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Catalogo Letteratura, Libri d'Infanzia » Dipartimento Libri
Letteratura, Libri d'Infanzia Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Mar, 15. Ott., 17:00


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Capitolo Inkunabeln, Drucke vor 1600 / Incunabulas, Prints before 1600 / Incunaboli, Libri del Cinquecento (Lotti 1045 - 1160) » Capitoli

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Irenšus von Lyon
Opus erudissimum in quinque libros digestum

Lotto 1105

Irenäus von Lyon. Opus erudissimum in quinque libros digestum, in quibus mire retegit & consutat veterum haereseon impias ac portentosas opiniones ... emendatum opera Des. Erasmi Roterodami. 6 Bl., 338 S., 7 Bl. Mit 3 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken, vierteiliger figürlicher Holzschnitt-Bordüre und 2 großen figürlichen Holzschnitt-Initialen. 29 x 20 cm. Blindgeprägter flexibler Kalblederband d. Z. (brüchig und fleckig, mit Fehlstellen, Wurmgängen und Randläsuren, mit altem RSchild). Basel, Johannes Froben, August 1526.

VD16 I 318. Adams I, 150. – Erste von Erasmus von Rotterdam besorgte Ausgabe seines fünf Bücher umfassenden Hauptwerks Entlarvung und Widerlegung der sogenannten Erkenntnis, das unter dem lateinischen Titel Adversus haereses ("Gegen die Häresien") tradiert ist und eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis des Gnostizismus darstellt. Der frühchristliche Kirchenvater Irenäus (um 135-um 200) stammte aus Smyrna in Kleinasien und wirkte als Bischof in Lyon, er gilt als einer der ersten systematischen Theologen des Christentums. Exemplar aus dem Besitz des Salzburger Kammerrates Johannes Rotmair aus dem Jahr 1539, dessen Sohn 1559 Direktor der Salzburger Domschule wurde. Mit entsprechendem Besitzeintrag auf dem Titel. Dort auch mit Besitzeintrag und Stempel des Kapuzinerklosters Laufen nördlich von Salzburg. – Titel und Schlussblatt etwas fingerfleckig und mit kleineren Randläsuren, sonst nur schwach fleckig. Mit zumeist kleineren Wurmspuren im Bug (teils minimaler Buchstabenverlust) und im weißen Seitenrand. Anfangs auch mit einigen Annotationen.

Stima
€ 450   (US$ 495)


Aggiudicato per € 340 (US$ 374)


Johannes von Salisbury
Policraticus de nugis curialium et vestigiis ph...

Lotto 1106

Johannes von Salisbury. Policraticus de nugis curialium et vestigiis philosophorum. 12 nn. Bl.; 16,5 x 10 cm. Etwas späterer Pappband (Schnitt mit kleinen Tintenfleckchen) mit aufkaschiertem Notenblatt des späten 16. Jahrhunderts. (Lyon, C. Fradin, 1513).

STC 243. Adams J 302. Graesse III, 467. Goff J425. Brunet III, 547. – Wohl der erste von zwei im Jahr 1513 erschienenen Drucken der ersten umfassenden Staatstheorie des Mittelalters; der Erstdruck erschien 1482 in Brüssel. Verfasser ist der bedeutende englische Theologe Johannes von Salisbury (1115-1180). In seinem um 1159 verfassten "Policraticus" konzipiert er eine organologische Staats- und Gesellschaftstheorie, die auf Analogien zwischen menschlicher Anatomie und dem idealen Aufbau eines Staates beruht. Das Werk behielt bis ins 17. Jahrhundert große Bedeutung als Fürstenspiegel. – Titel mit zwei hs. Besitzvermerken. Stellenweise leicht feuchtrandig, selten mit kleinen Knickspuren. Der vordere fliegende Vorsatz mit minimaler Wurmspur und kleinen Montierungsresten.

Stima
€ 600   (US$ 660)


Aggiudicato per € 650 (US$ 715)

Justinianus, Laurentius
Opera & vita religiosissima

Lotto 1107

Justinianus, Laurentius. Opera & vita religiosissima. Titel in Schwarz und Rot. 8, CCCCCXXVII, 1 we. Bl. Mit figürlicher Schrotschnitt-Titelbordüre, Schrotschnitt-Druckermarke und einigen Schrotschnitt-Initialen. Holzdeckelband d. Z. (oberes Kapital mit Fehlstellen durch Wurmfraß, hinteres Gelenk angeplatzt, mit Wurmspuren auf den Deckeln) mit 4 Messingschließbeschlägen (ohne die beiden Schließen) mit breitem Lederstreifen am Rücken (mit modernem Klebeschild) 32,5 x 21,5 cm. (Paris), Jodocus Badicus Ascendius, (1524).

