas fleckig, das hintere Viertel auch wasserrandig. Buchblock mittig leicht angeplatzt, die zweite Hälfte der Lagen leicht ausgebunden, der Block insgesamt schwach verzogen. Durchgehend rubriziertes und mit zahlreichen Annotationen versehenes Exemplar aus der Bibliothek des 1258 gegründeten schlesischen Zisterzienserklosters Groß Rauden, mit entsprechendem Besitzeintrag auf dem Titel. Das auch nach seinem Stifter Wladislaus benannte Kloster erlebte seine Blütezeit im 18. Jahrhundert, die Gründung der Lateinschule mit angeschlossenem Internat im Jahr 1744 beförderte den Aufbau der umfangreichen Bibliothek mit rund 18.000 Drucken. Der Klostereinband mit reicher Streicheisen- und Einzelstempelverzierung (Lilien und Rosetten), der Rücken ist verstärkt mit einem Makulaturstreifen aus einer frühneuzeitlichen Handschrift.

Stima
€ 750   (US$ 854)


Aggiudicato per € 500 (US$ 570)

Demosthenes
Opera

Lotto 1096

Demosthenes. Opera. 6 Teile in 1 Band. 18 Bl., 744 S., 16 Bl.; 368 (recte: 360) S.; 218 S, 13 Bl. Mit 2 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken und schematischem Textholzschnitt. 37 x 24,5 cm. Moderner Maroquinband (lädierte Deckelbezüge des 17. Jahrhunderts auf den Innenspiegeln montiert). Basel, Eusebius Episcopius für Johannes Herwagen, März 1572.

VD16 D 486. Adams D 268. Schweiger 87. – Vierte und beste Ausgabe der wichtigen kommentierten Klassikeredition durch Hieronymus Wolff mit lateinisch-griechischem Paralleltext, der Erstdruck erschien sine anno 1548 in Basel bei dessen Freund Johannes Oporinus, ein zweiter Druck folgte ebenda 1549. Zugleich die erste zweisprachige Ausgabe bei Herwagen (die beiden früheren Ausgaben von 1532 und 1547 hatten nur den griechischen Text). Die vorliegende letzte Wolffsche Ausgabe wird von Schweiger "als die beste und correcteste angesehen. Zahlreiche Conjecturen (und) Verbesserungen sind in den Text aufgenommen."

Wolffs Demosthenes-Ausgabe verschaffte ihm unter den humanistischen Gelehrten einen ausgezeichneten Ruf, da eine Edition für den als besonders schwierig geltenden Schriftsteller nicht einmal von der Editionskoryphäe Erasmus von Rotterdam gewagt wurde. Der aus Oettingen stammende Hieronymus Wolf (1516-1580) gilt als Begründer der deutschen Byzantinistik, u. a. wirkte er ab 1551 als Bibliothekar bei Johann Jakob Fugger in Augsburg. Das Druckersignets von Episcopius-Herwagen zeigt einen auf einem Postament befindlichen dreiköpfigen Merkur, der einen mit zwei Schlangen umwundenen Stab in den Händen trägt. – Titel mit vertikalen Quetschfalten. Schwach braunfleckig, wenige Blatt etwas stärker betroffen, stellenweise mit zumeist unbedeutendem Wasserrand.

Stima
€ 500   (US$ 570)


Aggiudicato per € 1.600 (US$ 1.823)


Dietrich, Veit
Summaria uber die gantze Bibel

Lotto 1097

Dietrich, Veit. Summaria uber die gantze Bibel, Darinn auffs kürtzte angezeigt wird, was am nötigsten ist, dem gemeinen Mann, auß allen Capiteln, zu wissen ... Mit fleiß von newem vbersehen vnd corrigiert, Mit eim newen Register [und:] Summaria uber das newe Testament, darinn auffs kürzte angezeigt wird, was am nötigsten und nützten ist. 2 Teile in 1 Band. 12 Bl., 305 S., 5 Bl; 1 Bl., 344 S., 2 Bl. Titel des ersten Teils in Rot und Schwarz. Mit breiter figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre (monogrammiert "GW"; diese wiederholt auf dem Zwischentitel) und 1 Textholzschnitt. 31,5 x 20 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas stärker berieben und bestoßen, stellenweise ausgebessert) über Holzdeckeln mit 1 (von 2) Messingschließen. Nürnberg, (Erben Ulrich Neuber), 1570-1574.

VD16 D 1655 und D 1653. Diese Ausgabe nicht bei Adams. – Zusammenfassung der Bibel für das Volk von Luthers Sekretär Dietrich (am zweiten Teil arbeitete auch Melanchthon mit). Das Werk war so erfolgreich, dass es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder nachgedruckt wurde und dann beispielsweise als "Betstundenbuch" in der bayerischen Landeskirche Verwendung fand. Der Textholzschnitt zeigt Adam und Eva im Paradies, die prachtvolle Titelbordüre ist eine sehr freie und großzügige Kopie der Titeleinfassung von Lukas Cranach d. J. (Koepplin-Falk I, 283 und Abb. 226). – Titel des ersten Teils im Rand vollständig hinterlegt. Restauriertes Exemplar: zahlreiche Blätter angerändert oder angefasert. Stellenweise etwas stärker feuchtrandig. Mal mehr, mal weniger gebräunt. Vorsätze mit längeren hs. Anmerkungen von alter Hand. Innenspiegel erneuert.

