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Tutti i Cataloghi termini di ricerca: Alexander I.
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Mercator, Gerhard
Atlas sive cosmographicae meditationes

Lotto 23

Mercator, Gerhard. Atlas sive cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura. De novo multis in locis emendatus et appendice auctus studio Judoci Hondii. 4 Bl., 684 S. Mit gefaltetem Kupfertitel (in Pag.), gestochenem Portrait, Holzschnitt-Druckermarke am Schluss sowie 135 (statt 179) blattgroßen Kupferstichkarten. 17,5 x 22,5 cm. Kalbleder des späten 19. Jahrhundert (berieben, Kanten und Kapitale schwach beschabt) mit RTitel. Amsterdam, Johannis Cloppenburg, (1632).

Koeman III B, 353:11. – Erste Ausgabe der sogenannten Cloppenburg-Edition, hier in einem Exemplar der lateinischen Ausgabe, die zwei Jahre nach der französischen erschien: "This edition of Mercator's Atlas was a competitive edition. Its newly engraved maps were of a size (ca. 19 x 25 cm) that fell in between the folio maps in the Mercator-Hondius Atlas (ca. 35 x 50 cm) and the Atlas Minor (ca. 15 x 20 cm). Most opf the maps were engraved (anew) by Peter van den Keere ... The Cloppenburch edition seems to have been suppressed after 1636" (Koeman).
Enthält eine Weltkarte in zwei Hemisphären, eine Polkarte, vier Erdteilkarten, ansonsten zumeist Karten von Europa, einige Karten aus Asien und Amerika sowie im Anhang u. a. Karten vom Heiligen Land ("Paradisus"), eine weitere Weltkarte, die Wanderung des Apostels Paulus, das Imperium Romanum, die Eroberungen Alexanders des Großen sowie die Reise des Aeneas aus Troja. Zusätzlich eingebunden ist eine private, wohl etwas spätere Federzeichnung mit einer vakaten Barokkartusche, flankiert von zwei Medaillonportraits von Hondius und Mercator. – Es fehlt der typographische Titel, Portrait vollständig aufgezogen. Vorstücke mit kleinem Randeinriss, anfangs und am Schluss mit Wasserrand, die letzte Karte mit vertikaler Quetschfalte und minimalem Randeinriss. Zwei Karten ("Liefland" und "Terra sancta") etwas unsauber eingedruckt, dadurch mit etwas Verlust am Plattenrand. Die Kartusche mit Adam und Eva auf der "Paradisuskarte" mit Sepiatinte teils ausgemalt. Etwas gebräunt oder braunfleckig, insgesamt wohlerhalten. Das Blatt mit der Vorrede von Hondius mit Besitzeintrag eines Jesuitenkollegs von 1744.

Stima
€ 7.500   (US$ 8.250)


Aggiudicato per € 4.500 (US$ 4.950)


» Geografia
Amerika
Konvolut von 13 zumeist illustrierten Werken

Lotto 51

Amerika. - Konvolut von 13 zumeist illustrierten Werken. 8° und Gr.-8°. Verschiedene Einbände. Verschiedene Orte und Verlage 1851-1885.

I. Friedrich Heinzelmann. Reisen in Südamerika und Westindien. 528 S. Halbleder d. Z. Leipzig, Friedrich Fleischer, 1851. - II. Ferdinand Kürnberger. Der Amerika-Müde. Amerikanisches Culturbild. 503 S. Halbleder d. Z. Frankfurt, Meidinger Sohn und Compagnie, 1857. - III. Hans Wachenhusen. Das Buch der Reisen. Die interessantesten und neuesten Reiseabendteuer. Erster Theil: Amerika. 411 S. Leinen d. Z. Berlin, Verlags-Comptoir (A. Dominé), (1860). - IV. (Hermann Wagner). Die Franklin-Expedition und ihr Ausgang. Entdeckung der nordwestlichen Durchfahrt durch Mac Clure sowie Auffindung der Überreste von Franklin's Expedition durch Kapitän Sir M'Clintock. 284 S. Halbleder d. Z. Leipzig, Otto Spamer, 1861. - V. Louise Weil. Amerikanische Lebensbilder, oder Erlebnisse deutscher Auswanderer in Amerika. 260 S. Stuttgart, Franckh, 1865. - VI. William Hepworth Dixon. Neu Amerika. 463 S. OLeinen. Jena, Hermann Costenoble, 1868. - VII. Leopold Kist. Amerikanisches. 820 S. Halbleinen d. Z. Mainz, Franz Kirchheim, 1871. - VIII. Ernst Otto Hopp. Transatlantisches Skizzenbuch. Federzeichnungen aus dem amerikanischen Leben. 360 S. HLeder d. Z. Berlin, Otto Janke, 1876. - IX. Friedrich Bodenstedt. Vom Atlantischen zum Stillen Ocean. 426 S. OLeinen. Leipzig, Brockhaus, 1882. - X. Alexander C. Sweet und Armon J. Knor. Humoristische Reise durch Texas von Galveston bis zum Rio Grande. 475 S. OLeinen. Jena, Hermann Costenoble, 1884. - XI. Annie Brassey. Eine Familienreise von 14000 Meilen in die Tropen und durch die Regionen der Passate. 352 S. Illustrierter OLeinen. Leipzig, Ferdinand Hirt und Sohn, 1885. - XII. B. Aba. Skizzen von Amerika. 293 S. Leinen d. Z. Wien, Carl Gerolds Sohn, 1885. - XIII. A. Baudissin. Zustände in Amerika. 273 S. Halbleder d. Z. Altona 1862. – Teils stockfleckig, manche Exemplar auch stärker, wenige Einbände mit Gebrauchsspuren.

