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Immagine Principale Descrizione Stato
Dürer, Albrecht
Der hl. Hubertus, auch Eustachius genannt

Lotto 5102

Der hl. Hubertus, auch Eustachius genannt. Kupferstich. 36 x 26,1 cm. Um 1501. B. 57, Meder 60 h (von k). Wz. Bekröntes Wappen mit Basler Stab und Anhänger NHM (Nic. Heusler?), Meder 214.

Die Darstellung des hl. Hubertus, für die Albrecht Dürer selbst die Bezeichnung "Eustachius" gebrauchte, da die beiden Heiligen als Schutzpatrone der Jagd sich die Legende teilen, stellt die größte Kupferstichplatte im druckgraphischen Werk des Meisters dar. In den Abmessungen reicht sie gar an die Holzschnitte der Apokalypse heran. Das Hauptblatt des Meisters in einem ganz ausgezeichneten, feinzeichnenden und teils gratigen Abzug mit samtener Wirkung, Quetschfalten vom Druck rechts oben, mittig sowie unten und umlaufenden feinem Rändchen um die deutlich zeichnende Plattenkante. Recto unsichtbar geglättete Mittelfalte, minimal angestaubt und vereinzelt ganz minimal fleckig, zwei Randeinrisse mittig rechts, einer davon säuberlich ausgebessert zum Hinterteil des Pferdes, dort und im Sattel weitere säuberliche Ausbesserungen, Oberflächenbereibungen, winzige Einrisse und Ausbesserungen im linken weißen Rand, teils bis leicht in die Darstellung reichend, links oben minimale Knitterspuren, zwei winzige Fehlstellen im oberen weißen Rand, leichte Reste alter Montierung verso, sonst in sehr guter und ausgewogener Erhaltung. Aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts Stuttgart (mit deren Dublettenstempel, Lugt 2323 u. 2324).

Stima
€ 24.000   (US$ 27.119)


Aggiudicato per € 28.000 (US$ 31.639)


» Stampe del XV - XIX secolo
Dürer, Albrecht
Wappen mit dem Totenkopf

Lotto 5109

Wappen mit dem Totenkopf. Kupferstich. 21,8 x 15,9 cm. 1503. B. 101, Meder 98 mit dem Glitsch a-b (von d).

Mit dem Strich über den Leib der Frau. Ganz ausgezeichneter Druck mit leichtem Plattenton und mit gleichmäßigem, schmalem Rand um die Plattenkante. Links drei kaum wahrnehmbare Fleckchen, feine Quetschspur im Rankenwerk verso, sonst tadelloses und unberührtes Exemplar. Aus einer bisher nicht identifizierten Sammlung FE (nicht bei Lugt).

Errata: Ganz ausgezeichneter, wohl späterer Druck mit leichtem Plattenton und mit gleichmäßigem, schmalem Rand um die Plattenkante. Links drei kaum wahrnehmbare Fleckchen, feine Quetschspur im Rankenwerk verso, mit zahlreichen, sehr unauffälligen und fachmännisch gesetzten Federeinzeichnungen, etwa am Totenschädel, im Kleid und im Rollwerk etc., sonst tadelloses Exemplar.

Stima
€ 15.000   (US$ 16.950)


Aggiudicato per € 16.000 (US$ 18.080)


» Stampe del XV - XIX secolo
Goltzius, Hendrick
Herkules und Cacus

Lotto 5128

Herkules und Cacus. Clair-obscur-Holzschnitt von drei Platten in Schwarz, Hellbraun ("tan") und Olivgrün. 40,3 x 33 cm. 1588. B. 231, Hirschmann 373, Hollstein 373, Bialler 25 I c (von f, von VI), Leesberg (New Hollstein) 304 Ie (von III).

