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Aereboe, Friedrich
2 Briefe 1930 + Beigaben

Lotto 2186

Aereboe, Friedrich, bedeutender Agrarökonom, Professor in Breslau, Hohenheim und Berlin, "gehört zu den großen Universalgelehrten der Agrarökonomie" (1865-1942). 2 Briefe (1 eigh., 1 masch.) m. U. "Aereboe". Zus. 2 S. Mit gedr. Briefkopf. Gr. 4to. Bozen 27.VIII. und 27.IX.1930.

An den Nationalökonomen und Politiker Gerhart von Schulze-Gaevernitz (1864-1943), Professor in Freiburg, u. a. über die neugegründete "Deutsche Staats-Partei". "... Ich war am Semesterschluß mit meinen Kräften ganz am Ende; habe dann zuerst in Deutschland an verschiedenen Stellen etwas Erholung gesucht, bin aber überall vollkommen verregnet, so daß ich schließlich nach Bozen-Gries geflüchtet bin ... Es ist zu schade, daß wir uns über das Programm der Staatspartei nicht eingehend mit einander und mit Koch-Weser, Höpker Aschoff, Halpach etc. unterhalten können. Ich glaube nicht, daß es sich empfiehlt so weit in die Details hineinzusteigen wie es der mir übersandte Entwurf tut. Ich will aber zusehen, daß ich in diesen Tagen auch zu den einzelnen Abschnitten des Entwurfes noch einige Ausführungen mache [Gries-Bozen 27.VIII.1930] ... Ich bin in Bezug auf die agrarpolitischen Maßnahmen, die unter den Herren Dietrich und Schiele getroffen sind, vollkommen Ihrer Meinung. Dieselben führen unsere Landwirtschaft und unsere gesamte Volkswirtschaft immer tiefer in den Sumpf hinein, weil sie das Inland ausplündern und das Ausland in seiner Konkurrenzfährigkeit in den Möglichkeiten, nach Deutschland zu importieren, ungeheuer stärkt ..." [Berlin-Hermsdorf 27.IX.1930]. - Hermann Dietrich war in den Kabinetten Müller und Brüning zuständig für Ernährung und Landwirtschaft; Martin Schiele war ebenfalls Reichsernährungsminister. - Mit Farbstift-Anstreichungen des Empfängers. - Dabei: Erich Koch-Weser, Jurist und Politiker, Reichs-Innen- und Justizminister, emigrierte 1933 nach Brasilien (1875-1944). 2 Briefe m. U. "Koch-Weser". Zus. 2 S. Gr. 4to. Berlin 31.VII. und 21.VIII.1930. - Ebenfalls an Schulze-Gaevernitz. "... Ich habe mich sehr über Ihr Schreiben vom 30. Juli 1930 gefreut und würde es begrüssen, wenn Sie das angeregte Programm für uns ausarbeiten würden. Sie würden mir damit einen grossen Dienst erweisen. Ich darf nach Ihrem Schreiben feststellen, dass die Deutsche Staatspartei Ihren Namen als einen der hervorragendsten unter den unendlich Vielen, die in diesen Tagen der Partei beitreten, nennen darf [31.VII] ... Meinen verbindlichsten Dank für Ihre ... Uebermittlung Ihres Programmvorschlags ... Ich glaube Ihnen sagen zu können, dass die Staatspartei in allen wesentlichen Fragen auf dem Boden Ihrer Richtlinien steht; in Sonderheit betont sie auch stark die sozialen Verpflichtungen: bereits in ihrem Gründungsaufruf und auch jetzt bei der Auswahl der Kandidaten ist das deutlich zum Ausdruck gekommen. Ich glaube daher in Ihrem Sinne zu handeln, wenn ich Ihr Exposé der nach den Wahlen zusammentretenden Programmkommission zur Stellungnahme unterbreite ..." [21.VIII.1930]. - Mit Briefkopf "Deutsche Demokratische Partei. Der Parteivorsitzende." - Der erste Brief mit 4 Tintenflecken. - Ferner beiliegend die Durchschrift des vorangegangenen Gegenbriefes von Schulze-Gaevernitz, in dem er u. a. vor den Nationalsozialisten warnt. - 5 interessante Briefe zur politischen Atmosphäre gegen Ende der Weimarer Republik.

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