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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Catalogue Modern Artists Retrieved from Oblivion » to the Art Department
Modern Artists Retrieved from Oblivion Catalogue Price EURO 15,00
Auction Date Sat, June 1, 11:00 CET


» Entire Catalogue (Lots 8000 - 8119)

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Chapter Vergessene Moderne (Lose 8000 - 8119) » Chapters

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Main Image Description Status
Spiegel, Hans
Stehender Frauenakt (Halb-Akt)

Lot 8061

Stehender Frauenakt ("Halb-Akt")
Öl auf Leinwand.
66,5 x 24,5 cm.
Verso auf dem Rahmen auf Klebeetikett signiert "Hans Spiegel", betitelt und mit der Künstleradresse "Stuttgart Urbanstraße 37".

Im Kniestück zeigt Spiegel die schöne junge Frau, sich vorne mit einem Tuch verhüllend und die unbedeckte Rückenpartie ebenso wie das zarte Antlitz dem Betrachter zuwendend. Der gelb-orange-violett gestaltete Hintergrund harmoniert perfekt mit ihrem schimmernden Inkarnat. Ein weicher Duktus modelliert die Volumina in überzeugender Räumlichkeit. Dieses frühe Gemälde Spiegels entstand wohl um die Zeit, als Spiegel sich mit seinen Künstlerkollegen zur Uecht-Gruppe zusammenschloss. Ähnlich seinen Zeitgenossen schließt er formale Elemente des Kubismus in seine Werke ein, wie in dieser Komposition mit dem Wechsel von runder, fließender Form zum Geometrisch-Geradlinigen besonders deutlich wird. Dabei wählt Spiegel die zarten Modulationen der Farbe so geschickt, dass eine äußerst harmonische Gesamtwirkung entsteht.
Hans Spiegel studierte zunächst an der Münchener Akademie bei Gabriel von Hackl und Angelo Jank, bis er 1918 an die Stuttgarter Akademie zu Christian Landenberger wechselte. Aus dem intensiven inhaltlichen Austausch der Studenten firmierten Oskar Schlemmer, Willi Baumeister, Albert Mueller und Hans Spiegel 1919 die sogenannte Üecht-Gruppe. Das Wort "Üecht" geht auf das althochdeutsche Wort "Uohat" zurück und meint "Morgendämmerung" bzw. "Tagesanbruch". Sinngemäß stand die Gruppe um Schlemmer somit für einen programmatischen Neuanfang in der Kunst.
In den folgenden Jahren bis zu seiner Ernennung zum Professor an der Stuttgarter Akademie 1925 nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil, unter anderem im Rahmen der Stuttgarter Sezession oder der Berliner Novembergruppe. 1929 gründete er zusammen mit Adolf Waldschmidt, Gottfried Graf und Albert Mueller die Stuttgarter "Gruppe 29".
Ab 1932 war Hans Spiegel schließlich Direktor der Stuttgarter Akademie, dennoch wurde durch die massiven Bombenangriffe nahezu das gesamte Frühwerk des Künstlers zerstört.
Verso mit zwei Pariser Zollstempeln.

Estimate
€ 5.000   (US$ 5.649)


Hammer Price
€ 4.000 (US$ 4.520)


Feininger, Lyonel
Das Meer von Island (Lone Ship)

Lot 8062

Das Meer von Island (Lone Ship)
Aquarell, Goldfarbe und Feder in Schwarz auf braunem Velin. 1951.
14,4 x 21,9 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Feininger" und datiert.

