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Immagine Principale Descrizione Stato
Berwick, James Fitzjames of
Mémoires, écrits par lui-même.

Lotto 55

Berwick, (James Fitzjames of). moires, écrits par lui-même. 2 Bände. XXXVI, 348 S.; 1 Bl., 363 S. Mit mehrfach gefalteter grenzkolorierter Kupferstichkarte. 18,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. mit RVergoldung und Pappband d. Z. (dieser stärker lädiert). "Suisse" (d. i. Genf), Libraires Associes, 1778.

Weller, Druckorte, 206. Vgl. Brunet VI, 23900 und Palau 28675 (Ausgabe Paris, Moutard 1778). – Wichtige Quelle, vor allem zum spanischen Erbfolgekrieg, der durch die Einnahme von Barcelona unter Berwicks Oberbefehl beendet wurde. – Der erste Band etwas feucht- und sporfleckig zum Ende, disparat gebunden. Der zweite Band enthält noch ein weiteres Exemplar der mehrfach gefalteten grenzkolorierten Kupferstichkarte.

Stima
€ 200   (US$ 229)



» Geografia
Guay-Trouin, René du
Mémoires

Lotto 70

Guay-Trouin, (René du). moires. 1 Bl., XL, 284 S. Mit gestochenem Porträt-Frontispiz, gestochenem Faltplan, 5 (4 gefalteten) Kupfertafeln sowie gestochener Kopfvignette und Initiale. 26 x 20 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (Rücken restauriert, Gelenke angeplatzt, Kapitale mit kleinen Fehlstellen, geringfügige Wurmläsuren) mit goldgeprägtem RSchild und reicher ornamentaler RVergoldung. Amsterdam, Pierre Mortier, 1740.

Brunet II, 1780. Nederl. Scheepvaart. Museum I, 575. – Erste Quart-Ausgabe des erstmals 1730 erschienenen Werkes. René Trouin, (1673-1736) geboren in St.-Malo, Sohn eines reichen Reeders, diente zunächst in der Handelsmarine und machte dann vor allem als Freibeuter von sich reden. Er tat sich besonders während des spanischen Erbfolge-Kriegs hervor und wurde 1694 vom König Louis XIV. für seine Verdienste um die Seeherrschaft gegen die englische, spanische und holländische Flotte ausgezeichnet. Als Du Guay-Trouin 1709 in den Adelstand erhoben wurde, hatte er bereits 13 Kriegs- und mehr als 300 Handelsschiffe aufgebracht. Seinen größten Erfolg konnte er im Jahre 1711 verbuchen, als er mit einem kleinen Geschwader die gut gesicherte portugiesische Kolonie Rio de Janeiro einnahm, um die Ermordung des Kapitäns Duclerc zu rächen. Mit dem Plan von der Bucht von Rio de Janeiro. Die Tafeln zeigen Schiffe und Seeschlachten. – Etwas, teils auch stärker gebräunt und braunfleckig. Exlibris.

Stima
€ 600   (US$ 690)



» Geografia
Hume, David
Histoire de la maison de Stuart

Lotto 75

Hume, David. Histoire de la maison de Stuart sur le thrône d'Angleterre. (Traduit par A. F. Prévost d'Exiles). 3 Bände. 25,5 x 19,5 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (leicht berieben und der dritte Band etwas fleckig auf dem Vorderdeckel, obere Kapitale teils mit kleinsten Fehlstellen) mit 2 goldgeprägten RSchildern und floraler RVergoldung. "A Londres" (d. i. Paris) 1760.

Cioranescu 51370 und 27055. Barbier II, 701. Brunet III, 378. – Erste französische Ausgabe. "Cette traduction a le désavantage d'avoir été faite sur la première édition anglaise, moins complète que la dernière donnée par l'auteur." (Brunet). – Stellenweise gering gebräunt und stockfleckig, gelegentlich leicht knitterfaltig.

