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Tutti i Cataloghi termini di ricerca: Zweite Person
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Immagine Principale Descrizione Stato
Gabler, Ambrosius
Ausrufende Personen in Nürnberg

Lotto 106

"Kaft Sokn ihr Leut!"
Gabler, Ambrosius. Ausrufende Personen in Nürnberg mit Prospecten der Stadt nebst einer kurzen Beschreibung (Umschlagtitel). 4 S. (Text) und 8 kolorierte Kupfertafeln. 28 x 21,5 cm. OBroschur (gering fleckig). Nürnberg, Erben Homann, 1805.

Beall D 50. Colas 1144. Lipperheide Dfe 16 Anm. (Ausgabe Nürnberg, Chr. Weigel, ca. 1790). – Zweite Ausgabe der volkstümlichen Nürnberger Berufsdarstellungen mit Veduten der wichtigsten Straßen, Plätze und Gebäude der Stadt. "Die Nürnberger Kaufrufer sind das 'bekannteste und auch originellste Werk' (Thieme-Becker) des Nürnberger Zeichners und Kupferstechers Ambrosius Gabler (1762-1834). Gezeigt werden der "Serviet-Kraemer", der "Gänse Verkäufer", das "Lumpen-Weib", das "Schwarz Beer Weib", der "Mausfallen-Krämer", der "Schwammen und Feuerstein Verkäufer", das "Socken-Mädchen" und der "Beeslein Bub", jeweils mit dem entsprechenden Kaufruf im fränkischen Dialekt in der Legende und erläuterndem Text im Anhang. Erschien zuerst 1789 mit drei weiteren Darstellungen unter leicht verändertem Titel in zwei Heften. – Schwach braunfleckig. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

Stima
€ 2.500   (US$ 2.875)



» Geografia
Straube, Julius
Polizei-Reglement betreffend den Betrieb des Dr...

Lotto 158

Das Taximeter der Kaiserzeit
Straube, Jul(ius). Polizei-Reglement betreffend den Betrieb des Droschken-Fuhrgewerbes in Berlin vom 20. Januar 1873 in neuetser Fassung ... mit dem Wegemesser für Berlin ... nebst einem Verzeichnis der Strassen etc., sowie der Sehenswürdigkeiten Berlins. 32 S., 8 Bl. Mit mehrfach gefaltetem chromolithographischem Faltplan. 17 x 11 cm. Halbleinen d. Z. (etwas stärker berieben). Berlin, Julius Straube, 1888.

Vgl. Berlin-Bibliographie S. 735 (Ausgabe 1896). – Frühe Ausgabe des offiziellen polizeilichen Vorschriftenbuchs für die Berliner Droschkenfahrer der Kaiserzeit. Enthält in 53 Paragraphen und in unmissverständlich-preußischem Beamtenduktus sämtliche Angaben über die ordnungsgemäße Beschaffenheit der Wagen und Pferde inkl. dem anzulegenden Geschirr, dem Livrée des Kutschers, Außerdienststellung der Droschken, Pflichten der Droschkenbetreiber, das korrekte Verhalten inkl. Vorfahrtsregeln auf Halteplätzen, Füttern und Tränken der Droschkenbespannung, Anzahl der Fahrgäste, Fundsachen, Erstattung des Fahrgeldes sowie über die Frage, wer als Fahrgast überhaupt zugelassen werden kann (Fahrgästen mit ansteckenden Krankheiten sowie Betrunkenen darf die Fahrt verweigert werden). Im Anhang mit einem Tariffahrplan sowie einem Verzeichnis der Straßen und Plätze der Stadt.
Der komplett auf Gaze montierte chromolithographische Faltplan (Format ca. 53 x 66 cm) ist mit unterschiedlichen Farbabschnitten für die jeweiligen Tarife gekennzeichnet. Die detaillierte Legende gibt Auskunft über die zu berechnenden Fahrten, unterteilt in Tagesfahrten erster oder zweiter Klasse, Anzahl der zu befördernden Personen, Fahrtdauer, innerstädtisch oder außerstädtisch etc. Mit entsprechenden Vorgaben für die exakte Berechnung von Zuschlägen bei Nachtfahrten, "Frühdroschken", Fahrten von Bahnhöfen und Theatern usw. Für das Mitführen eines Hundes sah das Reglement einen Zuschlag von 25 Pfennig vor, Zusatzgepäckstücke wie Hutschachteln, Spazierstöcke oder Regenschirme wurden hingegegen - bis zu einem Gewicht von 10 Kilogramm - gratis befördert. Es erschienen auch Ausgaben mit einer zweiten Karte mit den Tarifen für das Berliner Umland, die hier nicht vorhanden ist. Die Karten wurden auch separat vertrieben. – Etwas fingerfleckig, der Faltplan recto mit offiziellem Stempel des Berliner Polizeipräsidiums.

