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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Catalogo Libri vari » Dipartimento Libri
Libri vari Prezzo del catalogo EURO 15,00
Data dell'asta Mar, 16. Apr., 11:00


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Immagine Principale Descrizione Stato

Soemmerring, Samuel Thomas
Icones organorum humanorum gustus et vocis

Lotto 239

Soemmerring, Samuel Thomas. Icones organorum humanorum gustus et vocis. VI, 6, II, 6 S. Mit 4 Kupfertafeln von P. Rücker nach C. Koech. 40 x 28 cm. Interimspappband d. Z. (Rücken defekt, vom Block gelöst). Frankfurt, Varrentrapp und Wenner, 1808.

Garrison-Morton 1383. Waller 9044. Blake 424. – Erste lateinische Ausgabe der ausführlich beschriebenen, fein sezierten und abbgebildeten Organe des Geschmacks und der Stimme des Menschen. Samuel Thomas Soemmerings war der bedeutendste deutsche Anatom in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der sich später nur noch in größerem Rahmen mit Neurologie beschäftigte. Eine Reihe von Entdeckungen gehen auf ihn zurück, so etwa der "gelbe Fleck" in der Netzhaut des Auges. – Bindung und Blätter lose, nur unwesentlich fleckig oder angestaubt, gutes Exemplar. "In der Buchhandlung von Ferdinand Boeselli, auf der Zeil im Türkenschuss in Frankfurt am Main zu haben; in welcher man stets ein möglichst vollständiges Lager sämmtlicher Werke der deutschen und ausländischer Literatur findet" (roséfarbenes Schildchen auf dem Innendeckel).

Stima
€ 300   (US$ 341)


Prezzo post-asta
€ 150   (US$ 170)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Timaeus von Güldenklee, Balthazar
Zeug-Hauß der Gesundheit

Lotto 240

Timaeus (von Güldenklee, Balthazar). Zeug-Hauß der Gesundheit, in welchem vor alle in- und äuserliche Kranckheiten des menschlichen Leibes, nützliche, bewährte und herrliche Artzney-Mittel zu finden seyn, ... in die teutsche Sprache verfasset ... und zum ersten Mahl ans Licht gestellet von Georgio Daniel Coschwitz. 7 Bl., 714 S., 5 Bl. (Register). Titel in Schwarz und Rot. Mt gestochenem Frontispiz. 20,5 x 16,5 cm. Pergament d. Z. (Deckel schwach geworfen). Leipzig, Johann Herbord Kloss, 1704.

Vgl. Hirsch-Hübotter V, 592. Nicht bei Blake und Wellcome. – Seltene einzige deutsche Ausgabe des umfassenden medizinischen Handbuchs. Balthasar Timaeus von Güldenklee (1600-1667) studierte Medizin in Wittenberg, seine berufliche Sternstunde ereignete sich 1638 mitten im Dreißigjährigen Krieg, als er einen Großteil des schwedischen Heeres bei Triebsees von der Pest heilen konnte. Später stand er als Leibarzt in Diensten des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, bis er 1661 Bürgermeister von Kolberg wurde und dort in seinen letzten Jahren praktizierte. Als Herausgeber fungiert der Hallenser Anatom und Apotheker Georg Daniel Coschwitz (1679-1729), der das Werk aus Timaeus' Epistolae (1665) und den Casus medicinales (1662) kompiliert und ins Deutsche übersetzt hat. Das Frontispiz zeigt eine Apothekerwerkstatt in einem Gewölbekeller. – Das Frontispiz im oberen Rand minimal beschnitten. Sehr schönes und wohlerhaltenes Exemplar in einem nahezu tadellosen Pergamentband.

Stima
€ 750   (US$ 854)


Aggiudicato per € 600 (US$ 683)


Tissot, Samuel Auguste David
L'Onanisme ou dissertation physique

Lotto 241

Tissot, Samuel Auguste David. De L'onanisme ou discours philosophique et moral sur la luxure artificielle et sur tous les crimes relatifs. S. III-XII, 231 S. 15,5 x 9,5 cm. Halbpergament d. Z. (leicht angeschmutzt, gering geworfen). Lausanne, Antoine Chapuis, 1760.

