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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Modern Art Part I » to the Art Department
Modern Art Part I Catalogue Price EURO 20,00
Auction Date Sat, June 6, 14:30 CET


» Entire Catalogue (Lots 8200 - 8504)

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Chapter Moderne Kunst Teil I / Modern Art Part I (Lose 8200 - 8504) » Chapters

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Main Image Description Status
Willig, Heinz
Yvonne 9

Lot 8501

Yvonne 9
Bronze mit goldbrauner Patina. 1992/93.
32 x 16 x 26 cm.
Auf dem Stand signiert "H. Willig" und datiert. Auflage 15 num. Ex.
Willig 135a.

Ganz gerade kniet die junge Frau mit gesenktem Kopf und leicht geneigtem Oberkörper, die Hände mit gestreckten Armen vorne auf die Knie gestützt. Die Diagonale der geraden Arme bildet mit Beinen und Rumpf ein rechtwinkliges Dreieck und verleiht der allansichtigen Skulptur eine interessante Spannung. Die Figur ist in kräftigen plastischen Bewegungen ausgeformt, die Oberfläche lebendig durchstrukturiert. Heinz Willig schuf bereits 1949 erste plastische Arbeiten. 1951 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, überwiegend in der Klasse für Bildhauerei bei Ludwig Gabriel Schrieber. Schöner Guss, entstanden bei Otto Strehle.

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.640)


Willig, Heinz
Anja 23

Lot 8502

Anja 23
Bronze mit goldbrauner Patina. 2011/12.
64 x 27 x 22 cm.
Auf dem Stand unter der Schulter signiert "H. Willig" und datiert sowie unter dem rechten Knie mit dem Gießerstempel "Guss Strehle". Auflage 12 num. Ex.
Willig 217.

Ein kurzer Moment, in Bronze ausgeformt für die Ewigkeit. Eine derart anspruchsvolle Haltung kann wohl immer nur für eine kurze Zeit gehalten werden: In extremer Torsion des Oberkörpers dreht das kniende Modell Schultern, Arme, Hals und Kopf so weit, dass die Rückseite seiner linken Schulter auf dem Boden aufliegt und der Blick der jungen Frau schräg nach oben fällt. Dennoch liegen ihre Arme ganz entspannt mit locker geöffneten Händen seitlich des Kopfes am Boden, die Handflächen nach oben weisend. Es entsteht eine schöne Balance zwischen der komplexen, raffinierten Haltung des Modells und seiner Gelöstheit im Ausdruck. Die etwas raue, ausdrucksvoll und lebendig durchgestaltete Oberfläche verwandelt auf die Bronze fallendes Licht in ein zartes, weiches Schimmern; sie spiegelt den Bewegungsimpuls des Bildhauers und trägt zusätzlich zur Bewegtheit der Figur bei.

Estimate
€ 2.800   (US$ 3.080)


Winter, Fritz
Abstrakte Komposition

Lot 8503

Abstrakte Komposition
Öl auf Velin. 1959.
17,3 x 24,2 cm.
Unten rechts in der Darstellung mit Bleistift signiert "FWinter" und datiert.

Breit mit dickem Pinsel in pastoser Ölfarbe aufgesetzte Farbflächen in Weiß-Rot-Blau schweben vor einem dezent modellierten braun changierenden Untergrund mit wolkigen rosa Akzenten. Indem die breiten Pinselhiebe vor diesem Untergrund zu schweben scheinen, entsteht eine räumliche Wirkung. Die wolkigen Farbflächen mit körniger Textur sind typisch für Winters Schaffen zum Ende der 1950er Jahre. Diese schwebend aufgelösten Gebilde mit flüchtig angelegten Farbstrukturen finden sich vor allem seit 1957, es entstehen "anti-formalistische" Kompositionen: "Alles Formelhafte einer Geste fällt fort, der Ausdruck wird oft heiter, frei und gelöst. Nie zuvor gab sich Winter einem derart unbelasteten Farb- und Formbilden hin." (Lohberg, S. 85). Die dynamische und lebendige Komposition strahlt in farblicher und formaler Ausgewogenheit.

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.640)


Wotruba, Fritz
Kleine sitzende Figur

Lot 8504

Kleine sitzende Figur
Bronze mit schwarzbrauner Patina. 1952-53.
20,5 x 13 x 19,3 cm.
Seitlich auf der Rückseite signiert "F. Wotruba". Auflage 1000 num. Ex.
Breicha 174.

Herausgegeben von Euro Art, Wien 1970, auf der Innenseite mit deren schwer leserlichem Herausgebervermerk und dem Stempel der Gießerei Venturi Arte. Aus kompakten geometrischen Kubenformen bildet Wotruba die sitzende Figur. Fritz Wotruba zählt zu den bedeutendsten modernen Bildhauern Österreichs. Er studierte 1926-28 Bildhauerei bei Anton Hanak an der Wiener Akademie und stellte mehrfach auf der Biennale und der documenta aus. Wotruba leitete ab 1945 die Meisterschule für Bildhauerei an der Wiener Akademie, zu seinen Schülern gehörte unter anderem Alfred Hrdlicka.

Estimate
€ 1.500   (US$ 1.650)



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