In lasierender Malweise zeichnet Feininger das einsame Schiff bei Island, eine Hütte im Vordergrund, in seiner typisch geometrisch-linearen Manier mit feinen schwarzen Federstrichen über einem verschwommenen, in Grau-, Grün- und Goldtönen gehaltenen Aquarellgrund. Von kristalliner Schönheit und Stille ist die kleine charakteristische Zeichnung geprägt.
Lyonel Feininger unternahm nach seinen Studien an der Hamburger Gewerbeschule und der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin zahlreiche Reisen u. a. nach Paris, Rom und London. Gleichzeitig publizierte er Karikaturen in verschiedenen Zeitungen wie dem "Narrenschiff" und den "Lustigen Blättern" und war u. a. auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1904 und 1911 im Pariser Salon des Artistes Independants vertreten. 1909 wurde er Mitglied der Berliner Sezession. 1913 stellte Feininger auf Einladung Franz Marcs im Ersten Deutschen Herbstsalon in Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" aus. 1919 wurde er Mitglied des Arbeitsrats für Kunst und ging im gleichen Jahr mit Walter Gropius nach Weimar, wo er als einer der ersten Meister an das Staatliche Bauhaus in Weimar berufen wurde und bis 1925 Formmeister der Druckerei war. 1924 schloss er sich mit Alexej Jawlensky, Paul Klee und Wassily Kandinsky zur Ausstellungsgemeinschaft "Die Blauen Vier" zusammen. Nach der Beschlagnahme von nahezu vierhundert Bildern aus deutschen Museen und der anschließenden öffentlichen Diffamierung in der Femeausstellung "Entartete Kunst" in München 1937 entschied sich Feininger im gleichen Jahr zur Emigration und Rückkehr nach Amerika, wo er zunächst in Kalifornien am Mills College unterrichtete und später bis zu seinem Lebensende im Jahr 1956 in New York lebte und arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Amerika veränderte sich auch seine Bildsprache, zahlreiche atmosphärische Arbeiten entstanden, in denen das Hauptmotiv mit klaren Linien dargestellt ist und von Farbe umfangen wird. Auch "Lone Ship" von 1951 zählt zu diesen späten Arbeiten. Neben futuristisch anmutenden Architekturansichten von New Yorker Wolkenkratzern durchziehen geometrisierende Darstellungen von Schiffen am Meer sein gesamtes Oeuvre wie ein roter Faden.

Provenienz: Selected Artists Galleries, New York, No. 815 (mit deren Klebeetikett auf der Rahmenrückseite)

Estimate
€ 16.000   (US$ 18.080)


After-Sales Price
€ 14.000   (US$ 15.819)


Büger, Adolf
Alpenlandschaft im Winter

Lot 8063

Alpenlandschaft im Winter
Öl auf Karton.
27,7 x 40 cm.
Unten mittig links mit Farbstift in Blau signiert "Ad. Büger".

Mit leichter, sicherer Hand modelliert Büger die verschneite Berglandschaft mit der Hütte, die Konturen meist leicht verschwommen und weich gerundet, so dass eine überzeugende Darstellung der hoch mit Schnee bedeckten Landschaftselemente entsteht. Die harmonisch ausbalancierte Palette beschränkt sich auf Blaugrün, Weiß und Rotbraun.
Adolf Büger studierte ab 1906 an der Kunstakademie München in der Zeichenklasse von Peter Halm und Angelo Jank. Bereits in jungen Jahren hatte er Ausstellungen in bedeutenden Galerien, so bei Heinrich Thannhauser, Adolf Weinmüller und in der Kunsthandlung Brackl, im Glaspalast München, in Berlin bei Ferdinand Möller, wie auch 1910 in der Neuen Galerie New York (neben Erich Heckel und Max Pechstein). Da seine Werke ab 1933 als "entartet" galten, zog sich Büger nach Bad Reichenhall zurück. Im Zweiten Weltkrieg wurde sein Atelier in München zerstört, und fast sein komplettes Frühwerk mit 150 Bildern ging verloren.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.355)


Hammer Price
€ 1.200 (US$ 1.355)


Büger, Adolf
Skifahrer vor der Abfahrt

Lot 8064

Skifahrer vor der Abfahrt
Öl auf Karton.
34 x 51,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "Ad. Büger".

Ein Innehalten vor der Abfahrt. In der Dämmerung steht der Skiläufer am Hang, die Arme leicht auf den Stöcken ruhend, während es hinter ihm dunkelt. Die Berghänge liegen schon zur Hälfte tief verschattet. Ein wunderbar fein differenziertes Kolorit fängt die Abendstimmung in den Bergen treffend ein, mit sicherer Hand lässt Büger eine stimmungsvolle Bergszenerie entstehen.

Estimate
€ 1.200   (US$ 1.355)


Hammer Price
€ 1.400 (US$ 1.581)


Eberz, Josef
Der exotische Tanz

Lot 8065

Der exotische Tanz
Öl auf Pappe. 1917.
35 x 30,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "J. Eberz" und datiert.