Stima
€ 450   (US$ 495)


Aggiudicato per € 330 (US$ 363)


» Geografia
Rauh, J.
Das Neue Palais und die Communs

Lotto 290

Rauh, J. Das Neue Palais und die Communs. Gouachierte Lithographie von Xaver Sandmann. 32 x 44,5 cm (Einfassungslinie), 48 x 61,5 cm (Format). Potsdam, Otto Janke, um 1850.

Drescher-Kroll 434. – 1850 übernahm der Potsdamer Verleger Otto Janke den Verlag von Carl Christian Horvath. Jankes erfolgreichstes Projekt war die zwölf Blätter umfassende Serie "Potsdam" für die er den namhaften Zeichner und Lithographen Franz Xaver Sandmann (1805-1856) und den Berliner Künstler Alexander August Carl Haun (1815-1894) engagierte. Mit Blick auf das Neue Palais schaut der Betrachter auf die Westseite vom Schlosspark Sans Souci. – Im rechten Seitenrand mit kleiner hinterlegter Fehlstelle. Minimal fingerfleckig und leicht knitterfaltig.

Stima
€ 1.200   (US$ 1.320)


Prezzo post-asta
€ 800   (US$ 880)


(Post-asta chiuso.
Domandare la disponibilità.)


» Geografia
Perneder, Andreas
Institutiones (Sammelband)

Lotto 1127

Perneder, Andreas. Institutiones. Auszug un[d] anzaigung etlicher geschriben kaiserlichen unnd deß heyligen Reichs rechte, wie die gegenwertiger zeiten inn ubung gehalten werden: in den Titeln underschidlich nach ordnung der vier Bücher Kaiserlicher Institution gestelt ... Mit ainer Vorrede des Wolffgang Hunger der Rechten D. und Professor zu Ingolstat. 25 nn. (ohne d. l. w.), 132 röm. num. Bl. Titel in Rot und Schwarz. - II. Gerichtlicher Proseßs. 12 nn., 97 röm. num. Bl. - III. Sumaro-Landina. Das ist ein kurtzer bericht von aller hand Contracten unnd Testamenten, was derselben wesenliche stuck unnd Clausel seind, auch von sonderm gebrauch und würckung derselben, auß gemainen geschriben Rechten gezogen etc. 9 nn., 59 röm. num. Bl. - IV. Der Lehenrecht kurtze und aygentliche Verteutschung. 6 nn., 41 röm. num. Bl. - V. Von straff unnd Peen aller unnd yeder Malefitz handlungen. 4 nn., 23 (recte: 24) röm. num. Bl. 29 x 19 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas fleckig und berieben; ohne die Schließen) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Ingolstadt, Alexander Weissenhorn, 1544-1545.

VD16 P 1494, 1478, 1511, vgl. 1469 (nur späterer Druck). Stalla 196. Stintzing-Landsberg I/1, 574. – Umfangreiches juristisches Sammelwerk, teils in der Bearbeitung und mit Vorbemerkungen des Ingolstädter Juristen Wolfgang Hunger (1511-1555). Das Malefizrecht (IV) ist eigentlich als Teil II des Lehensrechtes anzusehen, wird aber von Stalla 196 separat aufgeführt. – Titel von Teil I im Rand beschnitten und komplett aufgezogen, im oberen Rand mit Besitzeintrag. Anfangs mit etwas größerem Feuchtigkeitsfleck im oberen Bug. Die letzten ca. 12 Blatt von Teil I mit zwei Löchern im Satzspiegel (geringer Wortverlust), das Schlussblatt dort verso hinterlegt. Schlussblatt von Teil II im unteren Rand mit hinterlegtem Einriss, Schlussblatt von Teil V zu etwa 2/3 abgeschnitten (wohl weiß) und ergänzt. Insgesamt nur gering stockfleckig.