Der größte und wohl eindrucksvollste Clair-obscur-Holzschnitt von Goltzius ist zugleich der einzige, der mit einem Datum versehen ist. Ausgezeichneter Frühdruck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie und wunderbarem Druckrelief verso. Die Schrift im freien Feld auf der linken Seite ist vorhanden, jedoch schwer lesbar, wohl weil der Holzstock beim Druck um einige mm verrutschte. Vor dem Wurmloch auf der linken Hüfte des Cacus, direkt am Übergang zum Torso, das bereits in den späteren Farbvarianten des I. Zustandes (e und f) zur Wirkung kommt und unser Blatt damit als Frühdruck ausweist (s. Bialler S. 104). Geglättete und hinterlegte Mittelfalte, dort mit sehr kleinen Randeinrissen, etwas fleckig vorwiegend verso, winziges Nadellöchlein oben links, die rechte obere Ecke hinterlegt, weitere geringe Altersspuren, sonst schön.

Errata: Herkules und Cacus. Clair-obscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Schwarz, Hellbraun ("tan") und Blaugrau. 40,3 x 33 cm. 1588. B. 231, Hirschmann 373, Hollstein 373, Bialler 25 I c (von f, von VI), Leesberg (New Hollstein) 304 Id (von III).

Mit einer unauffälligen Ausbesserung mit dezenten und unmerklichen Federretuschen im Bereich der Scham des Herkules und des Cacus.

Stima
€ 6.000   (US$ 6.779)


Aggiudicato per € 14.500 (US$ 16.385)


» Stampe del XV - XIX secolo
Lievens, Jan
Brustbildnis eines bärtigen Orientalen mit Turban

Lotto 5151

Brustbildnis eines bärtigen Orientalen mit Turban. Radierung. 16,1 x 14,3 cm. B. 18, Hollstein 35 IV (von V). Wz.

Prachtvoller, klarer Abzug mit einzelnen Kritzeln und mit gleichmäßig feinem Rändchen, mit der Adresse von Wijngaerde und der Nummer. Geringe Gebrauchsspuren, oben rechts ein unauffälliger und äußerst sorgsam ausgebesserter Randeinriss, der recto nicht in Erscheinung tritt, sonst tadellos schön. Aus der Sammlung Hermann Weber (Lugt 1383).

Stima
€ 4.000   (US$ 4.520)


Aggiudicato per € 13.000 (US$ 14.689)


» Stampe del XV - XIX secolo
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus lehrend, genannt La petite Tombe

Lotto 5208

Christus lehrend, genannt La petite Tombe. Radierung und Kupferstich. 15,5 x 20,8 cm. Um 1657. B. 67, White/Boon (Hollstein) 67, Nowell-Usticke 67 I (von III), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 298 I (von II). Wz. Zweizeilige Schrift.

Prachtvoller, ganz klarer und transparenter Druck noch mit Spuren von Grat in den Mantelfalten des links stehenden Mannes, auf die Plattenkante geschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens. Etwas stockfleckig, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus der Sammlung Paul Davidsohn (Lugt 654). - "Eine der großartigsten Kompositionen des Meisters, von seltener Geschlossenheit und zugleich äußerst kräftiger Lichtwirkung." (W. von Seidlitz).

Stima
€ 12.000   (US$ 13.559)


Aggiudicato per € 18.000 (US$ 20.339)


» Stampe del XV - XIX secolo
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus heilt die Kranken, genannt das Hundert...

Lotto 5211

Christus heilt die Kranken, genannt das Hundertguldenblatt. Radierung. 28,1 x 39,4 cm. Um 1648. B. 74, White/Boon (Hollstein) 74 II, Nowell-Usticke 74 II (l) (von IV), Hinterding/Rutgers 239 II (von IV). Wz. Straßburger Lilienwappen mit angehängten Initialen 4 GH WR (vgl. Hinterding: Watermarks in Rembrandts Etchings, Strasbourg lily-J-d-a_Haum-5468).

Die um 1649 entstandene Radierung "Christus heilt die Kranken" zählt von alters her zu den Hauptblättern des druckgraphischen Œuvres Rembrandts. Ausgezeichneter, toniger Druck mit vielen Wischspuren von großer atmosphärischer Qualität, mit sehr feinem Rändchen an drei Seiten, entlang des unteren Randes knapp in die Darstellung geschnitten. Geringfügig fleckig, verso sorgsam geglättete Falzspuren, entlang der vertikalen Mittelfalte kleinere und sorgsame Ausbesserungen, vereinzelt weitere, unauffällige Ausbesserungen, entlang des unteren Randes sehr sorgfältig und unauffällig angerändert, dort mit zarten und sorgfältigen Retuschen, der verso angebrachte Sammlerstempel unten links leicht durchschlagend, leichte Knitter- und Gebrauchsspuren, sonst insgesamt sehr gut. Aus einer bisher nicht identifizierten Sammlung KB (Lugt 4786).