Stima
€ 280   (US$ 322)



» Geografia
Friedrich II., der Große
Mémoires pour servir à l'Histoire

Lotto 141

Friedrich II., der Große. moires pour servir à l'Histoire de la Maison de Brandebourg. 3 Teile in 1 Band. 1 Bl., IV, XVI, 208 S.; 2 Bl., 212 S.; 1 Bl., 154 S. Mit gestochenem Frontispiz, 31 gestochenen Titel-, Kopf- und Schlussvignetten, 9 gestochenen Initialen von Georg Friedrich Schmidt, 2 gefalteten Kupferstichkarten sowie 2 mehrfach gefalteten gestochenen genealogischen Tafeln. 24,5 x 20,5 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (Gelenke brüchig, etwas stärker beschabt, bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild, RVergoldung und Deckelfileten, blaumarmorierter Schnitt. Berlin, Christian Friedrich Voss, 1767.

Sander 730. Katalog der 2. Ausstellung der Maximilian-Gesellschaft Nr 11. Wessely 215-247. – Reich illustrierte Ausgabe. Von Voltaire wurde das Werk durchgesehen und beurteilt, erst nach dessen Korrektur wurde es Ende 1751 fertiggestellt (Erstausgabe). Mit den teils sehr zarten und zierlichen Darstellung von Georg Friedrich Schmidt zur Lebensgeschichte der Regenten, so beispielsweise das nach Pesne gestochene Brustbild Friedrich Wilhelm I., auf dem er von spielenden Putten umgeben dargestellt ist. Zur Druck- und Entstehungsgeschichte siehe Lanckoronska: Die Buchillustrationen des XVIII. Jahrhunderts I. S.88/89. – Hübsche Kleisterpapier-Vorsätze, vorne Karten mit älterem Eintrag, minimalen Knickspuren, sonst durchgehend frisch und sauber, kaum angestaubt, im Block von schönster Erhaltung.

Stima
€ 500   (US$ 575)



» Geografia
Buquoy, Georg von
Die Fundamentalgesetze an den Erscheinungen der...

Lotto 231

Buquoy, Georg von. Die Fundamentalgesetze an den Erscheinungen der Wärme empirisch begründet, und deren Bedeutung, nach dynamisch-mathematischen Ansichten im Geiste hervorgerufen, ohne Annahme eines Wärmestoffes. Neue Auflage. X S., S. 397-477. 24,5 x 20,5 cm. Pappband d. Z. (leicht bzw. an den Kapitalen etwas berieben). Leipzig, Breitkopf und Härtel, 1826.

Vgl. Poggendorff I, 343. – Zweite Ausgabe der erstmals 1826 ebenfalls in Leipzig erschienenen Abhandlung zur Wärmetheorie. "Diese Nachträge sollen vorzüglich Erläuterungen einzelner kurz gefaßter Sätze ... so wie einzuschiebende Sätze und Berichtigungen enthalten, welche die Fortschritte der Wissenschaft nothwendig machen" ("Vorerinnerung"). – Titel verso und recto gestempelt. Mal mehr, mal weniger feuchtrandig im Seitenrand. – Nachgebunden: Derselbe. Zusammenstellung einiger Momente aus der Geotomie, Phytotomie und Zootomoie oder aus der ideell angeschauten Anatomie an der Ird-Pflanze- und Thier-Gruppe unseres Planeten. 3 Bl., S. 488-562. Ebenda, 1826. - "Zweiter Nachtrag zu dem Werke 'Skizzen zu einem Gesetzbuche der Natur'. Neue Auflage" (Untertitel). - Im Seitenrand durchgehend etwas feuchtrandig.

Stima
€ 300   (US$ 345)



» Libri vari
Descartes, René
Discours de la méthode pour bien conduire sa ra...