Ein Ausdruck der Fülle und des Glücks ist "Der exotische Tanz". Im Jahr 1917, als Eberz das Gemälde "Der exotische Tanz" schuf, schrieb er über seine künstlerische Entwicklung in der Selbstbiographie: "Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens wurde nicht nach außen, sondern nach innen verlegt. Die inneren Gesichte bekommen im Bild die architektonische Harmonie durch die Einheit von Farben und Formen. Das ist die neue, die absolute Schönheit (...) in farbiger Glut und in Bränden möchte ich das seelische Erleben im Bilde ausklingen lassen" (zit. nach: Franz Josef Hamm (Hrsg.), Josef Eberz, Gemälde. Aquarelle. Graphik. Ausst.-Kat. Kunstsammlungen der Stadt Limburg 1995, S. 136). Das Jahr 1917 brachte Eberz nicht nur seine Eheschließung, sondern zudem in dem Wiesbadener Sammler Heinrich Kirchhoff einen großen Förderer, dessen exotischer Garten mit phantastischen Blumen den Künstler inspirierte. Vom Kriegsdienst zurückgestellt, war er bei Kirchhoff eingeladen, in diesem Paradiesgarten zu zeichnen und zu malen; diese Fülle mag in unserem Gemälde einen exemplarischen Ausdruck finden. In ebendiesem Jahr fand auch Eberz' erste große Einzelausstellung bei Hans Goltz in München statt.
Eberz studierte von 1901 bis 1903 an der Münchner Akademie bei Franz Stuck und Hugo von Habermann, danach in Karlsruhe und ab 1905 an der Stuttgarter Akademie, wo er anschließend Meisterschüler bei dem Maler und Farbtheoretiker Adolf Hölzel war. Er war Mitglied des Hölzelkreises und nahm 1912 an der großen Sonderbund-Ausstellung in Köln teil. Eberz wurde Mitglied der "Novembergruppe" und war auch als Buchillustrator tätig. Nach den Kriegs- und Nachkriegswirren zog es den Künstler und seine Frau in den Süden, zwischen 1920 und 1921 folgten Studienaufenthalte in Italien und Dalmatien sowie in Paris. In den 1920er Jahren führte Eberz mehrere Aufträge für Wandmalereien und Fresken aus und leitete Ateliers für Malerei und Grafik in den Münchner Lehrwerkstätten. Während der Zeit des Nationalsozialismus galt er als "entarteter" Künstler, viele Werke wurden nach 1933 aus den Museen beschlagnahmt. Stilistisch begann Eberz als Expressionist, der vom Futurismus und Kubismus beeinflusst war. In seinen späteren Monumentalwerken beschäftigte er sich mit der Pittura metafisica.
Verso von fremder Hand bezeichnet: "Professeur de l'Academie Munich".

Provenienz: Privatsammlung Hessen
Villa Grisebach, Berlin, Auktion 226, 30.5.2014, Losnr. 493
Privatsammlung Österreich

Ausstellung: Faszination Fremde, Museum Giersch, Frankfurt/Main 2013, Kat.-Nr. 116, Abb. S. 217

Estimate
€ 16.000   (US$ 18.080)


After-Sales Price
€ 15.000   (US$ 16.950)


Le Beau, Alcide-Marie
Der tote Baum bei Boudry

Lot 8066

Der tote Baum bei Boudry
Öl auf Leinwand. Um 1919/20.
54,5 x 56,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "AM le Beau", verso nochmals signiert und betitelt "Le Jura au printemps" sowie auf dem Keilrahmen betitelt und bezeichnet "L'Arbre mort (Boudry), No. 3" sowie "741" und "V. G. 2873".

Vor dem massiven Steinhaus, das den Blick ins Areusetal freigibt, steht neben dem toten Baum bereits sein Nachfolger, ein grünendes junges Bäumchen. Le Beau malt die abendliche Landschaftsszenerie mit locker geführtem Pinsel in frühlingshaft-gedecktem Kolorit. Boudry, ein Städtchen im Schweizer Kanton Neuenburg, liegt im Areusetal im Juragebirge. Der fauvistische Landschaftsmaler, Aquarellist und Zeichner Alcide Le Beau war Lehrer, der in seiner Freizeit vornehmlich in und um Pont-Aven malte. Um 1905-1907 reiste er in die Provence, nach Korsika und Korfu. Seine bretonischen Landschaften sind Gauguins und Maurice Denis' symbolistischem Postimpressionismus zu verdanken, während seine Wagnerischen Landschaften zum Thema der Walküre seinem Fauvismus eine eindeutig expressionistische Note verleihen.
Verso auf dem Keilrahmen auf Klebeetikett typographisch bezeichnet, betitelt "L'Arbre mort à Boudry (Soir au printemps)" und datiert.

Estimate
€ 1.800   (US$ 2.033)


Hammer Price
€ 1.500 (US$ 1.694)


Ostermayer, Rudolf
Dämmerung

Lot 8067

Dämmerung
Öl auf Holz. 1935.
51,5 x 60,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "R. Ostermayer" und datiert.

Fast kahl ragen die jungen Bäume in den Himmel, alle sicher festgebunden an Pfählen, die Grünanlage trennt eine ordentliche Kante vom Weg, die Siedlung dahinter mit langen Bretterzäunen abgeschirmt: Eine Welt der Begrenzungen, menschenleer, nach Sonnenuntergang auf die Dunkelheit wartend. Die Stille der Szenerie fängt Ostermayer souverän mit einem neusachlich-realistischen Malstil ein. Von dem bislang unerforschten Maler ist lediglich das Geburtsdatum bekannt.