Stima
€ 200   (US$ 229)



» Geografia
Marpurg, Friedrich Wilhelm
Anleitung zum Clavierspielen

Lotto 387

Marpurg, Friedrich Wilhelm. Anleitung zum Clavierspielen, der schönern Ausübung der heutigen Zeit gemäß entworfen. 6 Bl., 78 S., 3 Bl. Mit 18 gestoch. Notentafeln. 20,5 x 16 cm. HLeder d. Z. (stark berieben und bestoßen; Gelenk angeplatzt; Deckelbezug teils fehlend) mit RSchild. Berlin, Haude und Spener, 1755.

NDB XVI, 236. Eitner VI, 340. – Erste Ausgabe der zweiten Abhandlung des bedeutenden Musiktheoretikers und Musikkritikers über das Klavierspiel, bereits 1750 war unter dem Titel "Die Kunst das Clavier zu spielen" ein weiteres Lehrwerk Marpurgs erschienen.
– Exemplar mit Gebrauchsspuren; teils fingerfleckig; zwei Blätter der Vorrede mit großem Tintenfleck, an einer Stelle mit Papierdurchbruch; zahlreiche Annotationen einer zeitgenössischen Hand, auch die Tafeln sind verso mit Anmerkungen versehen; mehrere Seiten mit Unterstreichungen in Rot. Es fehlt wohl ein w. Bl. vor dem Titel. – Beigebunden: Barthold Fritz. Anweisung, wie man Claviere, Clavecins, und Orgeln, nach einer mechanischen Art, in allen zwölf Tönen gleich rein stimmen könne, daß aus solchen allen sowohl dur als moll wohlklingend zu spielen sey. 2. vermehrte und verbesserte Auflage. 6 Bl., 31 S. Leipzig, J. G. I. Breitkopf, 1757. - Carl Philipp Emanuel Bach gewidmet, weitere Auflagen erschienen 1780 und 1829 in Leipzig. Die letzten Seiten nennen die Personen (mit Berufen), die von Fritz (1697-1766) gebaute Klaviere erwarben. - Teils fleckig und mit Marginalien von alter Hand; das letzte Bl. mit Randläsuren und teils aus der Bindung gelöst.

Stima
€ 1.500   (US$ 1.724)



» Libri vari
Steinhardt, Moritz
Aus dem Ghetto. Zweite vermehrte Auflage

Lotto 429

Steinhardt, Moritz. Aus dem Ghetto. Erzählungen aus dem vorigen Jahrhundert. Zweite vermehrte Auflage. 156 S., 2 Bl. Mit illustriertem Titelblatt von Manfred Steinhardt und Porträtfrontispiz. 20 x 13,5 cm. OHalbpergament (etwas abgegriffen, leicht fleckig) mit goldgeprägtem RTitel und KGoldschnitt. Leipzig, Gustav Engel, 1913.

"Durch dieses Büchlein wollte ich eine Schuld tilgen, indem ich der Erinnerung an meine Heimat hiermit ein Dokument errichtet habe ... All' diese Sitten und Gebräuche, wie ich sie ... schildere, noch heute werden sie eingehalten. Alle Personen, wie ich sie gezeichnet, sie haben gelebt ... die Erinnerung an ihre Originalgestalten lebt fort im Munde der Generationen" (Steinhardt zur Erstausgabe von ca. 1895). "Die zweite Auflage von 1913 widmet der Verfasser zum Dank, dass die 'Juden Eisenstadts sich (seit 1622) ungehindert ihrem religiösen Leben hingeben und ihren Berufen nachgehen konnten ... dem hochfürstlichen Hause Esterházy ... zum ewigen Gedächtnis" (Petra Ernst , Schtetl, Stadt, Staat, 2017, S. 103). – Gering gebräunt, unbeschnitten, kaum fleckig, wenige Anstreichungen, wohlerhalten.

Stima
€ 260   (US$ 299)



» Libri vari
Manfredi, Girolamo
Opera nova intitulata

Lotto 1148

Manfredi, Girolamo. Opera nova intitulata il Perche utilissima ad intendere la cagione de molte cose. 12 nn., 128 num. Bl. Mit großer Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 15,5 x 10,5 cm. Modernes Halbpergament (leicht berieben) mit RSchild. (Venedig, Alessandro di Bindoni, 1520).