Lotto 234

"Cogito ergo sum!" - Descartes’ Erstausgabe aus der Sammlung des königlichen Bibliothekars Du Puy
(Descartes, René). Discours de la méthode pour bien conduire sa raison, & chercher la verité dans les sciences. Plus la dioptrique. Les météores. Et la géométrie. Qui sont des essais de cete méthode. 78 S., 1 Bl., 413 S., 17 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, einigen typographischen Tabellen und ca. 168 (davon 8 ganzseitigen) Textholzschnitten und Holzschnitt-Diagrammen. 20 x 15,4 cm. Hellbraunes geglättetes Kalbsleder d. Z. (Gelenke brüchig und gebrochen, Kapitale leicht abgeschürft, etwas stärker beschabt und bestoßen, aber nur wenige Bezugsfehlstellen) mit goldgeprägtem RTitel und reicher RVergoldung, großem goldgeprägten Wappensupralibros im Oval auf beiden Deckeln sowie Rotschnitt. Leiden, Jan Maire, 1637.

PMM I, 52, 262. Carter-Muir 252f. Dibner 81. Guibert 14. Krivatsy 3114. Norman 621. En francais dans le text 90. Tchemerzine, IV, 286. Hook & Norman 1649. Tchemerzine, IV, 286. Ueberweg III, 83. Ziegenfuß-Jung I, 226. Horblit 24. – Erste Ausgabe des bedeutendsten naturwissenschaftlich-philosophischen Traktats René Descartes’ (1596-1650), mit dem dieser die Grundlage neuzeitlichen, systematischen Denkens legte. Der überaus seltene Druck gehört zu den wichtigsten Büchern der Naturwissenschaft, Kultur und Geistesgeschichte des Abendlandes überhaupt.

"C'est ici l'édition originale du Discours de la Méthode ainsi d'ailleurs que des autres parties de l'ouvrage. Cette édition est devenue très rare et très recherée des bibliophies" (Guibert).

"Es ist keine Übertreibung, zu sagen, daß Descartes der erste moderne Philosoph und einer der ersten modernen Wissenschaftler war, auf beiden Gebieten ist sein Einfluß unermeßlich gewesen ... Die Umwälzung, die Descartes hervorrief, läßt sich am leichtesten aus seiner Wiederbehauptung des - im Mittelalter verlorengegangenen - Grundsatzes ersehen, daß Erkenntnis, wenn sie von Wert sein soll, auf Intelligenz und nicht auf Belesenheit beruhen müsse ... Descartes’ Anliegen ist, den einfachen, unzerstörbaren Satz zu finden, der dem Weltall und dem Denken ihre Ordnung und ihr System verleiht. Er trifft drei Feststellungen: Klarheit und Distinktheit des Denkens schließen die Gewißheit des Bewußtseins in sich und damit die dese Seins: 'Cogito, ergo sum'... Von diesen Leitsätzen der Logik, Metaphysik und Physik gingen die nachfolgenden Untersuchungen Lockes, Leibnitz’ und Newtons (vgl. Los 245) aus; von ihnen stammt das gesamte moderne naturwissenschaftliche und philosophische Denken ab" (Carter-Muir 253).

"The purpose of the Discours of Descartes is to find the simple indestructible point which gives to the universe and thought their order and system. Three points are made: the truth of thougth, when thought is true to itself (thus cogito, ergo sum), the inevitable elevation of its partial state in our finite consciousness to its full state in the infinite existence of God, and the ultimate reduction of the material universe to extension and local movement. From those central proposition in logic, metaphysices and physics came the subsequent inquiries of Locke, Leibniz and Newton (siehe Losnummer 246). This great work also contains scientific material of fundamental importance - his invention of analytical geometry which is the basis of geometry as we know it, treatises on optics and meteors, and the first mention of Harvey's discovery by a prominent foreign scholar" (PMM).