Stima
€ 24.000   (US$ 27.119)


Aggiudicato per € 32.000 (US$ 36.160)


» Stampe del XV - XIX secolo
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Windmühle

Lotto 5223

Die Windmühle. Radierung. 14,7 x 20,8 cm. 1641. B. 233, White/Boon (Hollstein) 233, Nowell-Usticke 233, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 200. Wz. Nebenmarke PL.

Nowell-Usticke "R- :Very uncommon, a popular subject". Laut Seidlitz "An Duft und Feinheit vielleicht die schönste Landschaft des Meisters". Mit den bei Nowell-Usticke für die frühen Druckzustände beschriebenen feinen Craqueluren im Himmel und dem körnig wirkenden Schwefelton, der besonders links von der Mühle wirksam wird. Ganz ausgezeichneter, gleichmäßiger und leicht toniger Druck auf feinem strukturiertem Bütten, mit schmalem Rändchen. Zwei winzige Rostpünktchen im Himmel oben rechts, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus den Sammlungen Chevalier Camberlyn, Brüssel (Lugt 514), François Debois, Paris (Lugt 985) sowie einer Sammlung "Kubus im Kreis" (nicht bei Lugt).

Stima
€ 24.000   (US$ 27.119)


Aggiudicato per € 40.000 (US$ 45.199)


» Stampe del XV - XIX secolo
Saenredam, Jan
Des Todes Kopf

Lotto 5238

Vanitasstillleben mit Totenkopfschädel (Des Todes Kopf). Kupferstich nach Abraham Bloemaert. B. 30, Hollstein 110 II. Wz. Kleines Wappenschild mit Intialen FMO (vgl. Heawood 3196/3197, Amsterdam, um 1606-1613).

Prachtvoller, harmonischer und ausgewogener Druck noch mit winzigen Nadelproben in den äußeren Rändern und mit gleichmäßig schmalem Rand um die schön und teils gratig zeichnende Facette. Vereinzelt minimal fleckig vor allem rechts, unauffällig geglättete Horizontalfalz, diese verso hinterfasert und partiell ausgebessert vor allem zu den Rändern hin, winzige Ausbesserung im Wort ARVA rechts, oben mittig weitere sehr sorgsam ausgeführte Ausbesserung, verso bogenförmige, hinterfaserte und recto nicht wahrnehmbare Quetschspur im oberen Bereich, von rechts unterhalb der Mitte eine weitere, recto nicht wahrnehmbare und verso hinterlegte Quetschspur, im Gesamteindruck gleichwohl ganz vorzügliches Exemplar. Von größter Seltenheit, wir konnten kein anderes Exemplar auf dem Markt nachweisen.

Stima
€ 9.000   (US$ 10.169)


Aggiudicato per € 38.000 (US$ 42.939)


» Stampe del XV - XIX secolo
Schongauer, Martin
Die Taufe Christi

Lotto 5245

Die Taufe Christi. Kupferstich. 16,3 x 15,9 cm. Vor 1481. B. 8, Lehrs 8, Hollstein 8. Wz. Gotisches P mit Blume (vgl. Lehrs 57ff).