Blake 453. Caillet 10710. – Erste französische Ausgabe der berühmt-berüchtigten Abhandlung über Onanie, in der Tissot (1728-1797), einer der großen Ärzte seiner Zeit, deren krankmachende, Debilität erzeugende Wirkung behauptete - eine abenteuerliche, über Jahrhunderte Unheil stiftende Annahme. – Vorgebunden: (Jean-Philippe Dutoit-Membrini). De L'onanisme ou discours philosophique et moral sur la luxure artificielle et sur tous les crimes relatifs. 1 Bl., 183 S. Lausanne, Antoine Chapuis, 1760. - Blake 332. Caillet 3467. Erste Ausgabe des seltenen Werkes über die Masturbation aus der Feder des Schweizer Pfarrers, Mystikers und Pietisten Jean-Philippe Dutoit-Membrini (1721-1793), der während einer schweren Krankheit eine Vision hatte, die er beschreibt: "Ihr sollt essen das Fleisch Eures Erlösers und trinken sein Blut". Er gelobte, für immer ledig zu bleiben, auf den Ehestand und jeglichen Kontakt zum schönen Geschlecht zu verzichten, worauf er die Notwendigkeit anderer Mittel der Befriedigung auslotete und in seiner Schrift darlegte. - Minimaler Textabklatsch bzw. geringes Durchscheinen, nur vereinzelt minimal fleckig, wenige Bleistiftanstreichungen, nur leicht gebräunt.

Stima
€ 300   (US$ 341)


Aggiudicato per € 150 (US$ 170)


Vettori, Benedetto
New Artzney Büchlein

Lotto 242

Vettori, Benedetto. New Artzney Büchlein von allen und jeden Kranckheiten, deß gantzen menschlichen Leibes, von der Hauptscheidel an biß auff die Fußsohlen. 12 Bl., 857 S. Titel in Schwarz und Rot. 18 x 11,5 cm. Pergament d. Z. (minimale Flecken) mit Schließbändern. Frankfurt, Matthes Becker für Johannes Theobald Schönwetter, 1602.

Vgl. Hirsch-HübotterV, 743. Nicht bei Krivatsy. – Frühe, wohl zweite deutsche Ausgabe der zuerst 1553 in Venedig gedruckten Empirica medicina, die erste deutsche Ausgabe erschien 1598 in Frankfurt. Der aus Faenza stammende Mediziner Benedotto Vettori (1481-1561) war Professor in Padua und lange Zeit in Bologna, er zählte "auch zu den hervorragendsten philosophischen Köpfen seines Jahrhunderts" (H.-H.). Neben seinen zahlreichen eigenen Werken verfasste er auch Kommentare zu den Schriften des Hippokrates. – Titel mit Namenseintrag. Sehr schönes und wohlerhaltenes Exemplar in einem tadellosen Pergamentband mit den originalen Schließbändern, der Vorderdeckel mit den Besitzerinitialen "EC" und der Jahreszahl "1611".

Stima
€ 450   (US$ 513)


Aggiudicato per € 900 (US$ 1.026)


Weickhard, Arnold
Pharmacia Domestica

Lotto 243

Weickhard, Arnold. Pharmacia Domestica, daß ist: Haußapoteck darin viel nützliche und heylsame Experimenta und Artzneyen/ welche auff alle Innerliche und Eusserliche Kranckheiten ... Manns und Weibes Personen zu curiren gerichtet. 6 Bl., 904 S., 21 Bl. Titel in Rot und Schwarz. 20 x 15 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, mit hs. RTitel; ohne die Schließbänder). Frankfurt, Erasmus Kempfer für Johann Theobald Schönwetter, 1628.