"Descartes contributions to the mathematical, physical and astronomical sciences were many, but his major contribution was his anonymous, first published work - a discourse on method. In this he discussed Harvey's circulation (the first distinguished foreigner to do so), advanced the necessity of mathematical proof and proposed accepting those things that cannot be doubted ... In the appendices he explained his method of analytic geometry (Vartesian co-ordinates) and treated on optics and meteors. The Dioptrique (Discourse II) contains the earliest statement of Willebrord Snell's law of refraction" (Dibner). – Vereinzelt leicht braunfleckig, wenige Blätter gering sprenkelfleckig oder gebräunt, kaum Papierläsuren (ein bis zwei winzige Randausrisse hier und da), insgesamt im Block sehr sauber und wohlerhalten, gering ungerade beschnitten.
Aus der Bibliothek des Juristen, Wissenschaftlers und königlichen Bibliothekars Pierre Du Puy (1582-1651) und dessen Bruder Jacques (1586-1656) mit deren in schimmerndem Gold geprägten Wappensupralibros auf den Deckeln: In Ovallinie das Wappenschild mit drei Goldkugeln, sogenannten "Byzantinern", eigentlich Münzen ("bezant" englisch oder "besants" französisch) im schrägen Band, gehalten von zwei Löwen auf bergigem Grund, darüber reiche Helmzier mit einem weiteren Löwentorso nach links.
Auf dem Rücken zeigt der bemerkenswert schöne (wenn auch restaurierungsbedürftige) Einband zwischen den Bünden fünf Hexagramm-Sterne ("Les dos des volumes aux armes des frères Du Puy porte une sorte d'étoile formée par l'enlacement de deux Delta"), das andere Wappensymbol der Du Puy. Siehe dazu ausführlich Olivier-Hermal-Roton, Reliures armoirées françaises, I, Pl. 60:
"Pierre Du Puy, fils de Claude jurisconsulte célèbre et zélé bibliophile, né à Agen le 27 novembre 1582, fit des études approfondies et sa lia avec quantité de savants de son pays et de Hollande; il fut nommé membre de la commission chargée de faire valoir les droits du Roi de France sur les dépendances de trois Evêchés, conseiller au Parlement, conseiller d'Etat et garde de la Bibliothèque du Roi. Il travailla avec ardeur à l'inventaire du Trésor de Chartres, publia de nombreux mémoires et ouvrages sur l'histoire de France et mourut le 14 décembre 1651".

English: Here and there some brownstaining, few leaves a bit spotty or foxed, occasional browned, but hardly any damage to paper (besides minimal tear-outs to margin, without any loss of text), altogether book block quite clean in and in remarkable good condition, edges cut sligthly unevenly.
From the library of the jurist, scientist, and royal librarian Pierre Du Puy (1582-1651) and his brother Jacques (1586-1656). Their supralibros with his coat of arms is printed in shimmering gold on both covers, showing three besants with diagonal ribbon, held by two lions on hilly ground.

The spine is lavishly gilt, showing the hexagram-stars of the Du Puy("Les dos des volumes aux armes des frères Du Puy porte une sorte d'étoile formée par l'enlacement de deux Delta"). Cf. in detail: Olivier-Hermal-Roton, Reliures armoirées françaises, I, Pl. 60:
"Pierre Du Puy, fils de Claude jurisconsulte célèbre et zélé bibliophile, né à Agen le 27 novembre 1582, fit des études approfondies et sa lia avec quantité de savants de son pays et de Hollande; il fut nommé membre de la commission chargée de faire valoir les droits du Roi de France sur les dépendances de trois Evêchés, conseiller au Parlement, conseiller d'Etat et garde de la Bibliothèque du Roi. Il travailla avec ardeur à l'inventaire du Trésor de Chartres, publia de nombreux mémoires et ouvrages sur l'histoire de France et mourut le 14 décembre 1651".

Stima
€ 48.000   (US$ 55.199)



» Libri vari
Siegelsammlung
Ca. xy roten Lacksiegeln von Fürsten und Adeli...

