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Askanisches Gymnasium
Fotoalbum des Schriftstellers, Autors und Oberl...

Lotto 258

Askanisches Gymnasium. - Kraetsch, Emil. Fotoalbum des Schriftstellers, Autors und Oberlehrers am Askanischen Gymnasium in Berlin. Ca. 80 montierte Silbergelatine-Fotos auf Albumkartons. 34 x 33 cm. Schweres dunkelgrünes Leder d. Z. (kaum berieben) mit Rücken- und Deckelvergoldung sowie auf beiden Deckeln vertieft eingelassenem honigfarbenem Pergament-Spiegel mit ornamentaler Goldprägung. Berlin 1952.

Prof. Dr. Emil Kraetsch, geboren am 10. Februar 1856 in Berlin war Historiker, Geschichtslehrer und Romanist, veröffentlichte u. a. die Schrift "De abundanti dicendi genere Lucretiano" (1881), eine "Illustrierte Weltgeschichte", eine Schrift über den Erzbischof Friedrich von Mainz (1895) sowie ein französisches Taschenwörterbuch. Er arrivierte zum Oberlehrer des Askanischen Gymnasiums in der Berliner Friedrichsvorstadt und wurde dann Direktor des Königstädtischen Gymnasiums, einer humanistisch orientierten Schule in der Berliner Innenstadt im Stadtteil Königsstadt (Königsvorstadt, Georgenvorstadt; heute ein Teil von Mitte).
Dargestellt in Fotos ist ein großer Teil aus dem Leben des Professors und seiner großen Familie, der in Berlin-Wilmersdorf, Bundesallee 221, wohnte, Familienfotos mit Frau und Kindern, interessante Ansichten Berliner Interieurs "Herrenzimmer der Wohnung Walter Kraetsch, Helmstedter Str. 6, 1943", aber auch Fotos von Reisen nach Unterwössen im Chiemgau (1940), Ostseebad Grömitz (mit Bikini-Fotos der hübschen Mädchen der Familie), List auf Sylt, bei Segelpartien in Berlin-Wannsee (1952), in Brüningslinden, in Farchant in Oberbayern (mit spektakulären Alpenansichten), Linderhof, Ettal, dann folgen frühe Auslandsreisen nach Jugoslawien (1954) mit der Kvarner Bucht, Opatija, Medvejy, Lovran, Insel Rab, und schließlich Italien mit Venedig (Rialto, Palazzo Vecchio), Rom (Trevibrunnen, Petersplatz) ferner Capri, Amalfi etc. – Wohlerhalten.

Stima
€ 120   (US$ 132)


Prezzo post-asta
€ 60   (US$ 66)



» Geografia
Paris-Bar Berlin
Album mit hanschriftlichen Texten von Bettina S...

Lotto 548

Paris-Bar Berlin. Album mit ca. 180 an Fotoecken eingelegten Original-Fotografien von Edgar E. Herbst. 29,4 x 29,4 cm. Illustriertes Pappalbum (gering bestoßen). Berlin 2002.

Fotodokumentation über die legendäre Paris-Bar in der Charlottenburger Kantstraße in Berlin. Über zwei Monate, von November bis Dezember 2002 beobachteten, beschrieben und fotografierten Bettina Schneuer (geb. 1964, Juristin und Journalistin sowie Redakteurin bei 'Spiegel TV' und beim 'Stern') und der Society-Fotograf Edgar E. Herbst (geb. 1961; Veröffentlichung von Strecken für den 'Stern', den 'Spiegel', die 'Gala' etc.) das Leben in der Bar und stellten für diese das vorliegende Album mit Originalfotos (analoge Color Prints) zusammen. Eine nicht zustande gekommene Veröffentlichung sollte wohl folgen, der Text von Schneuer ist als Faxausdruck vom 29. Januar 2003 (an das "Stern Ressort Leute") beiliegend und mit eigenhändigen Korrekturen der Autoren in blauem Kugelschreiber versehen.

"Nicht nur das Ambiente, auch besondere Gäste sorgen für Atmosphäre. So gesehen hatte die Paris Bar in Berlin immer einen hohen Stellenwert. Seit Jahrzehnten ist sie eine Institution des alten West-Berlin ... Das ändert aber nichts daran, dass sie stets als Künstler- und Prominenten-Magnet galt und gilt" schreibt Heinz Horrmann in der Berliner Morgenpost 1.06.2014: "Die wundersame Wandlung der Paris Bar".

