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Immagine Principale Descrizione Stato
Hamilton, William
Campi phlegraei

Lotto 98

Vollständiges Exemplar des prachtvollen Vedutenwerks
Hamilton, William. Campi phlegraei. Observations on the volcanos of the two Sicilies as they have been communicated to the Royal Society of London [und:] Supplement to the Campi Phlegraei being an account of the great eruption of Mount Vesuvius in the month of August 1779. 3 Teile in 2 Bände. 1 Bl. (Titel), 90 S., 1 Bl., 1 Bl. zwischengebunden (Tafelerklärung); 1 Bl. (Titel), 29 S., 5 Bl. zwischengebunden (Tafelerklärung), 1 Bl. (Titel). Mit 2 kolorierten gestochenen Titelblättern, 59 kolorierten Kupfertafeln von J. Guerra nach Fabris und kolorierter, doppelblattgroßer Kupferstichkarte. 45 x 31,6 cm. Weinrotes modernes Maroquin mit goldgeprägtem RTitel und Kasten-Filetenvergoldung zwischen 7 Bünden mit aufkaschierten, reich vergoldeten Lederdeckeln d. Z. (diese gebräunt, mit Randläsuren, teils fragmentarisch), mit Goldschnitt. Neapel, Pierre Fabris, 1776-1779.

Brunet III, 31. Graesse III, 205. Kissner 193. Ebert 9246. Lewine 232. Poggendorff I, 1009. Furchheim 73f. DSB VI, 84f. Nicht bei Cicognara und Fossati Bellani. – Erste Ausgabe des mit berühmtesten Prachtwerks über die Vulkane Süditaliens, vom Vesuv bis zum Ätna, der den großen Ausbruch des Vesuvs vom 8. Juli bis 29. Oktober 1767 ebenso wie die nach Drucklegung der ersten beiden Teile erfolgte Eruption vom August 1799 im Supplement dokumentiert, beschreibt und in außergewöhnlich suggestiven, ebenso intensiv farbigen wie duftig atmosphärischen Kupfertafeln abbildet.

Sir William Hamilton (1730-1803) war seit 1764 englischer Gesandter in Neapel, wo er sich neben der Diplomatie archäologischen und naturwissenschaftlichen Studien widmete. Seine Gattin, die bezaubernd hübsche Lady Emma Hamilton, war die Geliebte Lord Nelsons - eine der von den zeitgenössischen Künstlern am meisten portraitierten Frauen.

Die prächtigen, durch das sorgfältige Kolorit wie Aquarelle wirkenden Tafeln zeigen den Vesuv und den Monte Somma - teils in Ansicht, teils schematisch erklärt -, verschiedene Ausbrüche, um seine ständig sich verändernde Gestalt darzustellen, ferner die Liparischen Inseln, Neapel, die Solfatara, Monte S. Angelo, Capri, Procida, Ischia, den Lago d'Agnano, Nisida, Pozzuoli, den Lago d'Averno, die Campi Flegrei, Catania mit dem Ätna, Pompeii, Gesteinsproben usw. Die doppelblattgroße Karte mit dem Golf von Gaeta und dem Golf von Neapel. Die Tafeln in Umrissradierung von gemäldehafter Wirkung und in bemerkenswert farbfrischem und kräftigem Kolorit. Die Erläuterungsblätter mit englisch-französischem Paralleltext. "The purpose of this publication was manifold. It provided a clearer, more precise and useful explanation of volcanic activity than ever published before, which underlined Hamilton's own theories about volcanoes being creative forces and enabled him to answer in one publication the lists of questions about volcanoes and rocks he had been receiving from correspondents all over Europe" (Cat. Vases and Volcanoes 1996, S. 166).