Lotto 342

Siegelsammlung. Ca. 800 Lacksiegel, meist in Rot, aber auch Grün, Blau, Gelb etc., darunter zahlreiche tektierte Siegel von Fürsten und Adeligen, Geistlichen sowie Bürgerlichen, von Institutionen und Einrichtungen aus Norddeutschland, vor allem der Freien und Hansestadt Hamburg. Meist mit Papierausschnitten lose eingelegt über Pappdecken in Glaskastenvitrine um 1850 aus gezimmertem Kiefernholz. Diese ca. 29 x 52 x 10,5 cm (leicht bestoßen, ohne Schließdorn. Ca. 1600-1900.

Interessante sphragistische Sammlung von originalen Petschaftabdrücken meist in rotem, aber auch andersfarbigem Siegellack, die einen Querschnitt durch den deutschen "Gotha" geben, darunter auch ältere und alte Wachssiegel sowie einige reliefgedruckte Siegel des 19. Jahrhunderts. Dabei sind auch acht Wachs- und Lacksiegel in ihren originalen gedrechselten Hartholzkapseln, darunter "Der Pfleger Nürnbergischer Landschafft" (mehrfach), sowie ein großes gelbes Wachssiegel mit Adler und fragmentarischer Umschrift "Sigillum Ludwig...".
Vorhanden sind u. a. das „Aeltestes Stadtsiegel von Bergedorf“, Altona, Königl. Polizey-Amtssiegel, Amt Trittau, Bau-Deputation Hamburg, Bewaffnungs Comission. Hamburg, Boitzenburg Sigillum, Doberan anno 1778 Amts-Siegel, Georg von Lüneburg, Gericht Gültzow, Getreideheber Gesellschaft, Hamburg, Goldtbergensis Sigillum Civitatis,Grossh. Meckle. Schwerin, Hamburgensis Signetum Civitatis, Horst zu Treuenfels, Internationale Gartenbauausstellung Hamburg 1869, Konegelik. Dansk General Consulat, Königl. und Chruramt zu Harburg, Moisburg, Hannover, Reipublica Lubecensis,Rostock (mit Brief), Schiffbauer-Bruderschaft Hamburg, Siegel des Landesherrn zu Bill und Ochsenwerder Sigillum Ecclesiae Neostadiensis, Sonderburgensis Sigillum Civitatis, Unter den in den originalen Hartholzkapseln bewahrten Siegeln befinden sich, Verein für Hamburgische Geschichte 1839, Vorstadt St. Pauli Praetur Insiegel, und vieles, vieles mehr. – Meist lose mit entsprechendem Ausschnitt, einige Siegel identifiziert und bezeichnet, hin und wieder Randläsuren, die Siegel aber meist sehr schön erhalten, wenige etwas brüchig, Gebrauchsspuren, allesamt etwas angestaubt.

Stima
€ 200   (US$ 229)



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Physiologies
Mit Holzstichen von Gavarni, Monnier, Vernier u.a.

Lotto 356

Physiologies. 26 Teile in 10 Bänden. Mit Holzstichen von Gavarni, Monnier, Vernier u.a. (Rücken vereinzelt lädiert bzw. gelockert). 12,5 x 8 cm-14 x 9 cm. Versch. Einbände d. Z., teils OBroschur. Paris, Aubert, 1841-1842.