Bettina Schneuer schildert die aufregenden Zeiten der Jahrtausendwende in der Paris-Bar ebenso farbenfroh und schrill, wie es die - allesamt in Gelborangetönen gehaltenen - Fotos visuell tun: "Alle, die öfter hingehen, können sie erzählen, die zahllosen Anekdoten am Skelett des Lebens: Wie Madonna mit sieben Leuten reinschneit, unangemeldet auf den einzigen freien Tisch zusteuert, bloß war der ja für die Lollo reserviert, Madonna also stinksauer und brüllt: 'Who the fuck is Gina Lollobrigida!? ... [die Prominenten Berlin-Besucher] landen alle irgendwann, meist später am Abend in der Kantstraße 152, um die Ecke vom Bahnhof Zoo, mitten im alten, angeblich abgemusterten West-Berlin..."

Die Fotos (wenige doppelte) zeigen die Eigentümer der Bar, Würthle und Nohal, die extravaganten Ober und Barleute, den Windhundmischling "Golo", Außen- und Innenansichten, die geschichtenreiche Bushaltestelle davor, die "Herrentoilette" mit dem "Condomautomat", die Tische am Abend und am Morgen nach den Partys und viele Details mehr, darunter auch den Hintern eines 'Glamourpüppchens' mit dem trockenen Kommentar "Dame mit Dior", den Streetart-Künstler Rashidii Graffiti oder Johannes B. Kerner mit dem Kommentar "Currywurst von '195' geliefert nach 1.00 Uhr", den Prinzen Georg von Preußen im Flirt mit der Prinzessin von Isenburg, die Telefonnummer von Kamran Sardar Khan (im Foto mit Hannelore Elsner) und vieles, vieles mehr - ein ziemlich intimer Einblick in den Glanz, Abglanz und Absturz der prominenten Welt.

Mit Bildern von Nadja Auermann, Boris Becker, Barbara Becker, Gedeon Burkhard, Rolf Eden, Hannelore Elsner, Uschi Glas, Vadim Glowna, Rashidii Graffiti, Monika Hansen, Oliver Hirschbiegel, Henriette (Jette) Joop, Alexandra Kamp, Hellmuth Karasek, Katy Karrenbauer, Johannes B. Kerner, Bodo Kirchhoff, Herbert Knaup, Franziska Knuppe, Ulla Kock am Brink, Dieter Koslik, Sven Ley, Ralf Möller, Wanja Mues, Julia Nalbach, Reinald Nohal, Irina Papst, Michael Rewald, Armin Rohde, Oskar Röhler, Nils Ruf, Kamran Sardar Khan, Rezzo Schlauch, Esther Schweins, Paul Spiegel, Birgit Stein, Benjamin Tewaag, Udo Walz, Sönke Wortmann, Michel Würthle und zahlreichen anderen.

Alle Fotos haben das längliche Polaroid-Format von 9 x 12,5 cm und erinnern mit ihrem weißen Rand auch an Instantfotos. Alle sind oben mit Bleistift bezeichnet, wobei jeweils die Nummer des Films und die Bildnummer zur Wiederauffindung genannt werden (beispielsweise: "Film 937 Bild 10; Film 359 Bild 14"), Kommentare in rotem Edding beziehen sich auf die geplante Veröffentlichung wie "Aufmacher?" oder sind mit einem Ausrufezeichen "!" als besondere Hinweise auf bestimmte Fotos versehen.

Alle Farbfotos sind mit schwarzem Edding durchnummeriert von 1-189, wobei ca. sieben Fotos aus der Reihenfolge fehlen, die wohl zur Veröffentlichung in anderen Magazinen entnommen wurden (fehlen Nummern 35, 84, 115, 165, 185, 188, 189). Am Ende befinden sich 6 weitere Fotos in Schwarz-Weiß, ebenfalls im selben Format. – Kaum Gebrauchsspuren.

Stima
€ 500   (US$ 550)


Aggiudicato per € 300 (US$ 330)


» Libri vari
Hakoah
Fotoalbum der jüdischen Sportgemeinschaft zu Be...

Lotto 557

Zeugnis wiederaufkeimenden frühen jüdischen Lebens im Nachkriegsberlin
Hakoah. - Fotoalbum der jüdischen Sportgemeinschaft zu Berlin. 8 Albumblätter mit 29 originalen schwarz-weiß Fotografien und 26 einmontierten Zeitungsausschnitte. 32 cm x 23,5 cm. Halbleinen-Album d. Z. (Rücken restauriert, Deckel stärker fleckig, bestoßen). Berlin 1947.

Nach fast 10-jähriger Zwangspause wurde der jüdische Sportverein "Hakoah" (hebraice: "Die Kraft") mit Sitz im Grunewalder Stadion am S-Bahnhof Grunewald im Jahre 1945 (wieder-)gegründet. Der "SC Haloach" war bereits 1905 ins Leben gerufen worden, wurde dann 1933 vom Sportbetrieb ausgeschlossen und 1938 verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb dann mit 20-25 Mitgliedern, alle jüdische Überlebende des Nationalsozialismus, im Jahre 1947 wieder aufgenommen.
Die ersten Mannschaften - es gab Männer- und Frauenteams -, waren Handballer. Kurze Zeit später folgten die Fußballer und dann die Leichtathleten, zu denen auch der berühmte, im Jahre 1987 verstorbene Entertainer Hans Rosenthal (1925-1987) gehörte. Von diesem gibt es ein Originalfoto beim Schnelllauf (13 x 18 cm), ferner einen Zeitungsausschnitt, der ihn als Sieger im 800-Meter-Lauf zeigt (beiliegend auch eine Kopie mit Ansicht desselben beim Laufen mit Kameraden).

