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BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

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Libri vari Prezzo del catalogo EURO 20,00
Data dell'asta Mar, 15. Ott., 14:00


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Immagine Principale Descrizione Stato
Fontenelle, B. de
Entretiens sur la pluralité des mondes

Lotto 431

Fontenelle, (Bernard de). Entretiens sur la pluralité des mondes. 156 S. Mit gestoch. Portrait. HLeder d. Z. (berieben) mit RVergoldung und RSchild. Dijon, P. Cuasse, "an II (1793).

Graesse II, 612. – Populärwissenschaftliche Darlegung der astronomischen Lehren des Kopernikus und Galilei. – Frontispiz etwas braunfleckig; breitrandiges sauberes Exemplar.

Stima
€ 130   (US$ 143)


Prezzo post-asta
€ 90   (US$ 99)



Fourcroy, Antoine François
Tableaux synoptiques de chimie

Lotto 432

The first chemical synoptic tables ever published
Fourcroy, Antoine François. Tableaux synoptiques de chimie, pour servir de résumé aux lecons données sur cette science dans les écoles de Paris. 11 S. Mit 12 doppelblattgroßen und mehrfach gefalteten Tabellen. 39 x 29 cm. Pappband d. Z. (fleckig und etwas beschabt). Paris, Baudouin, An VIII (1800).

Bolton I, 51. Ferguson 1, 287. Duveen 226. Partington 111, 539. Wellcome III, 48. Cole 483. Smeaton 72. – Seltene erste Ausgabe. Sotheran, Suppl. III, 2637: "The first chemical synoptic tables ever published, and, according to the author's statement (p. 5), the result of five years' work." - Nicht in der Young-Collection, bei Neu und Blake. - "A very scarce work; probably due to the fact that the tables were frequently torn out to be stuck on the walls of lecture theatres" (Duveen). "Very few copies have survived", ein bemerkenswertes Urteil von Partington, der üblicherweise die Seltenheit der Bücher nicht erwähnt. - "There are 12 folding tables printed one side only on sheets measuring approximately 76 x 55 cm. - For each table the text is within a border of double rules ... In these tables Fourcroy summarized bis course given at the Paris School for Medicine" (Cole). – Die Tafeln im Format von ca. 72-76 x 58 cm. Die Tafeln verso fleckig, einzelne kleinere Papierdurchbrüche in den Falzen, sonst unbeschnitten und breitrandig. Beiliegend ein loses Blatt mit einer zeitgenössischen Anleitung zu einem chemischen Experiment.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 800   (US$ 880)


Hörnich, Johann Christian
"Geometria". Deutsche Handschrift auf Papier.

Lotto 433

Hörnich, Johann Christian. "Geometria". Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Bl., 87 gez. Bl., 1 w. Bl. Mit kleiner Titelarabeske, zahlreichen Diagrammen und Figuren in brauner Feder sowie 38 (teils ganzseitigen) farbig aquarellierten Darstellungen von geometrischen Körpern. 19,8 x 16,4 cm. Fragmentarisch erhaltener Holzdeckelband d. Z. (Reste der Holzdeckel vorhanden, ohne Rücken und Bezug, Vorsätze teils ab- oder ausgerissen). Wohl Mitteldeutschland 1729.

Ausführliches handschriftliches Lehrbuch der Mathematik, das aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurde und nicht einer speziellen Veröffentlichung folgt. Illustriert mit unzählichen Diagrammen von Kurven, Kreisen, Würfeln, Tetraedern, Prismen, Kugeln, Tabellen und allen für die Darstellung der gehobenen Geometrie notwendigen Figuren, darunter auch Schemata zu Maßstabs- und Proportionsberechnungen, ferner mit konkreten Anwendungsbeispielen etwa für die Berechnung von Ovalen und Ovalkörpern oder für Architekturelemente wie "Ein Geländer-Socke(l) zu vergrößern und zuvor nach doppelter Höhe" mit der Darstellung von zwei Ballustern und Anleitung des proportionalen Herunterrechnens. Weiterhin: "Einen Seulen-Fuß zu verkleinern", "Ein Postament zu verkleinern", "Einen Stein cubice auffzureißen", "Ein Stück Bau-Holtz auffzureißen", "Einen Circul in seine 360 grade zu theilen" und vieles, vieles mehr. – Einige Blätter mit Wurmfraß (ohne großen Textverlust), sonst nur leichte Gebrauchsspuren, etwas gebräunt, bis auf die Vorsätze im Block sonst gut erhalten.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Aggiudicato per € 1.100 (US$ 1.210)

Kölreuter, Joseph Gottlieb
Vorläufige Nachricht von einigen das Geschlecht...