Sander 574. – Enthalten sind: 1. Maurice Alhoy. Physiologie de la Lorette. - Doppelt vorhanden. - 2. Derselbe. Physiologie du voyageur. - 3. L. Couailhac. Physiologie du célibataire et de la vieille fille. - 4. Taxile Delord. Physiologie de la Parisienne. 5. Deyeux. Physiologie du chasseur. 1841. - 6. Édouard Lemoine. Physiologie de la femme la plus malheureuse du monde. - Doppelt vorhanden. - 7. Derselbe. Physiologie de l’homme a bonnes fortunes. - 8. Huart Louis. Physiologie de l‘étudiant. - Doppelt vorhanden. - 9. Derselbe. Physiologie du tailleur. - 10. Derselbe. Physiologie du flaneur. - 11. Derselbe. Physiologie du Garde National. 1841. - 12. Charles Marchal. Physiologie de l’usurier. - 13. Henri Monnier. Physiologie du bourgeois. - 14. Étienne de Neufville, Physiologie des amoreux. - Doppelt vorhanden. - 15. Émile Marco de Saint-Hilaire. Physiologie du troupier. - Dreifach vorhanden. - 16. Frédéric Soulié, Physiologie du bas-bleu. - Dreifach vorhanden. - 17. Paul de Kock. Physiologie de l’homme marié. - 18. James Rousseau. Physiologie du viveur. – "Physiologie du bas-bleu" und "de l‘étudiant" teils unbeschnitten, im Rand braunfleckig und etwas gebräunt. Die anderen Exemplare etwas gebräunt und teils knitterspurig, vereinzelt mit kleinen Ausrissen im oberen Rand, ohne Textverlust. Gebunden teils in OBroschur, geglättetes Leder bzw. Halbleder d. Z., geprägtes Leinen d. Z. mit goldgeprägtem RTitel und ein Pappband.

Stima
€ 400   (US$ 459)



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Camusat, D.-F.
Histoire critique des Journaux

Lotto 482

(Camusat, D.-F.). Histoire critique des Journaux. 2 Teile in 1 Band. XVIII S., 1 Bl., 323 S.; 1 Bl., 236 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 17 x 10 cm. Pappband des 19. Jarhunderts mit RSchild. Amsterdam, J.-F. Bernard, 1734.

"L'apport de Camusat est l'histoire du 'Journal des Savants' qui occupe le premier volume et la moitie1 du second. Le reste contient des études dont la plus importante et celle sur le 'Mercure Galant' ... (Hatin, Bibliographie de la Presse S. 40). – Titel verso mit überklebtem Stempel.

Stima
€ 200   (US$ 229)



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Maffei da Volterra, Raffello
Commentariorum urbanorum Raphaelis Volterrani

Lotto 1145

Aus der Bibliothek des Philipp Melanchthon
wohl mit dessen eigenhändigen Einträgen

Maffei da Volterra, Raffello. Commentariorum rerum urbanorum liber primus [bis] octo et triginta libri. 18, DXLVII num. (ohne CCCV-CCCXLI), 12 Bl. Mit 8 Textholzschnitten. 32,6 x 22 cm. Holzdeckelband d. Z. (etwas bestoßen, Ecken sauber restauriert) mit breitem blindgeprägten Schweinslederrücken (Gelenke teils leicht brüchig, Bezug auf Bünden ebenfalls, wenige ältere Ausbesserungen), 1 (von 2) Messingschließen und Schnitt-Titel sowie goldgeprägtem RSchild des 18. Jahrhunderts. (Rom, Johannes Besicken, 1506).

Edit16 CNCE 46654. EROMM 20140917. VD M 114, BNH M 38. Nicht im STC und bei Adams. – Erste Ausgabe der "Commentariorum urbanorum libri XXXVIII" des Raffaello Maffei da Volterra (1451-1522) mit dem Anhang seiner Übersetzung aus Xenophon:" Oeconomicus Xenophontis per R. Volaterranum conversus".
Der in Volterra geborene Raffaello Maffei gehört zu den großen italienischen Humanisten, Schriftstellern und Theologen aus dem Ordo Servorum Mariae, dem Servitenorden. In Rom war er als Schreiber, als "Scriptor apostolicus" am Hofe Papst Pauls II. tätig, studierte aber begleitend auch noch scholastische Theologie und Philosophie bei dem griechischen Gelehrten Georgios Trapezuntios (1395-1484). Erst später zog Maffei nach Volterra, wo er seine bedeutendsten Werke schuf.