STC 409. Vgl. Adams 354. Durling 2925. Waller I, 6211. – Frühe Ausgabe des "Perché", das in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zahlreiche Ausgaben erfuhr (z. B. 1512, 1514, 1520, 1567 etc.). Der Bologneser Arzt und Astronom Girolamo Manfredi (um 1430-1493) verfasste mehrere medizinische und astrologische Arbeiten. Sein erstes Werk, das zugleich sein größter verlegerischer Erfolg wurde, war der Titel "Liber de homine" (1474) zum Thema medizinischer Arzneimittel, den er dann "in lingua vulgare" unter dem Titel "Il perché" mit einer Abhandlung zur Physiognomie veröffentlichte. Titelblatt zeigt die Druckermarke Alessandro di Bindonis mit einer Personifikation der Gerechtigkeit mit Schwert und Waage. – Titel mit altem, unleserlichem Besitzstempel und hs. Besitzvermerk, dieser und das folgende Blatt mit Nummer und Federproben sowie Tintenfleck in Sepia, ebenso auf Bl. 20 und 21. Das erste und zweite nummerierte Blatt mit einer Fehlstelle durch Tintenfraß (mit geringem Textverlust). Leicht gebräunt, kaum braunfleckig, insgesamt ordentliches Exemplar des seltenen Drucks in bemerkenswert schöner Typographie.

Stima
€ 400   (US$ 459)



» Libri rari
Vairo, Leonardo
De fascino libri tres

Lotto 1211

Vairo, Leonardo. De fascino libri tres. In quibus omnes fascini species et causae optima methodo describuntur, & ex philosophorum ac theologorum sentensiis scitè & eleganter explicantur. 22 nn Bl., 275 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 24 x 16 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rücken mit Klebeschild und hs. Angaben, minimal wurmstichig, etwas stärker gebräunt, Rückdeckel im unteren Rand etwas feuchtrandig, ohne die beiden Bindebänder). Paris, N. Chesneau, 1583.

Adams V 15. Durling 4462. Palau 346, 794 Anmerkung. Graesse, BMP 42. Rosenthal 4141. Caillet III, 10.965. Thorndike VI, 528. – Seltenes, okkultes Werk Vairos, des späteren Bischofs von Pozzuoli (1587-1603) über Hexerei, Zauberei und Dämonologie. Behandelt die verschiedenen Arten der Verzauberung, Eigenschaften und Beschaffenheit des Verführers, Personen, die zur Ausübung von Zauber prädestiniert sind, Heilmittel und Gegengifte, die Rolle der Dämonen bei der Zukunftsvorhersage u.s.w. "He defines 'fascinum' as a pernicious quality induced by art of demons because of tacit or express pact of men with the same demons. In his last chapter Vairus treats of safeguards and amulets against the impostures and illusions of demons." (Thorndike). Das Buch endet mit dem Kapitel "De Veneno ... exhibito Horatii Albini Enarratio" über spezielle Gifte und Gegengifte.
Die Deckel im Mittefeld mit der Darstellung eine Justitia bzw. der Lucretia und ihren jeweiligen Attributen. – Titel im Seitenrand beschnitten (ohne Textverlust). Zu Beginn mit kleinsten Wurmspuren und im Seitenrand leicht feuchtrandig. Leicht gebräunt und braunfleckig – Nachgebunden: Pierre Gilles. De bosporo thracio. 4 Bl., 263 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Lyon, Roville, 1562. STC 202. Blackmer 684. Vgl. Adams G 1612 und Graesse III, 84 (Ausgabe 1561). - Zweite Ausgabe. "Gyllius was a French physician said to have been commissioned by Francis I to collect manuscripts at Constantinople early in the sixteenth century ... Gyllius may well be counted among the representative spirits of the Renaissance at that epoch. He has given us the first circumstantial account of the antiquities of Constantinople and may be considered the founder of Byzantine archaeology" (Cox). "Gilles De Bosporo Thracio and its accompanying volume 'De Topographia Constantinopoleos' are among the earliest works to describe Constantinople and the Thracian Bosphorus. They provided authentic and reliable sources of information for early travellers" (Blackmer). - Titel mit Resten eines Griffregisters. Stellenweise etwas feuchtrandig. Leicht gebräunt.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.380)



» Libri rari
Pöllnitz, Karl Ludwig von
Nachrichten

Lotto 2138

Pöllnitz, C. L. von. Nachrichten, enthaltend was derselbe auf seinen Reisen besonders angemercket, nicht weniger die Eigenschafften dererjenigen Personen, woraus die vornehmste Höfe in Europa bestehen. Aus der Frantzösischen neu-verbessert und um ein ansehnliches vermehrten zweyten Edition ins Teutsche übersetzt. 4 Teile in 1 Band. Pergament d. Z. (Rückdeckel stärker feuchtrandig und mit Läsuren, leicht berieben) mit goldgeprägtem RTitel (fast vollständig oxidiert). Frankfurt 1735.