Lotto 434

Kölreuter, Joseph Gottlieb. Vorläufige Nachricht von einigen das Geschlecht der Pflanzen betreffenden Versuchen und Beobachtungen [und] Fortsetzung [und] Zweyte [sowie] Dritte Fortsetzung der Vorläufigen Nachricht von einigen das Geschlecht der Pflanzen betreffenden Versuchen und Beobachtungen. Zus. 4 Teile in 1 Band. 3 Bl., 50; 72; 128 S.; 156 S. Mit 4 Titelholzschnitten und einigen Holzschnitt-Vignetten sowie Falttabelle. 19,5 x 12 cm. Pappband d. Z. (stärker abgegriffen und mit Bezugspapierfehlern an Kapitalen, Kanten und Gelenken, fleckig, beschabt und bestoßen) mit goldgeprägtem roten RSchild. Leipzig, Gleditsch, 1761-1766.

Pritzel 4791. DSB VIII, 442. Hirsch-Hübotter III, 573. BM Nat. Hist. II, 1006. – Erste Ausgabe des bedeutendsten Werkes auf dem Weg zur Erforschung der Vererbungslehre. Der Naturwissenschaftler, Botaniker und Apotheker Joseph Gottlieb Kölreuter (1733-1806) schuf mit seinem Traktat, dem er drei Fortsetzungen folgen ließ, eine der wichtigsten Vorarbeiten für die bahnbrechenden Forschungen Gregor Johann Mendels: "Kölreuter Hauptwerk waren die 'Vorläufigen Nachrichten von einigen das Geschlecht der Pflanzen betreffenden Versuchen und Beobachtungen, nebst Fortsetzungen 1, 2 und 3' (1761-66, Neudruck 1893). Er führte darin den exakten Nachweis der Sexualität der Pflanzen. R. Camerarius hatte schon gefunden, daß zur Bildung von Samen die Befruchtung mit Pollen erforderlich ist. Aber die effektive Rolle des Pollens als Überträger von Eigenschaftsanlagen von der Vaterpflanze wurde erst durch die Bastardierungsversuche Kölreuters bewiesen. Er belegte bei einer Reihe von Gattungen, wie Nicotiana, Dianthus, Hyoscyamus, Verbascum, Hibiscus, Datura, Mirabilis und anderen die Narbe einer Art mit dem Pollen einer verwandten Art. Dabei entstanden Tochterpflanzen, die in ihren Eigenschaften zwischen den beiden Eltern standen, also aus der Verschmelzung eines väterlichen und eines mütterlichen Keimes hervorgegangen sein mußten. Bei der Kreuzung derartiger Bastarde untereinander entstanden wieder Formen, die den Eltern glichen. Kölreuter bestäubte auch diese Bastarde und zwar mit dem Pollen des einen Elter durch mehrere Generationen hindurch und erhielt so Pflanzen, die diesem Elter weitgehend glichen. So kam er den Vererbungsgesetzen sehr nahe. Wenn er sie nicht entdecken konnte, lag dies daran, daß er stets nur mit wenigen Individuen arbeitete, die eine statistische Auswertung nicht zuließen" (NDB XII, 325f.).
"Koelreuter's strength lay in his brilliant experimentation, which was combined with great curiosity ... His famous experiments on plant sexuality and hybridization are described in his 'Vorläufige Nachricht' ..." (DSB). – Exemplar aus der Apotheker-Familie des Autors Joseph Gottlieb Kölreuter, mit einem altem Sepia-Eintrag und dem Stempel der "Apotheke von W[ilhelm] Koelreuter, Hornberg (Baden)".

Stima
€ 900   (US$ 990)


Aggiudicato per € 750 (US$ 825)

Kometen
Konvolut von 3 Werken

Lotto 435

Kometen. Konvolut von 3 Werken. 1830-1909.