In seinen "Commentariorum urbanorum libri" gibt er seinen Zeitgenossen eine ganze Enzyklopädie des Wissens seiner Zeit in 38 Bänden an die Hand, deren erste zwölf die Geographie behandeln. Die nächsten elf enthalten Biographien der berühmtesten Männer der Weltgeschichte, von Kaiser, Päpsten etc., und die letzten Bücher beschäftigen sich mit den neuesten Wissenschaftslehren und vor allem mit der Sprachwissenschaft. Die Grobgliederung fasst demnach drei Themen zusammen, die Geographie, die Anthropologie und die Philologie, wobei Maffei auch zahlreiche andere Wissensgebiete streift, wie Tiere und Pflanzen, Metalle, Gemmen, Edelsteine, Architektur, Mathematik, Arithmetik, Geometrie, Optik und Katoptrik, Astronomie und Astrologie mit einem langen Exkurs über Aristoteles, ferner über Grammatik, Rhetorik und die Schönen Künste.

Alle Themen werden durch das Stichwortregister am Anfang zugrifflich gemacht sowie ferner durch die Marginal-Stichwörter auf jeder Seite. Die Holzschnitte zeigen einige optische und Geometrische Skizzen, Tabellen etc. – Von den 552 römisch foliierten Blättern fehlt der Schluss der letzten Lage (Y8) des ersten Teils mit der "Anthropologia" (Y8 ist weiß), sonst komplett. Vorsätze älter erneuert, erstes Blatt (des Registers) leicht fleckig, gebräunt, anfangs minimale Wurmlöchlein, mehrere zeitgenössische und etwas spätere Sepia-Marginalien als interessante Kommentare zu einzelnen Themen, viele darunter wohl eigenhändige Einträge des Humanisten und Reformators Philipp Melanchthon (1497-1560). 2 Seiten (CCCCXVIIv und CCCCXVIIIr) mit interessantem Fehldruck (minimale Verschiebung der Druckplatte), sonst kaum fleckig, in grandios schöner Gesamterhaltung, ein besonders breitrandiges Exemplar mit Témoins.

Die schöne Postinkunabel ist in einen ebenfalls bemerkenswerten Einband eingebunden. Der breite Schweinslederrücken ist mit Rautenstempel zwischen Schlingwerkmustern verziert, die eine Zirbelnuss zeigt, was auf eine Augsburger Werkstätte hindeuten könnte. Die Holzdeckel sind mit diagonalen dreifachen Streichlinien geziert, und interessanterweise findet sich in der Mitte ein großer Brandprägestempel im Kreis (Durchmesser ca. 3,8 cm) mit einer Druckermarke (links ein Tier im Wappenschild, ein Löwe oder Drache, rechts der Winkelhaken mit den drei Sternen, darüber die Jahreszahl "1525"), darüber Reste des mit schwarzer Tinte in einer Gotica aufgebrachten Autorennamen "Volater[ano]". Auf zwei der drei Seiten des Schnittes ebenfalls die für eine Humanisten-Bibliothek typischen Schnitt-Titel mit den Volumen-Nummern der Sammlung, die die Bücher auch zugrifflich machten, wenn sie im Regal liegend gelagert worden: "223 Volaterano" und "159 136 Volateran[us]".

Sehr selten, über den KVK sind nur das Exemplar in der Staatsbibliothek München nachzuweisen, ferner eines in der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz.

Der (wohl Anfang des 19. Jahrhunderts erneuerte) Vorsatz vorn mit fünf (teils wieder aufkaschierten) Exlibris, darunter dem Bücherzeichen der Familie "Scheurl und Tucher" in einem hier altkolorierten Holzschnitt von Lucas Cranach d. Ä. (1472-1553) mit dem Versaltext in zwei Zeilen: "HIC SCHEVRLINA SIMVL TVCHERINAQ, SIGNA REFVLGENT QUE DOCTOR GEMINI SCHEVRLEN PARENTIS HABES". Ferner ein gestochenes Wappenexlibris eines "Henry Paul", "Georgius Kloß, Francofurti ad Moenum", der "Library Harwieck" sowie ein modernes Monogramm-Exlibris "AK", kleiner Klebezettel auf Vorsatz.

