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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Paintings (15th to early 20th Century) » to the Art Department
Paintings (15th to early 20th Century) Catalogue Price EURO 20,00
Auction Date Thu, May 30, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 6000 - 6233)

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Gemälde des 19. Jahrhunderts und neuerer Meister / 19th-20th Century Master Paintings
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Main Image Description Status
Flamm, Albert - zugeschrieben
Die Faraglioni vor Capri im Mondschein

Lot 6214

zugeschrieben. Die Faraglioni vor Capri im Mondschein.
Öl auf Leinwand. 27,8 x 28,2 cm. Verso auf dem Keilrahmen ein altes Klebeetikett handschr. bezeichnet "Faraglione Capri / Wandaufriss II. / A. Flamm".


Estimate
€ 800   (US$ 903)


Hammer Price
€ 600 (US$ 677)


Hoffmann-Tedesco, Julia
Der Ruf der Sirenen

Lot 6215

Der Ruf der Sirenen.
Pastellkreiden auf Papier. 56 x 96 cm. Unten rechts signiert "Julia Hoffmann Tedesco". Um 1896/97.

Nach dem Studium an der Münchner Akademie unter Erich Correns ging Julia Hoffmann 1870 nach Florenz, wo sie drei Jahre später den Maler Michele Tedesco heiratete. Mit italienisch gefärbtem Namen begann die Künstlerin ihre Bilder ab dem Jahre 1877 auszustellen. Nach einem Aufenthalt in Rom ließ sich das Künstlerehepaar 1880 in Portici bei Neapel nieder. Im Jahr 1896/97 wurde sie in Florenz für das Werk "Le Sirene", bei dem es sich wohl um vorliegende Arbeit handeln dürfte, mit der Silbermedaille der Esposizione di Belle Arti, Festa dell'Arte e dei Fiori ausgezeichnet.

Estimate
€ 1.800   (US$ 2.033)


Hammer Price
€ 3.200 (US$ 3.615)


Diefenbach, Karl Wilhelm - Umkreis
Kampf gegen die niedere Kreatur

Lot 6216

Umkreis. Kampf gegen die niedere Kreatur.
Öl auf Leinwand. 150 x 75,5 cm. Verso auf dem Keilrahmen in Rotbraun signiert "Diefenbach" sowie datiert "Capri 1903".

Als Diefenbach 1899 die sagenumwobene Insel Capri erreichte, konnte er bereits auf eine lange künstlerische Entwicklung zurückblicken. Jedoch waren die Themen und Motive, die bis dahin den Schwerpunkt seines Werkes ausmachten, vor allem szenische Umsetzungen seiner philosophischen Ideale und lebensreformerischen Überzeugungen. Den konsequenten Schritt hin zu einer rein symbolistischen Malerei, speziell der symbolistischen Landschaft, angereichert durch Staffagefiguren und architektonische Versatzstücke, gelang ihm erst hier, jenseits des Festlandes, umgeben von Naturgewalten und -schauspielen. - Ein Jüngling steht auf einem vom Meer umtosten Felsen und kämpft gegen die Tiere der Finsternis. Schemenhaft zeichnet sich vor dem nachtschwarzen Hintergrund eine riesenhafte Figur ab, die dem Kämpfer für das Gute beizustehen scheint. Das Motiv des "Kampfes gegen niedere Gewalten" hat Diefenbach offenbar tiefer bewegt, denn es existiert ein weiteres Gemälde aus demselben Jahr zu dem Thema in der Certosa di San Giacomo, Capri (siehe Claudia Wagner: Der Künstler Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913), Meister und Mission, Dissertation Berlin 2007, S. 9, Werkkatalog WK 2.12 mit Abb.).

Errata: Bei dem Gemälde handelt es sich wohl nicht um ein eigenhändiges Werk von Karl Wilhelm Diefenbach, sondern um eine Arbeit aus dem Umkreis des Künstlers.

Estimate
€ 9.000   (US$ 10.169)


Hammer Price
€ 7.000 (US$ 7.909)


Spaun, Paul von
Capri: Blick von Marina Piccola auf die Faraglioni

Lot 6217

Capri: Blick von Marina Piccola auf die Faraglioni.
Öl auf Leinwand. 79 x 110 cm. Unten rechts signiert "P. v. Spaun Mchn.".


Estimate
€ 4.000   (US$ 4.520)


Hammer Price
€ 4.400 (US$ 4.971)


Gasch, Walther
Junge Birke im Frühling

Lot 6218

Junge Birke im Frühling.
Öl auf Papier. 53,4 x 37 cm. Unten rechts signiert und datiert "1908 Walter Gasch".


Estimate
€ 600   (US$ 677)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.016)


Weeber, Eduard von
Nymphen beim Bade mit einem Schwan in einer buk...

Lot 6219

Nymphen beim Bade mit einem Schwan in einer bukolischen Landschaft.
Öl auf Leinwand, doubliert. 39,5 x 50,5 cm. Unten rechts signiert "de Weeber".