Stima
€ 750   (US$ 825)


Aggiudicato per € 650 (US$ 715)


» Letteratura
Wolff, Pius Alexander
Brief 1828

Lotto 2552

- Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Bühnenautor, Goethes Lieblingsschüler in Weimar, später Hofschauspieler und Regisseur in Berlin unter dem Intendanten Karl Graf von Brühl, auch erfolgreicher Dramatiker (1782-1828). Eigh. Brief m. U. "P A Wff". 11/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Berlin 29.I.1828.

Schon von schwerer Krankheit gezeichnet an den Regisseur Johann Gottlieb Christian Weiß, mit Anweisungen zur Inszenierung von Wolffs Lustspiel "Der Mann von 50 Jahren" (nach Goethes Novelle in den "Wanderjahren") auf dem Berliner Hoftheater. "... ich erkenne die Freundschaft, die Sie mir durch Übernahme der kleinen Rolle im Mann von 50 Jahren erzeigen, und danke Ihnen herzlich dafür. Sie werden gefälligst ihn bestens einstudiren lassen, u. haben vielleicht die Güte, wenn Sie eine Viertelstunde Zeit haben, noch deßhalb Rücksprache mit mir zu nehmen. - Auf den Zettel lassen Sie gar keinen Autor setzen, sondern bloß: Lustspiel in 2 Akten. Ich habe den Hrn. Grafen [d. h. den Intendanten Graf Brühl] bereits darum ersucht, obgleich ich mich zum Verfasser bekenne, will ich nur nicht es bey dem jetzigen Ton der Kritik affichiren. - Meine Frau bringt Ihnen eine kleine Aenderung, die ich im Buche einzutragen bitte. - Das Portrait [hier ein Requisit für die Aufführung] bitte ich gleich bestellen zu lassen, es muß ein hübsches Oelgemälde in goldenem Rahmen seyn, worauf Devrient so abgebildet ist, wie er im 2ten Akte aussieht, im schwarzen Frack mit dem Orden. Das Bild muß ein paar Fuß hoch seyn, damit ihn das Publikum deutlich erkennt, & die Möglichkeit sich gleich ausspricht, daß Ottilie sich in ihn verlieben konnte, auch der Spaß motivirt wird, wenn er in der ländlichen grünen Kuttke und dem herunterhängenden wilden Haar sein zierliches Abbild in der Hand hält. - Mir ist es einige Tage so recht schlecht ergangen, und auch jetzt noch ...". - Der Schauspieler starb, allgemein betrauert, am 28. August desselben Jahres. - Wolffs Bühnenstück "Der Mann von 50 Jahren" wurde an den Königl. Schauspielen in Berlin, Potsdam und Charlottenburg vom 3. Februar 1828 bis zum 4. Juni 1831 insgesamt 9 mal gespielt und erlebte auch in Wien, Dresden, Weimar, Leipzig etc. eine Reihe von Aufführungen. - Gleichmäßig etwas gebräunt.

Stima
€ 300   (US$ 330)


Aggiudicato per € 200 (US$ 220)


» Autografi
Lang, Siegfried
Eigenh. Brief m. U. und eigenh. Karte m. U. 2 S...

Lotto 2586

Lang, Siegfried, bedeutender Basler Lyriker des 20. Jahrhunderts (1887-1970). Eigh. Brief m. U. und eigh. Karte m. U. "Siegfried Lang". Zus. 4 S. Folio und quer-8vo. Basel 10.XII.1946 - 8.V.1948.

An den Wiener Schriftsteller Alexander Lernet-Holenia (1897-1976), mit dem er sich in St. Wolfgang am 8. Mai 1948 verabredet hatte: "Zugleich mit ihrer Anfrage vom 4. erhielt ich aus Zürich die Einladung, im Laufe der kommenden Woche dort einen Besuch zu machen, doch konnte man mir den dafür passenden Tag noch nicht nennen. So muss ich Sie nur fragen: Hätten Sie in Basel noch andere Personen, ausser mir, sehen wollen, und wären auf jeden Fall nach Basel gefahren? Dann würde ich es einrichten am Mittwoch in Basel zu sein. Sonst aber könnte unser Zusammentreffen nun auch in Zürich stattfinden...". - Beiliegt ein eigh. Brief m. U. von Frank Thieß (1890-1977), ebenfalls an Lernet-Holenia. 4 S. auf 1 Doppelblatt. 4to. Bad Aussee 27.IX.1948.