Vorhanden sind: 1) Planeten-Calendarium ... eingerichtet auf das Jahr 1909. Ein gar sinnreich Büchlein über die Natur der Planeten, deren Influenz und sonstige lehrsame Dinge ... 8 Bl., 53 S. 19,5 x 14 cm. OHalbleinen (Vorderumschlag etwas feuchtrandig). Leipzig, Insel-Verlag, (1909). - Sarkowski 1249. - Bindung schwach, leicht gebräunt. - 2) Die Kometen des vierten Jahrzehends vom neunzehnten Jahrhunderte, 1830-1840, insbesondere jene von 1832, 1833, 1835, 1836 und 1839. 111 S. Mit 2 mehrfach gefalteten lithographischen Tafeln. OUmschlag (kleinste Randläsuren, leicht verblasst). Grätz, Franz Ferstl, 1831. - "Zur Beruhigung Jener, welche die Zerstörung unseres Wohnortes durch die Zusammenstoßung eines Kometen mit demselben befürchten" (Untertitel). - Titel mit Bleistiftdruckspuren in der oberen Ecke. Gering gebräunt und braunfleckig. - 3) Hartmann, Fr. J. Was hat die Welt zu fürchten von dem Kometen des Jahres 1834? Oder über die sechste Erscheinung des Halleyschen Kometen und über Kometen im Allgemeinen. Nebst einer einleitenden Übersicht unsers Sonnensystems. 2 Bl., 76 S. Mit gefalteter lithographischer Tafel. 20 x 12 cm. Pappband d. Z. (leicht berieben). Quedlinburg und Leipzig, Basse, 1830. - Brüning 2116. - Erste Ausgabe. Die Tafel zeigt das Sonnensystem sowie die Umlaufbahn des Halley'schen Kometen. - Titel leicht fleckig. Leicht gebräunt und braunfleckig.

Stima
€ 250   (US$ 275)


Aggiudicato per € 180 (US$ 198)

Meinert, Friedrich
Anfangsgründe der Feldmeßkunst

Lotto 436

Meinert, Friedrich. Anfangsgründe der Feldmeßkunst. 6 Bl., 422 S., 6 Bl. Mit 6 (1 koloriert) gefalteten Kupfertafeln an blattgroßen Falzen. 21 x 12,5 cm. HLeder d. Z. (berieben, mit Schabspuren, apierrückenschild) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Halle, Renger, 1794.

Erste Ausgabe seines umfangreichen Handbuchs. Über verschiedene Maße, Längen- und Winkelmessungsmethoden, Höhenmessungen, Messfehler, Vermessung von Wiesen, Feldern, Wäldern, Flüsse, Gärten, Städten und Dörfern, vom Verjüngen und Kopieren von Karten etc. – Titel mit gekröntem Stempel, die Tafeln etwas knickspurig. Sonst wohlerhalten.

Stima
€ 180   (US$ 198)


Aggiudicato per € 430 (US$ 473)

Newton, Isaac
Opuscula mathematica

Lotto 437

Newton, Isaac. Opuscula mathematica, philosophica et philologica. Collegit partimque Latine vertit ac recensuit J. Castillioneus (d. i. G. F. Salvemini). 3 Bände. 4 Bl., XXVIII (recte 38), 420; VI S., 2 Bl. (erstes Bl. weiß), 423; VI, 566 (recte 562) S., 1 Bl. Mit 3 gestochenen Titelvignetten (wdh.), 64 gefalteten Kupfertafeln und 2 gefalteten Tabellen. 24,5 x 19 cm. Leder d. Z. (sehr stark beschabt, teils lädiert und mit Fehlstellen im Rücken). Lausanne und Genf, Bousquet, 1744.

Wallis 2. DSB X, 93. Poggendorff II, 279. Roller-G. II, 235. Babson 9 (Gray 2). – Erste Sammelausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften, besorgt von Salvemini, "who supplied a Preface and Life of Newton. They are a fine piece of bookmaking" (Babson). Enthält u. a. die "Lectiones opticae", 31 Abhandlungen aus den "Philosophical Transactions" der Royal Society und den zweiten Druck von Newtons einziger chemischer Schrift, "De natura acidorum", vorher nur in Harris' Lexikon von 1692 erschienen. Die Titelvignetten mit dem Porträt Newtons, umrahmt von allegorischen Figuren. – In Band eins sind die Seiten 267 bis 270 und die dazugehörende Tafel lose, hier im Innensteg mit Siegellackspuren. In Band zwei ist die Tafel zu Seite 164 lose. Titel von Band drei unten knapp beschnitten (Druckjahr angeschnitten). Unterschiedlich gebräunt, braun- und stockfleckig, teils leicht wasserrandig.

English: All volumes are a little bit browned here and there and with sparse brown stains and minimal foxing, but hardly water stained. Only the bindings show some stronger defects. All this is due to poor English quality of the calf, restaurations may be applied.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Aggiudicato per € 800 (US$ 880)

Opiz, Philipp Maximilian
Inhalt der von mir druchgelesenen Bücher

Lotto 438

Opiz, Philipp Max. "Inhalt der von mir durchgelesenen Bücher mit denen von mir Philipp Max Opiz gemachten Anmerkungen". Deutsche Handschrift auf Papier. 2 Bl., 201 S., 6 Bl. Mit kleiner Vignette in Sepia-Federzeichnung und 9 eingebundenen Tafeln mit Darstellungen in teilweise lavierter Federzeichnung oder Bleistift. 20,8 x 16,4 cm. Kartonbroschur d. Z. (mit Gebrauchsspuren). Czaslau 1801.