VD17 23:634699G. Vgl. Hirsch-Hübotter V, 879. Nicht bei Krivatsy. – Seltene einzige Ausgabe der Hausapotheke des aus Bacharach am Rhein stammenden Mediziners Arnold Weickhard (1578-1645), der als Arzt des Kurfürsten von der Pfalz und Dekan des ärztlichen Kollegs in Frankfurt wirkte. Der Druck erschien in der vor allem auf historische und medizinische Schriften spezialisierten Frankfurter Offizin von Johann Theobald Schönwetter (um 1575-1657), der im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts einen der produktivsten Verlage der Stadt unterhielt. Allein zwischen den Jahren 1598 und 1632 erschienen 156 Titel, die Messkataloge verzeichnen gar 440 Werke. – Titel im unteren weißen Rand mit kleinem Besitzermonogramm (Tintenfraß). Etwas stärker gebräunt und braunfleckig. Mit einigen vereinzelten Anstreichungen in Bleistift.

Stima
€ 350   (US$ 398)


Aggiudicato per € 650 (US$ 740)


Wenzel, Carl
Über die Krankheiten am Rückgrathe

Lotto 244

Wenzel, Carl. Über die Krankheiten am Rückgrathe. XXIV, 460 S. Mit 8 Kupfertafeln. 45 x 30,5 cm. Moderner HLederband mit goldgeprägtem RTitel. Bamber, Wesché, 1824.

Waller 10214. Lesky 706. Dawson 7111. Nicht bei Hirsch. – Einzige Ausgabe. Eine außergewöhnlich umfassende Arbeit über die Wirbelsäule, ihre Krankheiten, Mißbildungen etc. Auf Anregung seines Lehrers J. P. Weidmann beobachtete und sammelte Wenzel in mehr als 30 Jahren "alle Thatsachen, die auch nur entfernt mit den Krankheiten am Rückgrathe in Verbindung standen" (S. II). Die abgebildeten Präparate stammen meist aus der eigenen Sammlung, einige aus dem pathologischen Kabinett seines Lehrers S. Th. v. Soemmering. Die meisten Zeichnungen fertigte Christian Koeck, der hervorragende anatomische Zeichner, der schon für S. Th. v. Soemmering gearbeitet hatte. Andere Zeichnungen sind von W. Soemmering, dem Sohn von S. Th. v. S. und Schwiegersohn des Verfassers; auch Zeichnungen von P. Camper aus dem Besitz von S. Th. v. S. werden hier erstmals veröffentlicht. Gestochen wurden die Tafeln meist von Carl Schleich d. J. Carl Wenzel aus Mainz (1769-1827) studierte und promovierte in seiner Vaterstadt. In Frankfurt am Main war er ein sehr geschätzter und angesehener Arzt und Geburtshelfer, er wurde Leibarzt, Direktor einer med.-chir. Spezialschule und Geheimrat. Er verfasste eine Reihe medizinischer Schriften, einige gemeinsam mit seinem Bruder J. W. – Stockfleckig, stellenweise stärker, eine Tafel mit restaurierter Ecke. Unbeschnitten.

Stima
€ 600   (US$ 683)


Prezzo post-asta
€ 400   (US$ 455)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Zeitschrift für psychische Aerzte
Hrsg. von Fr. Nasse, Jgge I-III

Lotto 245

Zeitschrift für psychische Aerzte. Herausgegeben von (Christian) Fr(iedrich) Nasse. 5 Bände. Mit 6 gefalteten Kupfertafeln. 20,5 x 12,5 cm. Pappbände d. Z. (3; berieben, beschabt und bestoßen) bzw. neuerer Pappbände (2). Leipzig, C. Cnobloch, 1818-1822.

Hirsch-Hübotter IV, 325. Kirchner 3839. – Erste Ausgabe. Alle von Nasse herausgegebenen Hefte des frühesten psychiatrischen Periodikums, das in Deutschland erschien. Die Zeitschrift entwickelte sich zum Kristallisationskern für die Diskussion leib-seelischer Zusammenhänge und die Fragen anthropologischen Krankheitsverständnisses und ging ab 1823 (ab Teil VI) in die "Zeitschrift für Anthropologie" über. Unter den mitherausgebenden Fachkollegen sind u. a. Haindorf, Heinroth, Eschenmayer, Ennemoser, Horn und Romberg. Die Kupfertafeln sind in Jg. I enthalten, Jg. III erschien unter dem Titel Zeitschrift für psychische Ärzte mit besonderer Berücksichtigung des Magnetismus. – Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten.

