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Lotto 915 La Guépière, Pierre-Louis-Phillipe de
Recueil d'esquisses d'architecture représentant...
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La Guépière, (Pierre-Louis-Phillipe de). Recueil d'esquisses d'architecture représentant plusieurs monuments de composition dont partie sont construits par le sieur de La Guêpière. 5, 2 Bl. Mit 56 Kupfern bzw. Radierungen auf 51 (17 doppelblattgroßen, 2 vielfach gefalteten) Tafeln. 49 x 34 cm. Weinrotes geglättetes Kalbsleder d. Z. (Kapitale leicht abgeschürft, Kanten und Bünde beschabt, kaum Kratzer, etwas bestoßen) über 6 Zierbünden mit goldgeprägtem RTitel und reicher RVergoldung, breiten goldgeprägten Deckelbordüren und dreiseitigem Goldschnitt. Stuttgart, Cotta, o. J. (1759).

NDB XIII, 413. – Der aus Sceaux bei Paris stammende Architekt Philippe de La Guêpière (1715-1773) wurde im Jahre 1752 als Hofarchitekt des Herzogtums Württemberg angestellt, wo er sein Hauptwerk, den "Recueil d'esquisses d'architecture" vollenden konnte, an dem er schon seit 1750 arbeitete: "Eingeführt in die Baukunst durch seinen Onkel Jacques, studierte La Guépière an der Pariser Académie d'Architecture ... Um 1750 stand er in Verbindung mit dem Reformkreis um den Marquis de Marigny und J. G. Soufflot, der sich gegen die Übertreibungen des Louis-XV-Stils in der Architektur wandte. La Guépière zeichnete und stach damals die ersten Entwürfe für seinen „Recueil d'Architecture“ und bildete Architekten aus. Seit 1752 nahm er durch seinen Schüler A. F. v. Kesslau wesentlichen Einfluß auf den Bau des Karlsruher Schlosses.

Durch seine Entwürfe wie durch ein Projekt für eine Militärschule empfahl er sich dem jungen Herzog Carl Eugen von Württemberg, der ihn 1752 in der Nachfolge von Leopoldo Retti als Oberbaudirektor berief. La Guépière hatte das 1747 von Retti begonnene Neue Schloß in Stuttgart weiterzuführen. Er errichtete den linken Flügel, wobei er die Stadtfassade in betont einfachen Formen hielt. Bis 1763 schuf er die Innenausstattungen, von denen die Repräsentationsräume in den Formen des 'goût grec', das Treppenhaus mit seinen Nebenräumen, der Marmorsaal, die Aeneasgalerie und der Weiße Saal nach dem 2. Weltkrieg wiederhergestellt werden konnten" (NDB).

In den teils doppelblattgroßen, teils mehrfach gefalteten prachtvollen Kupfertafeln, die von der kleinsten Platte ca. 7 x 9,6 cm bis zur größten auf der vielfach gefalteten Tafel 102,6 x 142 cm (!) misst, sind zahlreiche Architekturen in Grundriss, Aufriss und verschiedenen Querschnitten dargestellt, darunter der Monumentalplan mit dem Stuttgarter Schloss "Haupt-Grund-Riss Façade und Profils ... des neuen fürstlichen residenz gebäudes so Ihro hochfürstl. Durchlaucht der jezo glorwürdigst regierende Herr Herzog Carl zu Württemberg in dero Residenz und Haupt-Statt Stuttgardt auf dem selbst gnädigst ausgesuchten Plaz ... fortsezen lassen".

Dargestellt sind Entwürfe für Brunnen "Elevation d'une petite Fontaine public", ein Stadttor "Porte de Ville", ein Triumpfbogen "Arc de Triomphe avec son plan au bas", ein prachtvolles, schlossartiges Rathaus "Elévation d'un Hôtel de Ville", Parkpavillons "Plan d'un Belvedere", "Plan [und] Elévation d'un Belvedere Projetté pour les jardins du Palais de Louisbourg" (Ludwigsburg bei Stuttgart), "Un petit Temple dédié à Mars", Kirchen "Eglise pricipale ou Metropolitaine", "Temple dédié à la Paix" mit Gräbergruft "Plan d'un Tombeau" und "Elévation du Tombeau" mit einer von Säulen umstandenen Pyramide, das Bühnenhaus eines Operntheaters "Coupe d'un avant Scène d'Opéra", aber auch zahlreiche einzelne Bauformen und Elemente wie Fensterädikulen "differentes cases de croisée".

Die zwei zwischengebundenen Blätter zum "Chasteau de Stuttgardt avec l'explication de sa distribution sur le plan général", mit der vollständigen Legende zum Monumentalplan und den zahlreichen Detailplänen, die folgen (Radierungen 35-56). Zwei der Tafeln zum Schloss mit an Falzen aufmontieren, ausklappbaren Grundrissvarianten. – Vorsatz in türkischem Marmorpapier, der fliegende stärker knittrig, mit Exlibris "Charles Frederic Architecte" und einem weiten gestochenen Blättchen mit leerem Rahmen. Vorsatz und Titel mit winzigem Rotstempelchen, nur vereinzelt minimal angestaubt, kaum gebräunt, der große Faltplan am Schluss mit wenigen kleinen Falzrissen, gering knittrig vereinzelt minimal fleckig und gebraucht. Sonst sind die Textblätter und Tafeln fast vollständig fleckenfrei, sauber und nahezu "druckfrisch" zu nennen, die Kupfer und Radierungen in starkem gratigen und überaus präzisen Abdruck, kontrastreich und scharf. Bemerkenswert schön gebunden.

Stima
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