Höchst interessantes Arbeits-, Kopier-, Notiz- und Anmerkungsbuch mit Einträgen und des erst 14-jährigen, im böhmischen Czaslau in der Provinz Kuttenberg geborenen Philipp Maximilian Opiz (1787-1858), der als kaiserlich-königlich österreichischer "Forstamtskonzipist" und "Taxonom" zu einem der bedeutendsten böhmischen Botaniker werden sollte.

Opiz "hat sich um die Förderung der Botanik in seinem Vaterlande Böhmen mannigfache Verdienste erworben. Einer Beamtenfamilie entsprossen, folgte er ihren Traditionen, trat 1805 als Cameralbeamter an seinem Geburtsorte in das Amt seines Vaters ein, wurde 1808 in das herrschaftliche Amt nach Pardubitz versetzt und kam 1814 nach Prag, woselbst er 1831 als Forstamtsconcipist angestellt wurde und auch lebenslänglich verblieb ... Schon früh führte ihn seine Neigung der Botanik zu, welcher er seine Mußestunden widmete und die ihm, auf dem Gebiete der Systematik, eine Reihe tüchtiger Arbeiten verdankt. Im Jahre 1800, in einem Alter von 13 Jahren, verfaßte er ein 'Calendarium Florae Caslaviensis', welches Standort, Blüthezeit und Beschreibung der um Czaslau und dessen nächste Umgebung wildwachsenden Pflanzen enthält und schon in den Jahren 1802-1804 folgte eine Reihe botanischer Aufsätze in den Abhandlungen der bähmischen ökonomischen Gesellschaft in Prag..." (ADB XXIV, 378-380).

Die vorliegende Handschrift ist ein einzigartiges Dokument und Zeugnis der Selbstbildung des jugendlichen Opiz, der seine Aufzeichnungen mit eigenhändigen Illustrationen schmückte. Er kennzeichnete das vorliegende Buch als "I. Theil" und ahmt auf dem Titel in geistreich-kindlicher Manier ein gedrucktes Buch mit entsprechendem Vermerk nach: "1801. Tschaßlau geschrieben und Verlegt bey dem Verfasser P. M. Opiz in dem Nr. 148."

Zunächst arbeitete er das "I. Magazin von Merkwürdigen Neuen Reisebeschreibungen", Wien 1792 durch: "Inhalt, der von mir durchgelesenen Bücher mit denen von mir dazu gemachten Anmerkungen" (Seiten 1-51), was Opiz mit fünf hübschen Tafeln illustriert, die er in feiner Federzeichnung ausgeführt und in Grisaille laviert hat. Sie zeigen "Ein hölzernes Schwerd" und "Eine steinerne Axt" aus dem Südwallis, "Ein Gonaqua Hottentot", "Eine Hottentotin", "Ein Kaffer" sowie ein Kalligraphie-Beispiel einer Inschrift.
Die handschriftliche Kompilation wendet sich dann aber schnell den Opiz in noch größerem Maße interessierenden Themen zu, nämlich vor allem der Flora und Fauna, insbesondere der Botanik. So exzerpiert er ein "Systematisches Verzeichnis aller in den Baumschulen der Podiebrader Dechantey kultivirten Obstsorten ... von Mathias Rößler ... Prag 1798" ausführlich und mit Wiedergabe der Tabellen (S. 51-80). Es folgen Exzerpte und Anmerkungen zur "Reise der Englischen Gesandschaft an den Kaiser von China ... aus den papieren des grafen von Macartney ... Zürich, bey Heinrich Geßner 1798". Ferner "Anmerkungen auf einer Reise von Kopenhagen nach Wien im Jahre 1793 von E. Bozenhard ... 1795" und zahlreiche weitere Titel. Die doppelblattgroße gefaltete Tafel zeigt drei Blatt- und Fruchtpflanzen, eine weitere Tafel mit "Kleidungsstücken, Zierrathen und Gefäßen der Hottentoten" sowie zwei an Falzen einmontierte Bleistiftskizzen mit mehreren Pflanzen- und Wurzeldarstellungen. Am Schluss ein ausführliches "Inhalt Register des Ersten Bandes". – Geringe Gebrauchsspuren, kaum gebräunt, wohlerhalten.

Stima
€ 800   (US$ 880)


Aggiudicato per € 1.600 (US$ 1.760)

Paracelsus, Theophrast
Opera omnia medico-chemico-chirurgica... Editio...