Adams J 704. Renouard, Badius, 542. Nicht im STC. – Frühe Gesamtausgabe des Kanonikers, Bischofs und ersten Patriarchen von Venedig, Laurentius Justinianus (1383-1456). Er "nimmt unter den vielen großen und heiligen Männern des 15. Jahrhunderts einen der ersten Plätze ein" (Wetzer-Welte VII, 1524f.). – Titel mit größerem nachgedunkelten Feuchtigkeitsfleck, hs. Besitzvermerk, kleiner Kritzelei im Wappen, verso und recto gestempelt. Zu Beginn mit leichten Wurmspuren (geringer Buchstabenverlust). Blatt CCLIIII mit Einriss im unteren Rand (dieser außerhalb des Textes hinterlegt). Die beiden vorletzten Blätter im Bug mit nachgedunkelter Feuchtigkeitsspur. Ohne den vorderen fliegenden Vorsatz. Innenspiegel mit alten hs. Ausführungen. Sonst auffallend sauber und wohlerhalten.

Stima
€ 400   (US$ 440)


Aggiudicato per € 400 (US$ 440)

Knaust, Heinrich
Gerichtlicher Fewerzeugk

Lotto 1108

Knaust, Heinrich. Gerichtlicher Fewerzeugk, oder erstes Lehrbüchlin aller gerichtlichen Ordnung, Proceß und Sachen, kurtz, wie in Tabulas, gefasset, uffs new mit Fleiß ersehen, und gebessert. Sampt Chamergerichts Termin und Proceß Handbüchlin, zuvor der Gestalt Teutsch nicht gesehen. Item, von Mordt der Zungen, falsch gezeugkniß, und das richterliche Ampt belangend. 68 nn. Bl. (l. w.); 32 nn. Bl.; 24 nn. Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit 3 wiederholten Wappenholzschnitten. 15,5 x 10 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben) mit hs. RTitel. Frankfurt, Erben Christian Egenolff d. Ä., 1562.

VD16 K 1397. ADB XVI, 274. – Zweiter Druck seines zuerst 1558 in Erfurt erschienenen Feuerzeugs gerichtlicher Händel und Ordnung, für die vorliegende Sammelausgabe um seine Abhandlung Von Mord der Zungen sowie die Schrift Kammergerichtstermin und Prozesshandbüchlein seines Lehrers, des Rostocker Reformators Johannes Oldendorp (1488-1567) erweitert (diese in der ersten deutschen Ausgabe). Der wohl aus Hamburg stammende, vielgereiste und umtriebige Rechtsgelehrte und weltliche Liederdichter Heinrich Knaust (1520-1580) verfasste zahlreiche Schriften: "Knausts literarische Arbeiten sind äußerst vielseitig, wobei es ihm scheinbar weniger auf Umfang und Qualität als vielmehr auf die Zahl seiner sowohl lateinischen als auch deutschen Schriften ankam. Besonders verbreitet waren seine populärwissenschaftlichen Werke, die er vor allem für die Jugend und den interessierten Laien schrieb: Sein 'Feuerzeug' (1572), ein Kompendium des römisch-kanonischen Prozeßrechts, erlebte bis 1624 mehr als 12 Auflagen. Eine ähnlich starke Resonanz erfuhr das 'Bierbuch' (1575), in dem er über Herstellung, Geschmack und Namen der verschiedenen ihm bekannten Sorten Auskunft gibt" (ADB). – Schwach braunfleckig und mit zahlreichen Unterstreichungen sowie einigen Annotationen. Fl. Vorsatz mit Besitzvermerk von 1582. Der zeitgenössische Schweinslederband mit blindgeprägten Bibelszenen sowie den Besitzerinitialen "B.S.C." und dem Bindejahr "1562" – Beigebunden: Derselbe. Von Iniurien, Schmahe, zugefügtem Spott, Hohn und Verachtunge. 24 B. (l. 2 w.). Titel in Schwarz und Rot. Ebenda 1561.