Kollation:
Der erste Band besteht aus zwei Textteilen mit jeweils 1 typographischen Titelblatt sowie 1 Kupfertitel und 90 bzw. 29 Seiten Text. Am Schluss jedes Teils jeweils 1 Widmungsblatt. Zwischengebunden sind im ersten Teil 1 und im zweiten Teil 5 Blätter mit "References to Plates", römisch nummeriert (I sowie I-V). Die 6 kolorierten Kupfertafeln sind jeweils nach den "Reference"-Blatt eingebunden.
Der zweite Band enthält ein typographisches Titelblatt und 53 (II-LIV) Blätter "References to Plates" sowie 53 kolorierte Kupfertafeln (Tafel I dieses Teils ist in Band I miteingebunden). Alle Tafeln sind in feinsten, abwechslungsreichen, minutiös aufgetragenen Farben sorgfältig koloriert, die Darstellungen um den Plattenrand mit einem breiten schwarzen Rahmenstrich eingefasst. Die Ränder sind durchgehend grau laviert.
– Textblätter ganz vereinzelt minimal angestaubt, fingerfleckig oder mit fast unsichtbaren Feuchträndern, Tafeln durchgehend sauber und in grandiosem zeitgenössischen Kolorit. Titel teils minimal fleckig, mit kleinem gekrönten Ligaturstempel, Blindstempelchen und Rasur, einstiges Exemplar der Yorkshire Philosophical Society mit deren Fiche, vorderes Innengelenk teils angeplatzt. LostArt geprüft. Bemerkenswert breitrandig. Vollständige Exemplare sind von größter Seltenheit.

Stima
€ 45.000   (US$ 50.849)


Aggiudicato per € 30.000 (US$ 33.900)


» Geografia
Augustinus, Aurelius
De civitate dei. Neapel, Matthias v.Olmütz, 1477

Lotto 1024

Augustinus, Aurelius. De civitate dei. 295 (statt 298) nn. Bl. (ohne die 3 w. Bl.). 43 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 18 x 11,2 cm. Format: 26,5 x 18,6 cm. Mit Initialspatien und Rubrizierung des größten Teils. Flexibles Pergament um 1680 (restauriert, mit kleinen Fehlstellen, etwas abgegriffen und fleckig, neu aufgezogen). Neapel, Matthias von Olmütz, 1477.

Hain-Copinger 2053. GW 2881. Goff A-1237. Proctor 6697. Pellechet 1552. Polain 361. BMC VI, 862. CIBN A-684. IDL 493. IBE 95. IGI 973. Sheppard 5435. Oates 2515. Sajó-Soltész 371. Walsh 3272. Madsen 395. ISTC ia01237000. – Frühe, auf der zweiten Presse des Matthias von Olmütz (Mathias Moravus) in Neapel gedruckte Ausgabe der Civitas dei, des autobiographischen Hauptwerks des Bischofs von Hippo, Sanctus Augustinus Aurelius (354-430). Es ist die achte Ausgabe seit dem ersten Druck von Konrad Sweynheym und Arnold Pannartz in Subiaco und der erste in Neapel. Matthias ist schon durch einen ersten Druck am 22. Juni 1474 in Genua fassbar. Er war dann im Folgejahr 1475 nach Neapel gegangen, wo er bis ca. 1492 druckte.
GW 2881 und 2880 sind lagen- und kollationsgleich, die vorliegende Version mit der Kennung "eique dicunt cum forte in aliqua … est deus tuus? Ipsi dicant …" auf Blatt 9 (b1r). – Es fehlen die drei weißen Blätter a1, b10 und dd10). Von oben durchgehend etwas feuchtfleckig bzw. wasserrandig, die letzten Lagen im ganzen Blattbereich zunehmend sporfleckig. Die ersten und letzten Blätter mit Randergänzungen, teils mit kleinem Textverlust. Vorsätze neu. Immer noch außergewöhnlich breitrandiges Exemplar (alle nachgewiesenen sind stärker beschnitten), wenige ältere Tintenanmerkungen, teils etwas angestaubt.

Stima
€ 1.400   (US$ 1.581)


Aggiudicato per € 1.900 (US$ 2.147)


» Bibliotheca Scholastica

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