Vgl. Jantz 2005 und Faber du Faur 1688.      – Zweite Ausgabe. "As far as facts are concerned he is of course highly inaccurate, but he reproduces in an excellent manner the ceremonious immorality of his time. He had the gift of saying the most shameless things in the most sugarcoated words, ruining a reputation with a smile, playing the assassin with a turn of the phrase." (Faber du Faur). – Es fehlen in Band II die Seiten 337-338. Stellenweise stark feuchtrandig, besonders am Schluss (das letzte Blatt restauriert und im Bug verstärkt). Leicht gebräunt und gelegentlich gering fingerfleckig.

Stima
€ 220   (US$ 252)



» Letteratura
Stammbuch-Kassette
einer Laura aus Salzungen

Lotto 2585

- Stammbuch-Kassette einer Laura aus Salzungen (Thüringen). Ca. 44 Bl., davon ca. 67 S. beschrieben oder illustriert. Goldschnitt. Mit 7 aquarellierten Federzeichnungen, 1 Grisaille, 1 Federzeichnung, 1 Bleistiftzeichnung und 3 Haarlocken. Lose Bl. in grüner Halbleder-Kassette um 1835 in der Art eines Stammbuchs, mit reicher Rückenvergoldung und rotem Rückenschild "Freunden Gewidmet" sowie vergoldeter Bordüre und reicher ornamentaler Blindprägung auf beiden Deckeln. 1816-1839.

Wohl Stammbuchblätter-Sammlung aus mehreren Epochen und vielleicht von mehreren Personen, aber alle aus dem thüringischen Raum. Fast alle Eintragungen von Verwandten, Freunden und "Brüdern" in Salzungen und Meiningen, ab 1837 auch in Erfurt; einige Beiträge aus anderen kleinen Orten wie Wasungen und Mihla. Unter den Illustrationen ein Blatt mit 5 sehr zierlich gefertigten kleinen Ansichten (Hildburghausen?); ferner Blumen-Arrangements und Denkmäler der Freundschaft. Unter den Textbeiträgen ein spaßiger Vierzeiler, bei dem die zweite Hälfte der Zeile jeweils das Gegenteil der ersten aussagt: "Dir wünsch ich den Teufel (weit hinter den Rücken); / Dich treffe der Blitz (von den lieblichsten Blicken); / Der Donner zerschlage (der Mißgunst die Beine), / Daß Dich (nur die Sonne der Wohlfarth bescheine)." - Ein Rückengelenk etwas angebrochen.

Stima
€ 200   (US$ 229)



» Autografi
Heym, Georg
Konvolut Manuskripte

Lotto 2596

Anhang: Georg Heym und sein Umkreis
Heym, Georg, Hauptvertreter des dt. literar. Expressionismus, neben Trakl und Stadler einer der großen "frühvollendeten" Lyriker in der Avantgarde seiner Zeit (1887-1912, ertrank 24jährig beim Versuch, einen Freund zu retten). Sammlung von 31 Blatt (Doppelbl. als 2 Bl. gezählt) eigenhändiger Gedicht-Entwürfe (teils als Brief-Anhang) und anderer Notizen sowie 4 Blatt typographischer Gedicht-Abschriften und 1 weiteren Blatt. Zus. ca. 53 S. ganz oder teilweise beschrieben. Verschiedene Formate. (1910 - 1911).