Lehrs weist darauf hin, dass das bedeutende Blatt motivisch möglicherweise als Gegenstück zur Darstellung des Christus als Gärtner (Lehrs 15) zu verstehen ist. Bei der zeitlichen Einordnung rechnen die meisten Autoren das Werk der mittleren Periode im Schaffen des Meisters (Seydlitz, Wendland) oder dem reifen Spätstil des Künstlers zu (Wurzbach, Scheibler), wohingegen Lübke es früher ansetzt. Wendland weist jedoch darauf hin, dass das Blatt sicher vor 1481 entstanden sein muss, da es offensichtlich als Vorlage für einige Details der Darstellung des Bischöflichen Wappens im Würzburger Missale gedient hat, welches in diesem Jahr erschienen ist (B. Bd. X., S. 56. Nr. 34). - Ganz ausgezeichneter, gratiger Druck, teils mit etwas Plattenton und Wischkritzeln; mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie, teils bis an diese geschnitten. Verso mit den Spuren verschiedener Figurenskizzen mit Kreide in Schwarz. Oben links und rechts je ein kleiner, fein säuberlich geschlossener Randeinriss, links mit winziger, fachmännischer Retusche, winzige, fein säuberliche Ausbesserung im Haupt des Täufers, partiell sehr feine, winzige Ausbesserungen im Rand, vereinzelt leichte Fleckchen, sonst sehr gut erhalten. Von größter Seltenheit, wir konnten im Auktionshandel in den letzten 20 Jahren nur ein weiteres Exemplar nachweisen.

Stima
€ 18.000   (US$ 20.339)


Aggiudicato per € 19.000 (US$ 21.469)


» Stampe del XV - XIX secolo
Fries, Ernst
Die Via Mala (Tiefe, wilde Gebirgsschlucht)

Lotto 5399

Die Via Mala ("Tiefe, wilde Gebirgsschlucht"). Federlithographie, teils hell- und dunkelbraun laviert und mit zahlreichen mit der Feder aufgetragenen Weißhöhungen auf blauem Velin, nach Joseph Anton Koch. 46,9 x 33,8 cm. Um 1820/21. Winkler 11, Wechssler 784. Wz. Buchstaben A B.

Die von Ernst Fries verfertigte Lithographie ist im „Stein EF. nach W.“ bezeichnet. Dementsprechend wird vermutet, dass Fries die Vorlagenzeichnung der „Via Mala“ für eine Arbeit von Georg Augustus Wallis (1770-1847) hielt, der ihm in vielem ein Vorbild war. Man kann jedoch davon ausgehen, dass in diesem Fall weniger der Künstler als die Wahl des Sujets, des Naturausschnittes für Fries ausschlaggebend war. - Ernst Fries beschäftigte sich intensiv mit den technischen Möglichkeiten der Lithographie, insbesondere mit der Verwendung von Tonplatten, um mit Blick auf die Maßgaben von Lavierungen und Weißhöhungen der Vorlagen die malerische Wirkung der Ansichten zu erhöhen und eine möglichst hohe Plastizität und Lebendigkeit der Oberflächenstrukturen zu erreichen. In dieser Hinsicht ist der vorliegende Abzug von allergrößtem Interesse: Lediglich die Strichplatte wurde gedruckt. Eine Lavierung in zwei oder drei Braunschattierungen sowie mit der Feder gesetzte Weißhöhungen auf den Bergspitzen, im Wasserfall und im schäumenden Fluss zeigen, wie sorgfältig der Künstler sich mit der Lichtregie auseinandergesetzt hat. Der Blauton des Papiers unterstreicht die plastische Wirkung. Virtuos übersetzt diese eigentlich nach einer lavierten Federzeichnung von Koch entstandene Lithographie die klammartige Schlucht in das Medium der Graphik. Die mehrere hunderte Meter tiefe Klamm wird von Fries in starker Nahsicht wiedergegeben, wie ein Denkmal, ein majestätisches Naturmonument, eine Kathedrale der Natur, die sich bis in den Himmel türmt. - Ausgezeichneter Druck mit Rand, auf einen vollen Bogen gedruckt, mit den originalen Schöpfrändern ringsum. Im rechten "weißen" Rand Federproben. Unauffällige geglättete Mittelfalte, an der oberen linken Ecke im weißen Rand etwas fleckig, die Weißhöhungen teils oxidiert, eine Sammlerannotation in Bleistift im unteren Rand "Italienische Ansicht v. Ernst Fries", weitere marginale Gebrauchsspuren, sonst in vorzüglicher und vollkommen originaler Erhaltung. Sehr selten.

Stima
€ 7.500   (US$ 8.475)


Aggiudicato per € 16.000 (US$ 18.080)


» Stampe del XV - XIX secolo

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