Stima
€ 750   (US$ 854)


Aggiudicato per € 500 (US$ 570)

Archimedes
Panta Sozomena

Lotto 246

NATURWISSENSCHAFTEN
Archimedes. Panta Sozomena (graece). Opera quae extant. Novis demonstrationibus commentariisque illustrata. Per Davidem Rivaltum a Flurantia. 22 Bl., 549 (recte: 551) S. Titel in Rot und Schwarz. Mit Holzschnitt-Druckermarke und zahlreichen schematischen Textholzschnitten. 34,5 x 22 cm. Schlichter moderner Lederband mit reicher ornamentaler RVergoldung im Stil d. Z. und goldgeprägtem RTitel. Paris, Claudius Morellus, 1615.

Graesse I, 160. Houzeau-Lancaster 826 ("Edition rare et recherché"). Poggendorff II, 656. – Erste Ausgabe mit den Scholien des französischen Mathematikers David Rivault de Flurance (1571-1616); ein zweiter Druck erschien ebenda 1618. Diese einflussreiche und reich illustrierte griechisch-lateinische Textausgabe bildete auch die Grundlage für die deutsche Übertragung von J. C. Sturm (Nürnberg 1670). – Titel gestempelt und mittig mit Tinten- bzw. Feuchtigkeitsfleck, das Papier dort dünn und fragil sowie mit kleinem Riss. Impressum auf dem Titel mit gelöschtem Eintrag, dort ebenfalls mit kleinem Riss. Einige Blatt der Vorstücke mit hinterlegten Randeinrissen. Anfangs etwas stärker gebräunt bzw. mit größerem Braunfleck, mehrere Lagen dort und am Schluss mit teils größerem Feuchtigkeitsrand. Innenspiegel mit modernem Antiquariatsschildchen aus Tokio.

Stima
€ 2.400   (US$ 2.735)


Aggiudicato per € 1.600 (US$ 1.823)


Begemann, Heinrich Carl
Practisches Handbuch für Seefahrer

Lotto 247

Begemann, Heinrich Carl. Practisches Handbuch für Seefahrer. XIII, 66 S., 1 Vl., 280 S. (Tafeln). 22 x 12,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und fleckig, vorderes Gelenk angeplatzt, etwas bestoßen). Emden, Hyner, 1835.

Vgl. Niederländisches Schifffahrtsmuseum II, 688 (holländische Ausgabe). – Erste deutsche Ausgabe der Navigationsschule, "Enthaltend eine vollständige Sammlung der zur Berechnung der gemuthmaßten und wahren Breiten und Längen, der wahren Amplituden, Azimuthe, Höhen, Zeiten und den betreffenden Corrections-rechnungen erforderlichen Tafeln so wie einer ausführlichen Anweisung zum Gebrauch derselben" (Untertitel). – In der unteren äußeren Ecke oftmals etwas eselsohrig. Der Tafelteil etwas angeschmutzt und fingerfleckig, selten mit Randausrissen (geringer Textverlust) und etwas feuchtrandig.

Stima
€ 300   (US$ 341)


Prezzo post-asta
€ 250   (US$ 285)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)

Bouguer, Pierre
De la manoeuvre des vaisseaux

Lotto 248

Bouguer, Pierre. De la manoeuvre des vaisseaux, ou traité de méchanique et de dynamique, dans lequel on réduit à des solutions très-simples les problêmes de marine les plus difficiles, qui ont pour objet le mouvement du navire. 2 Bl., XXX, 520 S. Mit 15 gefalteten Kupfertafeln. 25,5 x 19,5 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (minimal berieben, gering bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild und reicher RVergoldung, Stehkantenvergoldung. Paris, H. L. Guerin und L. F. Delatour, 1757.

DSB II, 343. NHSM 675. Polak 1054. Crone Libr. 536a/b. – Erste Ausgabe. Wichtiges Spätwerk des Mathematikers, Physikers und Astronomen Pierre Bouguer (1698-1758), "the leading French theoretical authority on all things nautical" (DSB). Die Tafeln zeigen geometrische Figuren. – Wohlerhalten.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.367)


Prezzo post-asta
€ 900   (US$ 1.026)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)


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