Angesichts der großen Seltenheit eigenhändiger Manuskripte Georg Heyms ist diese Sammlung, größtenteils überliefert durch Heyms Freund Erwin Loewenson, von erheblicher Bedeutung für die Erforschung der Frühphase des literarischen Expressionismus. Die Mehrzahl der hier angebotenen Entwürfe, spontan hingeworfenen Skizzen und Einfälle unterscheidet sich wesentlich von den endgültigen Fassungen, die in der von Karl Ludwig Schneider edierten Ausgabe der "Dichtungen und Schriften" (Hamburg 1964) abgedruckt sind und bildet somit wertvolles Material für eine historisch-kritische Ausgabe. Angeordnet in der Reihenfolge der Druckversionen in der Hamburger Ausgabe liegen hier folgende Handschriften und Typoskripte Georg Heyms vor: 1.) Berlin (II). - "Beteerte Fässer rollten von den Schwellen ...". 1 S. Eigenhändige Reinschrift. Tinte. Folio. - Entstanden 8.IV.1911. Das Manuskript wurde vielleicht an eine Redaktion oder auch an einen Freund aus dem "Neuen Club" gesandt. Diese Fassung ist nicht die Vorlage für den Abdruck vom 23. Nov. 1910 im "Demokrat", 2. Jg. Nr. 48, durch den Rowohlt auf Heym aufmerksam wurde und ihn mit Brief vom 30. Nov. 1910 um Einsendung von Manuskripten bat. - 2.) November. 11.10.11. - "Der wilden Affenscheisse ganze Fülle liegt auf der Welt in den Novemberkeiten ...". 3 S. Doppelblatt. Eigenhändig. Tinte. Folio. - Korrigierte Entwürfe. - 3.) W.C. - "Es ist ganz dunkel. Und die Küsse fallen ...". 1 S. Eigenhändige Reinschrift, Tinte. Überschrift erst korrigiert, dann mit Bleistift getilgt. 180 x 115 cm. - 4.) Das Grundbuchamt. Introitus. - "Hinaus, in's Amt! Und wie ein Delinquent schleichst du schon leise in das Haus herein ...". Insges. 18 S. Eigenhändige Manuskript-Fragmente und -Skizzen auf 10 Bl., Tinte. Meist folio (1 S. auf der Rückseite eines Urteils- Formulars für ein Königl. Amtsgericht; 1 S. auf dem Reklame-Vorsatzblatt eines Buches; 4 Zeilen auf einem an Heym gerichteten Briefumschlag; 11/2 S. auf dem gefalteten Bogen eines Schreibens an Heym: "Vrtr Herr Heym! Ich bitte Sie mich morgen nicht abzuholen da ich keine Zeit habe. Viele Grüße Adafs. - Brl. 18.5.1911."). - Auf 1 Blatt auch ein Entwurf zu "Printemps". - 5.) Personalia des Ref. Heym. - "Ich hatte mit diesem jungen Mann keine frohe Stunde ...". 2 S. Bleistift. Eigenhändig? Folio. - Flüchtig geschriebene Gedichtzeilen, bisher nicht zugeordnet, vielleicht zu "Grundbuchamt"? - 6.) Anna-Maria. - "Kommt vom Meer, aus abendlicher Helle / ferner Muschelhörner bittres Lied ...". 11/2 S. auf 1 Bl. Eigenhändige Reinschrift. Tinte. Folio. - 7.) Das Lettehaus. Oder: Die Ballade vom zerbrochenen Herzen. - "Das Lettehaus, ein stolzer Sandsteinbau, / In der Bayreuther Strasse, rot und grau ...". 11/4 S. auf 1 Bl. Eigenhändige Reinschrift. Tinte. Doppelblatt. 225 x 180 mm. - Auf S. 3 zusätzlich das Sonett Der Sonntag. - "Unter den bauchigen Himmeln, die schwer / über den Totenacker der Felder gelegt ...". Eigenhändige Reinschrift, Tinte. - 8.) Zweiter Gesang an die Lettemädchen, vom Verfasser der Ballade vom gebrochenen Herzen. - "Wiederum hüpfe ich auf wollnen Socken ...". 4 S. Eigenhändig, Tinte. Folio. - Flüchtig geschriebene Entwürfe von Zeilen und Strophen, mit vielen Streichungen. - 9.) Die Hölle. I. Der Autor. II. Der Teufel. III. Das Erwachen. IV. Die Vorhölle. - 4 S. auf 2 Bl. Eigenhändige Reinschrift. Tinte. Folio. - Gedichtmanuskript, geschrieben als Anhang eines Briefes an die "Heidelberger Zeitung": "Sehr geehrte Redaktion. Nachdem Sie in der Juli-Beilage den Artikel des Herrn Drey über mich gebracht haben, ist es Ihnen vielleicht angenehm, wenn ich Ihnen für eine der nächsten Beilagen einen Gedichtcyklus von 4 Gedichten sende. Ergebenst Georg Heym. - Charlottenburg, Neue Kantstr. 