Stima
€ 600   (US$ 660)


Aggiudicato per € 500 (US$ 550)

Ńlvares, Francisco
Legatio David Aethiopiae regis

Lotto 1109

Rarissimum: Gesandschaftsschreiben des äthiopischen Kaisers Lebna Dengel
Lebna Dengel Dawid II. - Legatio David Aethiopiae Regis, ad Sanctissimum D. N. Clementem Papam VII. una cum obedientia, eidem sanctissimi D. N. praestita. Eiusdem David Aethiopiae regis legatio, ad Emanuelem Portugalliae regem. Item alia legatio eiusdem David Aethiopiae regis, ad Ioannem Portugalliae regem. De regno Aethiopiae, ac populo, deque moribus eiusdem populi, nonnulla. 23 nn. Bl. (ohne d. le. w.). Mit Kapitalspatien und je einer 4- und einer 6-zeiligen Holzschnitt-Initiale. 20,4 x 14,3 cm. Wurzelmarmoriertes geglättetes Kalbsleder um 1760 (kaum bestoßen) mit goldgeprägtem roten RSchild, reicher RVergoldung, goldgeprägter Mäander-Bordüre auf den Deckeln, Stehkantenfilete und Innenkantenvergoldung, hübschen Marmorpapier-Vorsätzen und dreiseitigem Goldschnitt. Bologna Jacob Remolen, 1533.

EDIT16 CNCE 64221. Gay 2603 (mit ausführlicher Inhaltsangabe). Vgl. Kainbacher 15. Nicht bei Göllner und Atabey. – Erste überaus seltene Ausgabe der "Legatio David Athiopiae Regis", der Gesandschaftsschreiben des äthiopischen Kaisers Lebna Dengel (1497-1540), der 1508 als David II. Negus von Äthiopien war. Enthalten sind drei Briefe des Lebna Dengel, des zweiten Nachfolgers gleichen Namens nach dem Negus David I. Konstantinos (1350-1413) und dem biblischen König David, dessen Enkel Menelik I., Sohn des Königs Salomon und der Königin von Saba, als Gründer des ältesten, durchgehend unabhängigen Staates Afrikas gilt.

Zwei der Briefe sind an die portugiesischen Könige Manuel I (1469-1521) bzw. Jo„o III (1502-1557) gerichtet, der dritte an
Papst Clemens VII. (1478-1534). In allen wird die Treue zum christlichen Glaube sowie die Unterwürfigkeit unter das katholische Pontifikat bekräftigt und die Könige wie den Papst um Beistand und konkrete militärische Hilfe gegen die Invasion der Osmanen ersucht.

1533 gedruckt von Jakob Remolen aus dem belgischen Aalst (Bononiae apud Iacobum Remolen Alostensem) erfuhr das Werk - ebenfalls jeweils nur in wenigen Exemplaren erhaltene - Ausgaben in italienischer, spanischer, portugiesischen, französischer und deutscher Sprache (vgl. Gay). Die deutsche Ausgabe wurde unter dem Titel herausgegeben: "Bottschafft des Großmechtigsten Konigs David, aus dem grossen und hohen Morenland, den man gemeinlich nennet Priester johann, an Babst Clemens den Siebenden ... Erstlich, ein kurtze beschreibung des Morenlands ... Ein Sendbrieff des Moren königs, an König Emanuel von Portugal ... Ein kurtz Summarium von dißem Moren könig, seinen Völgkern, und yhren Sytten (Dresden, Stöckel, 1533 - diese und weitere Auflagen siehe Kainbacher a. a. O.)

Als Autor gilt der portugiesische Priester und Missionar Francisco Ńlvares (1465-1540), der 1515 mit einer diplomatischen Mission am Hofe des äthiopischen Negus Lebna Dengel beauftragt worden war. 1533 reiste er nach Rom, um im Auftrage des Negus' ein Sendschreiben an Papst Clemens VII. zu überbringen. Die Briefe an die portugiesischen Könige hingegen hatte der Äthopier Zagazabo schon 1527 ausgeliefert. "In 1533 the 'Legatio David Aethipiae regis ...' was published at Bologna. This work cites the royal titles of King David (Lebna Dengel) in Latin, including his Salomonic descent: 'David, dilectus à Deo, columna fidei, cognatus stirpis Iuda filius David, filius Salamonis, filius columnae Syon ... etc. [...] De Gůis published the letters of the Ethiopian rulers in Latin. The original Ge'ez letters were translated by P. de Covilh„o and Alvares into Portuguese, and written down by Jo„o Escolar, the embassy clerk. Later Paolo Iovius (Giovio) translated them into Latin (Munro-Hay Stuart, The Quest for the Ark of the Covenant: The True History of the Tablets of Moses, 2005, S. 247, Anm. 113).