Stima
€ 120   (US$ 132)


Prezzo post-asta
€ 60   (US$ 66)


(Post-asta chiuso.
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» Autografi
Lenau, Nicolaus
Gedichtmanuskript "Schwärmer"

Lotto 2589

Lenau, Nicolaus (d. i. Nic. Niembsch von Strehlenau), österr. Dichter (1802-1850). Eigh. Gedichtmanuskript. 1 S. 4to. (Wien 1833/1834).

"Schwärmer". Zwei Strophen in Sonettform: "Diese Blumen ohne Duft und Farben, / Und von ihr, an deren Brust sie starben, / In den Staub geworfen und vergessen, / Magst du sie noch an die Lippen pressen? / Soll die Blüthe ihnen wiederkehren, / Daß du sie bethaust mit Liebeszähren? / Schwärmer, den ein welkes Blatt entzückt, / Das im Spiel ein schönes Kind zerknickt! ...". 14 Zeilen; in der vorletzten Zeile das Wort "theuren" durchgestrichen und durch "schönen" ersetzt. - Man vermutet, dass die Verse der Gräfin Marie von Württemberg (1815-1866), Schwester des Dichtergrafen Alexander und späterer Gräfin Taubenheim, gegolten haben. - Auf der Rückseite (nach der Paginierung eigentlich Vorderseite) die vier letzten Zeilen von Lenaus Gedicht "An Fräulein Charlotte von Bauer". Bei unserem Blatt handelt es sich um die Druckvorlagen für die 2. vermehrte Auflage der "Gedichte" (1834), von Lenau "273" und 274" paginiert. - Schöne Dichterhandschrift.

Stima
€ 2.800   (US$ 3.080)


Prezzo post-asta
€ 2.000   (US$ 2.200)


(Post-asta chiuso.
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» Autografi
Schröder, Rudolf Alexander
Brief an Professor Maier

Lotto 2630

Schröder, Rudolf Alexander, Lyriker und Erzähler (1878-1962). Eigh. Brief mit U. "Schröder". 1 S. Gr. 4to. O. O. 2.III. o. J.

An einen Professor Maier in Wien, der einen Vortragsabend Schröders vorbereitet. "... Hier schicke ich Ihnen Brentano-Lieder. Ich habe die, die ich am liebsten hören würde, mit Bleistift angekreuzt. Herr [Raoul] Aslan wird sie wohl nicht alle lesen können u. selber seine Auswahl treffen. Ich will sehen, dass ich meinen Vortrag auf 1/2 - 3/4 Stunden höchstens einschränke ... Ich werde Samstag Nachmittag um 4 in Wien eintreffen. Samstag Abend, Sonntag nachmittag, Montag, Dienstag abends u. Donnerstag abends habe ich Lesungen u. Vorträge, dann Freitag bei Ihnen. Wegen der Einzelheiten erkundigen Sie sich am besten bei Pfarrer Traar Wien 1 Schellinggasse 12 ...". - Georg Traar (1899-1980) war evangelisch-lutherischer Jugendpfarrer und Superintendent in Wien.

Stima
€ 150   (US$ 165)


Prezzo post-asta
€ 100   (US$ 110)


(Post-asta chiuso.
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» Autografi
Sengle, Friedrich
Brief 1971 + Beigabe

Lotto 2633

Sengle, Friedrich, Germanist und Literaturhistoriker, berühmt für sein dreibändiges Hauptwerk "Biedermeierzeit", Professor in Köln, Marburg, Heidelberg und München (1909-1994). Eigh. Brief m. U. "F. Sengle". 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 4to. Söcking (Starnberg) 31.VII.1971.