12." - 10.) Der Teufel. Fröhlichkeit. Nachtgesang. - 2 S. Doppelblatt. Eigenhändige Reinschrift. Tinte. Folio. - Drei Gedichtmanuskripte, geschrieben als Anhang eines Briefes an den Münchener "Simplicissimus": "Der ergebenst Unterzeichnete erlaubt sich, der Redaktion des Simplicissimus die beiden anliegenden Hefte zu übersenden mit der Bitte, die beiden Artikel über seine Tätigkeit lesen zu wollen. Gleichzeitig sendet er der Redaktion drei Gedichte ein mit der Bitte, dieselben ev. aufzunehmen. Vielleicht darf er, wenn die Gedichte den Beifall der Redaktion finden sollten, den Vorschlag wagen, jetzt oder später als Mitarbeiter aufgenommen zu werden. Ergebenst Georg Heym. - [PS:] Die Gedichte umstehend. Er bittet ergebenst um Rücksendung der beiliegenden Hefte. - Charlottenburg. Königsweg 31." [2. Hälfte Nov. 1911]. - 11.) "Der Wege sind viele, Was ist ihr Sinn? ...". - 1 S. Eigenhändig. Tinte. Schmal-4to. - Konzept eines Gedichtes, geschrieben auf den Innenseiten eines zerrissenen Briefumschlags (gestempelt 14.IX.1911). - Wohl frühe Fassung von "Im kurzen Abend". - 12.) "Wehe, wer die Zone der Erschlaffung kreuzet. Da liegt er fest wie ein Schiffer in Windstille ...". - 1 S. Eigenhändig. Tinte. 750 x 111 mm. - Wohl Anfang eines fragmentarischen Gedichtmanuskripts. - 13.) [Liste von Gedichttiteln]. 21/4 S. Eigenhändig. Tinte. 115 x 80 mm. - Für den geplanten Gedichtband "Der ewige Tag" an den Verleger Rowohl im Dezember 1910 verschickte Liste mit 37 Gedichttiteln und dem Vermerk: "Die Reihenfolge würde ich, wie folgt, wünschen. Ich habe sie nach bestimmten Gesetzen aufgestellt." - Mit zahlreichen kleinen Randnotizen (Bleistift) von Erwin Loewenson. - 14.) [2 Entwürfe zu einer Besprechung des II. Abends vom "Neopathetischen Cabaret"]. 11/2 S. auf 2 Bl. kariertem Papier. Eigenhändig. Tinte. Je 215 x 174 mm. - Stark korrigierte Entwurfsskizzen. - 1 Blatt verso mit dem eigenhändigen Entwurf eines Gedichts von Jakob van Hoddis: "Ein Walzer rumpelt, Sieben Geigen kreischen / Die Luft ist weiß vom Dunst der Cigaretten ...". - 15.) Styx. - Gedicht-Typoskript. 11/4 S. auf 2 Bl. Folio. - Gemäß Papier und Format wohl von Heym oder Loewenson gefertigt. Text mit Abweichungen vom Druck in "Dichtungen und Schriften". - 16.) Die Tote im Wasser. - Gedicht-Typoskript. 3/4 S. Folio. - Gemäß Papier und Format wohl von Heym oder Loewenson gefertigt. - 17.) Das Fieberspital. - Gedicht-Typoskript, mit eigenhändigem Zusatz Heyms. 1 S. Folio. - Hier noch ohne die später angefügte Fortsetzung. Unten von Heyms Hand der Wunsch: "was nicht passt, bitte Mittwoch Abend zurück." (dies vom Redakteur mit Rotstift durchgestrichen). - 18.) Marathon. - Ausgeschnittener Abdruck des Sonetts Nr. VI aus der Zeitschrift "Der Demokrat", 2. Jg, Nr. 50, Beilage, vom 7. Dez. 1910. - 2 Stellen von Heym mit Tinte korrigiert; diese Korrekturen von neuerer Hand wiederholt und kommentiert. - Die Folio-Blätter z. T. gebräunt; kleinere Randschäden; 2 Bl. mit größerem Eck-Ausriss.
Trotz des bekanntlich sehr hohen Handelswertes von Gedichtmanuskripten Georg Heyms haben wir in Übereinstimmung mit dem Einlieferer der Versuchung widerstanden, die vorliegende Sammlung von Manuskripten zu vereinzeln. Die ohnehin geringe Zahl von überlieferten und zugänglichen Handschriften des Dichters auf solche Weise zu zerstreuen und weiter zu vermindern, kann niemandem wünschenswert erscheinen. Zu ermitteln, ob von den hier versammelten Skizzen und Entwürfen nach der Werkausgabe von 1964 noch etwas veröffentlicht wurde, war uns im Rahmen der Auktions-Vorarbeit nicht möglich. Auf jeden Fall liegen hier überaus seltene Originale als kostbares Material zur Erkenntnis der Entwicklung und Arbeitsweise eines der wortmächtigsten und wichtigsten Vertreter des literarischen Expressionismus in Deutschland vor.