Die Fotos zeigen weitere Mitglieder des "Hakoah" beim Training oder bei den Spielen, während sich die Zeitungausschnitte auf (Sport-)Kommentare zu den Spielen konzentrieren. Es wird mitgeteilt, wann wer gegen wen gespielt hat und welche Erfolge der Berliner "Hakoah" Sportverein erzielt hat. Einige der Sportler tragen auf den Fotos und Abbildungen die typischen (blau-weißen) Sportanzüge, die mit dem Davidstern verziert waren. Ihre Gegner kamen zum Teil aus Berlin wie z. B. aus Rehberge, dem RIAS (Rundfunk im Amerikanischen Sektor) und RBT-Orchester (Radio Berlin Tanzorchester), aber auch internationale Vereine gehörten zu den Spielkontrahenten (beispielsweise Polen). Einige Zeitungsabschnitte berichten von Spielen für die OdF ("Opfer des Faschismus" der Nürnberger Gesetzgebung). Dabei hat der Hauptausschuss des OdF seine sportlichen Mitglieder zusammengerufen, um Freundschaftsspiele gegen die Vereine Rehberge, Schöneberg und Hakoah Berlin auszutragen. Der Erlös sollte ausschließlich dem Aufbau des neuen Dienstgebäudes für die Opfer der Nürnberger Gesetzgebung zugutekommen.

Dem ersten Werbesportfest am 13. Juli 1947 auf dem Sportplatz der Jüdischen Gemeinde am S-Bahnhof Grunewald wird in dem Fotoalbum auf zwei Seiten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auf dem rosafarbenen Werbeflugblatt wird zum Ausdruck gebracht, dass das letzte jüdische Sportfest fast auf den Tag genau an selber Stelle stattgefunden hat. Besonders tragisch ist etwa die Aussage: "Unsere Leistungen können sicher nicht den alten Stand erreichen, da der größte Teil unserer Besten nicht mehr unter uns weilt." Das Kampfmotto lautete: "Wenn auch die Kräfte nicht ausreichen, so ist der Wille zu loben." Im Rahmen dieser Sportspiele fand das erste Fußballspiel nach dem 2. Weltkrieg zwischen zwei jüdischen Mannschaften statt: Makkabi Köln gegen Hakoah Berlin. Das Spiel endete mit einem 7:4 für Hakoah Berlin. Ebenfalls hat bei diesen Spielen Hans Rosenthal einen 800- Meter-Lauf gewonnen. Einige Zeitungsartikel stammen aus der jüdischen Zeitschrift "Der WEG", die mit ihrer ersten Ausgabe am 1. Juni 1946 erschienen war, wobei die redaktionelle Zielsetzung der unabhängigen Zeitschrift lautete, die jüdischen Probleme zur Diskussion zu stellen), aber auch z.B. aus dem "Tagespiegel".

Vermutlich wurde das Fotoalbum von einem Herrn Dr. Albert Loewy zusammengestellt. Hinweis darauf könnte sein, dass dem Album ein Blatt beiliegt, auf dessen Rückseite groß in Weiß auf Schwarz "1938-1945" gedruckt ist und auf der Vorderseite eine Zusammenfassung eines Gesprächs mit Dr. Albert Loewy u. a. zum Thema "Gründung von Hakoach Berlin". Dort wird vermerkt, an welche Sportfreunde sich dieser noch erinnerte. Als Gedächtnishilfe dienten dabei Fotos aus den Anfangsjahren des Vereins. Somit war unter den ersten Mitgliedern beispielsweise Loewy selbst, aber auch prominente Persönlichkeiten wie Frau Ruth Galinski (gest. 2014), die spätere Ehefrau des Heinz Galinkski (1912-1992). Sie ist wohl auf dem Gruppenfoto der Handballerinnen auf der 2. Seite abgelichtet. – Einige Fotos unsachgemäß mit Klebefilm montiert, viele aber auch in Fotoecken eingelegt, stellenweise etwas verblasst oder mit Braunflecken und sonstigen Gebrauchsspuren, insgesamt aber meist wohlerhalten und sehr ordentlich. Höchst interessante Dokumentation des wiederaufkeimenden jüdischen Lebens in Berlin nach der Katastrophe des Holocaust.

Stima
€ 1.800   (US$ 1.980)


Aggiudicato per € 1.500 (US$ 1.650)


» Libri vari

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