Der Wiener Landschaftsmaler und Radierer Eduard von Weeber war Schüler von Joseph Hoeger und Johann Nepomuk Geiger.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.355)


After-Sales Price
€ 800   (US$ 903)


Hiremy-Hirschl, Adolf
Dächer über Rom

Lot 6220

Dächer über Rom.
Öl auf Holz. 16 x 26 cm.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Galerie Carlo Virgilio, Rom (verso mit Etikett und Stempel vom 28. April 1982).
Privatsammlung Süddeutschland.

Estimate
€ 2.400   (US$ 2.711)


Hammer Price
€ 2.200 (US$ 2.485)


Müller-Samerberg, Karl Hermann
Waldrand mit Sommerblumen in Samerberg, Oberbayern

Lot 6221

Waldrand mit Sommerblumen in Samerberg, Oberbayern.
Öl auf Papier, kaschiert auf Holz. 55 x 58,5 cm. Unten links signiert "K.H. Müller-Samerberg", verso Klebeetikett mit Angaben zum Künstler.


Estimate
€ 600   (US$ 677)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.016)


Linde-Walther, Heinrich
Portrait des Malers Edvard Munch

Lot 6222

Portrait des Malers Edvard Munch.
Öl auf Hartfaserplatte. 101 x 87 cm. Verso ein altes Klebeetikett mit der Bezeichnung "H. Linde-Walther / 1863 Lübeck - 1939 / Munch, sitzend".

Heinrich Eduard Walther Linde stammte aus einer Lübecker Künstlerfamilie. Der Vater Hermann war angesehener Fotograf, sein Bruder Hermann ebenfalls Maler und der Bruder Max Augenarzt, Kunstsammler und Mäzen Edvard Munchs. 1868 in Lübeck geboren und dort aufgewachsen, trat Linde-Walther, wie sich der Künstler später in Berlin nannte, zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und begann eine Ausbildung zum Fotografen in Wien. Letztlich entschied er sich doch für die Malerei. Er studierte in München sowie Paris. Studienreisen führten ihn nach Schweden, die Niederlande und Spanien. Immer wieder kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Ansichten Lübecks und der Umgebung zählen neben Portraits, vor allem Kinderbildnissen, zu den Hauptmotiven in Linde-Walthers Werk.
Die Wege Linde-Walthers und Munchs können sich an vielen Stationen gekreuzt haben: Munch war von 1896 bis 1898 in Paris und auch Linde-Walther lebte und studierte zwischen 1895 und 1898 in der französischen Metropole. Später, im Jahr 1902 stellte Munch als Mitglied der Berliner Secession seinen berühmten Lebensfries im Rahmen der dortigen Ausstellung aus. Walther-Linde wurde im selben Jahr Mitglied. Ein Brief von Max Linde an Munch vom 27. Dezember 1902 lässt vermuten, dass sich die beiden Künstler zu dieser Zeit in Lübeck oder Berlin trafen oder zumindest in schriftlichem Austausch standen. In dem Brief heißt es: „Mein Bruder Walter erzählt mir, dass Sie Rückansicht unseres Hauses lithographieren. Bin sehr gespannt. Ich erinnere Sie auch noch an die grosse Zinkplatte Rückansicht, die Sie noch verändern wollten, sowie den kleinen Fries unter dem Viergespann unserer Kinder“ (Digitales Archiv, Munchmuseet MM K 2757, datiert 27.12.1902). Hinsichtlich des späteren Interessenskonfliktes innerhalb der Berliner Secession heißt es in einem anderen Brief von Max Linde an Munch im Juni 1913: „[…]Nun schreibt mir gestern mein Bruder Walther Linde aus Berlin, dass ich Sie doch bitten möchte, nicht den Flötentönen des Kunsthändlers Cassirer nachzugeben, sondern sich mit dem anderen und ehrlichen Teil der gespaltenen Secession zusammenzutun. Cassirer hat versucht, nach Spaltung der Secession, sich an die einzelnen Herren mit Anerbietungen heranzumachen. Von Ihnen hat er immer schlecht gesprochen, und Sie haben nichts von ihm zu erwarten. Trotzdem wird er versuchen, auch Sie, lieber Munch, anzuziehen. Trauen Sie dieser Schlange nicht! [...]“ (Digitales Archiv, Munchmuseet, MM K 2835, datiert 14.06.1913). Dass Walther-Linde und Munch sich kannten, ist ohne Zweifel. Bei welcher Gelegenheit das hier vorliegende Portrait von Munch entstand, muss jedoch erst einmal offenbleiben. In Abgleich mit einigen Fotografien von Munch dürfte das Gemälde um 1906 entstanden sein.
Aristokratisch und intellektuell portraitiert Linde-Walther hier den bereits zu Lebzeiten bekannten aber auch umstrittenen Künstler des Expressionismus. Passend die Aussage des Literaten Stanislaw Przybyszewski in seinem Essay Das Werk des Edvard Munch über die neue Generation von Künstlern, die „wertschaffenden [sind], die Neugestalter, die wirklichen Aristokraten des Geistes, und ein solcher Aristokrat, every inch ist Munch. Denn das ist er mir thatsächlich mit dem stolzen Ingrimm, mit dem er den wüstesten Kritikern Trotz bietet, die nach Nietzsche das Maass des Menschlichen überschritten haben, und an das Tierische grenzen […]“ (Przybyszewski, Stanislaw: Kritische und essayistische Schriften, hrsg. Jörg Marx, 1992, S. 159). - Wir danken dem Munchmuseet in Oslo sowie dem Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck für wertvolle Hinweise.