Stima
€ 40.000   (US$ 46.000)



» Autografi
Hiller, Kurt
5 Briefe an Hermann Heym

Lotto 2605

Der Konflikt um den "Kondor"
- 5 eigh. Briefe m. U. "Dr Kurt Hiller". Zus. ca. 121/2 S. Mit einem integrierten Gedichtmanuskript nach Georg Heym. 4to. Berlin 16.II - 31. III.1912.

An Georg Heyms Vater, Geheimrat Dr. Hermann Heym. Teils sehr umfangreiche Briefe, mit denen Hiller den Juristen innerhalb weniger Tage geradezu "bombardiert", um sein "Kondor"-Projekt in der vorgesehenen Form zu retten. Aus ihnen wird auch ersichtlich ist, dass bereits kurz nach des Dichters Tod der notorisch streitlustige Hiller mit fast allen Personen des Umkreises um Georg Heym verfeindet ist. Zunächst führt er aus, dass er den mit derben antibürgerlichen Beschimpfungen gefüllten Gedichtzyklus "Das Grundbuchamt" nicht an Hermann Heym herausgeben könne, "da es einerseits zu etwa einem Viertel kein abgerundetes Manuskript, vielmehr Bestandteil von Briefen ist - und andererseits ich die mir daran zustehenden Urheberrechte bereits an Herrn Ernst Rowohlt (selbstverständlich unentgeltlich!) übertragen habe ... Jedenfalls versichere ich Ihnen, dass ich selber 'Das Grundbuchamt' keinesfalls, weder öffentlich noch privatim, drucken lassen werde. - Ferner besitze ich von Ihrem Sohne mehrere Einzelgedichte; sie sind alle im 'Ewigen Tag' erschienen, bis auf ein einziges, 'Träumerei in Hellblau', das er in eines meiner Notizbücher eingetragen hat. Sie begreifen, dass ich auch dieses nicht weggeben kann; aber ich werde mir erlauben, es Ihnen am Ende dieses Briefes abzuschreiben. 'Zur Prüfung' hat Ihr von mir verehrter Sohn mir nur einmal eine Arbeit geliehen, das Drama 'Atalanta'; und dieses entsinne ich mich ihm vor sehr langer Zeit bereits zurückgegeben zu haben ...". Erbittet dann seine Briefe und Postkarten an Georg Heym zurück, besonders einen unfreundlichen, kurz vor Heyms Tod abgeschickten Brief: "... Ich möchte bei dieser Gelegenheit nicht verfehlen, zu bemerken, dass ich Ihrem Sohne das Vorgehen, das mich ein paar Wochen vor seinem furchtbaren Ende zu einem gewiss sehr feindlichen Schreiben an ihn veranlasst hatte, selbstverständlich nicht im entfernstesten mehr nachtrage - umso weniger, als Georg Anfang Januar, wie ich durch Dr. Kronfeld erfuhr, den ersten Schritt zu einer Versöhnung getan hat ... Sie wissen vielleicht, dass Herr Rowohlt, zu dem ich bis dahin keine irgendwie geartete Beziehung hatte, mich spontan ersucht hat, Georg Heym's litterarischen Nachlass herauszugeben. Ich habe dieses Ersuchen abgelehnt - weil gewisse Herrchen, mit denen ich weder überhaupt noch insbesondre an der Bahre eines von mir stets verehrten Künstlers mich publizistisch herumzuschlagen gewillt bin, einer Annahme jenes Vorschlags falsche Motive untergeschoben hätten [16.II.1912] ... wie ich überhaupt gewillt bin, Ihnen, verehrter Herr Gehimrat, bezüglich der Angelegenheiten, die mit dem Namen Ihres Sohnes verknüpft sind, jeden Wunsch zu erfüllen; jeden - soweit nicht Überzeugungen bei mir dadurch tangiert werden. Dies freilich wäre der Fall, wenn ich aus der Gedichtsammlung 'Der Kondor', die ich nächster Tage herausgebe, die Verse Georg Heym's ausmerzte. Ich plane nämlich mit jenem Werke ein Bild der jüngsten lyrischen Produktion in Deutschland zu geben; plane, alle zwischen 1875 und 1890 Geborenen, die sich als Dichter durch Ursprünglichkeit, Kraft, Neuheit auszeichnen, (mit charakteritischen Proben) zu vereinigen. Da nun Ihr Sohn, meiner Auffassung nach, eine der markantesten Persönlichkeiten innerhalb der letzten lyrischen Litteratur ist, wäre es geradezu ein Fehler, ihn im 'Kondor' nicht zu bringen ... Nun besteht bei Ihnen ein Zweifel darüber, ob Georg selber mit dieser Publikation einverstanden gewesen wäre. Dieser Zweifel ist, wie ich Ihnen zu erklären nicht anstehe, beerechtigt. Denn Herr Guttmann wird Ihnen erzählt haben, dass Georg sich über die Mitarbeiter der Anthologie sehr abfällig geäussert und seine eigne Mitarbeit abgelehnt habe ... Am 6. Juni 1911 teilte mir Georg, auf meine Aufforderung, sich an der Anthologie zu beteiligen, mit: '... Mit einer Anthologie bin ich einverstanden. Sie könnten weiteres veranlassen. Ich gebe Ihnen freie Hand, Nur, ich möchte nicht an Rowohlt schreiben. Tun Sie das ...'