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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue 16th - 19th Century Drawings » to the Art Department
16th - 19th Century Drawings Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Fri, Nov 30, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 6400 - 6711)

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Main Image Description Status
Steppes, Edmund
Weite Wiesenlandschaft mit kleinem Bachlauf

Lot 6710

Weite Wiesenlandschaft mit Bachlauf.
Feder in Braun, braun und grau laviert. 16,2 x 20,7 cm. Unten rechts signiert und datiert "Edm. St. 4.5.1918.".


Estimate
€ 1.200   (US$ 1.367)


After-Sales Price
€ 800   (US$ 911)


Steppes, Edmund
Disteln

Lot 6711

Disteln.
Feder und Pinsel in Braun, auf Makulaturpapier (bayerisches Stempelpapier, 19. Jh.). 32,6 x 20,1 cm. Mittig rechts monogrammiert und datiert "Ed.St. 1915", verso alt bezeichnet "[...] Quittung [...] 1866/67".

Nach einem kurzen, keine zwei Jahre dauernden Aufenthalt an der Münchener Kunstakademie beschließt der 22-jährige Edmund Steppes sich autodidaktisch weiterzubilden. Rasch schließt er Freundschaft mit Kollegen wie Emil Lugo und Albert Lang, dem Direktor der Neuen Pinakothek Adolf von Bayersdorfer und Hans Thoma. Ab 1897 stellt er regelmäßig in der Secession aus, ab 1902 kaufen Museen die ersten Gemälde. Ab 1910 widmen sich zahlreiche Einzelpräsentationen seinem Werk, er stellt aber auch international (Österreich, Ungarn) aus. Öffentliche Sammlungen und Museen wie die Staatsgalerien in Stuttgart und München, das Lenbachhaus, die Nationalgalerie Berlin und viele andere kaufen seine Werke. 1927 verleiht ihm das Bayerische Kultusministerium den Professorentitel. Steppes widmete sich zeitlebens der Landschaftsmalerei. Als junger Maler, alles akademische ablehnend, sieht er sich dem Ideal einer tiefsinnigen, geistigen, deutschen Kunst verpflichtet, zu denen Mitte der 1890er Jahre sowohl Hans Thoma als auch Arnold Böcklin gelangten. Vorliegende Zeichnung ist ein eindrucksvoller Beleg für Steppes intensive Beschäftigung mit der Kunst der deutschen Romantiker. Insbesondere spürbar ist der Einfluss von Werken Friedrich Oliviers und Julius Schnorr von Carolsfelds, die sich, ihrerseits inspiriert durch die Studien Schongauers und Dürers, knapp hundert Jahre zuvor ebenfalls mit der Darstellung welker Pflanzen auseinandersetzten.
Während bei der Darstellung kunsthistorisch häufig die metaphorische Dimension des welken Laubs als Vanitas-Symbol im Vordergrund steht, reizte Olivier, Schnorr von Carolsfeld und wohl auch Steppes vor allem die zeichnerische Herausforderung der in vielfältigen Schattierungen erscheinenden Pflanzen.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.367)


Hammer Price
€ 900 (US$ 1.026)



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