An einen "Herrn Doktor", der sich habilitieren möchte. "... Vielleicht wäre es besser, in aller Ruhe an etwas zu arbeiten; denn wir können ja nichts anderes tun, als Ihre Habilitationsschrift nach den geltenden Massstäben beurteilen. Wenn Sie aber meinen, daß ich in irgendeiner Weise helfen kann, stehe ich natürlich zu Ihrer Verfügung. Ich sehe zur Zeit - ohne Urlaub - den II. Band meiner 'Biedermeierzeit' durch, bin also grundsätzlich immer zuhause in Söcking ... Nach München komme ich ganz selten, und dann zu Besprechungen, Sprechstunden usw. ... Ich stehe Ihnen also in der Zeit nach dem 8.VIII. nach vorherigner telefonischer Anmeldung ... in Söcking jederzeit zur Verfügung ...". - Sengle füllt mit seiner Schrift, ganz ähnlich wie Alexander von Humboldt, nur die rechten unteren zwei Drittel der Seite aus. Die Weitsicht Humboldts fehlt ihm allerdings, wie die vollkommen subjektive Pauschal-Kritik an den Autoren des "Jungen Deutschland" in seinem als "Standardwerk" gerühmten Buch "Biedermeierzeit" erkennen läßt. - Dabei: Walter Hinck, hervorragender Germanist und Literaturhistoriker, Professor in Köln (1922-2015). Eigh. Brief m. U. "Walter Hinck" unter einem masch. Gedicht. 2/3 S. Mit Umschlag. Gr. 4to. (Wohl Landau i. d. Pfalz 2012). - Unter dem masch. Gedicht "Hoch auf dem Lykabettos" handschriftlich an einen Redakteur, der ihm zum 90. Geburtstag gratuliert hatte. "... dieses Gedicht, der letzte meiner lyrischen Versuche, kam mir kürzlich wieder unter die Augen. Vor Jahrzehnten entstanden, zeigt es ein so ganz anderes Griechenland als das, das zur Zeit durch die Zeitungen geistert ... Die Reihe, in die Sie das Büchlein 'Jahrgang 1922' stellen wollen, ist so imposant, dass es sich vor den großen Namen kaum behaupten kann. Aber wie könnte ich die Aufnahme verweigern! ...". - Hincks Buch "Jahrgang 1922. Biographische Skizzen" war 2011 bei Bouvier in Bonn erschienen. Sein unübertroffenes Standardwerk, "Das deutsche Lustspiel des 17. und 18. Jahrhunderts und die italienische Komödie" (Stuttgart 1965) fehlt in dem unzureichenden Artikel bei Wikipedia.

Stima
€ 120   (US$ 132)


Prezzo post-asta
€ 60   (US$ 66)


(Post-asta chiuso.
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» Autografi
Humboldt, Alexander von
Brief an den Maler Lengerich

Lotto 2703

- Eigh. Brief m. U. "Al Humboldt". 1 S. Doppelblatt. Mit eigenhändigem, gesiegeltem Umschlag. Gr. 8vo. Potsdam (1859?).

An den Historien- und Bildnismaler Heinrich Lengerich (1790-1865) in Berlin, dem er den Verkauf eines Bildes an die Kaiserin von Russland vermitteln will. "Ich habe ... von dem Staatssecretair der Kaiserin Herrn von Storch, heute früh ... erlangt, daß die Kaiserin Ihre schöne Copie der Madonna della Scala (40-50 Fr d'or) sehen wird. Sie muß aber leider sehr eiligst bis morgen Sonnabend früh um 10 Uhr schon in Sanssouci in der Bibliothek Friedrichs des Großen aufgestellt sein. Machen Sie es also möglich entweder heute Abend noch oder morgen sehr früh! Der beiliegende Zettel wird alle Schwierigkeiten heben. M. v. Storch hat mir seine beste Empfehlung verheißen, aber da mehrere Kunstwerke aufgestellt werden, kann er und ich nicht für den Erfolg sicher sein. Sie und Ihre liebenswürdige Familie wissen, wie innigen Antheil ich an Ihnen allen nehme! ... Sie können, mein Lieber, das Bild nicht selbst zeigen." - Lengerich, Lehrer an der akademischen Zeichenschule in Berlin, hatte bereits in den 1820er Jahren im Auftrag Friedrich Wilhelms III. in Rom Kopien nach Raffael angefertigt. Das Vorbild der hier genannten Kopie, die "Madonna della Scala" stammt allerdings von Correggio. - Nikolai Andrejewitsch von Storch (1816-1877) war Staatssekretär und Wirklicher Geheimrat unter dem Zaren Alexander II. - Die Zarin Alexandra Fjodorowna, geb. Prizessin Charlotte von Preußen und Witwe des Zaren Nikolaus I., besuchte Potsdam-Sanssouci im Jahre 1859. Sollte sich der Brief auf diesen Besuch beziehen, wäre er kurz vor Humboldts Tod geschrieben.

Stima
€ 500   (US$ 550)


Aggiudicato per € 900 (US$ 990)


» Autografi


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