Seite F1verso weist eine Kuriosität auf, eine falsche Kustode "dem", die auf die nächste Seite F2recto verweist, wo der Text allerdings mit "Christianam" beginnt. Tatsächlich ist der hier zitierte Brief aber vollständig, auch handelt es sich nicht um eine Kustode, sondern um die (satzästhetisch eigentlich unstatthafte) Auslagerung einer Silbe in die nächste Zeile: "... quod praeter caetera eius & progenitorum suorum ingentia erga Rempub. & fi-dem Christianam merita, etiam de ipso Daužd Regne benemereatur". – Titel minimal fleckig, sonst sehr sauber, höchst dekorativ gebunden. Sehr selten. In Italien ist lediglich ein einziges vollständiges Exemplar in der Biblioteca Nazionale di Firenze vorhanden.

Stima
€ 4.500   (US$ 4.950)


Prezzo post-asta
€ 3.500   (US$ 3.850)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitŗ.)

Lipsius, Justus
De cruce libri tres

Lotto 1110

Lipsius, Justus. De cruce libri tres. Ad sacram profanamque historiam utiles. Una cum notis. 8 Bl., 120 S., (ohne die 4 Bl. am Schluss). Mit gestochener Titelvignette und 22 Textkupfer. 24 x 16,5 cm. Pappband des 19. Jahrhunderts (etwas fleckig, leicht bestoßen). Antwerpen, Plantin-Moretus, 1594.

Adams L 777. – Seltener erster Druck der Geschichte der Kreuzigungsrituale von dem bedeutenden Löwener Gelehrten Justus Lipsius (1547-1606). Bis 1599 folgten ebenda noch drei weitere Ausgaben. – Am Schluss fehlen die letzten vier Blätter. Titel stärker gebräunt, angeschmutzt und fleckig, sonst leicht gebräunt.

Stima
€ 200   (US$ 220)


Aggiudicato per € 180 (US$ 198)

Livius, Titus
Latinae historiae principis decades tres

Lotto 1111

Livius, Titus. Latinae historiae principis decades tres cum dimidia, longe tamen quàm nuper emaculatiores, quÚd nunc demum ad vetera contulerimus exemplaria, ubi quantum sit deprehensum mendorum, facile indicabunt ... Beati Rhenani & Sigismundi Gelenij adiunctae annotationes. 69 S.,3 Bl., 244, 243, 211 S. Ohne die beiden Anhänge (91 S. bzw. 68 Bl.). Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel und zahlreichen figürlichen Holzschnitt-Initialen. 33 x 23,5 cm. Kalbleder um 1700 (berieben und beschabt, Gelenke angeplatzt, Vorderdeckel gelöst, Kapitale mit Fehlstellen, kleines Papierrückenschild) mit (lädiertem) RSchild. Basel, Hieronymus Froben d. Ä. und Nikolaus Episcopius d. J., 1535.

VD16 L 2095. Adams L 1330. STC 521. Schweiger I, 529. – Verbesserter Nachdruck der Frobenausgabe von 1531, vermehrt um die Kommentare von dem Straßburger Philologen Beatus Rhenanus (1485-1547) und dem für Froben lange Zeit als Lektor tätigen böhmischen Gelehrten Sigmund Gelen (1497-1545). Mit einer Vorrede von Erasmus von Rotterdam. – Es fehlen die mit eigenem Titel erschienene Chronologia des Henricus Glareanus (91 Seiten) sowie der Index (68 Blätter) am Schluss. Erste Blatt mit kleiner Stauchspur im oberen Schnitt, stellenweise mit mal größeren, mal schmaleren Wasserrändern, am Schluss auch mit kleiner Wurmspur im unteren Bug (kein Textverlust), Blatt alpha 1 mit kleinem restaurierten Randeinriss. Mit zahlreichen Unterstreichungen und Marginalien. Fl. Vorsatz mit altem Besitzeintrag und gesiegeltem bzw. gestempeltem Exlibris. Wohlerhaltenes und sauberes, nur vereinzelt minimal fleckiges Exemplar.

Stima
€ 450   (US$ 495)


Prezzo post-asta
€ 300   (US$ 330)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitŗ.)

Lonicer, Philipp
Insignia sacrae caesareae Maiestatis

Lotto 1112

(Lonicer, Philipp). Insignia sacrae Caesareae maiestatis, principum electorum, ac aliquot illustrissimarum, illustrium, nobilium, & aliarum familiarum, formis artificiosissimis expressa ... 132 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken, 242 blattgroßen Textholzschnitten überwiegend von Jost Amann und 56 kleineren Wappenholzschnitten. 20 x 15,5 cm. Flexibles Pergament d. Z. (unteres Kapital mit kleiner Fehlstelle, etwas angeschmutzt, gering fleckig; ohne die beiden Bindebänder) mit hs. RTitel. Frankfurt, (Georg Corvinus für Sigmund Feyerabend), 1579.