Estimate
€ 2.500   (US$ 2.824)


Hammer Price
€ 2.900 (US$ 3.276)


Sailer, Anton
Damenportrait

Lot 8068

Damenportrait
Aquarell, Pastellkreiden und Feder in Schwarz auf Velin. Um 1930.
37,5 x 30,3 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts in der Darstellung mit Feder in Schwarz signiert "Sailer".

Geschminkte, sinnlich betonte Lippenumrisse und die fast ganz geschlossenen Augen, unter deren Lidern die Dame einen verhangenen Blick nach links unten wirft, versetzen die Erscheinung in ein Halbweltmilieu - damals beliebter Motivkreis im Schaffen Anton Sailers. Weich lavierte Partien und scharfe Federstriche stehen in reizvollem Kontrast zueinander und unterstreichen das Zwiespältige der Erscheinung. Beigegeben: Eine signierte Zeichnung von Anton Sailer, "Boulevard Sebastopol".

Estimate
€ 500   (US$ 565)


Hammer Price
€ 600 (US$ 677)


Lehmann, Herbert
Dame mit Hut

Lot 8069

Dame mit Hut
Aquarell und Bleistift auf Velin. 1920.
25,8 x 21 cm.
Oben rechts mit Bleistift signiert "Herbert Lehmann" und datiert.

Schön stilisiert aquarelliert Lehmann die elegante Dame mit Hut, Schleier und hochstehendem Faltkragen in einer südlichen Landschaft. Die feinen Graunuancen werden nur dezent von etwas Rot und Gelb unterbrochen.
Lehmann, Vertreter der Neuen Sachlichkeit, studierte an der Dresdner Akademie bei Oskar Zwintscher und war dort anschließend Meisterschüler von Eugen Bracht. Nach Studienreisen nach Italien und Paris und seinem Kriegsdienst beteiligte er sich an den Großen Berliner Kunstausstellungen 1924 und 1926 und beschickte 1931–43 die Dresdner Kunstausstellungen, lieferte Beiträge für die Münchner "Fliegenden Blätter", den "Simplicissimus" und die "Jugend". Er unterhielt 1939–45 ein Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz.

Estimate
€ 500   (US$ 565)


Hammer Price
€ 1.600 (US$ 1.807)


Kohl, Willi
Lot und seine Töchter

Lot 8070

Lot und seine Töchter
Öl auf Leinwand. 1919.
120 x 112 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "W. Kohl" und datiert.

Expressionistische Darstellung, die wohl, entstanden direkt nach Ende des Ersten Weltkrieges, in der Situation von Flucht und Zerstörung zeitpolitische Aspekte thematisiert. 1919, im Entstehungsjahr unseres großformatigen Gemäldes, war Kohl daran beteiligt, als die junge Künstlervereinigung "Woge" der Kunstrichtung des Expressionismus in Aachen zum Durchbruch verhalf. Lot, die Hauptfigur der Erzählung vom Gottesgericht über die Stadt Sodom, nimmt zwei Engel, die in der sündigen Stadt nach Gerechten suchen, bei sich auf. Die Sodomiter fordern die Männer für sich, um über sie herzufallen, worauf Lot aus Verzweiflung der Meute seine jungfräulichen Töchter anbietet. Die Engel bewahren die Familie davor, führen sie vor die Stadt und gebieten ihnen zu fliehen, ehe die Stadt zerstört wird. Kohl zeichnet die alttestamentliche Szene in dem Moment, in dem sich seine Frau, entgegen dem Verbot der Engel, zur Stadt umblickt und zur Salzsäule erstarrt. Dunkle Konturlinien grenzen die differenziert gestalteten Farbflächen voneinander ab und zersplittern die Darstellung in ein kristallines Gefüge, das an Mosaiken oder Glasfenster erinnert.
Kohl besuchte die Aachener Kunstgewerbeschule und studierte an den Akademien in München und Stuttgart. 1926 übersiedelte der Maler nach Berlin. Als Atelierleiter des Berliner Tagblattes wandte er sich vermehrt der künstlerischen Gebrauchsgraphik zu. Ausstellungen in der Preußischen Akademie der Wissenschaften folgten. Kohl war Mitglied im Verein der Berliner Künstler sowie in der Münchner Secession. Ab 1948 wirkte er wieder in Aachen und wurde dort an der Werkkunstschule Leiter der Abteilung Gebrauchsgraphik.

Estimate
€ 18.000   (US$ 20.339)


After-Sales Price
€ 15.000   (US$ 16.950)



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