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English Text:
Heinrich Eduard Walther Linde came from a Lübeck artist family. Hermann’s father was a respected photographer, his brother Hermann also a painter and his brother Max an ophthalmologist, art collector and patron of Edvard Munch. Born and raised in Lübeck in 1868, Linde-Walther, as the artist later called himself in Berlin, first followed in his father's footsteps and began training as a photographer in Vienna. Ultimately, he decided to become a painter. He studied in Munich as well as in Paris. Study trips took him to Sweden, the Netherlands and Spain. Again and again he returned to his hometown. Views of Lübeck and its surroundings, along with portraits, especially portraits of children, are among the main motifs in Linde-Walther's oeuvre.
The paths of Linde-Walther and Munch could have crossed in many places: Munch resided in Paris from 1896 to 1898, where Linde-Walther lived and studied as well between 1895 and 1898. Later, in 1902, Munch exhibited his famous "Lebensfries" as a member of the Berlin Secession. Walther-Linde became a member in the same year. A letter from Max Linde to Munch on December 27, 1902 suggests that the two artists met in Lübeck or Berlin at the time or at least had previous correspondence. The letter reads: "My brother Walter tells me that you're lithographing the rear of our house. Am very excited. I also remind you of the large zinc plate rear view, which you still wanted to change, as well as the little frieze under the quadriga of our children"(Digital Archive, Munchmuseet MM K 2757, dated 27.12.1902). With regard to the later conflict of interests within the Berlin Secession, another letter from Max Linde to Munch in June 1913 states: "[...] Yesterday, my brother Walther Linde from Berlin was writing to me that I should ask you, not to give in to these pied-piper tunes of the art dealer Cassirer, but to join the other and honest part of the split Secession. After the division of the Secession, Cassirer tried to approach individual gentlemen with offers. He has always spoken badly of you, and you have nothing to expect from him. Nevertheless, he will try to lure you too, dear Munch. Do not trust this snake!“ (Digital Archive, Munchmuseet, MM K 2835, dated 14.06.1913). Without doubt Walther-Linde and Munch knew each other. On which occasion the presented portrait of Munch was created, however, must remain open for now. In comparison with various photographs of Munch, the painting may have been created around 1906.
Linde-Walther here portrays the expressionist artist, who was already a known but controversial figure during his lifetime, in an aristocratic and intellectual fashion. In his essay Edvard Munch's Work literary writer Stanislaw Przybyszewski fittingly comments on the new generation of artists who are "value-creating, the remodelers, the true aristocrats of the spirit, and Munch is every inch such an aristocrat. For that is what he really does to me with the proud ire with which he defies the most despicable critics who, according to Nietzsche, have exceeded the measure of the human and border on the animal […]" (Przybyszewski, Stanislaw: Critical and Essayistic Writings, ed Jörg Marx, 1992, p. 159). - We would like to thank the Munchmuseet in Oslo and the Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck for their help and valuable information.

Provenance: Lübeck private collection.

Provenienz: Lübecker Privatbesitz.

Errata: Öl auf fester Malpappe, auf eine Hartfaserplatte kaschiert.

Estimate
€ 3.000   (US$ 3.389)


Hammer Price
€ 3.000 (US$ 3.389)


Steppes, Edmund
"Stille" - Mythische Landschaft mit Frau an ein...

Lot 6223

"Stille" - Mythische Landschaft mit Frau an einem Fluss.
Öl auf Spanplatte. 40 x 31,5 cm. Unten rechts signiert "E Steppes" sowie unten links datiert "1939", verso nochmals signiert, datiert und betitelt "Stille / 1939 / Edmund Steppes / München".

Der Autodidakt Edmund Steppes widmete sich zeitlebens der Landschaftsmalerei. Als junger Maler, alles Akademische ablehnend, sieht er sich dem Ideal einer tiefsinnigen, geistigen, deutschen Kunst verpflichtet, zu denen Mitte der 1890er Jahre sowohl Hans Thoma als auch Arnold Böcklin gelangten. In seinem 1907 erschienenen maltechnischen Buch Die deutsche Malerei, in dem er sich vom Impressionismus distanziert, schwärmt er von den "echt deutschen Merkmalen in der Kunst wie Phantastik, innige Liebe zur Natur, Betonung der charakteristischen, poetischen Kraft". Steppes‘ Landschaften stellen stets eindrücklich geschilderte, einsame, eigenwertige Extremregionen dar, die wie hier zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelt sind.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.355)


Hammer Price
€ 800 (US$ 903)



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