. Schliesslich realisierte sich mein Plan ... Freilich war Georg suggestibel, und kurze Zeit nach der Übersendung der [Druck-] Bogen hatten seine 'Freunde' (welche zugleich meine Neider und 'Feinde' waren; wohl auch noch sind) ihn dazu gebracht, mir zu schreiben: 'Ich trete von der Anthologie zurück, da auch Guttmann nicht mitmacht'. (Nb: Ich hatte Herrn G. natürlich garnicht aufgefordert!) ... aber ich stellte mich damals keineswegs auf den juristischen Standpunkt, sondern suchte Georg von der Unzweckmäßigkeit seines Schrittes, insbesondere von der Haltlosigkeit der Argumente seiner Ratgeber gütlich zu überzeugen; ich machte damals auch aus andern Gründen starke Anstrengungen, ihn von den schädlichen Suggestionen jener Herren zu befreien ... Schliesslich kam, Ende November oder Anfang Dezember, die - Ihnen in meinem vorigen Brief angedeutete - persönliche Entzweiung zwischen uns; deren Ursachen hatten mit der Anthologiefrage nichts zu tun, aber die Wirkung war selbstverständlich für diese Frage ungünstig ... Nun wandte sich Georg, einen Tag ... vor seinem entsetzlichen Ende, an meinen Freund Dr. Kronfeld mit der Bitte, ihm den ganzen Konflikt mit mir vortragen und sein eigenes Verhalten ausführlich rechtfertigen zu dürfen. Dieser Schritt konnte, nach Dr. Kronfeld's und auch meiner Meinung, nichts anderes bedeuten als der Versuch, sich mit mir wieder zu versöhnen. Georg hätte bei diesem Versuch Erfolg gehabt ... Ihres Sohnes Name aber wird im Vorwort nicht verschwiegen werden können. Schon deshalb nicht, weil der Verlag Rowohl seine Zustimmung zum Abdruck der Gedichte von der Nennung der Verlagsfirma abhängig gemacht hat. Zweitens wünsche ich, dem von mir hochverehrten Dichter öffentlich das Meinige nachzurufen. Und drittens ist die Umänderung des Vorworts technisch kaum mehr möglich. - Der Name des Herrn Jentzsch kommt in dem Buch nirgends vor. Ich zitiere lediglich ein Versbruchstück von ihm, als (ausgezeichnetes) Beispiel dafür, wie ein Dichter es nicht machen soll. Wenn die Herren Jentzsch oder Guttmann (oder sonstige) sich an mir in der Weise 'rächen' wollen, dass sie meine Anthologie dazu benutzen, den Namen Ihres Sohnes in den Mittelpunkt einer hässlichen Presspolemik zu stellen, so trage nicht ich die Verantwortung dafür, sondern jene tragen sie ... Im 'Kondor' sind Autoren vertreten, die (nicht bloss nach meiner - vielleicht unmassgeblichen - Meinung, sondern auch nach der Meinung unserer massgeblichen Kunstrichter) die Blüte der gegenwärtigen Gedichtlitteratur repräsentieren. Das ganze Werk ist, in jedem Sinne, vornehm ... feststeht, dass sein [Georg Heyms] Dabeisein seinem Nachruhm nur nützen kann. Für Sie als Vater ist die Publikation nur erfreulich. Dagegen spricht wahrhaftig bloss: das Rachegelüst einiger Kläfferchen. Ich bin sehr entschlossen, es zu ignorieren [15.III.1912] ... anbei die Ihnen gestern in Aussicht gestellten Korrekturbogen vom 'Ewigen Tag', die mir Georg am 1. September vorigen Jahres zur Verfügung gestellt hatte. Seine Notiz auf Seite 1 dürfte beweiskräftig sein [16.III.1912] ... Ihre Ansicht über Herrn Jentzsch teile ich durchaus; und wenn in der ganzen Angelegenheit eine Taktlosigkeit zu befürchten ist, so ist sie es gewiss nicht von seiner Seite. Übrigens habe ich Herrn Jentzsch, noch zu Lebzeiten Ihres lieben Sohnes, brieflich zu verstehen gegeben, dass ich ihn, trotz allen sachlichen Gegensätzen, als Persönlichkeit durchaus respektiere und sehr gern in guten Beziehungen zu ihm stünde [21.III.1912] ... leider habe ich Ursache anzunehmen, dass Mittwoch, am dritten April, innerhalb seines Cabarets Herr W. S. Guttmann persönliche Angriffe gegen mich wagen wird ... Jedenfalls bin ich für etwaige peinliche Konsequenzen der Sache nicht verantwortlich; und vielleicht gelingt es Ihnen ... den jungen Mann von seinem Vorhaben abzubringen ..." [31.III.1912]. - Georg Heym blieb in Hillers Band vertreten, ferner Ernst Blass, Max Brod, S. Friedlaender, Ferd. Hardekopf, Kurt Hiller selbst, Else Lasker-Schüler, René Schickele, Franz Werfel, Paul Zech und andere, so dass Hiller bezüglich der Qualität der Anthologie nicht zu viel versprochen hatte. - Mit zahlreichen Bleistift-Kommentaren am Rand sowie Anstreichungen von der Hand Erwin Loewensons.

Stima
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