Lotto 439

Paracelsus, Theophrast. Opera omnia medico-chemico-chirurgica... Editio novissima et emendatissima, ad Germanica & Latina exemplaria accuratissime collata. (Hrsg. von F. Bitiskius). 3 Tle in 1 Bd. 18 Bl. (le. w.), 828 S., 20 Bl.; 12 (le. w.) Bl., 718 S., 17 (le. w.); 6 Bl., 212 S., 16 Bl., 119 S., 4 Bl., 18 S. Mit gestochenem Frontispiz-Porträt (in Pag.), gestochener Titelvignette, 2 wdhl. Holzschnitt-Druckermarken sowie zahlreichen kleinen Textholzschnitten. 34 x 20,5 cm. Marmoriertes dunkles Leder d. Z. (etwas säurebrüchig, Kapitale und Kanten teils abgeschürft und bestoßen, kleine Bezugsfehlstellen, Wurmgänge, Restaurierungen) mit goldgeprägten roten RSchildern. Genf, J. A. & S. de Tournes, 1658.

Sudhoff 381. Hirsch-Hübotter IV, 499. Waller 7144. Caillet 8283. Krivatsy 8560. Parkinson 1813. Ferguson II, 169. – Die beste lateinische Gesamtausgabe der Werke des Theophrastus Bombast von Hohenheim (1493-1541). "According to Sudhoff this is the most complete edition in Latin of Paracelsus' collected works" (Duveen 453). Der erste Band enthält die medizinischen Schriften, darunter auch die Pathologie, okkulte Heilkunst, Magnetismus etc.; Band II die chemischen und philosophischen Schriften, darunter auch Alchemie, Astrologie, Kabbalistik, Magie etc. In Teil III folgt die Anatomie und Chirurgie. - Die vielen kleinen Holzschnitte (Amulette und andere magische Figuren) gehören zu "Archidoxis magicae" (Bd II, S. 695 ff.). – Text im Druck stellenweise leicht flau, Anmerkungen in Tinte und Bleistift, Innenspiegel teils mit Einträgen, etwas fleckig und gebräunt, insgesamt gutes Exemplar, nur vereinzelt mit kleinen Papierfehlstellen im Rand.

Stima
€ 1.600   (US$ 1.760)


Aggiudicato per € 1.600 (US$ 1.760)

Paricius, Georg Heinrich
Praxis arithmetices, Oder Gründliche Anweisung

Lotto 440

Paricius, Georg Heinrich. Praxis arithmetices, Oder Gründliche Anweisung zu der im gemeinen Leben und Wesen nützlich - ja ohnentbehrlichen Rechen-Kunst. 4 Teile in 1 Band. Doppelblattgroßer Titel in Rot und Schwarz, 12 nn. Bl., 280 S.; 239 S.; 96 S.; 8 nn. Bl. Mit gestochenem Porträt von W. P. Kilian, Kupfertitel ("Neugemehrte Praxis arithmetices") und 1 Kupfertafel mit 11 Figuren sowie 1 Falttabelle. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z (etwas berieben und fleckig) über Holzdeckeln mit hs. Rückentitel und 2 defekten Schließen. Regensburg, Selbstverlag, 1708.

VD18 10969209. Sterner 134. DBA 2 0703 099 (Kilian) und 098445 (Paritius). Vgl. Baader II, 235 (erste Ausgabe). Nicht bei Dünnhapt, Kress und Humpert. – Zweite vermehrte Ausgabe dieses seltenen arithmetischen Lehr- und Rechenbuchs von Paricius (1675-1725), dem bedeutendsten Regensburger Mathematiker, Notar und Chronisten, auch bekannt durch seine Schreibmeisterbücher. Erstmals erschien das Werk 1706. Der umfangreiche Band enthält auch eine Auflistung und Bewertung von im europäischen Zahlungsverkehr verwendeten Münzen, sowie Maß-, Gewichts- und Preistabellen für den Getreidehandel. – Titel mit zwei kleinen Löchern und im oberen Rand knapp beschnitten (leichter Darstellungsverlust), das Portrait im unteren Rand mit nachgedunkeltem Feuchtigkeitsfleck. Die Falttabelle mit Abschnitt im rechten Rand (mit Textverlust) und knitterfaltig. Buchblock ab dem zweiten Teil knapp beschnitten. Leicht gebräunt und fingerfleckig, stellenweise leicht feuchtrandig. Vorderer Vorsatz mit Feuchtigkeitsrand, hinterer fliegender Vorsatz mit hs. Anmerkungen.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 900   (US$ 990)



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