Stima
€ 400   (US$ 455)


Aggiudicato per € 260 (US$ 296)

Dionysius Areopagita
Opera omnia quae extant + Beibńnde

Lotto 1098

Dionysius Areopagita. Opera omnia quae extant. Eiusdem vita. Scholia incerti auctoris in librum de ecclesiastica hierarchia. QuŠ omnia nunc prim¨m à Joachimo Perionio benedictino Cormœriaceno. 6 nn., 84 num., 3 nn. Bl. 34 x 22,5 cm. Marmorierter HLederband des 19. Jahrhunderts (berieben, Kapitale etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Paris, Michael Vascosian, 1565.

Vgl. Graesse II, 399. STC 137 (Ausgabe ebenda 1566). – Wohl der zweite Druck der zuerst 1556 bei Vascosian in Paris erschienenen Ausgabe der Schriften des ersten Bischofs von Athen. Der Herausgeber Joachim Périon (um 1499-1559) war Benediktinermönch im Kloster Cormery. In seiner 1555 in Paris erschienenen Abhandlung Dialogorum de linguae Gallicae origine vertrat er die mutige These, dass die französische Sprache aus dem Altgriechischen hervorgegangen sei. – Titel gestempelt und mit zwei mehrzeiligen hs. gelöschten Einträgen (das Papier dort etwas dünn und teils mit kleinen Löchern). Stellenweise schwach gebräunt, sonst wohlerhalten. – Beigebunden: Origenes. De recta in deum fide dialogus, sive sermo habitus cum haereticis. Eiusdem in totum Iob commentarius. Ioannis Chrysostomi in librum Iob conciones quatuor. 6 nn., 110 num. Bl. Ebenda 1556. - Dem Origenes zugeschriebener Dialog über die Frage nach dem Vertrauen in Gott. Im Anhang mit den beiden Kommentaren zum Buch Hiob von Origenes und Johannes Chrysostomos, jeweils interpretiert von Joachim Périon. - Teils schwach gebräunt, insgesamt sauber und wohlerhalten. - Basilius von Caesarea. Enarratio in Esaiam Prophetam, abusque principio ad finem sexti ac decimi capitis. 12 nn. Bl., 127 fol. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke und 2 wiederholten Textholzschnitten. Paris, Guillard und Desboys, 1556. - Pariser Druck seiner Esaiaauslegung, interpretiert durch Godefroy Tilmann. - Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar. - Wohlerhaltener Sammelband mit Seitenschnitttitel.

Stima
€ 750   (US$ 854)


Aggiudicato per € 500 (US$ 570)


Duardo, Leonardo
Commentariorum in extravagantem Pii papae V.

Lotto 1099

Duardo, Leonardo. Commentariorum in extravagantem Pii papae V. de forma creandi census. 2 Teile in 1 Band. 8 Bl., 532 S., 28 (l. w.) Bl.; 448 S., 33 Bl. 34,5 x 21 cm. Pergament d. Z. (unteres Kapital mit Einriss, stärker fleckig, etwas berieben) mit hs. RTitel. Genf, Jacob Stoer, 1635.

Erste Genfer Ausgabe, die Erstausgabe war 1632 in Rom erschienen. In seinen Werken befasste sich Leonardo Duardo (1565-1643) mit umstrittenen theologischen und juristischen Problemen seiner Zeit, auch verfasste er Kommentare zu päpstlichen Dokumenten. – Immer wieder, teils auch stärker feuchtrandig. Mal mehr, mal weniger gebräunt und braunfleckig, stellenweise mit Wurmspuren im Rand.

Stima
€ 180   (US$ 205)


Aggiudicato per € 120 (US$ 136)

Duns Scotus, Johannes
Super sententias

Lotto 1100

Duns Scotus, Johannes. Super sententias. 4 Teile in 2 Bänden. Mit 4 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken. 32 x 21,5 cm. Blindgeprägter Holzdeckelband d. Z. mit breitem Schweinslederrücken (fleckig und berieben, wurmstichig; ohne die Schließen) mit Streicheisenlinien sowie Einzelstempeln mit Blüten- und Rautenstempeln sowie Spruchbandstempel ("Maria"). Venedig, Simon de Luere für Andrea de Torresanis de Aula, 20. Oktober - 3. November 1506.

Adams D 1121. – Schöner venetianischer Postinkunabeldruck seines umfangreichen Kommentars zu den Sentenzen des Petrus Lombardus. – Etwas wurmstichig (Anfang und Schluss stärker betroffen), im Rand stellenweise mit kleinerem Wasserfleck, am Schlusslagen stärker betroffen. Titel und fl. Vorsatz gestempelt, fl. Vorsatz auch mit neuerem Papierrschildchen und kleiner Notiz in Kugelschreiber. Erste Lage jeweils etwas ausgebunden, vorderes Innengelenk teils angeplatzt. Dublettenexemplar der Bayrichen Staatsbibliothek mit entsprechendem alten Eintrag. – Beigebunden an den Schluss von Teil IV: Derselbe. Questiones quoliberales. 62 fol., 66 nn. Bl. Ebenda 28. Juli 1506. - Adams 1112.

Stima
€ 2.000   (US$ 2.280)


Prezzo post-asta
€ 1.400   (US$ 1.595)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitÓ.)


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