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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue 16th - 19th Century Drawings » to the Art Department
16th - 19th Century Drawings Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Fri, Nov 29, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 6500 - 6796)

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Lot 6621 Füger, Heinrich Friedrich
Alexander und sein Arzt Philippus
Inquire for availability
6621


Alexander und sein Arzt Philippus.
Rötel, rot und grau laviert, weiß gehöht. 49,8 x 65,5 cm.

Der Verbleib des 1789 in Auftrag gegebenen Gemäldes, dem die vorliegende Zeichnung Fügers zugrundeliegt, ist augenblicklich unbekannt. Überliefert ist das Bild in einem 1792 in Wien entstandenen Schabkunstblatt von Johann Pichler. Auftraggeber des Gemäldes und eines Pendants ("Antiochus und Stratonice", heute Wien, Wienmuseum) war Johann Hunczovsky (1752-1798). Hunczovsky erhielt 1781 eine Professur am Militärhospital zu Gumpendorf, dann an der Josephs-Akademie, 1791 schließlich wird er zum k. k. Leibchirurgen Kaisers Leopolds II. ernannt. Er war nicht nur Fügers Förderer und Auftraggeber von Gemälden, die mit seinem Arztberuf in Verbindung standen, sondern mit dem Künstler auch eng befreundet. Beide waren sie seit 1785 Mitglied der Freimaurerloge "Zur Wahrheit". Füger portraitiert ihn 1794 (Wien, Wienmuseum, Inv.-Nr. 56419). Ein zweite, etwas kleinere Entwurfszeichnung befindet sich heute im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste in Wien (R. Keil, op.cit. WV 215). Diese enthält noch nicht den Mann links hinter Alexander, der diesen am Trinken des vermeintlich vergifteten Weines hindern möchte, was die Dramatik der Szene deutlich steigert. Der Diener jedoch, der Alexander den Becher reicht, kniet im Wiener Entwurf bereits, eine Idee, die Füger im endgültigen Gemälde übernimmt.

Literatur: Robert Keil: Heinrich Friedrich Füger, Nur wenigen ist es vergönnt das Licht der Wahrheit zu sehen, Wien 2009, S. 266 , unter WV 215 (?).

Estimate
€ 5.000   (US$ 5.500)


After-Sales Price
€ 4.000

(US$ 4.400)
(GBP 3.560)
(CHF 4.400)


(Sale closed.
Inquire for availability.)



Lot 6621 Füger, Heinrich Friedrich
Alexander und sein Arzt Philippus
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Alexander und sein Arzt Philippus.
Rötel, rot und grau laviert, weiß gehöht. 49,8 x 65,5 cm.

Der Verbleib des 1789 in Auftrag gegebenen Gemäldes, dem die vorliegende Zeichnung Fügers zugrundeliegt, ist augenblicklich unbekannt. Überliefert ist das Bild in einem 1792 in Wien entstandenen Schabkunstblatt von Johann Pichler. Auftraggeber des Gemäldes und eines Pendants ("Antiochus und Stratonice", heute Wien, Wienmuseum) war Johann Hunczovsky (1752-1798). Hunczovsky erhielt 1781 eine Professur am Militärhospital zu Gumpendorf, dann an der Josephs-Akademie, 1791 schließlich wird er zum k. k. Leibchirurgen Kaisers Leopolds II. ernannt. Er war nicht nur Fügers Förderer und Auftraggeber von Gemälden, die mit seinem Arztberuf in Verbindung standen, sondern mit dem Künstler auch eng befreundet. Beide waren sie seit 1785 Mitglied der Freimaurerloge "Zur Wahrheit". Füger portraitiert ihn 1794 (Wien, Wienmuseum, Inv.-Nr. 56419). Ein zweite, etwas kleinere Entwurfszeichnung befindet sich heute im Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste in Wien (R. Keil, op.cit. WV 215). Diese enthält noch nicht den Mann links hinter Alexander, der diesen am Trinken des vermeintlich vergifteten Weines hindern möchte, was die Dramatik der Szene deutlich steigert. Der Diener jedoch, der Alexander den Becher reicht, kniet im Wiener Entwurf bereits, eine Idee, die Füger im endgültigen Gemälde übernimmt.

Literatur: Robert Keil: Heinrich Friedrich Füger, Nur wenigen ist es vergönnt das Licht der Wahrheit zu sehen, Wien 2009, S. 266 , unter WV 215 (?).

Estimate
€ 5.000   (US$ 5.500)


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