Prego inserire i termini di ricerca:

BASSENGE Kunst-, Buch- und Fotoauktionen

Sprache / Language / Lingua


Risultati della Ricerca

Tutti i Cataloghi termini di ricerca: Machsor
Risultati 1 Hits

(Solo un riferimento disponibile)

Immagine Principale Descrizione Stato
Yosef Ben-Lev
Sefer revi'i mi-she'elot u-teshuvot 'im hidushi...

Lotto 354

Yosef Ben-Lev. Sefer revi'i mi-she'elot u-teshuvot 'im hidushim mi-masekhet Kidushîn u-masekhet 'Avodah zarah (hebraice: Das Buch der Fragen und Antworten von Rabbi Yosef Ben-Lev). 50 (statt 52) S. (fehlen die beiden letzten Blätter mit Bordüre und Druckermarke). Mit breiter Holzschnitt-TBordüre. 19 x 16 cm. Moderne Pergamentbroschur (beschabt und berieben, breiter Innenumschlag mit Fehlstelle). "Fiyorda" (d. i. Zultsbakh, also Sulzbach), Schneior, 452 (1692).

VD17 12:657143W. Steinschneider 5840. Fürst III, 343. Bibliography of the Hebrew Book 154226. – Erste Ausgabe der "Responsen" des Rabbi Yosef ben Lev (1500-1545), der sich selbst das Akronym "Maharibal" (auch "Maharbal" oder "Maharval") für "Moreinu Ha Rav Yosef ben Lev" gab. Er war spezialisiert auf Talmut und Halacha, dem jüdischen Recht. "He had been born in Monastir in the year 5260 (1500 CE) and came to live in Saloniki at the age of 34 years. His publications were so numerous that even though there were many wise men and Rabbis in the area of Saloniki at the time, people used to come to seek his advice on questions of halacha and other personal matters" (Memory of Saloniki, The Greatness and Destruction of Jerusalem of the Balkans, 1972, Band II, 14).

Bei den "Responsen" (She'elot u-Teshuvot) handelt es sich um Antworten auf juristische Anfragen, meist an ein eine jüdische halachische Autorität. Diese antwortete dann in Form einer kanonischen, normativen Entscheidung, eines Erlasses oder Gesetzes (Psak din), das den folgenden Generation als Richtlinien galt. Responsen gibt es im Judentum seit dem Mittelalter. Auch in der Renaissance erfreute sich diese Praxis noch großer Beliebtheit, wie das vorliegende Werk bezeugt.

Bei dem Druckort Fyorda (auch Fiyorda) handelt es sich um Zultsbakh, das heutige Sulzbach-Rosenberg im Kreis Amberg in der Oberpfalz. "Von großer Bedeutung für das gesamte deutsche und europäische Judentum ist Sulzbach als Ort des hebräischen Buchdrucks. Fast 200 Jahre lang wurden in der Stadt Talmudausgaben, Mischnaiot, Machsorim (Gebetbücher zu den Festtagen), Chumoschim (Pentateuchausgaben mit Vokalzeichen) und zahlreiche Siddurausgaben (Gebetbücher) hergestellt. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Sulzbach in seiner Bedeutung von Druckereien wie Frankfurt-Rödelheim, Wien und Krakau abgelöst" (Alemannia Judaica 20200602). – Es fehlen die beiden letzten Blätter mit der Holzschnitt-Druckermarke und einer typographische Bordüre, das vorletzte Blatt mit größerem Ausriss unten (Textverlust im Register), sonst meist nur geringere Gebrauchsspuren und Läsuren, eselsohrig, stärker gebräunt, Titel mit kleinem hs. Zusatz in Blau, fleckig und wasserrandig, unfrisch.
Titel mit zeitgenössischem Eintrag in Tinte oben, etwas fleckig und angeschmutzt, mit Sammlerstempel. Die ersten acht Blätter mit Randläsuren und geschlossenen Ausrissen, die wenigen Textverluste auf dem Titel und den folgenden Blättern sind hs. ergänzt. Anfangs und am Ende leicht angeschmutzt, gering fleckig, vereinzelt etwas gebräunt und braunfleckig, geringe Gebrauchsspuren. Blatt 56 mit kleinem Einriss von oben. Die letzten drei Blätter mit Randschäden und ergänzten Ausrissen (ohne Textverlust). Sehr selten: So ist etwa das einst in der Staatsbibliothek befindliche Exemplar als Kriegsverlust gekennzeichnet.

Stima
€ 600   (US$ 660)


Prezzo post-asta
€ 450   (US$ 495)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)


» Libri vari

(Solo un riferimento disponibile)

In futuro possiamo avvertirla quando viene messa all'asta un'opera di uno specifico autore o artista che le interessa particolarmente, cliccare » Qui