Der Arzt Georg Kloß (1787-1854) war auch Schriftsteller, Historiker und Büchersammler und erwarb im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Forschungsbibliothek, die er ab Donnerstag, den 7.-29. Mai in London, bei S. Sotheby & Son versteigern ließ. Der Katalog verzeichnet das vorliegende Exemplar auf Seite 285 unter der Losnummer 3992 mit der Beschreibung: "Melancthon's Copy, with marginal notes" (die originale Fiche ist als Ausschnitt auf den VDeckel montiert). Sothebys Katalog der Versteigerung hatte zahlreiche Bücher aus dem Besitz des Philipp Melanchthon (1497-1560), viele auch mit dessen handschriftlichen Anmerkungen im Angebot: Catalogue of the Library of Dr. Kloss, of Franckfort a M., Professor; including many original and unpublished manuscripts and printed books with ms. annotations, by Philip Melancthon. Which will be sold by auction, by Mr. Sotheby and Son, Wellington Street, Strand. London 1835. Im Vorwort dieses Katalogs liest man: "There is, however, a peculiar circumstance that renders this class doubly interesting; namely, that a very great number of the volumes have passed through the hands, and many of them have been the property, of the great scholar Melancthon, who has enriched them with numerous manuscript notes" (S. VII).

English: Copy most likely from the library of Philipp Melanchthon, probably with his manuscript annotations
Very rare first edition of the "Commentariorum urbanorum libri XXXVIII" by Raffaello Maffei da Volterra (1451-1522) with additions of his translation from Xenophon:" Oeconomicus Xenophontis per R. Volaterranum conversus".
From usually 552 Roman foliated leaves just the end of the last layer (Y8) is missing, containing of the first part with the "Anthropologia" (Y8 is white), otherwise the copy is complete. Renewed flyleaves, first page (of the register) slightly stained, browned, at the beginning minimal wormholes, several contemporary and somewhat later sepia marginalia with juicy comments on individual topics, many of them probably handwritten entries by the humanist and reformer Philipp Melanchthon (1497-1560). 2 pages (CCCCXVIIv and CCCCXVIIIr) with an interesting misprint (minimal shifting of the printing plate), otherwise hardly stained, in terrific overall condition, a particularly wide-margined copy with témoins.
The precious Incunable is bound into a remarkable binding. The broad pigskin back is decorated with diamond stamps between looping patterns and with a pine nut stamp, which could indicate an Augsburg workshop. The wooden covers are adorned with diagonal triple fillets. In the middle a large embossed stamp in the center (diameter approx. 3.8 cm) with a printer's mark (on the left an animal in the coat of arms, a lion or a dragon, on the right the angle hook with three stars, above it the year "1525"). On top we find remains of the author's name "Volater[ano]", which was applied in black ink in a Gotica. Two sides of the edge with title like humanists used to do, with volume nunbers "223 Volaterano" und "159 136 Volateran[us]".

Very rare. In the Munich State Library (BSB) could be traced just one copy via the KVK, another one in the library of the Kunsthistorisches Institut, Florence. The flyleaf (19th century) renewed with 5 bookplates, once from the family of "Scheurl und Tucher" with a contemporarily colored original woodcut by Lucas Cranach the Elder (1472-1553) and with text: "HIC SCHEVRLINA SIMVL TVCHERINAQ, SIGNA REFVLGENT QUE DOCTOR GEMINI SCHEVRLEN PARENTIS HABES". Furthermore with an engraved bookplate with coat of armes by "Henry Paul", "Georgius Kloß, Francofurti ad Moenum", the "Library Harwieck" and one moderne monogramm-bookplate "AK".

Stima
€ 5.000   (US$ 5.750)



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