VD16 L 2468. STC 525. Adams L 1458. Becker 24a. Lipperheide Db 5. New Holstein 157. – Erste lateinische Ausgabe. "Dieses Wappenbuch gehört wegen der interessanten Costüme und der ausgezeichnet dargestellten Wappenbilder, zu den schönsten Werken J. Ammans" (Becker). Die Holzschnitte zeigen mythologische, historische, moralische Darstellungen und Berufe, am Schluss mit leeren Wappenschildern. Die Exemplare des Wappenbuches weisen unterschiedliche Kollationen auf, da sie wohl nach Bedarf der Käufer zusammengestellt wurden. Außer Amman haben u. a. noch C. Stimmer und L. Mayer einige Holzschnitte beigesteuert. Die Berufsdarstellungen zeigen beispielweise den Jurist, Doktor, Jäger, Kaufmann, Schlittenfahrer, Trompeter, Flötist und weitere. – Bindung schwach, wenige Blätter gelöst. Im oberen Bug oft stark feuchtrandig. Stellenweise mit kleinsten Randläsuren, etwas gebräunt. Die Darstellungen meist mit hs. Betitelung in englischer Spracher in Sepiatinte. Vorderer fliegender Vorsatz recto mit montiertem Katalogausschnitt. Das letzte Blatt verso mit Montierungsresten. Mit gestochenem Exlibris des französischen Verwaltungsbeamten und Bibliophilen Nicolas-Joseph Foucault (1643-1721).

Stima
€ 2.400   (US$ 2.640)


Prezzo post-asta
€ 1.200   (US$ 1.320)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilitŗ.)

Lukian von Samosata
Dialogi selectiores coelestes

Lotto 1113

Lukian von Samosata. Dialogi selectiores coelestes, marini & inferni, graece & latine editi. 345 S., 3 Bl. 15,5 x 10 cm. Pappband d. Z. (mit starken Wurmspuren und dadurch verursachten Fehlstellen, Rückdeckel mit hs. Besitzvermerken). Straßburg, Nicolaus Wyriot, 1572.

VD16 ZV 9922. Vgl. Schweiger I, 195. Adams L 1619 (Pariser Ausgabe). STC 530 (Ausgabe von 1554). – Zweite Straßburger Ausgabe, die zeitgleich mit der Pariser erschien. – Titel mit gestrichenem und einem weiteren gestempelten Besitzvermerken. Immer wieder mit alten hs. Randanmerkungen. Stellenweise etwas feuchtrandig. Rückdeckel mit hs. Besitzvermerk des Gymnasialschülers "Christianus Fabricius Oldenburgs filius", der auf den VI. Martii M.DCXII" datiert ist.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Aggiudicato per € 180 (US$ 198)

Lupold von Bebenburg
Ein sehr nutzlichs bŁchlin

Lotto 1114

Lupold von Bebenburg. Ein sehr nutzlichs büchlin von der alten teütschen Fürsten eyser im Catholischen Glauben, und mit was ehr, und demüttigkeit sie die Priesterschafft, und gantze Clerisey umbfangen, und löblich befürdert haben. Titel in Rot und Schwarz. 16 nn., 83 num. Bl. 16 x 10 cm. Pappband d. 19. Jahrhunderts mit hs. RSchild. (Ingolstadt, Alexander und Samuel Weißenhorn), 1565.

VD 16 L 1251. Nicht bei Hoefer. – Einzige deutsche Übersetzung des "Vor zwayhundert jaren, durch Lepoldum Bebenburgum, Bischoff zu Bebenburgum ... in Latein beschriben, yetzund aber durch Melchiorem de Fabris Tyrolensem ... auff das fleissigest ins teütsch gebracht" (Untertitel). – Titel mit hs. 'Verzierung' im Rand und mit montiertem hs. Schildchen in der unteren linken Ecke. Die beiden ersten Blätter teils gelöst. Mal mehr, mal weniger stark gebräunt, etwas braunfleckig. Stellenweise knapp im Seitenrand beschnitten (leichter Buchstabenverlust).

Stima
€ 600   (US$ 660)


Aggiudicato per € 550 (US$ 605)


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